Hier ein Foto aus unseren Anfängen mit dem Bio-Hof. Inzwischen arbeiten wir seit über dreizehn Jahren zusammen. Die Brötchen sind mittlerweile ins Brotregal gewandert, die Eier gibt es immer noch auf einem Aktionstisch. Wenngleich wir momentan überhaupt keine Eier mehr bekommen. Seit nach dem Brand die Hühner "ausgestallt" (= geschlachtet) wurden, gibt es keine neuen mehr, was sehr schade ist. Aber zumindest haben wir ja noch Brot und Brötchen und die sind nach wie vor qualitativ absolut top.
Ich bin momentan dabei, in unserem kleinen Büro auszumisten. Es stehen etliche Ordner mit unzähligen Ordnern dort herum, die ich teilweise seit Jahren nicht angefasst habe. Darin befindet sich unterschiedlichste Dokumente, von Schriftverkehr bis Produktinformationen. Ich weiß jetzt schon, dass es einige Fundstücke für's Blog geben wird, aber erst mal werde ich da weiter aussortieren, denn schließlich muss ich Platz für den kleinen Netzwerkschrank schaffen!
Zur Zeit synchronisiere ich etliche Gigabytes an Daten von mehreren Familienmitgliedern, darunter vor allem unzählige Fotos, die sich auf unserem heimischen NAS befinden, mit diversen Cloud-Accounts. Abgesehen von unserem überforderten, bzw. zur Zeit ja gar nicht mehr funktionierenden DSL-Anschluss in der Firma, fängt auch meine private Telekom-Leitung langsam an zu glühen. (0,8KB/Sek … Das war die Meldung vom Rechner. Die Leitung ist mit der Synchronisierung vom Netzwerkspeicher quasi komplett blockiert. )
Haftnotiz unter einem Fachboden: "Sind die Mäuse für Großmann?"
Ja, woher soll ich das denn wissen?
Woher der Zettel kommt und wie lange er da schon klebt, kann ich natürlich nicht sagen. Genausowenig, ob mit den "Mäusen" richtiges Geld oder Schaumzucker-Mäuse (oder auch echte Nagetiere) gemeint waren.
"Wie wäre es mit einem kleinen Fotoprojekt? Täglich ein Foto vom Container(inhalt) von ganz leer bis zur Abholung? Und dann ein GIF daraus machen. "
Diesen Kommentar hatte ich übrigens durchaus gesehen (wie eigentlich fast alle Kommentare) und auch auf Wiedervorlage als "zu verbloggen" gelegt. Wollte eigentlich schon direkt mit dem aktuellen Container loslegen, da wir aber am Anfang schon so viel von dem in der Zwischenzeit gesammelten Material hineingekippt hatten, verschiebe ich das einfach mal bis zur nächsten Leerung.
Einem Kunden war mitten im Laden einer der "unkaputtbaren" PET-Flaschen aus dem Hause Coca-Cola heruntergefallen. Dummerweise gilt "unkaputtbar" nur für die ersten Durchläufe im Lebenszyklus einer solchen Flasche. Irgendwann werden die Dinger nämlich vor allem am Boden extrem brüchig, was auf dem Foto an den verbliebenen Randstücken durch diese dünnen weißen Linien sehr deutlich zu erkennen ist.
Damit haben die Flaschen (nach dem ohnehin noch nie "unkaputtbaren" Deckel) eine ziemliche Schwachstelle – und genau da ist die eingangs erwähnte Colaflasche natürlich aufgegangen. Der ganze Boden ist am Stück abgeplatz…
(Achtet beim Cola-Kauf (gilt natürlich auch für Fanta, Sprite, und Mezzo Mix) mal darauf: Wenn die Flaschen sehr neu aussehen, ist es fast egal. Aber wenn die Flaschen schon viele Kratzer und Gebrauchsspuren aufweisen, lohnt sich ein Blick auf den Flaschenboden. Wenn dieser voller Risse ist, habt ihr gute Chancen, eine mit eher kohlensäurearmem Inhalt zu erwischen.)
Vor einigen Jahren hatte unsere Hausbank den Nachttresor abgeschafft. Da ich das Geld weiterhin am Abend loswerden wollte, mietete ich mir ein Schließfach, um die Tageseinnahmen dort wie ehemals beim Nachttresor zu deponieren und dann tagsüber, während der Banköffnungszeiten, zu entnehmen und regulär einzuzahlen.
