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Die Kaffee-Verarschung

Hier seht ihr zwei Packungen milden Onko-Kaffee. Ohooo, wird der eine oder andere jetzt denken, die eine Packung ist ja kleiner und die Beschriftung ist etwas anders. Da sind bestimmt keine 500 Gramm, sondern vielleicht nur noch 467 Gramm drin, dank der neuerdings freigegebenen Verpackungsgrößen.

Ganz falsch: Es sind tatsächlich sogar nur noch 440 Gramm Kaffee in der Packung. Das Gesamtgewicht der Packung beläuft sich zwar immer noch auf 500 Gramm, aber die restlichen 60 Gramm setzen sich aus 2/3 Maltodextrin und 1/3 Karamell zusammen.
Gerade die 40 Gramm Maltodextrin sind ein Hohn: Geschmacks- und quasi auch kostenneutral wurde so der (teure) Kaffee weggelassen. Es steht zwar nicht mehr "Kaffee" auf der Packung, aber den Unterschied werden die meisten Verbraucher wahrscheinlich gar nicht bemerken.

Bei gleichem Verkaufspreis hat Onko nun einen deutlich höheren Nutzen (sprich: Gewinn) an jeder Packung oder kann, und das ist eigentlich noch viel schlimmer, den Preis so weit senken, dass Kaffeehersteller, die diesen Unsinn nicht mitmachen und reinen Kaffee verkaufen, mit ihren Preisen in Bedrängnis kommen. Der Kunde vergleicht den Preis und selten den Inhalt. Dass das günstigerere Produkt auch weniger hochwertig ist, interessiert dabei häufig nicht!

Aber auch ohne an die Onko-Konkurrenten zu denken ist diese Vorgehensweise eine Frechheit und in meinen Augen eine größere Verbraucherverarschung, als wenn in der Packung tatsächlich einfach nur weniger Kaffee drin gewesen wäre.





(Dank an Christian Kühnke für den Hinweis!)

Trackbacks

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Kaffeerösterei rabenschwarz | frisch gerösteter Kaffee, Kaffeezubehör und vieles am : Nur wo Kaffee drauf steht, ist auch Kaffee drin …

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Beim Shopblogger sind wir eben über die Kaffee-Verarschung des Jahres gestolpert. Da kommt Onko mit einer Kaffeeverpackung, die etwas kleiner ist, aber ansonsten auf den ersten Blick einem ihrer bekannten Produkte sehr ähnlich sieht. Der kritische ...

BLOGVERBOT am : Unglaublich: Röstkaffee wird mit Zucker gestreckt

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Kommentare

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Hanno am :

Wobei man zur Ehrenrettung natürlich sagen muss, dass es recht groß auf der Packung vorne drauf steht.

Peter Siepe am :

Groß? klein Großmutter geht einkaufen, hat schlechte augen und kauft seit Jahrzehnten Onko. DIE werden es NICHT erkennen.

Zum Glück können die bei Bohnen (noch) nicht so Panschen ;-)

Onkologe am :

Es steht vorn drauf, dass nicht nur Kaffee drin ist, Du Kleinschreiber. Für Diabetiker ist übrigens Unterzuckerung genau so schädlich wie ein zu hoher Blutzuckerspiegel.

jemand® am :

Aber dafür haben sie das Design nicht geändert. Hätten die eine andere Farbe oder ähnliches genommen, wäre das evtl. nicht so schlimm.


Bietest du das eigentlich noch an, Björn? Und wenn ja wo? Im Kaffeeregal? Vielleicht sogar noch in der Vitrine?

Presserainer am :

http://de.wikipedia.org/wiki/Maltodextrin
"Da es gerade noch wasserlöslich ist, wird es in der Diätetik eingesetzt, um Mahlzeiten mit Kohlenhydraten anzureichern. In Wasser bildet es eine klebende, trübe und viskose Masse."
Hmm lecker, schnittester Kaffee.

