Der
"La Kritz"-Likör von Spitzmund, den wir nun seit Oktober vergangenen Jahres hier im Spirituosenregal stehen haben, mutiert zum kompletten Ladenhüter. Von den zwei Flaschen, die ich neben den Dirty Harry ins Regal gestellt hatte, sind noch zwei Stück übrig. Die Abverkäufe in dem Zeitraum sind also relativ übersichtlich.
Faktisch gibt es also derzeit niemanden außer Ines, der dafür sorgt, dass unser Warenbestand schrumpft. Da wir uns aber nicht jeden Abend Alkohol in den Kopf dremeln und wenn, dann mal ein kleines Gläschen für den Genuss, hält so eine Flasche immer ziemlich lange. Wenn das so weitergeht, reicht unser Vorrat an "La Kritz"-Flaschen bis zur Rente.
Das Innenleben meiner "Wall-Box" (
Hier Schritt 1) ist inzwischen relativ vollständig.
Nachdem ich endlich den 16A-Schalter bekommen habe, sind Steckdose und Schalter nun eingebaut und verbunden. Nun fehlt mir aber immer noch die Option, das Kabel bei Gebrauch aus der (geschlossenen) Box hängen zu lassen, so dass bei Nichtgebraucht kein Loch vorhanden ist.
Noch schlimmer ist eigentlich, dass Schalter und Steckdose leicht schief sitzen (wenigstens beide im gleichen Winkel), aber das war aufgrund des Lochrasters kaum anders zu lösen.
Ein Mann rief und erklärte mir, dass sie Neukundengewinnung und den Erhalt von Stammkunden durch digitale Kanäle forcieren würden und wenn ich fünfzehn Minuten Zeit hätte für einen Termin in der kommenden Woche, würde man mir das mal gründlich erklären.
Nach seiner Einleitung war ich genauso schlau wie vorher und so fragte ich ihn mal ganz direkt, was die denn nun überhaupt machen würden und was er mir anbietet. Er wiederholte den Text mit den digitalen Kanälen und der Neukundengewinnung und ich war so doof wie eh und jeh.
"Okay, erklären Sie mir mal eben in drei Sätzen, was Sie konkret machen und was sie mir gerade anbieten wollen. Vielleicht hilft mir das weiter", forderte ich ihn auf.
Er ratterte im Grunde wieder seinen Text runter, ergänze in den beiden anderen der geforderten drei Sätze noch, dass wir hier eine hohe Supermarktdichte um uns herum hätten und dass es doch schön wäre, wenn die Kunden vom Penny und vom REWE hier in der Nachbarschaft auch zu Hause mal an uns denken und dann zu uns kommen würden.
Auch nach dem Geschwurbel in drei Sätzen wusste ich immer noch nicht, was die Firma macht und was der Mann mir da überhaupt auch nur annähernd anbieten oder vorstellen wollte. Er wirkte irgendwo zwischen beleidigt und eingeschnappt und wollte noch wissen, ob ich nicht gerne mehr Kunden hätte, aber mein Entschluss stand fest: "Danke. Aber nein, danke. Ich habe wirklich kein Interesse" – und damit war das Gespräch dann auch zügig beendet.
Im Örtchen
Bonifacio, ganz im Süden der französischen Insel
Korsika hat Hendrik diesen kleinen SPAR-Markt entdeckt. Vielen Dank für die Zusendung.
Er ist übrigens wirklich fast genau an der Küste. Läuft man die Straße rechts im Bild noch etwa 200 Meter weiter, steht man direkt am Hafen.
Auch diesen Laden findet ihr bei
Google Street View.
… mit bis zu 200 Euro Bordguthaben.
Bordguthaben zu haben ist toll. Man kann sich Dinge gönnen, für die man vielleicht sonst kein Geld ausgeben würde, ohne dass sie direkt die Urlaubskasse belasten.
Das Video beginnt mit drei Häuser / Fassaden, deren renderintensivstes Merkmal die Spiegelungen der Umgebung in den Scheiben war.
Die blauen Hochhäuser spiegeln sich alle gegenseitig in ihren Fassaden, am Schluss folgt eine kurze Sequenz eines anderen Gebäudeentwurfs.