So unpraktisch, wie das gerade klingt, war es auch tatsächlich und so haben wir das sage und schreibe ein einziges mal gemacht. Seit dem ist das Schließfach ungenutzt. Eigentlich wollte ich es auch schon längst wieder gekündigt haben, aber ich habe irgendwie die Schlüssel verschludert und weil ich das nicht zugeben wollte, habe ich das Schließfach eben behalten und die jährliche Gebühr in Kauf genommen.
Aber bald zieht unsere Bankfiliale um und sämtliche Schließfächer im alten Gebäude wurden gekündigt. Da musste ich leider mit der Wahrheit rausrücken und so werde ich demnächst 260 Euro für das Öffnen des ohnehin leeren Fachs berappen müssen.
Im Abstand von wenigen Tagen kamen hier zwei Rechnungen der Telekom an. (Hat nichts mit unserem anderen Telefonanschluss zu tun, den ich vor ein paar Tagen neu beauftragt habe. Die Leitung der Telekom ist eine spezielle Verbindung für unser Edeka-Netzwerk!)
Man beachte die Daten der Rechnungen und vor allem auch den jeweils abgerechneten Zeitraum. Irgendwie hängen die mit der Rechnungsstellung etwas hinterher …
Das Telefon klingelte, eine mir unbekannte Festnetznummer aus Bremen war dran. Da ich keine Lust hatte, ans Telefon zu gehen (einer meiner Mitarbeiter hat auch immer ein Telefon in der Nähe), aber dennoch neugierig war, hackte ich die Nummer schnell bei Google rein und als erstes Suchergebnis wurde eine Seite angezeigt, die auch auf Zeitarbeitsfirmen verwies.
Mittlerweile kam mein Kollege mit dem Telefon ins Büro und ich rief ihm, ohne irgendeinen Bericht über das Anliegen des Anrufers abzuwarten, zu, dass ich kein Interesse hätte. Das sagte er der Anruferin auch und beendete das Gespräch.
Hinterher stellte sich heraus, dass das eine Bewerberin war, von der ich auch schon die schriftlichen Unterlagen vorliegen hatte, und die gerade bei einer Firma im Büro saß, die nicht Zeitarbeit, sondern Bewerbungstrainings anbietet – und eben alles was sonst so mit dem Thema Bewerbungen zu hat.
Ich rief die Nummer zurück und es ließ sich auch herausfinden, wer da nun genau angerufen und sich nach dem aktuellen Stand des Auswahlverfahrens erkundigt hatte.
Vor ein paar Tagen berichtete ich ja schon, dass ich hier gegen die Kälte mit der Klimaanlage heize. Nachdem ich seit heute Morgen trotz der Wärmepumpe im Büro nicht warm werde und diese Zeilen gerade mit vor Kälte steifen Fingern tippe, habe ich gerade noch einen Heizlüfter (!) zusätzlich unter den Schreibtisch gestellt.
Am Wochenende hatte ein Kunde diese Packung Schokolade bei uns an der Kasse vergessen. "Seniorenteller" heißt das Arrangement aus Schoko-Brille, Schoko-Gebiss und Schoko-Hörgerät.
Wer damit seine Schwiegermutter beglücken möchte, kann das Set selber beim Hersteller (oder auch in vielen anderen Onlineshops) bestellen. Familienmitgliedern, mit denen man auch weiterhin noch guten Kontakt haben möchte, sollte man vielleicht doch eher eine Schachtel "Merci" oder so überreichen.
Momentan bin ich dabei, unseren gesamten Bestand an Geschirr einmal in der neuen Maschine zu reinigen und schließlich in den Schränken neu zu sortieren.
Wenn man schon mal für Arbeiten an den Kabelkanälen da oben auf der Leiter steht, darf natürlich ein "Erinnerungsfoto" nicht fehlen. Hier seht ihr den Blick vom Tiernahrungsregal in Richtung Kasse:
Momentan haben wir einen Aufsteller "Beef Jerky" von Jack Link's im Laden stehen. Auf dem "Topper" (gibt es für diese Pappen eigentlich einen deutschen Namen?) befindet sich ein Hinweis auf irgendein Gewinnspiel.
Hat ein Kollege erfolgreich mit dem Preisschild unkenntlich gemacht…