@ Hanno. Nur was erwartet der Kunde, wenn das Päckchen im Kaffeeregal steht. Achtet man darauf, was auf dem Label steht?

Klabund am :

Leute die milden oder koffeinfreien Kaffee kaufen, wollen doch eh keinen normalen Kaffee.
Ich kauf immer den billigsten von No-Name-Anbietern.

robertdd am :

das ist wirklich nix neues - TCHIBO hat das auch schon gemacht mit 10% Zuckerzusätzen. Der Verbraucherschutz hat dann auch gemeckert. Kenntlich gemacht hatten die das in dm Fall nur über den Zusatz "Melange".

Dirk G am :

Das ist mal wieder typisch! Der Kunde ist mal wieder der gearschte, wenn er nicht genau hinschaut.
Björn, wenn Du die vorgehensweise nicht gut findest, schmeiß den Scheiß doch einfach aus deinem Sortiment. Im Übrigen sollten das mal alle Händler machen, mal schauen wie lanke, in diesem Fall ONKO, das überleben.

robertdd am :

hier der Link :

http://www.mygadgetblog.de/index.php/verbraucherzentrale-warnt-vo-filterkaffee-mit-zuckerzusatz/

Alf am :

Find ich auch, das ist die reine Abzocke.
Zum einen stehts ja drauf, aber zum anderen ist aber die Packung vom Design genau so wie die andere. Ganz klarer Täuschungsvorsatz.
Weil nun viele Leute aufs Gewicht achten, hat man sich eine neue Masche einfallen lassen.
Solche schmierigen Marketingtricks muss man unbedingt boykottieren.

Nutellafan am :

Hier gehts zwar nicht um Kaffee, aber auch um Verpackungsgrößen...

Herr Harste, worin besteht bei den Riesen-Nutella-Gläsern (1400g) der Anreiz, diese zum wesentlich höheren Kilopreis zu kaufen? Bis zum 01.03.2010 gab es ja noch als Aktion den WMF-Nutellastreicher dazu, nur seitdem die Aktion abgelaufen ist, dürften die Riesengläser auch bald "ablaufen"...es sei denn, es finden sich genug unaufmerksame Kunden, die pauschal denken, dass größere Verpackungen immer günstiger sind...

Ich finde da sollte jetzt der Preis auch angepasst werden, da es sich meines Erachtens ansonsten um eine noch größere "Nutella-Verarsche" handelt...

Hans am :

Diese Diskussion gabs nun schon oft genug. Große Gläser sind halt in Herstellung und Transport oft teurer, damit auch im Händler-EK und schlußendlich im VK. Da wird nix betrogen, das ist einfach so.

Nutellafan am :

Also entweder hast du den Kommentar nicht ganz gelesen oder nicht ganz verstanden...es geht nicht um die größere Verpackung, die teurer ist, sondern darum, dass die "kostenlose" (aber zweifelsohne eingepreiste) Zugabe eines speziellen Streichmessers seit dem 01.03.2010 entfallen ist. Dies ergibt sich aber erst aus dem Kleingedruckten auf dem Glas selbst und nicht aus dem fetten Aufdruck des Umkartons. Da wird der Eindruck erweckt, dass es tatsächlich ein Messer dazu gibt und dementsprechend nimmt man den höheren Preis ggf. hin und stellt dann später erst fest, dass man für den höheren Preis nicht mehr bekommt als ein Glas, was in keinen Kühlschrank mehr passt...

Der Würfel am :

Nutella gehört NICHT in den Kühlschrank!
Das muss doch cremig sein und soll nicht fest werden. Nutella ist umso besser, je cremiger es ist. Schlecht wird Nutella sowieso nicht.

Blogolade am :

Dann lass ein offenes Glas mal ein paar Monate stehen (nur mit dem Plastikdeckel verschlossen), mag sein dass die dann noch essbar ist, aber sie schmeckt anders und das nicht wirklich besser.