Viele dieser Modelle sind entstanden, als ich noch in den frühen Zwanzigern war, zu der Zeit hatte ich mehr Zeit und ich wollte immer mal meine Computer an ihre Grenzen bringen. Heutige Rechner machen solche Qualität quasi in Echtzeit, damals hat dann das Rendern eines einzelnen Frames teilweise mehrere Minuten gedauert. Je nach Bildrate war dann alleine schon für eine Sekunde Film schon locker deutlich über eine bis hin zu mehreren Stunden ausgelastet.
Jetzt ist die Schlagerliner 5 auch im Cruise Compass gepflegt, ihr könnt die Reise damit auch
unkompliziert selber buchen. Für alle, die mit Schlager nicht so viel anfangen können, kommen auch wieder andere spannende Themenkreuzfahrten, da bin ich ganz sicher.
Ein Kollege, der gebürtig aus den USA stammt, stolperte über die veganen Kaugummis "Forest Gum", die wir
nach mehreren Aufstellern inzwischen regulär im Sortiment haben. Er verspottete spontan den Namen "Forest Gum" und wandelte das berühmte Filmzitat aus dem Film "Forrest Gump" ab: "
Gum, Forest, Gum!"
Wir kicherten wie Teenager, wobei für mich der Name der Kaugummis natürlich seit Jahren geläufig ist. Als ich schließlich noch ein "Chew, Forest, chew!" hinterherschob, brach der Kollege fast vor Lachen zusammen.
(Ist für Außenstehende jetzt vermutlich weniger lustig als für uns in dem Moment.)
Die Preise gehen rauf und runter. Da gerade auch immer die Discountpreise (gut&günstig) an das Niveau der Harddiscounter (Aldi und Lidl) angepasst werden, ist da ständig Bewegung drin. Andere Artikel gehe auch mal runter, alles wird immer wieder teurer, ein ewiges Hin und Her.
Teilweise steht man schon kopfschüttelnd da, wenn man ein Preisschild stecken muss, wo sich der Preis von beispielsweise 2,99 € auf 2,95 € verändert. Manchmal noch gekrönt von der Tatsache, dass dann drei Tage später der Preis wieder in die andere Richtung rutscht.
Bei anderen Preisänderungen steht man auch staunend vor dem Regal (resp. in diesem Fall vor der Tiefkühltruhe) und traut sich kaum, das neue Preisschild in die Schiene zu stecken. So wie hier Mitte Juni.
Als unter unserer kleinen Rampe vor dem Notausgang noch
die alten Leuchtstoffröhren lagen, kam mir plötzlich eine Idee: Kann man den ungenutzten Raum unter der Rampe nicht als Lagerplatz nutzen, indem man zwei Türen davor installiert, etwa so, wie ich es in dieses alte Foto skizziert habe?
Wirklich dicht bekommt man es damit wohl nicht und auch die beiden Halterungen für das Geländer machen die Sache etwas kompliziert – aber die Idee ist da und ich werde sie mal ganz zwanglos weiter im Kopf behalten.
Natürlich kann man dort keine empfindlichen Warenvorräte lagern, aber für sowas wie unsere Bierzeltgarnituren, Streumaterial, Gartengeräte und ähnlich grobschlächtige Dinge wäre das perfekt geeignet.
Eine Dose Red Bull wollte der Mann bezahlen, den Stapel Vokabelhefte und die beiden Doppelpacks mit Feinlinern wollte er als kleine Draufgabe so mitnehmen.
Das wäre ihm vermutlich auch geglückt, wenn eine Kollegin ihn nicht zufällig im Vorbeigehen in dem Gang bei den Schreibwaren hätte stehen sehen und gleich beim Anblick des Typen einen kleinen Adrenalinschub inklusive Geläut der kleinen, inneren Alarmglöckchen bekommen hätte.
Von der Firma, bei der ich unsere Triton-Werbekugelschreiber bekommen habe, gab es einen bedruckten Turnbeutel als Muster. Irgendwie ist der cool, das muss ich zugeben – aber ich glaube nicht, dass diese Beutel einen nennenswerten Werbeeffekt haben würde. Dafür sind dann 2,50 € pro Stück (bei Abnahme einer kleinen dreistelligen Menge) doch zu viel …
Schafe scheren mit Stil. Idee: Gregor, Umsetzung: Gemini.