"Björn's PET-Ecke" war eines der bedeutendsten Kunstwerke des noch so jungen 21. Jahrhunderts. Der Aktionskünstler Björn C. Harste schuf es im Rahmen einer Lehrstunde, um zu demonstrieren, dass PET nicht nur ein starres Material ist, aus dem Flaschen gemacht werden, sondern dass es sich dabei um ein Quell der schier unendlichen Möglichkeiten handeln kann. Es entbrannte in der Folge eine sehr starke Kontroverse darüber, was als Kunst oder schließlich doch nur als Sekundärrohstoff angesehen werden dürfe.
Ein übereifriger Flaschensammler zerstörte das Kunstwerk an einem Samstagabend im September 2007 und tauschte den erhaltenen Pfandbetrag schließlich gegen zwei Flaschen Bier der Marke "Pennerglück" ein.
Erst nach der Zerstörung des Kunstwerkes wurde es als solches bekannt. Einer der Stundenten der Akademie hatte dieses Bild heimlich mit seiner Handykamera aufgenommen – zufälligerweise nur drei Tage vor der Zerstörung der PET-Ecke.
Aus zumindest älteren Roadmovies kennt man es ja: Die Schlüssel für die Toiletten der einsamen Highway-Tankstellen hängen an alten rostigen Stahlfelgen, damit sie nicht so schnell verschwinden.
Nicht ganz so stylisch, aber auch nicht weniger unpraktisch ist dieses alte Plastiktray eines Feuerzeug-Herstellers, an dem nun diverse Vitrinenschlüssel bammeln.
War nicht meine Idee, hat einer meiner Mitarbeiter gemacht. Aber immerhin: Seit ein paar Tagen schon haben wir den Schlüssel nicht mehr suchen müssen, da ihn keiner mehr versehentlich in der Kittel- oder Westentasche vergessen kann.
Zwei Kollegen unterhielten sich, dabei fiel der Begriff "
Prä-TRS" und dass eine Bekannte des einen Kollegen darunter leiden soll.
Was soll denn Prä-TRS sein?!?
Prä-Teppichratten-Syndrom.
Was?!?
Mann, die ist schwanger.
Muahaha. Prä-TRS. Muss ich mir merken.
Kollege Stephan hat mich auf diese Packung mit Schmelzkäseecken aus dem Hause Bayernland aufmerksam gemacht.
Während ich über die etwas unschlüssige Anordnung der abgebildeten Käseecken erstaunt war, stolperte Stephan über die Schreibweise des Namens. Müsste es nicht "Bunte
rMix" heißen? Naja, vielleicht sollte es ja eine Abkürzung von "Buntes Mixsortiment" sein. Aber die Käseecken... Die hätte man doch auf der Abbildung wirklich im Kreis anordnen können. So liegen sie schließlich auch in der Schachtel.
Endlich mal wohlschmeckende Tiernahrung, dachte sich Markus wahrscheinlich beim Anblick dieses Schildes in einem blau-gelben Supermarkt in Hamburg.
Und diesen in die Irre führenden Wegweiser hat Sabine in einem real-komma-strich-Markt entdeckt:
Till hat mir das folgende Foto geschickt, dass er mal während eines Urlaubs in Polen geknipst hat. Er schreibt, dass er bis heute keinen Sinn darin erkennen kann.
Das geht aber nicht nur ihm so. Natürlich ist der neue Preis billiger als der alte – aber als Kunde finde ich sowas eher lächerlich. Zu meiner Zeit bei Plus habe ich auch ein protziges "Billger!"-Schild an einen Artikel hängen müssen, weil er um EINEN PFENNIG gesenkt worden ist. Ich hab's gemacht. Das war von oben so festgelegt worden und wurde entsprechend befolgt. Hirn ausschalten. Nicht nachdenken. Machen.
Man bekommt den Eindruck, dass die Wegweiser in den Läden beim Umbauten und Neuplatzierungen etwas stiefmütterlich behandelt werden. Dieses Bild hat mir Sash geschickt und er kommentiert es
in seinem Blog schon ganz passend: "
Na da bin ich doch gerne politikverdrossen…"
Ich weiß gar nicht, was er hat – in den Heftchen geht es doch viel um Königshäuser und das ist doch auch Politik. Irgendwie.
"
Schreib es so, wie man es spricht...", lautete wohl die Anweisung an den Urheber des folgenden Schildes, das Uli vom Pfötchenblog
beim lokalen Aldi entdeckt hat.
Diese beiden Bilder hat Enrico in einem REWE-Markt im Alten Land aufgenommen. Ganz offensichtlich keine Frage der Perspektive, sondern verschuldet durch versoffene Mitarbeiter: "
Tiernahrung? Süßwaren? Brauchen wir nicht. Stellt da Alkohol hin, das ist das einzige, was zählt. Prost!"
Treffen sich zwei Kannibalen.
Der eine trägt ein Skelett über der Schulter und der andere fragt ihn: “Wohin willst du mit dem Skelett?”
Entgegnet der andere: “Leergut wegbringen”.
Hier zwei Schilder, bei denen ich überlegt habe, ob ich sie überhaupt mit aufnehme. Das sieht zwar nämlich beides auf den ersten Blick ganz lustig aus, könnte allerdings auch nur eine Frage der Perspektive sein. Vielleicht kommt mir das ja auch nur so vor und daher habe ich die beiden Bilder nun doch veröffentlicht.
Das erste Foto hat mir
Carsten geschickt, der dann trotz des verlockend klingenden Preises lieber bei "seiner" Marke bleiben wollte.
Andreas dachte beim Anblick dieses Wegweisers spontan daran, dass natürlich auch die Tierbabies etwas zu futtern benötigen:
In der Nacht kam mal wieder ein Fax von so einem Autoschieber mit der Anfrage nach zu verkaufenden Gebrauchtwagen. Ich habe das Ding einfach mal ausgefüllt und Zurückgefaxt: "
Mercedes E-Klasse, T-Modell, Elegance-Ausstattung, 2005, 80tkm, 7500 Euro". Das Feld für die Telefonnummer hatte ich freigelassen.
Trotzdem kam schon knapp eine Stunde später der Rückruf:
"Sie haben ein Auto zu verkaufen?"
"Nö."
"Aber Sie haben mir hier ein Fax geschickt..."
"War'n Witz. Sie haben mir ja auch ein Fax geschickt, dass ich gar nicht haben wollte."
"Hatten wir schonmal eine Geschäftsbeziehung?"
"Nein, möchte ich auch nicht."
"Gut, dann nehme ich Sie aus dem Faxverteiler."
Geht doch.
Eine Kollegin berichtete mir beiläufig von einer ihrer Freundinnen, die bei einem meiner Mitbewerber hier im Stadtteil arbeitet: "
Die hat da nur als kleine Kassiererin angefangen, ist aber inzwischen an der Info beschäftigt."
Wow, was für ein Werdegang. Chapeau!
Andreas hat mir zwei Fotos für meine Serie geschickt. Aufgenommen hat er sie im einzigen Supermarkt der Republik
Palau. Vielen Dank dafür.
Den Sinn des unteren Schildes verstehe ich nicht und vielleicht hat es auch nur jemand mutwillig oder versehentlich falsch hingehängt. Aber das Schild über der Obsttheke ist klasse.
Ein Kollege wollte wissen, ob das ein Graubrot ist.
Jetzt ja.