Der Würfel am :

Nutella lässt man aber nicht ein paar Monate offen. 400g reichen da ca. einen Monat und selbst 1000g sind gut und gerne nach 2-3 Monaten weg. Ich kann da keinen großen Geschmacksunterschied feststellen, der mich dazu bewegen würde, Nutella in den Kühlschrank zu stellen und auf die Cremigkeit zu verzichten.

Aber muss jeder selber wissen. Bei mir ist Nutella zumindest noch nie schlecht geworden bzw. ungenießbar.

Max am :

Ich habe doch mal im Spiegel gelesen, dass man Nutella in der Mikrowelle erhitzt und trinkt?

-pm- am :

...leider gang und gäbe,
gräßerer Verpackungen /Gewichtsmäßig) sind immer öfter teuren!
MAGGI Fondor im "Nachfüllbeutel" ist als Beispiel 10% teurer als im Original Streuer!
mfG

Nils am :

Und wer ist der Auslöser einer solchen Produktveränderung? Der Konsument, der einfach nur nach dem Preis schaut und nicht auf die Inhalt achtet. Selbst schuld!

Aufrechtgehn am :

Da stimme ich zu. Außerdem hat der Konsument auch eine Eigenverantwortung. Auf der Verpackung ist klar aufgelistet, was drin ist, wer sich die Zutatenlisten nicht durchliest, ist selbst schuld, wenn er sich Ramsch andrehen lässt.
Ich würde als Einzelhändler allenfalls überlegen, das Zeug nicht mehr beim normalen Röstkaffee zu platzieren, sondern bei den "Kaffeespezialitäten", wo der ganze andere Zuckerplunder (Krüger "Typ Cappuccino" und so ein Zeugs) steht.
Oder, als besonderen Kundenservice, die Kassiererinnen zu schulen, die Kunden, die weiterhin Onko kaufen, in den nächsten 14 Tagen persönlich darauf hinzuweisen, was sie da kaufen ("Wussten Sie schon, dass da nur noch 88% Kaffee drin ist?", so in der Art).
Ansonsten erachte ich den Verbraucher als mündig genug, auch billigen Ramsch zu kaufen, wenn er das will (nicht das ich das gut fände, aber so ist es nun mal in der Demokratie. Leider inklusive der Tatsache, dass der Dreisteste sich durchsetzt).

abcdef am :

Wie wäre es mit einem deutlich sichtbarem Hinweis für die Kunden?

Annika am :

Immerhin steht auf der Onkopackung drauf, dass Karamell beigemischt wurde. Da Kaffee in Deutschland ein Genuss- und kein Lebensmittel ist, ist der Röster nämlich nicht dazu verpflichtet Beigemischtes auszuzeichnen.
Darum wird bei Tchibo und Co. auch fröhlich gepanscht....

Justin am :

Mmmhh! Lecker! Karamell mag ich voll gerne. Ihr seid alles Meckerer. Und durch den Füllstoff Maltodextrin wird das Kaffeepulver aufgelockert, brüht viel lockerer durch. Manchmal hat etwas auch lebensmitteltechnologische Gründe, nicht nur das Klugscheißer irgendwas entdecken. Nach dem Krieg und während der Berlinblockade gab es überhaupt nichts anderes als Malzkaffees, ihr werdet an paar Prozent Maltodextrin also nicht sterben.

LeSmou am :

naja man muss schon sagen dass es immerhin auf der vorderseite steht.
ABER: muss dass denn sein? man möchte kaffee haben. kaffee!! nix anderes. zucker reinkippen kann ich immernoch selbst wenn ich das will. (frage nebenbei: was ist mit den diabetikern?). es ist weniger die tatsache dass die versuchen ihren gewinn zu steigern (welcome to capitalism) sondern vielmehr die tatsache dass hier scheisse in den kaffee gemischt wird. egal was es ist. da gehört kaffee in die tüte und nix anderes.
gut dass ich seit jahren nur gepa-kaffee kaufe.

Zazzel am :

GEPA?

