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Im Dienste der Hausfrau

Bei Bauarbeiten an einem Gebäude in Braunschweig, wurden diese alten SPAR-Werbeschilder freigelegt. Der Schrift nach zu urteilen, dürfte die Werbung aus der Zeit Anfang bis Mitte der 1960er stammen. :-)

Vielen Dank an Sascha, der mir die beiden Bilder geschickt hat.





Und während diese Bilder hier auf ihre Verbloggung warteten, hat Björn H. aus B. (Aber NICHT ich! :-) ) die Werbung ebenfalls entdeckt und mir eine Gesamtansicht des Ensembles geschickt. Ja, die waren groß. :-)


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Schwarze Pizza

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Nur wer nichts isst, bekommt keinen Krebs. Er verhungert vorher

Obstbrei in Tüten: Pestizide, zu viel Zucker und gefährliche Verpackungen

Müller-Brot: Was der Bauer nicht kennt, das isst er

Ein Dorf kämpft gegen Discounter

Beim Tierschutz gibt es in Deutschland Luft nach oben

So giftig sind Lebensmittel-Kartons

Die EU hat keine Bedenken bei Glyphosat

6 Ways To Join The Fastest Checkout Queue

Warmes Bier

Eine junge Frau betrat den Laden als eine der ersten Kundinnen des Tages. Sie steuerte direkt in die Getränkeabteilung, fand ihre gewünschte Biersorte nicht und fragte mich schließlich, ob wir davon noch einen Sechserträger hätten.

"Wenn da in der Abteilung nichts mehr steht, dann leider nicht", antwortete ich und ergänzte nach einer kleinen Pause, dass da eventuell im Kühlschrank noch etwas sein könnte. Ich lief vor, sah nach und entdeckte unten im Beck's-Kühler noch ein paar Träger der gewünschten Sorte "Beck's Gold".

"Ich mag kein kaltes Bier", entgegnete sie etwas enttäuscht.

Ich scherzte: "Ach, stellst das kurz in die Mikrowelle."

Sie hat die Packung dann schließlich doch gekauft. Hoffentlich macht sie das mit der Mikrowelle nicht wirklich. Oder entfernt zumindest vorher den Kronkorken. :-)

Letrero Electronico

Blogleser Oliver hatte zwar auf Mallorca keinen der unzähligen SPAR-Märkte für mich fotografiert, war aber über eine Firma gestolpert, die offenbar für ebenjene die Werbeschilder erstellt. Die LED-Tanne im Schaufenster würde bei mir im Laden bestimmt auch gut aussehen. :-)


Weitermachen wie bisher!

Hier eine Anmerkung aus den Blogeintragswünschen. Heiko hat geschrieben:
Eine Bitte hätte ich!
Mach einfach so weiter wie schon seit 10 Jahren.
Weil das macht am meisten Spaß zu lesen :-)
Vielen Dank für die Blumen. :-)

Qualität und Quantität der Blogeinträge steigt und fällt sicherlich mit dem, was hier persönlich um mich herum passiert – aber generell versuche ich natürlich, alle relevanten (immer daran denken, diese Entscheidung obliegt meiner subjektiven Meinung!) Ereignisse hier festzuhalten.

Leerer Rahmen aus dem Lager

Ein Typ hat sich in einem unbeobachteten Moment einen leeren Rahmen ohne Flaschen aus dem Lager gegriffen und wolle diesen neben seinen mitgebrachten Bierflaschen im Leergutautomaten versilbern. Unser Automat hat natürlich wie immer die Annahme verweigert. Ich hatte die Aktion an der Videoanlage mitverfolgt und ging wie zufällig am Automaten vorbei und fragte scheinbar unwissend: "Wollte er die nicht?"

"Nein, leider nicht.", antwortete der Kerl.

"Dann nehme ich Ihnen die so ab."

"Das ist nett. Danke."

Nahm die Kiste und stellte sie einfach wieder ins Lager und ging zurück ins Büro. Ich wollte einfach mal ausprobieren, wie der Typ reagieren würde. Ich rechnete damit, dass er sich trollen würde. Stattdessen klopfte er nach etwa einer Minute gegen die Tür und fragte, ob da gar kein Pfand drauf wäre, weil ich ihm keinen Bon ausgestellt hätte.

Ich antwortete: "Wenn Sie die Kiste mitgebracht hätten, dann hätte ich Ihnen dafür auch Geld ausgezahlt. So können Sie froh sein, wenn Sie ohne Anzeige davonkommen. Lassen Sie sich vorne ihr Geld auszahlen und dann verschwinden Sie aus meinem Laden. Für immer!

Ein Karton Kaugummi

Ein Mann nahm sich an der Kasse einen kompletten Karton mit "5-Gum"-Kaugummis, wickelte ihn in seine Jacke ein und spazierte einfach an der Kasse aus dem Laden. Dabei löste er allerdings den Alarm der Warensicherung aus, so dass einer meiner Mitarbeiter, der gerade zufällig in der Nähe des Eingangs stand, aufmerksam wurde und sofort hinterherrannte. Der Dieb hatte schon beim Ertönen des Alarms sofort die Beine in die Hände genommen und hatte dadurch leider einen Vorsprung, den mein Angestellter auch nicht wieder aufholen konnte. Kleiner Trost: Der Täter verlor unterwegs die Beute, vielleicht hatte er den Ballast auch absichtlich abgeworfen. So hielt sich der Schaden schonmal in Grenzen.

Leider haben wir von dem flüchtigen Mann kein brauchbares Videobild. Als er den Laden verließ, guckte er nämlich die ganze Zeit zu besagtem Kollegen, der sich nun ausgerechnet auch in Blickrichtung der Kameras befand.

