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Referenwas?!

Eine Firma, die Werbemonitore aufstellt, hat mich als Referenzkunden bei einem anderen Geschäft hier in Bremen angegeben. Ich bin kein Kunde bei denen, war noch nie Kunde bei denen und möchte auch nie Kunde von denen werden und so war ich schon einigermaßen erstaunt über diese Aussage.

Da mein Geschäft hier in und um Bremen doch relativ bekannt ist, dürfte die Aussage, dass ich an irgendwelchen Dingen mitmische, schon eine überzeugende Wirkung haben. Da über die Firma allerdings tendenziell eher negatives im Web zu lesen ist und mich das Konzept selber auch nicht überzeugt, habe ich denen vorhin eine Mail geschrieben und sie ausdrücklich aufgefordert, mich aus der Liste der Referenzkunden zu streichen. Sofern es eine Liste gibt. Auf jeden Fall sollen sie mich nicht mehr als Referenzkunden angeben.

Ob das nun tatsächlich funktioniert hat, werde ich nur schwer überprüfen können – aber letztendlich ist sowieso jeder, der einen Vertrag mit dieser Firma unterschreibt, seines eigenen Glückes Schmied…

PS: Lustigerweise haben sie auch ein Restaurant hier aus dem Stadtteil als Referenz angegeben, das schon längere Zeit geschlossen hat. Sogar das Gebäude wurde schon vor über einem halben Jahr abgerissen.

Notwendigkeit von Übersetzungen

Spam-Mail von einem Übersetzungsbüro, das auf Kundenfang ist. Am Ende des Textes befindet sich folgender Hinweis:
"P.S. Diese Nachricht wurde individuell verschickt, Ihre E-Mail-Adresse befindet sich nicht auf einer Mailingliste."
"Individuell verschickt", soso… Sehen die etwa eine Notwendigkeit darin, dieses Blog noch auf zig Sprachen inklusive Klingonisch, die Alte Sprache Eragons und Esperanto zu übersetzen? Also ich nicht. Aber ich kann ja mal nachfragen, vielleicht bekomme ich ja eine Antwort. :-)

Von einem anderen Stern?

Ein Mann mittleren Alters stand offenbar (und nach eigener Aussage) zum ersten Mal an einem Leergutautomaten. Er stopfte die Flaschen insgesamt viel zu schnell rein, vorwärts, rückwärts und zwischendurch warf er noch ein paar lose Deckel mit in den Annahmeschacht – das war selbst für unser neues Gerät zu viel und so begann der B500 mit rotem Blinklicht.

Der Ausdruck "Scheißteil" stand den anderen wartenden Kunden schon quasi ins Gesicht geschrieben. Und dabei konnte die Maschine da gar nichts für… :'(

Fahrbare Kunststoffwanne

Früher hatten wir unter dem Cruncher des Leergutautomaten einen Behälter aus Stahlblech stehen. Da wir eine Sondergröße hatten, konnten wir ihn im Grunde nicht mit Sammelsäcken benutzen und so ließen wir die gesamte Grütze aus dem Automaten direkt in den Blechkasten fallen. Die Folgen waren nach einer Weile deutlich zu erkennen: Die Räder, nein, eigentlich alle Metallteile waren mehr oder weniger weggegammelt und sogar der Estrich hat sich aufgelöst.

Zum neuen Automaten gab es einen Kunststoff-Faltbehälter. Der würde zwar selber auch nach Jahren nicht vergammeln, ist aber seinerseits auch nicht wasserdicht gewesen, so dass irgendwann der Fußboden unter dem Automaten wieder mit einer dicken, klebrigen Schicht zugepappt wäre.

Habe mir jetzt eine rollbare Kunststoffwanne besorgt. Wasserdicht und säurefest. Damit sollten die Probleme endgültig beseitigt sein. Bei dem Preis für so einen Behälter erwarte ich das aber auch!


Glaser für Stützen

Ein Glaser war mittlerweile hier und hat sich mal die Pfeiler, die ich gerne mit Spiegeln verkleiden würde, aus der Nähe angesehen. Kein Problem, sagt er. Die Spiegel würden auf der Rückseite mit einer Folie beklebt werden, damit im Schadensfall die Scherben nicht auseinanderfallen und die Ecken jedes Pfeilers würde er mit gekanteten Edelstahlprofilen versehen.

Klingt alles ganz sinnvoll. Mal abwarten, was der Spaß kosten würde…

Zur Zeit nicht lieferbar!

Kleiner Hinweis in unserem Fairtrade-Regal. Nicht von uns, sondern von unserem Lieferanten aufgestellt. Ist doch mal eine nette Idee. :-)

Für den kompletten Laden hat das aber nichts. Immer wieder sind Artikel mal ausverkauft oder mal kurzfristig nicht lieferbar. Da wäre man nur noch dabei, diese Schilder hin und her zu stellen…


Neue Bürotür

Endlich haben wir eine neue Bürotür:



Was daran so bemerkenswert ist, wollt ihr wissen? Nun: Vor einigen Monaten wurde am hellichten Tage die alte Tür mit brutaler Gewalt aufgebrochen. Mehrere orientalischstämmig wirkende Typen betraten den Laden, einer lenkte meinen Mitarbeiter mit ein paar hohlen Fragen ab, einer passte an der Lagertür auf und der dritte verging sich mit irgendeinem Werkzeug an dem Türblatt. Dabei hat er nicht nur die Tür erheblich beschädigt, er ging sogar so gewaltsam vor, dass der Riegel unseres Schlosses abbrach!

Ob er überhaupt ins Kassenbüro reingekommen war, können wir nicht sagen. Es fehlte nichts, bzw. wir haben nie eine Auffälligkeit bemerkt.


Großes Paket

In diesem Karton befindet sich das erste (und hoffentlich für lange Zeit auch erstmal letzte) Austauschteil für unseren neuen Leergutautomaten. Das Bauteil, das jetzt noch die Mehrwegflaschen auf den Tisch stellt, ist nämlich eigentlich gar nicht für uns gedacht gewesen, da es sich um eine reine PET-Lösung handelt und nicht für die Verarbeitung der Glasflaschen gedacht war. Wir nehmen hier aber ja nun beides an und entsprechend rumpelt und klappert momentan noch alles, wenn die schweren Mehrwegflaschen durch den Automaten wandern.

Heute Nachmittag sollte dann Ruhe sein. :-)