Jedes Produkt, dass ich mal von denen probiert habe, habe ich angebrochen entsorgt. Geschmacklich nicht das Gelbe vom Ei.

akbwl am :

Wo ist hier die Verarsche? Es steht weder "Kaffee" auf der Verpackung noch sind die weiteren Zutaten verheimlicht.
Das ist ja das selbe, wie wenn sich die Kunden aufregen, dass in Kaba nicht nur Kakao enthalten ist. Wem es schmeckt, wird es weiterhin kaufen, die anderen wechseln halt das Produkt.
Es ist nicht anderes wie jede andere Produkteinführung. Ja, es steht ONKO darauf. Aber wieso sollten sie unter dem Namen nichts neues ins Regal bringen dürfen? Schließlich ist nicht überall, wo Beck's draufsteht, alkoholhaltiges Bier drinnen.

Björn Harste am :

Neukunden werden sicherlich lesen, was sie da in der Hand halten.
Aber wer jahrelang den Kaffee gekauft hat, wird auch weiterhin einfach zugreifen. Und vielleicht irgendwann mal zufällig darauf kommen, dass es eben kein reiner Kaffee mehr ist.

herstellerschützer am :

Und WAS soll der Hersteller machen: Die Packung blinken und fiepen lassen und noch größer als eh schon "Kein Kaffee" draufschreiben?

Hamburger Jung am :

Ein deutlich anderes Verpackungsdesign zu verwenden, wäre die sauberste Lösung.

DJ Teac am :

Andere Farbe nehmen, oder ein rotes Banner drüber wie es ja auch gerne bei "Sonderpackungen" gemacht wird.
Das hier ist gezielte Verarsche der Stammkunden.

Und nun erzähle mir nicht dass du jedesmal wenn du den Kaffee, den du seit Jahren kaufst, im Supermarkt in den Wagen packst dir durchliest was da draufsteht.

herstellerschützer am :

(Kommentar entfernt)

der_wahre_pop am :

Natürlich muß Kraft Foods nicht jeden Onko-Kunden persönlich ansprechen, aber dass das Produkt "Onko mild" momentan auf keiner einzigen website des Unternehmens zu finden ist, spricht für mich Bände.

herstellerschützer am :

Ein Skandal: Eine Mischung aus Kaffee, Maltodextrin und Karamell, auf der draufsteht, dass es eine Mischung aus Kaffee, Maltodextrin und Karamell ist. Herr Harste: Bleiben Sie dran!

möp am :

Und alles nur wegen den Luschen in dieser Republik, die alles leicht, mild, naturmild, bio, fettarm, wellness etc. haben wollen.

Wer Kaffee trinken möchte kauft normalen Kaffee. Wer diesen nicht mag, nicht verträgt oder was auch immer sollte Kakao oder Cappuccino trinken.

Das selbe gilt auch fürs Bier. Wenn man Bier trinken möchte, dann kauft man Bier und das hat halt 5% Alkohol. Oder man trinkt eben Wasser o.Ä.. Aber alkoholfreies oder mit Limo verpanschtes tritt das deutsche Reinheitsgebot mit Füßen.

Ostwestf4le am :

Ich schließe mich Deinen Gedankengängen an.

Andererseits ist der Tatbestand der Irreführung nicht von der Hand zu weisen.

Arme Konsumenten.

Seid auf der Hut!

möp am :

Nun die Forderungen auf der Konsumentenseite begünstigen die Irreführung auf der Produzentenseite.

Der Produzent hat damit dann das ultimative totschlagargument "die Kunden wollten es ja so". Ob die Kunden es wirklich genau "so" wollten wird schwer nachprüfbar sein.

Der eigentliche Grund durch Kostenersparnisse den Gewinn zu steigern wird damit unter den Teppich gekehrt und tot geschwiegen.

Armes Deutschland!

herstellerschützer am :

Ein Hersteller ändert seine Rezeptur, um billiger als die Konkurrenz produzieren zu können, und schreibt die neue Rezeptur groß auf die Verpackung. Ob er seinen Gewinn steigert, oder ob sein Produkt billiger wird, oder beides, entscheidet der Markt.