Die (vermutlich) letzten SPAR-Etiketten

Mit der Neugestaltung der Zotter-Platzierung haben wir auch die Preisauszeichnung am "Mitzi-Blue"-Ständer erneuert. Die alten Thermoetiketten sahen inzwischen nicht mehr wirklich feierlich aus und zudem habe ich den Preis auf 2,99€ pro Tafel angehoben.

Damit sind dann schließlich auch die alllllllerletzten "SPAR"-Thermoetiketten (vermute ich jedenfalls) hier aus dem Laden verschwunden.


Zotter-Sortiment 15/16

Nachdem wir gestern für rund 3000 Euro (!) Ware von Zotter geliefert bekommen haben, ist nun auch endlich die neue Platzierung im Regal fertig. Bis auf ein paar nicht lieferbare Sorten ist es wieder lückenlos.

Jetzt kauft sie auch! :-)

Die Weihnachtstafeln hatten wir übrigens auch mitbestellt. Falls sich da jemand eindecken möchte.


Warum sind Kassenbons so lang?

Hier eine Frage aus den Blogeintragswünschen. Markus wollte wissen:
ich würde mal interessieren, wieso Kassenzettel manchmal so lang sind. Uns nein, nicht weil ich soviele Produkte gekauft habe :-) Teilweise sind viele Leerzeile, große Schriften, Bonuspunkte ect. drauf. Man kauft ein Paar Produkte und bekommt "riesige" Kassenzettel. Welche Informationen müssen drauf stehen und was ist "Luxus" reint technisch müssten die doch kürzer machbar sein.
Nun, da gibt es einerseits ein paar notwendige Pflichtangaben. Okay, eigentlich nicht zwingend, denn wenn ein Kunde eine ordentliche Rechnung benötigt, könnte man diese natürlich mit allen Angaben erstellen – doch wenn diese Daten bereits auf dem Kassenbon stehen, kann man sich diese Arbeit sparen.

Auf dieser Seite die IHK Frankfurt/Main ist detailliert nachzulesen, welche Informationen auf eine Rechnung gehören. Diese sind, davon ausgehend, dass wir hier von Kleinstbeträgen bis 150€ reden:
· vollständiger Name und vollständige Anschrift des leistenden Unternehmers,
· das Ausstellungsdatum der Rechnung,
· Menge und Art der gelieferten Gegenstände oder die Art und den Umfang der sonstigen Leistung
· Entgelt und Steuerbetrag für die Lieferung oder Leistung in einer Summe,
· Steuersatz
Das alleine sind schomal einige notwendigen Angaben. Der Vollständigkeit halber steht eigentlich auch immer eine eindeutige Bonnummer und die Umsatzsteuer-ID mit drauf, dann hat man auch Belege für größere Beträge.

Im Einzelhandel kommen oft noch zusätzliche Daten hinzu, welche den Kassenplatz identifizierbar machen. Kassennummer und Mitarbeiter.

Und weil's so schön ist und ein Kassenbon eigentlich ein perfektes Medium ist, findet sich oftmals unten noch Werbung für besondere Aktionen oder Treuepunkte oder ähnliche Hinweise.

R***-Kuli

Tzz… Mir ist gerade aufgefallen, dass ich hier im Büro schon den ganzen Morgen mit einem Kugelschreiber mit "REWE"-Aufdruck arbeite, der uns von einem Wagen beim Freimarktsumzug zugeworfen wurde.

Immerhin – schreiben kann man damit gut. :-)

Rotzen

Ein Ladendieb (nur Kleinkram, zwei Bier und eine Tüte Haribo), der aber keinen Ausweis dabei hatte, saß im Lager auf einer leeren Getränkekiste und sabberte, während wir auf die Polizei warteten, ständig auf den Boden.

Auch nach mehrmaliger Aufforderung und der irgendwann recht entnervten Androhung körperlicher Gewalt, hörte er nicht damit auf, Sabberfäden zwischen seinen Zähnen herauslaufen zu lassen. Zum Glück kam die Polizei relativ schnell und die haben ihm dann, nachdem er wieder gespuckt hat, auch eine konkrete Ansage gemacht.

Was soll man in so einer Situation eigentlich noch groß machen? Rauswerfen wollten wir ihn natürlich nicht, vielleicht hatte er darauf gehofft…

Um den Rest hat sich schließlich die Wischmaschine gekümmert.

Kaputte Sahne

"Was macht der da?!", wunderte sich eine Mitarbeiterin noch, die einen etwa zehnjährigen Jungen aus einiger Entfernung dabei beobachtete, wie er mit langem Arm irgendwo hinten in einem der Regale hinter der Ware herumfummelte. Schließlich zog er den Arm raus, ging zum Kühlregal und nahm sich zwei Becher Schlagsahne.

Schnell lief meine Angestellte zum Regal und entdeckte dort hinter unserer Ware eine Plastiktüte, in dem sich zwei kaputte Becher Schlagsahne (mitsamt Sahne) befanden. Was sollte das denn?! Sie stellte den Jungen zur Rede, der bereits an der Kasse war, um die beiden Becher zu bezahlen.

Nun… Er hatte die beiden zerbrochenen Becher schon bei Penny gekauft. Dann waren sie ihm auf dem Weg nach Hause heruntergefallen und da er Angst hatte, wollte er hier schnell zwei neue kaufen und die beschädigten Becher einfach nur verstecken.

Kann man ja verstehen. Aber vielleicht hat der Junge auch die Erklärung verstanden, dass man sowas nicht einfach irgendwo in einem anderen Laden hinter die Ware stopft. Hätte sie das nämlich nicht zufällig beobachtet, hätte das in ein paar Tagen nämlich eine geruchtsintensive Wirkung haben können… :-O