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Eddieday (14)

Kartons. Kartons. KARTONS! Bei Kartons war Eddie eine typische Katze. Ob er sich nun mit seinem breiten Hintern in eine Streichholzschachtel quetschen musste, oder ob er einfach auf irgendwelchen Pappkartons draufgesessen hat – die Faszination für Schachteln hat er wie viele Katzen exzessiv ausgelebt. :-)


Der nicht so gut laufende Collab-Aufsteller

Der Aufsteller mit den Collab-Drinks aus Island steht nun seit rund drei Monaten hier auf der Fläche. Verkauft haben wir schon ein paar Dosen, aber man kann nicht sagen, dass die Produkte sich hier zum Renner entwickelt haben.

Mit derartigen Erwartungen war ich zwar auch nicht an die Sache rangegangen, aber nachdem mir das Produkt immer wieder mal begegnet war, dachte ich, dass das Risiko nicht allzu groß sein dürfte. Das war aber wohl der berühmte Satz mit x, denn die Dosen setzen sich nicht ab, sondern Staub an.

Noch kommen wir mit den MHDs nicht in Konflikt, das wird erst im Herbst interessant. Die Dosen mit der kürzesten Laufzeit halten immerhin bis Oktober, die anderen bis November. Mal gucken, was bis dahin noch von der Ware übrig sein wird …


Zahlung, Vorgang wird bearbeitet!

Die Kartenzahlung – das Nervenspiel beim Check Out!

Das Terminal piepst, man tippt seine PIN ein und auf dem Display erscheint "Vorgang wird bearbeitet" oder ein ähnlicher Hinweis und plötzlich steht der eigene Leumund auf dem Prüfstand. Reicht der Kontostand? Funktioniert die Karte? War die Geheimzahl richtig? Wird man gleich vor Ort noch stante pede zum Sicherheitsrisiko für die Einkaufsstätte erklärt?

Der Puls steigt, die ersten Schweißperlen erscheinen auf der Stirn. Man schaut unbeteiligt, geradezu Unschuld heuchelnd, in der Gegend herum, so als wenn auf der Straße plötzlich während der Autofahrt ein Streifenwagen im Rückspiegel auftaucht. Bloß nichts anmerken lassen. Die anderen Kunden hinter einem fangen nervös an, mit den Fingern auf den Griffen ihrer Einkaufswagen zu trommeln. Hälse werden gereckt, ganz hinten ruft bereits jemand nach einer zweiten Kasse. Innerlich läuft schon der Countdown bis zum vollständigen sozialen Untergang ab. Die ersten Fingernägel sind bereits bis aufs blutige Nagelbett abgefressen.

Dann endlich der erlösende Moment: "Zahlung erfolgt."

Während man die Karte mit zitternden Fingern wieder ins Portemonnaie steckt, fährt das Adrenalin langsam wieder herunter. Wer kennt diese Momente nicht? ;-)


Schild bestellt: Achtung Videoüberwachung!

Da das Thema Videoüberwachung Dritte nun nicht erst trifft, wenn sie unser Gebäude betreten, kommt nun ein entsprechender Hinweis fest an unseren Zaun.

Dieses Schild habe ich so fertig bedruckt aus Aluminium bestellt und werde es in den nächsten Tagen hier am Zaun befestigen:


Die neue Kamera für den Hof

Da ist sie ja auch schon. :-)

Obwohl offiziell als gebraucht verkauft, sieht sie aus wie neu und hat keinerlei Macken oder erkennbare Gebrauchsspuren.

Eine kleine Schwierigkeit gab es bei der Einrichtung der Kamera. Sie war dummerweise nicht auf DHCP, sondern fest auf einen IP-Adressbereich eingestellt, der mit 10.x.x.x anfing. Damit wurde sie mir zwar in unserem 192.168.x.x-Netz angezeigt, aber ich konnte nicht darauf zugreifen und folglich auch nicht die Konfiguration ändern. Also hatte ich kurzerhand meinen PC in den Netzwerkeinstellungen auf die Adresse der Kamera eingestellt. Damit gab es zwar keinen Zugriff mehr auf irgendetwas anderes als die neue Kamera, aber auf die kam ich auf diese Weise zumindest rauf. In deren Netzwerkeinstellungen DHCP aktiviert, alles wieder zurückgestellt – und schon hatte ich ein Bild. Juhu.