Armes Deutschland? Ich denke nicht.

gut zu wissen am :

Die Hersteller versuchen damit einfach nur Steuern zu sparen und damit günstigere Preise anbieten zu können, denn schließlich gibt es hier eine Kaffeesteuer von 2,19€/kg und mit 10 oder 12% weniger Kaffee drin, hat man gut gespart.

Scholle am :

Das ist der Grund, warum ich nun seit mindestens 2 Jahren meinen Kaffee nur noch beim hier ansässigen Kaffeeröster kaufe, der die Herkunft seiner Bohnen kennt und überwacht, frisch und bei ca 120 °C röstet und persönlich im Laden anzutreffen ist.

Das Ganze kostet dann (bei meiner Lieblingssorte) 7,70 € fürs Pfund.

Umgerechnet auf meinen Kaffeeverbrauch im Jahr habe ich also in den ganzen 2 Jahren knapp über 100 Euro (immerhin mehr als VIER! Euro pro Monat) mehr ausgegeben als der vergleichbare Onkotrinker, der mit billig angebautem schnell wachsendem Kaffee vorlieb nehmen muss, der durch Behandlung auf ein immer gleiches Niveau an Säure und Koffein gebracht wird und dann im Hochleistungsschnellröster bei ca 450°C mehr verbrannt als geröstet wird.

Das hat einen weiteren Vorteil: ich kann über solche Meldungen nur müde lächeln.

Gruß
Scholle

Bayer am :

Du kommst nicht zufällig aus Kelheim?

Frankfurter am :

Ich kaufe seit einiger Zeit schon löslichen Kaffee aus 100% Kaffee.

Sam am :

Deshalb Fair Trade, Bio. Da weiß man was man hat, den kleinen Aufpreis zahle ich gerne.
„Herkömmlichen“ Filterkaffee kaufe ich seit Jahren nicht mehr.

Engywuck am :

klar...
und irgendwann stellst du fest, dass dein "FairTrade" "Biokaffee" umgestellt hat - auf 88% FairTrade-Bio-Kaffee, 8% Maltodextrin aus FairTrade-Bio-Stärke und 4% Karamell aus FairTrade-Bio-Zucker (oder alternativ 4% FairTrade-Bio-Melasse oder so)

auch bei "Bio" gilt: Augen auf!

Sam am :

Klar ist Bio allein kein Garant für reinen Stoff.

Aber bei meinen ganzen Bohnen wird es schon schwieriger da irgendwas rein zu mischen, was nicht auffällt. :-)

Daniela Weithe am :

Hallo zusammen,

bin gerade durch unseren örtlichen Kaffeeröster auf das
Thema aufmerksam geworden.

Vielleicht bin ich in meiner Wut ein wenig unsachlich, aber dieser Mist endet vielleicht erst dann, wenn der erste
mit einem Allergieschock, auf was auf immer, im Koma liegt

Das nervt genau so wie kalorienhaltiges Wasser.

Viele Grüße

der Dirk am :

„Kalorienhaltig“ ist Quatsch. Kalorien sind eine veraltete Maßeinheit für Energie. Kalorien sind nichts, dass man Filtern oder zusetzen könnte, sondern in Kalorien kann die Energiemenge angegeben werden.

Ergo hat selbstverständlich auch Wasser Kalorien, wobei man heutzutage nicht mehr von Kalorien sondern von Joule spricht.

Hamburger Jung am :

Gemeint war vermutlich aromatisiertes und auch mit Zucker versetztes Mineralwasser. Deinen Hinweis auf die sprachliche Ungenauigkeit unterstütze ich allerdings trotzdem. Das gehört in die gleiche Tonne wie "genfreies Essen" - die Srachmülltonne.

der Dirk am :

Wer billig kauft, kauft eben billig.

