"Alaaf und Helau liebe Jeck_innen! Oder was man sonst so bei Euch ruft, wenn Karneval/Fasching ist. Als ich vor über 5 Jahren aus dem Ruhrgebiet nach Köln zog, hat mich diese Omnipräsenz des Karnevals, der hier ja schon am 11.11. beginnt, geschockt."
Mal ehrlich – wer seinen festen Wohnsitz ausgerechnet nach Köln verlegt und dann wegen des Karnevals geschockt ist, wundert sich vermutlich auch über die Bäume im Wald…
"…müssen den Randalierer im Supermarkt möglichst schnell verhaften. Der Mann soll dem Personal im Markt schon Morddrohungen gemacht haben..."
"Morddrohungen" haben wir hier im Markt auch schon bekommen, sogar schon tätliche Angriffe mit Waffen (Stöcke, Pfefferspray, Nagelschere), aber dass deswegen eine Person "möglichst schnell verhaftet" werden musste, habe ich hier leider noch nie erlebt.
Eine ältere Frau schob einen riesigen Haufen leerer Bierflaschen in Richtung Leergutautomat. Sie muss den skeptischen oder erstaunen Blick eines Kollegen registriert haben, jedenfalls erklärte sie ihm: "Die habe ich nicht alle getrunken. Ich habe meinen Enkel rausgeworfen!"
Oliver hat mir dieses Foto geschickt. Dazu hat er geschrieben:"Es gibt sie noch, die offenen Spar-Läden. Dieser hier ist in Biesenhofen-Ebenhofen, Altdorfer Str. (zwischen Marktoberdorf und Kaufbeuren ) zu finden. Und zwischen Entdecken und Fotomachen sind da bestimmt 15 Leute rein und raus gelaufen. Für Innenaufnahmen hatte ich leider keine Zeit."
Kleiner Zwischenbericht: Seit gestern Nachmittag habe ich hier schon insgesamt 31 LED-Röhren eingebaut. Zunächst hatte ich sie "nach Anleitung" eingesetzt, also den ursprünglichen Starter mit dem mitgelieferten Stecker überbrückt und die alten Vorschaltgeräte in Betrieb gelassen.
Nach einem sehr netten Telefonat gestern Abend war ich um einige Erkenntnisse reicher und seit dem deaktiviere ich in jeder Leuchte beim Einbau der LED-Röhre gleich die gesamte Technik (Vorschaltgerät und Drossel) und schließe die Röhren direkt an die Zuleitung an. Dadurch reduziert sich der Stromverbrauch nochmal, so dass die Beleuchtung nun mit etwa einem Drittel der ursprünglich benötigten Leistung läuft.
120 Röhren, bei jeder 55 Watt gespart, das ganze an 18 Stunden pro Tag und rund 300 Tagen im Jahr bedeutet eine jährliche Stromersparnis von rund 35.000kWh, was bei 0,15€/kWh über 5.000€ Kosten entspricht. Da hat sich die Investition in die LED-Röhren bereits nach einem Dreivierteljahr rentiert.
In puncto Helligkeit und Lichttemperatur stehen die LED-Röhren den alten Leuchtstoffröhren in nichts nach. Ungewöhnlich ist allerdings der durch den Abstrahlwinkel der LEDs bedingte dunklere Reflektor hinter der Röhre.
Aber da wir das Licht ja unten und nicht oben haben wollen, ist das nun vollkommen schnuppe.
Beim Yippiejaja-yippie-yippie-yeah-Baumarkt habe ich vorhin diese LED-Röhren von Philips gefunden. Nach meinen allerersten Erfahrungen mit LED-Röhren vor ein paar Jahren habe ich tatsächlich wie angedroht "ein paar Jahre" abgewartet. Inzwischen hat sich viel getan und gefühlte zehntausend Vertreter wollten mir immer wieder ganz geheimnisvolle Methoden anbieten, wie ich Geld sparen kann. Es ging natürlich immer um LED-Beleuchtung. Die Preise waren dabei allerdings im Grunde nie akzeptabel und nun habe ich vorhin diese Philips-Röhre im Baumarkt gesehen. Habe dann einfach mal eine mitgenommen, eingebaut und für absolut perfekt befunden.
Mein nächster Weg führte mich keine halbe Stunde später wieder in den Baumarkt und ich habe mir gleich nochmal 16 Stück von den Röhren gekauft, von denen nun auch schon 14 Stück den Weg in meine Deckenbeleuchtung (vor allem dort, wo die neuen Fassungen reingekommen sind) gefunden haben. Ich bin begeistert!
Der erste Satz meiner neuen Fassungen für die Leuchtstoffröhren wurde heute geliefert und ich musste mich natürlich prompt mit Leiter und passendem Werkzeug bewaffnet daran machen, sie einzubauen. Hier ein Teil der traurigen Ausbeute der alten Fassungen:
Jens und Silke aus Berlin sind in einem Markt über dieses Schild gestolpert – vor allem die etwas sonderbare Grundpreisangabe. Faktisch ist die zusätzliche Grudpreisangabe bei loser Ware überflüssig, aber möglicherweise ließ sich ja der Eintrag in der Dateivorlage nicht deaktivieren.
Ob dann ein inhaltsleeres "0kg=0,00" oder nochmal "1kg=1,88" sinnvoller ist, liegt dann wohl immer im Auge des Betrachters…
Immer mehr Lieferanten lassen sich elektronisch quittieren, dass der Kunde seine Ware bekommen hat. Bei vielen der kleinen Geräte ist eine Unterschrift nicht optional, sondern zwingend notwendig und daraus entstehen dann manchmal auch ein paar Kuriositäten.