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Müde???

Ein Kleinkind schrie und plärrte sich eben im Laden regelrecht die Seele aus dem Leib.

Eine Kollegin: "Der ist total müde."

Müde? Wenn der müde ist, dann will ich den lieber gar nicht erleben, wenn er erstmal richtig wach ist. :-O

Choco-Shot-"Beipackzettel"

"CHOCOshot oral heißt die neue revolutionäre Linie von zotter bei der er versucht Texturen auf völlig neuem Niveau zu präsentieren: Köstliche Canachen werden in Spritzen gefüllt, dadurch kann man weiche Füllungen ohne jede Ablenkung genießen. Das ist als ob man nun endlich die Marmelade vom Brot schlecken darf."
Die Produkte gibt es bei Zotter selber im Onlineshop. Ich habe sie nicht, da sie einerseits nur ein recht knappes Haltbarkeitsdatum haben, zum anderen gekühlt gelagert und transportiert werden sollten. Das ist zu aufwändig und damit nichts für mich hier.

Die "Shots" sind in Einwegspritzen abgefüllt, die wiederum in einer sehr "medizinisch" aussehenden Verpackung stecken. Um das Konzept zu vervollständigen steckt in jeder Packung auch eine kleine Info in Form eines "Beipackzettels" – und genau den konnte ich euch nicht vorenthalten. Ich finde ihn sehr originell gestaltet und formuliert:


Zwei Dosen "Carling"

Die "Carling"-Dose, die ich Anfang Februar vorgestellt habe, inspirierte Blogleser Birger dazu, mir zwei volle Dosen des Bieres zuzuschicken. Vielen Dank für die beiden Dosen und ich freue mich schon darauf, das Bier zu probieren. (Ich werde berichten, ob es mir geschmeckt hat.)

Was man auf dem Bild übrigens gerade nicht erkennen kann, ist der an den Dosen angebrachte Temperaturanzeiger. Ist die Dose kalt genug, wird die Anzeige blau. Sehr cool. Im wahrsten Sinne des Wortes irgendwie.

Vielen Dank für die Überraschung, lieber Birger! :-)

PS: Diese beiden Dosen haben übrigens, im Gegensatz zu der leeren Dose von Anfang Februar, ein etwas krummeres Maß: 440ml, was etwa 1,8 Cups entspricht.


Und Glasscherben?

Vor knapp einem Jahr (oha, so lange ist das schon wieder her..?) erwähnte ich die damals in den Medien recht präsente Thematik, dass Abfälle (und eben auch noch brauchbare Lebensmittel) in Supermarkt-Müllcontainern mit Chemikalien übergossen wurden, damit Containerern das Leben schwer gemacht wird.
Interessant war in dem Zusammenhang auch die Diskussion, ob man nun die Mitarbeiter der Supermärkte für eventuelle Folgen (z.B. Gesundheitsschäden) haftbar machen kann oder ob dieses Verhalten sogar schon mit dem Strafgesetzbuch in Konflikt kommen könnte.

Nun gab es ja schon häufiger Rückrufe aufgrund von Verunreinigungen von Produkten, zum Beispiel mit Glasstücken. Mitunter sollen diese aus dem Verkauf genommenen Packungen direkt vor Ort entsorgt werden. Also landen sie im Müllcontainer.

Und jetzt kommt die ach so theoretische, sich aber nach der alten Diskussion beinahe aufzwängende Frage: Was ist, wenn diese scheinbar "guten" Produkte jemand aus dem Container mitnimmt, verzehrt und sich (schwere) Verletzungen, ggf. sogar mit Todesfolge zuzieht?
Hätte man einen Warnhinweis dranhängen sollen? "Lebensgefahr!" – oder sollte nicht generell bei "Abfällen" (Inklusive "weggeworfene noch verzehrfähige Lebensmittel") genug viel Skepsis vorhanden sein?

Der Micro-Spion

In der letzten (oder sogar schon vorletzten?) Micky-Maus war ein kleiner "Micro-Spion", ein kleines Gerät, mit dem man ganz leise und ganz weit entfernte Geräusche und stimmen total laut und deutlich hören kann. Naja, vermutlich braucht man dafür die Fantasie eines Kindes.
Wie auch immer: Bei uns im Lager lag im Korb mit den alten Zeitungen auch so ein Magazin. Die Folie war aufgerissen und mein Spieltrieb sagte mir, dass ich unbedingt den Spion ausprobieren sollte. Erfolglos, das Dingens wollte einfach nicht funktionieren.

Später klärte mich eine Kollegin darüber auf, dass ein Kunde mit seinem Sohn so ein Heft umgetauscht hatte, weil das Spielzeug nicht funktionierte. Das kaputte hätte sie anschließend zu den anderen Remittenten gelegt.

Achso. Das erklärte einiges. :-)


Knete

Ein kleiner Junge, vielleicht fünf Jahre alt, kam an die Kasse und forderte von meinem Mitarbeiter: "Gib mir Knete!"

Was? Wie? Überfall? Der Zwerg?

Die anfängliche Verwirrung wich aber schon sehr bald, denn die Mutter des Kleinen kam dazu und erklärte, dass sie Spielknete für ihn suchen würden.

Spielknete... Nicht, dass er alle zusammenmischt und hinterher aus dem dunkelgrauen Matsch eine eine Handfeuerwaffe formt. :-)

Zu cool für diesen Laden

Luis hat mich gefragt, was ich von Premium-Cola halte.

