Wir haben schon wieder mit der gelben Post einen Brief von Hermes bekommen, in dem mir mitgeteilt wird, dass der auf dem Hermes-Paket angegebene Empfänger nicht unter der angegebenen Anschrift gefunden werden konnte. Also schickt Hermes einen Brief mit dem entsprechenden Hinweis über einen anderen Dienstleister an genau diese Adresse und bittet darum, eine gültige Anschrift mitzuteilen.
Haben wir gemacht. Aber schmunzeln mussten wir bei der Aussage des Hermes-Mitarbeiters in der Hotline: "Nur weil die Post Sie findet… Das hat ja bei uns nichts zu heißen…"
Wir haben nicht den Hauch einer Ahnung, was da passiert ist – aber irgendjemand hat unseren (nicht irgendeinen anderen, sondern wirklich meinen) Feuerlöscher wieder zurückgebracht.
Hing zwar nicht am Haken, sondern stand einfach so im Eingang auf dem Fußboden, aber er ist wieder da. Offenbar auch unbenutzt und nicht anderweitig beschädigt oder manipuliert. Sehr seltsam. Sehr, sehr seltsam…
Mitten in einem Gang lang ein abgerissenes Sicherungsetikett. Die Stelle war mit der Videoanlage gut einsehbar und auch das weiße Etikett war auf unserem Fußboden gut zu erkennen.
Also sah ich mir die Aufzeichnung im Schnelldurchlauf an. Den ganzen Tag zurück und dann noch den halben Vortag – und plötzlich verschwand der weiße Fleck. Stopp! Wieder vorwärts, zu weit, etwas zurück, aha..!
Leider keinen Dieb bei der Arbeit beobachtet. Da hat nur unsere Putzfrau den Aufkleber mit dem Besen unter irgendeinem Regal hervorgeschoben und dann auf halbem Wege wieder verloren. Schade.
Hermes konnte ein Paket nicht zustellen. Eigentlich hätten sie gekonnt, aber der Bote war wohl mit "Björn Harste" ohne den Hinweis auf den SPAR-Markt an dieser Adresse überfordert.
Was macht Hermes? Schickt mit der deutschen Post (!) an die selbe Adresse einen Brief mit der Bitte, mich doch mit Hermes in Verbindung zu setzen und die Anschrift ggf. zu korrigieren oder eine alternative Adresse anzugeben. Da ist das Vertrauen in die Mitarbeiter der Post wohl größer als in die eigenen Leute…
Ein Kunde fragte nach Zuckerhüten. Kein Problem, haben wir ja im Sortiment. Ich führte ihn zum Zuckerregal und zeigte auf den – öhm – leeren Regalplatz. Der Artikel war noch nie leer, so weit ich mich erinnern konnte. Was war denn da los?! Es half dem Kunden zwar nichts, aber neugierig geworden guckte ich mir die Absatzzahlen dieses Artikels an.
Seit Anfang Dezember haben wir über die Wochen verteilt 16 Zuckerhüte verkauft. Das ist nicht weiter auffällig. Dann kam monatelang gar nichts mehr und dann hatten wir einen Zuckerhut am 7. Februar 2015 verkauft. 10 Monate stand dieser Artikel ohne einen Verkauf hier im Regal. Uiii.
(Wird trotzdem nicht als "Ladenhüter" aus dem Sortiment verschwinden. Ich bin ja auch stolz darauf, dass wir viele Artikel haben, die man eben nicht überall bekommt.)
Ganz aufgebracht kam meine Mitarbeiterin zu mir ins Büro, hielt mir eine leere Brotverpackung vor die Nase und entrüstete sich: "Habe ich im Brotregal gefunden. Das kann doch nicht angehen. Die klauen schon Brot? Und warum packt sich das jemand lose in die Tasche? Oder meinst du, das hat der oder die direkt hier im Laden gefressen?"
Ich wollte mich nicht aufregend und verwies auf die Option, dass ein Kunde diese Tüte als Muster mitgebracht hat, um genau dieses Brot nachkaufen zu können. Kann doch schließlich sein. Los, positiv denken zum Jahresende!