Kleines Quiz zum Wochenende: Dieses verchromte Metallteil liegt seit ein paar Monaten bei uns im Kassenbüro herum. Es hat einen Durchmesser von ca. 3cm und wir sind uns alle ziemlich sicher, dass wir das Ding schonmal irgendwo gesehen haben (vielleicht auch nur ein Déjà-vu von vorhergehenden Sichtungen im Büro…) und dass es irgendwo aus dem Laden stammen müsste. Aber uns fällt einfach nichts dazu ein.
Falls jemand von euch eine Idee hat, was das sein könnte: Für die richtige Lösung lasse ich noch etwas aus meinem Ritter-Sport-Merchandising-Archiv springen.
Ich saß selber an der Kasse und wechselte mit der zuletzt bedienten Kundin noch ein paar Worte.
Die Waren der nächsten Kundin lagen schon in Griffweite auf dem Förderband und aus dem Augenwickel machte ich eine Packung Spaghetti aus. Ohne genau hingesehen zu haben, griff ich danach und hielt eine Packung
frischen Blätterteig unserer Eigenmarke in der Hand. Erschrocken ließ ich die Packung wieder zurück auf's Förderband fallen – ich hatte tatsächlich auch Spaghetti erwartet und nicht so ein weiches, wabbeliges Etwas.
Als ich gestern Abend mit meinem Bekannten hier im Laden stand und wir darüber gerdet haben, wann denn nun die Klimaanlage eingebaut werden soll, bin ich mit den Wochentagen vollends durcheinandergekommen. Die Erklärung dafür fiel mir später noch auf dem Weg nach Hause ein. Häufig orientiere ich mich nicht am Kalender, sondern an den Ereignissen hier im Laden. Dienstags bekommen wir unsere Hauptlieferung. Mittwochs müssen wir schon die Bestellung zu Freitag machen. Donnerstags bekommen wir Cola usw.
Gestern war aufgrund des bevorstehenden Feiertags allerdings einiges verschoben: Wir haben unsere Ware bekommen, Coca Cola hat die Lieferung zwei Tage vorgezogen, die Bestellung für Freitag musste auch einen Tag früher fertig sein und aus gestriger Sicht war "übermorgen" frei. Also musste gestern Freitag sein. Oder Donnerstag. Oder Mittwoch. Aber es war wirklich Dienstag.
So verwirrt man einen Einzelhändler.
Beim Drucken meiner Fensterplakate ist mir ein winziger, beinahe unauffälliger Fehler passiert.
Naja, Wilhelm Hauff hätte seine Freude gehabt.
Heute Morgen stand dieses Schild hier auf dem Hof. Warum, bleibt mir allerdings ein Rätsel. Der Aufsteller ist nicht hier aus der Firma, der Hof gehört mir dagegen schon und folglich hat hier auch niemand solche Schilder aufzustellen. Seltsam, seltsam…
Werbeanruf von irgendeinem Autohaus (vermute ich zumindest) hier in Bremen: Wer hier denn der richtige Ansprechpartner für Nutzfahrzeuge sei, wollte er wissen. Ich gab mich als Firmeninhaber und richtigen Ansprechpartner zu erkennen und musste ihn gleich zweimal enttäuschen:
Erstens habe ich hier keinerlei Nutzfahrzeuge im Einsatz und zweitens habe ich aufgrund absoluter Kundenzufriedenheit eher eine Affinität zu Stern-Autos.
Ist eigentlich was mit den Gurken? Ach, scheiß drauf.
Ich hatte die Anlieferung unserer Getränke heute Morgen nicht direkt mitbekommen, da ich währenddessen damit beschäftigt war, Zeitungen und Zeitschriften zu packen. Später im Lager traf mich fast der Schlag.
Ähnlich gepackte Paletten hatten wir ja in der Vergangenheit schon häufiger bekommen, aber das mit den vier leeren Kisten halte ich jetzt doch für Übertrieben…
Nach kurzer Recherche konnte ich wieder aufatmen: Die Kisten hatte ein Mitarbeiter darauf abgestellt, bevor er die Palette ins Lager schob. Aber, mal ganz ehrlich, sehr gestaunt hätte ich auch nicht…
Mit dem Bestellblock in der Hand stand ich in der Gemüseabteilung und habe die für morgen benötigten Mengen in die Listen eingetragen.
Währenddessen bezahlte eine Kundin ihren Einkauf, drehte sich im Eingangsbereich noch einmal um und rief mir lächelnd und freudestrahlend ein lautes "
Tschühüüüs." zu. Ich sah auf: "
Ja, tschüss, bis zum nächsten Mal."
Sie ignorierte meine Worte und setzte zum nächsten Satz an: "
…und grüß' die Elfie ganz lieb von mir. Ich melde mich die Tage mal wieder."
Häh?!?
Da ertönte hinter mir aus Richtung Brotregal eine anderen Frauenstimme: "
Mach' ich. Aber wir sehen uns ja sowieso nächsten Samstag zum Kegeln. Endlich wieder, ich freue mich schon, die anderen wiederzusehen!"
Vom Eingang: "
Ja, mach's gut! – drehte sich um, und ging.
Ach, die meinte mich gar nicht. Das war mir ja im ersten Moment noch unangenehmer, als Leuten, die mit Freisprecheinrichtung telefonieren, zu antworten. Hinterher konnte ich mit der im Markt verbliebenen Kundin aber doch sehr über dieses Verwirrspiel lachen.
Eine Kundin schob während ihres Einkaufs einen Kinderwagen durch den Laden. Das Geräusch, das immer wieder durch die Gänge hallte, war ziemlich laut, schrill und durchdringend.
Weder einem Kollegen noch mir war es jedoch aus der Distanz möglich, den Klang eindeutig entweder dem krähenden Kind oder den quietschenden Reifen des Wagens zuzuorden.
Hmm… Dem Geräusch nach ist gerade in der Getränkeabteilung mindestens eine komplette Kiste Bier in Scherben verwandelt worden.
Ich rege mich jetzt nicht auf, bleibe einfach im Büro hocken und sehe nicht nach, was da los ist. Es sind vier Mitarbeiter anwesend, die sich um das Malheur kümmern können.
(Dank an Jens für dieses Bild!)