Ich kenne die Premium-Cola schon seit einigen Jahren und finde die Idee dahinter sehr löblich. Eigentlich ein cooles Produkt. Besonders hinweisen möchte ich auf die sehr interessante Fotostrecke zur Produktion der Cola.

Leider wollte man mit dem coolen Produkt nur in ausgewählte Läden und dazu gehörte vor einigen Jahren nicht mein "außergewöhnlicher Supermarkt", wenngleich das Getränk hier gut reingepasst hätte. Dann eben nicht...

Drohen mit dem Inkassobüro

Eine Rechnung habe ich (nachweisbar) bezahlt. Die Bankverbindung und auch die angegebene Rechnungsnummer stimmten definitiv. Trotzdem habe ich nun eine Mahnung bekommen, in der auch gleich sehr direkt damit gedroht wird, die Angelegenheit an ein Inkassobüro zu übergeben.

Muss ich die Angelegenheit aufklären? Irgendwie habe ich keine Lust, mir nach dem Tonfall auch noch Mühe zu machen. Sollen die doch selber ihre Kontoauszüge überprüfen.

Stammkundedieb

"Ich habe das Deo bestellt, da bin ich hundertprozentig sicher!", erklärte mir eine Kollegin. "Das Regal ist aber komplett leer und die Ware ist doch gestern erst geliefert worden!"

Der Artikel war nicht nur bestellt, sondern auch geliefert worden, wie ein Blick auf den Lieferschein zeigte. Mist. Geklaut? Ich wälzte die Videoaufzeichnung und wurde schließlich am Vorabend fündig. Ein Mann, den ich nicht kannte, aber den zwei Kolleginnen sofort als Stammkunden aus den Abendstunden identifizierten, stopfte sich sämtliche Spraydosen in die Ärmel seiner dicken Daunenjacke.

Wer für den Eigenbedarf "Axe" klaut, hat es eigentlich auch nicht besser verdient. Aber vermutlich geht das Zeugs in irgendwelchen Kiosken oder Quickschops oder sogar auf einem Flohmarkt über den Tisch.

Ohmann, das ist so frustrierend. :-(

Aber die Videoaufzeichnung von dem Diebstahl sichere ich. Und wenn der Typ noch einmal wiederkommt, ist er fällig.

Voulez vouz...

Vor ein paar Tagen mit ein paar Kollegen und einer Kollegin im Gespräch gewesen. Es ging ganz unverfänglich (ehrlich!) um Fremdsprachenkenntnisse. Irgendwann meine die anwesende Dame, dass sie auf Französisch nur einen einzigen Satz könne, nämlich "Voulez-vous coucher avec moi?"

Für den Rest des Tages hatte ich dann als Ohrwurm einen gewissen Titel von Labelle im Kopf... :-)

E-Mail

Ich habe gerade eine E-Mail an unseren Lieferanten geschrieben:
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich verweise auf meinen Blogeintrag:
http://www.shopblogger.de/blog/archives/9961-Die-Kaffee-Verarschung.html

und in diesem Zusammenhang auf diesen Bericht:
http://www.mygadgetblog.de/index.php/verbraucherzentrale-warnt-vo-filterkaffee-mit-zuckerzusatz/

"Die Wettbewerbszentrale Hamburg hat gegen diese irreführende Kennzeichnung der Kaffeeröstereikette geklagt und in der ersten Instanz Recht bekommen. Allerdings hat Tchibo gegen das Urteil Berufung eingelegt."

Ich möchte hiermit anregen, dass diese Produkte auslistet werden.
Das ist Verbraucherverarschung in Reinform!
Bin mal auf die Reaktion gespannt...

Die Kaffee-Verarschung

Hier seht ihr zwei Packungen milden Onko-Kaffee. Ohooo, wird der eine oder andere jetzt denken, die eine Packung ist ja kleiner und die Beschriftung ist etwas anders. Da sind bestimmt keine 500 Gramm, sondern vielleicht nur noch 467 Gramm drin, dank der neuerdings freigegebenen Verpackungsgrößen.

Ganz falsch: Es sind tatsächlich sogar nur noch 440 Gramm Kaffee in der Packung. Das Gesamtgewicht der Packung beläuft sich zwar immer noch auf 500 Gramm, aber die restlichen 60 Gramm setzen sich aus 2/3 Maltodextrin und 1/3 Karamell zusammen.
Gerade die 40 Gramm Maltodextrin sind ein Hohn: Geschmacks- und quasi auch kostenneutral wurde so der (teure) Kaffee weggelassen. Es steht zwar nicht mehr "Kaffee" auf der Packung, aber den Unterschied werden die meisten Verbraucher wahrscheinlich gar nicht bemerken.

Bei gleichem Verkaufspreis hat Onko nun einen deutlich höheren Nutzen (sprich: Gewinn) an jeder Packung oder kann, und das ist eigentlich noch viel schlimmer, den Preis so weit senken, dass Kaffeehersteller, die diesen Unsinn nicht mitmachen und reinen Kaffee verkaufen, mit ihren Preisen in Bedrängnis kommen. Der Kunde vergleicht den Preis und selten den Inhalt. Dass das günstigerere Produkt auch weniger hochwertig ist, interessiert dabei häufig nicht!

Aber auch ohne an die Onko-Konkurrenten zu denken ist diese Vorgehensweise eine Frechheit und in meinen Augen eine größere Verbraucherverarschung, als wenn in der Packung tatsächlich einfach nur weniger Kaffee drin gewesen wäre.





(Dank an Christian Kühnke für den Hinweis!)

Links LXVIII

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