Nicht, dass bei gutem Kaffee nicht genau so gemauschelt werden würde, aber die Chance ist bei diesen Billigheimern nun mal eben größer, wie hier auch wieder eindrucksvoll bewiesen wurde.

Ralph am :

Die Kenntlichmachung der Zusatzstoffe ist doch geradezu vorbildlich.
Wenn alle Firmen so deutlich sichtbar ihre Zusatzstoffe deklarieren würden, wäre schon viel gewonnen.

Andy am :

Wie man sieht, ist das linke "Kaffee Onko", das rechte nur "Onko" :-)

der_wahre_pop am :

Und ich dachte schon, das linke sei "Kaffee Onko" und das rechte nur "Onko".

NewsShit! am :

Ist Euch eigentlich schon aufgefallen, dass hier die Sorten "mild" und "naturmild" verglichen werden?

Genauso gut kann man auch einen roten mit einem grünen Opel Corsa vergleichen, wobei der grüne allerdings schon 12 Jahre älter ist.

Wo ist das denn bitte Kundenverarschung? Wenn Kunde A immer mild kauft und Kunde B immer naturmild ... für die ändert sich doch nix...

Hanno am :

Ich glaub eher die haben naturmild in mild umbenannt..?!

-pm am :

Ist Euch eigentlich schon aufgefallen, dass hier die Sorten "mild" und "naturmild" verglichen werden?
>>>
>>>

>der Vertrieb von "naturmild" wurde eingestellt!

Genauso gut kann man auch einen roten mit einem grünen Opel Corsa vergleichen, wobei der grüne allerdings schon 12 Jahre älter ist.

Wo ist das denn bitte Kundenverarschung?
>>>es gibt nur noch den ROTEN!

eine ganz,
meiner Meinung nach gewollte Kundenver...

EPH am :

Im Normalfall versucht ein Unternehmen ein neues Produkt möglichst auffällig zu positionieren.

Dieser Fall ist doch sehr auffällig unauffällig. Wer kontrolliert bei jedem Einkauf von eigentlich reinen Grundzutaten deren Inhalt? Soll ich demnächst bei Zucker und Mehl ebenfalls mit Streckmitteln rechnen?

Christian Hartl am :

Besten Dank Björn, für die Recherche und den Artikel! Wir verleihen Dir den Titel "mybeans-Coffee-Scout des Monats März". Hier zur Titelverleihung: http://blog.mybeans.com/interessantes-aus-der-kaffeewelt-die-kaffee-verarschung/

Prengel am :

Dann sollte Edeka auch Pringles auslisten. Die machen ja jetzt mit 90 Pringles pro Packung Werbung. Haben aber gleichzeitig den Inhalt von 180 Gramm auf 165 Gramm gesent. Und das beim gleichen Preis. Abzocke im üblichen Stil.

Lutz am :

Ich verstehe die Aufregung nicht, es steht doch vorn drauf das da Maltodextrin und Karamell mit drin sind. Dann ist es doch nur logisch, dass nicht nur reine 500g Kaffee bei sind!

Helmut am :

Das hilft dir aber nur, wenn Du beim Einkauf Produkte vergleichst. Wenn es sich aber um ein Produkt handelt, welches Du schon jahrelang jede Woche kaufst und das plötzlich verändert wurde, merkst Du das so schnell nicht, weil du ja nicht jedesmal die Packung durchliest.

AndreB am :

Also ich persönlich erwarte von "Kaffee", das da auch nur Kaffee drin ist und nicht eine Mixtur aus Kaffe und Streckmitteln. Wer ahnt das denn schon.

Gerade als Diabetiker gerät man so schnell in Fallen, die man nicht eingeplant hat. Also: Nochmal doppelt so genau hinschauen...

By the Way - stehen da eigentlich auch die BE dabei?

herstellerschützer am :

Eben, von KAFFEE. Was du aber von einem Produkt erwartest, das gar nicht vorgibt, KAFFEE zu sein, das ist einzig und allein dein Problem. Einen frohe Überzuckerung aus eigener Dummheit wünscht...