Nun muss sie nur noch an die Wand zum Hof und im Rekorder angelegt werden.


Links 803

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Neue Kassen in der nächsten Woche!

Die angekündigte neue Kassenhardware ist nun schon bald bei uns. Ich habe den Termin bekommen, in der übernächsten Woche Dienstag, also am 21. April, werden nacheinander alle drei Kassenarbeitsplätze umgerüstet.

Natürlich einer nach dem anderen, so dass wir immer noch immer zwei Kassen zur Verfügung haben. Eine davon ist zwar unsere Notkasse in dem kleinen Rolltischchen, aber das wird schon irgendwie klappen.

Da die neuen Geräte "All in One" sind, dürfte der Installationsaufwand deutlich geringer ausfallen, als es bei sämtlichen Systemen in der Vergangenheit der Fall war, was sich auch positiv auf die Zeit auswirken dürfte, die dafür benötigt wird. Richtig "All in One" geht nicht, Waage, Scanner und Bondrucker müssen immer noch extern angeschlossen werden, aber das ist heutzutage ganz zeitgemäß und unkompliziert mit USB zu lösen.

Weiter weiß ich jetzt auch nicht, die Akkus meiner Glaskugel sind leider gerade leer und ich hab ausgerechnet heute das Ladekabel dafür zu Hause vergessen. Habt also wie ich jetzt auch noch einfach zehn Tage Geduld. :-)

Versandbestätigung für die Außenkamera

Die Kamera, die den Hof im Blick haben soll, hatte ich gebraucht bei Ebay gekauft. Gebraucht deshalb, weil ich mit den Geräten von Jovision sehr gute Erfahrungen gemacht habe, die Firma aber augenscheinlich keine Kameras mehr herstellt. Der preisliche Vorteil war natürlich auch nett, allerdings nicht final ausschlaggebend für den Gebrauchtkauf gewesen.

Bin mal gespannt auf den "first View", wenn (und ob natürlich) sie installiert ist und hoffentlich die ersten Bilder liefert.

Wie praktisch, dann brauche mich am Schreibtisch sitzend nicht mehr schräg nach hinten zu drehen und aus dem Fenster zu gucken, wenn ich sehen möchte, was auf dem Hof los ist. :-P


Das Loch für das Netzwerkkabel

Für den Anschluss der neuen Kamera reicht ein simples Netzwerkkabel. Ein zusätzliches solches liegt inzwischen im Kabelkanal, der rund um unser Lager führt und wartet darauf, angeschlossen zu werden. Zunächst habe ich ein nach außen abschüssiges Loch in unsere Außenwand gebohrt. Mit einer geplanten Punktlandung bin ich genau auf Höhe des Kabelkanals rausgekommen, so dass ich das Netzwerkkabel nicht auch noch mit einem senkrechten Kabelkanal vertikal entlangführen muss.

Draußen kommt eine wasserdichte Verteilerdose hin, in der das Kabel in einem Keystone-Modul enden wird. Wie ich die fest an der Kamera angebrachten Stecker und Kupplungen so in die Dose bekomme, dass die Verbindung zumindest halbwegs regengeschützt ist, werde ich noch sehen.

Aktuell hängt die Strippe draußen noch aus der Wand, sobald ich das komplette Material zusammenbekommen habe, wird die Installation beginnen.

Dass beim Durchstoßen mit dem Bohrer der Putz von der Wand abgebröselt ist, ist zum Glück nur ein kosmetisches Problem. Etwas Gips anrühren und die Sache ist in ein paar Minuten erledigt.


Toffifee (und M&M's) in die Hose

Ein Mann hat sich zunächst eine Tüte M&M's vorne in die Hose und anschließend noch eine Packung Toffifee hinten in den Hosenbund geschoben.

