Na, da habe ich aber eine seltsame Unterschrift auf einem Lieferschein hinterlassen. Sieht eigentlich anders aus. Da wird doch wohl nicht der Fahrer wieder selber…
Die Hunderfutterschalen stehen immer zweireihig nebeneinander auf den blauen Tray-Kartons. So wie links und rechts zu sehen. Zum Schutz während des Transports sind die beiden Schalenreihen jeweils mit einem Stülpdeckel aus brauner Pappe versehen.
Merkt man sowas denn nicht, wenn man die Ware verräumt?!
Blick auf unseren privaten Esstisch gestern Abend. Es gab Salat und eine große Platte voller gebratener Teile – durchgängig vegetarisch! Neben Gemüsebällchen und Tofu-Frikadellen unserer Handelsmarke lagen auch die Schnitzel von Rügenwalder (Mit Tomatenfüllung und als Cordon Bleu) auf dem Teller. Keine Ahnung, wie Rügenwalder das macht, aber die Teile sind 100% empfehlenswert. Sage ich als jemand, der wirklich gerne Fleisch isst.
War ja nett gemeint von der Mutter, ihr etwa fünfjähriges Mädchen den Leergutautomaten füttern zu lassen. Nun stand die Tochter dabei auf dem Boden und hat die Flaschen mit langem Arm in den Einwurfschacht gesteckt. Dummerweise ist dieser Schacht höher, als das Mädchen groß war.
Und falls die Mama etwas gelernt hat, wird sie zukünftig die Flaschen selber wegbringen – oder aber zumindest die Bierflaschen restlos entleeren.
Blogleser Oliver hatte eine nette Idee, um den teilweise extrem penetranten Geruch, den manche Leergutrücknahmeautomaten verströmen, zu verhindern:
Als reiner Blogleser kenne ich natürlich eure Räumlichkeiten nur von den Fotos, aber es wirkt ja so, als wäre der Automat in einer Wand montiert, hinter der ein weiterer Raum liegt.
Wenn man nun in diesem Raum einen Unterdruck erzeugt, sagen wir durch einen Lüfter in der Aussenwand der die Raumluft nach außen absaugt, würde damit im und am Automaten ein Luftstrom entstehen, der den unangenehmen Geruch von den Verkaufsräumen fernhält.
Muss kein Turbogebläse sein, wo die Haare im Wind flattern. Nur eben so viel, dass ein konstanter Luftstrom besteht.
Die Idee ist gar nicht so schlecht. Bei uns hier im Markt leider nicht umsetzbar, da der Automat nicht in einem kleinen Raum, sondern letztendlich mitten im Lager steht. Wir hätten da liebend gerne noch eine Wand drumherum gebaut, aber das gab der Platz leider nicht her.
Es ist krass, den Abstieg mancher Menschen zu beobachten und mitzuerleben. Ein Stammkunde kommt seit einer Weile fast täglich mit immer mehr Leergut hier an. Mutiert sichtbar vom gepflegten Menschen zum Flaschensammler, der sich, zumindest wirkt seine Sammlung so, nicht scheut, wirklich jedes leere Gebinde einzusammeln.
Ralf hat mir geschrieben: "[…] fuhren wir mit dem Ausflugsbus in der Dubliner Thomas-Street nach dem Besuch der Guinness-Brauerei an einem Tannenmarkt vorbei, und es gelang mir trotz des Genusses eines Pint des dunklen Gebräus, den Auslöser rechtzeitig zu einem Schuss durch die Scheibe zu drücken."
Kleiner Dialog der sich in etwa, so bei uns am im Markt passiert:
Kollegin kommt vor Schichtbeginn in die Kasse und bezahlt ihren Einkauf mit EC-Karte. Ich schaue automatisch auf den Namen der EC-Karte und sie sagte einfach:
Kollegin: "Vielleicht bin ich ja nicht die Person auf der EC-Karte, sondern Manuel Neuer?"
Der Tag war zu anstrengend und ich entgegene trocken:
"Vielleicht stehe ich auch nicht an der Kasse. In Wirklichkeit bin ich Yachtbesitzer und bin jetzt mit dem Schiff vor der Côte d'Azur und mache ein Schläfchen. Und dieses Schläfchen ist ein 8 Jahre dauernder Albtraum, weil ich träume dass ich an der Supermarktkasse stehe und kassiere. Aber warte, vielleicht wache ich gleich durch das gebrülle von meiner Frau auf. Sie brüllt, dass wir sparen könnten bei DSL-Tarifen. Und ich brülle dann zurück: Wir brauchen keinen DSL-Anschluss auf dem Schiff!. Ich will jetzt aufwachen und zurück in die wahre Welt von meiner Segelyacht."
Ich schliesse die Augen, und ich öffne sie und die Kollegin und sie grinst und schnappt ihren Einkauf und sagt: "Bis gleich!"
Ich dachte bis jetzt immer, die verrücktesten Mitarbeiter stehen schon alle bei mir auf der Gehaltsliste.
Ein Kunde sprach mich an und erklärte, dass er Holunderbeeren suchen würde. Ich ging im Geiste kurz die Gemüseabteilung und das Konservenregal durch und sagte dann wahrheitsgemäß, dass ich ihm da wohl leider nicht helfen kann.
"Ich hab schon überall im Gewürzregal geguckt…", ergänzte er noch.
"Na, da würden Sie die aber nun auch gar nicht finden. Das sind ja Beeren. In getrockneter Form gäbe es die möglicherweise bei den Trockenfrüchten, aber das wäre nichts, was im Gewürzregal stehen würde."
"Ja, genau. Getrocknet. Diese harten, schwarzen Kugeln."
"Meinen sie eventuell Wacholderbeeren?"
"Uff… Hier auf dem Einkaufszettel, den mir meine Frau mitgegeben hat, steht Holunderbeeren. Sind für Sauerkraut, das sie heute Abend für uns machen möchte."
"Nehmen Sie die getrockneten Wacholderbeeren. Wird schon passen."
Diese Meinung teilte er mit mir und packte sie in seinen Wagen.
Keine Ahnung, was in den Köpfen mancher Zeitgenossen Idioten vor sich geht… Vielleicht "Oh, 10% mehr, da fällt es dann ja gar nicht auf, wenn ich ein Würstchen esse und diese Dose wieder zurück ins Regal stelle…" – anders kann ich mir sowas schon nicht mehr erklären:
Bei Bauarbeiten an einem Gebäude in Braunschweig, wurden diese alten SPAR-Werbeschilder freigelegt. Der Schrift nach zu urteilen, dürfte die Werbung aus der Zeit Anfang bis Mitte der 1960er stammen.
Vielen Dank an Sascha, der mir die beiden Bilder geschickt hat.
Und während diese Bilder hier auf ihre Verbloggung warteten, hat Björn H. aus B. (Aber NICHT ich! ) die Werbung ebenfalls entdeckt und mir eine Gesamtansicht des Ensembles geschickt. Ja, die waren groß.