...der Herstellerschützer

Helmut am :

Nochmal:

Würde es sich um ein neues Produkt handeln, oder eines, das deutlich macht, das es jetzt eben nicht mehr das alte ist, wäre in der Tat alle Aufregung umsonst, da gebe ich Dir Recht. Aber hier ist es, so, das es sich tatsächlich mal um "Kaffee" gehandelt hat und jetzt, die Rezeptur verändert wurde. Somit ist der Gleiche Artikel eben nicht mehr der Gleiche. Wie bereits gesagt, wenn Du den Kaffee schon 100 mal gekauft hast, liest Du dann bei jedem neuen Kauf wirklich was auf der Packung steht? Das ist es, was Björn bemängelt. Nicht dass eine Kaffee-Zucker-Mixtur überhaupt am Markt ist, da kann in der Tat der Konsument entscheiden was er kauft. Sondern dass ein Kaffee still und heimlich in eine Kaffee-Zucker-Mixtur umgewandelt wurde. Es steht zwar auf der Packung, im Vergleich mit anderen Dingen, die so in Lebensmittel wandern sogar fast vorbildlich, aber es geht um den Stamm-Konsumenten. Die werden tatsächlich verar.....

überrationell am :

Maltodextrin? Karamell?

Im Kaffee? Buah, wer trinkt denn das?

Hendrik am :

Noch ein Hinweis: Die Artikelnummern und der EAN-Code sind bei altem und neuem Produkt gleich. Sicher wissen viele Händler und Verkäufer nicht mal, dass sie ein deutlich verändertes Produkt verkaufen, sondern gehen von der gleichen Qualität wie vorher aus.

Daxon am :

Ähm, kann es sein, dass da nur eine rechtliche Grundlage umgesetzt wurde?

Das "alte" Produkt (mit dem Vermerk "Kaffee") hat nämlich den identischen EAN-Code mit der "neuen" Mixtur. Und sobald sich Zutaten-technisch etwas ändert, muss sich doch auch der EAN-Code ändern, oder nicht?

Hendrik am :

Der EAN muss sich nicht ändern. Hersteller ändern ja ständig rezepturen. Jedoch in diesem Fall gab es ja vorher keine Rezeptur, sondern ein Produkt ("Kaffee") aus dem jetzt Melange wurde. Gute Frage

Sam am :

Wer hat denn sowas verbreitet? DAS wäre mir ja vollkommen neu..

Richard am :

Auch Bild berichtet

http://www.bild.de/BILD/ratgeber/geld-karriere/2010/03/12/so-wird-beim-kaffee-gepfuscht/verbraucherschuetzer-schlagen-alarm-billige-zusatz-stoffe.html

tom am :

Ich habe nicht gelesen, was auf der Packung steht, weil Onko für mich immer Kaffee ist. Erst zuhause habe ich heute gemerkt, daß das minderwertiges Zeug ist.
Das ist echte Verarschung. Gut, daß ich den Bon noch habe. Der Müll wird zurückgebracht.

Dieter am :

Verkauft ONKO eigentlich noch Kaffee?

Sprecherin Güde Lassen: „Die Onko-Produkte klassisch, naturmild, sanft und entkoffeiniert sind seit Mitte November vergangenen Jahres als neues Produkt „Onko Melange” aus 88% Röstkaffee, 8% Maltodextrin und 4% Karamell erhältlich. Sie ersetzen die ursprünglichen Onko-Produkte. Die Sorte „naturmild” wurde in diesem Zuge durch die Sorte „mild” ersetzt.”

Anscheinend nicht! Und das nicht nur bei der "Sorte mild"! Onko raus aus dem Kaffeeregal!

Susan am :

Und so ein Bericht schon aus 2010 ;-) Heute ist das ganze ja noch viel schlimmer und bei Kaffee fällt es mir besonders oft auf. Wir lassen wahrscheinlich einfach zu viel mit uns machen.

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