Mit knapp fünf Euro Warenwert eigentlich nur ein kleiner Diebstahl im Vergleich zu dem, was man sich sonst so gefallen lassen muss – aber die Vielzahl der Diebstähle, die täglichen Vorkommnisse, die machen auch diese Diebstähle zum großen Problem …


Andere Länder, andere Läden – 008

Kein buntes Aufsteller-Durcheinander mit individuell bedruckten Displays in den unterschiedlichsten Formen und Farben, sondern kleine, rollbare Regale im Format einer Viertelpalette – so präsentiert(e) sich die Osterware bei Albert Heijn in den Niederlanden.

Ob das jetzt besser oder schlechter als so eine Präsentation ist, mag immer im Auge des Betrachters liegen. Ein gleichmäßiges, aufgeräumtes Bild vs. Individualität. Lustig ist aber schon, dass diese Rolldisplays offenbar doch gewissermaßen individualisierbar sind, wie man am rechten Bildrand an demjenigen für die Produkte von Ferrero erkennen kann.

Wie findet ihr diese Präsentation?


Ressourcen und die FUCKING "Regierenden"

Ukraine-Krieg: (Quelle) Zu den kriegsbedingten Umweltfolgen zählen die Wissenschaftler auch die Zunahme des zivilen und militärischen Grenzverkehrs und die daraus resultierende Umweltverschmutzung, sowie die Zunahme der Luftverschmutzung und gestiegene CO2-Emissionen. Im Schwarzen Meer kam es zu einem Delphinsterben, 80 Tierarten sind vom Aussterben bedroht, darunter Bison, Luchs und Braunbär. Die Kampfhandlungen führten zu Waldbränden und Bodenverseuchung, und zur Entstehung von Todeszonen durch Landminen.

Iran-Krieg: (Quelle) Ölanlagen werden bombardiert, Schadstoffe freigesetzt, Millionen Tonnen CO2 ausgestoßen: Der Krieg in Nahost vergiftet Luft, Böden und Wasser für Jahrzehnte.

Um nur zwei Beispiele zu nennen.

SO gehen die "wichtigen" Männer auf dieser Welt mit unserem Planeten um. Es werden Ressourcen sondergleichen nutzlos verschwendet. Milliarden Euro gehen in Rauch und weitere Umweltschäden auf. Und während parallel dazu noch in Ostasien tausende Tonnen Müll täglich den Weg in die Flüsse finden, ärgern wir uns hier mit nicht abnehmbaren Flaschenverschlüssen herum, von denen einem beim Trinken die Getränkereste ins Gesicht tropfen.

Kannste dir nicht ausdenken, was hier passiert.

Es gibt bestimmt intelligentes Leben im All, aber nicht in diesem Quadranten.

(Bitte nicht falsch verstehen, ich weiß, dass Umweltschutz bei jedem einzelnen und im Kleinen anfängt und das mit den Deckeln und Strohhalmen und den vielen anderen Dingen ist irgendwo ein kleiner weiterer Schritt in eine ökologisch bessere Zukunft. Aber solange zeitgleich gigantische menschengemachte (!) Zerstörungen passieren, fühlt es sich extrem unsinnig an.)

Klebereste an der Scheibe

Wenn Leute Plakate an die Tür hängen wollen, erlauben wir das schon seit Anfang an. Aber unter einer Bedingung: Nur an den beiden Türen im unteren Bereich. Nicht oben, nicht an den Seitenscheiben, nur unten. Das klappt auch immer ganz gut.

Was mir unregelmäßig immer wieder auf den Keks geht, sind die Reste von Klebestreifen oder dickem Klebeband, die immer an der Scheibe verbleiben. Bekommt man zwar rückstandslos wieder weg und meistens überlassen wir dieses Ökosystem sich selbst, aber wenn mir sowas wie im Bild unten auffällt, möchte ich die Plakate-Aufhängerei am liebsten immer gleich grundsätzlich untersagen. Aber andererseits tut es ja niemandem weh und meistens sieht es ja auch nicht ganz so übel aus …

(Und alle drei Monate kommt der Fensterputz-Service und macht einmal alles weg und sauber, dann hat sich das auch immer sowieso für einen Augenblick erledigt.)