Fundstück von Anne auf einer Packung "Lord Nelson"-Tee. Vielen Dank für Zusendung. Dass ausgerechnet ich ein paar Augenblicke brauchte, um das ganze als Steuerrad eines Bootes oder Schiffes auszumachen, führe ich auf morgendliche Restmüdigkeit zurück.
Der Chef sagt zum Buchhalter:
"Den Reingewinn tragen Sie gefälligst in schwarz ein."
Entgegnet dieser:
"Es ist aber keine schwarze Tinte mehr da, Chef."
"Na, dann kaufen sie doch welche."
"Aber dann sind wir doch wieder in den roten Zahlen!"
So weit ist's hier zum Glück nicht.
Wir haben die Ostersüßwaren für die Saison 2013 aufgebaut. Es kommen zwar noch ein paar Teile nach, aber nicht mehr sehr viel. Durch die Erfahrungen der letzte Jahre haben wir die Mengen erheblich reduziert, wie auch schon
im vergangenen Jahr zu lesen war.
Der Vertreter eines eher kleineren Süßwarenherstellers pries sein Produkt unter anderem damit an, dass die Bonbons jetzt auch den Aufdruck glutenfrei tragen würden.
Ich stutzte etwas. "Glutenfrei?! Waren die das nicht schon immer?"
"Nein!", klärte man mich auf. Früher waren die Bonbons nämlich mit Glukosesirup aus Weizen hergestellt und jetzt würde man dafür Glukosesirup aus Mais verwenden.
Praktischer Nebeneffekt: Mais ist günstiger als Weizen. Ein Produkt für den Kunden aufwerten und dabei weniger Geld in die Rohstoffe investieren – das ist Business.
Kay hat mir dieses Foto eines ehemaligen SPAR-Marktes in
Essen-Steele zukommen lassen. Vielen Dank dafür.
Meiner wird auch ein "ehemaliger SPAR-Markt" sein – aber dann doch irgendwie auf eine bessere Art und Weise.
Erstaunlich eigentlich, dass die Flasche so ihren Weg durch die Abfüllanlagen gefunden hat:
Timo hat mir dieses Foto eines SPAR-Marktes in
Funchal auf Madeira zugemailt. Vielen Dank dafür. Dazu schrieb er:
Hallo Björn,
hier unsere Trinkwasserquelle vom diesjährigen Urlaub in Madeira. Zu finden ist der Markt in Funchal. Die ganze Insel hat übrigens sehr viele kleine Sparmärkte. Eigentlich fast jedes Örtchen.
Madeira können wir ausnahmslos als Urlaubsinsel empfehlen - mit einem Mietwagen. Ausgedehte Wanderungen im Gebirge, an Klippen, im "Urwald", durch Tunnel entlang der unzähligen Levadas ... einfach traumhaft!
Aus Funchal gab es hier übrigens
auch schon einen SPAR-Markt.
Ein Pärchen im Laden:
Sie: "Die haben Hähnchenbrust von Wiesenhof. Ich glaube nicht, dass das so gut ist, das wollten wir doch nicht nehmen."
Er: Grinst.
Sie: "Sonst lass uns das lieber bei Penny kaufen, das ist wenigstens kein Wiesenhof."
Beim Harddiscounter gibt's nämlich nur das beste Fleisch.
"Du, ich glaube, unsere Musik hat sich aufgehängt…"
Ach, Quark. Das ist House!
Und ich schalte mal eben so lange auf einen regionalen Sender um, bis POS-Radio seinem System einen Reset verpasst hat.
Etwa ein halbes Dutzend Jugendliche, bzw. Heranwachsende (naja, mehr oder weniger, eher letzteres…) hat meinen Laden mit einem Abenteuerspielplatz verwechselt. Nachdem ich sie mehrmals auffordern musste, den Laden zu verlassen ("Wir wollen was kaufen" – "Nein, wollt ihr nicht!" – "Wir gehn nach Penny, Penny ist sowieso besser als Spar…"), zogen sie schließlich pöbelnd ab.
Auf dem Weg nach draußen klingelte das Handy von einem der Typen. Er ging ran: "[blabla] ne, wallah, isch bin SPAR…" Ich weiß – natürlich war das pure Provokation von mir, aber ich konnte mir den Spruch einfach nicht verkneifen: "Du bist nicht SPAR, du bist bei SPAR."
Die kollektive Pöbelei war mir den Lacher der umstehenden Kunden und Mitarbeiter aber definitiv wert.
Nach meinem Bericht vor ein paar Tagen haben tatsächlich ein paar Leute gefragt, ob ich den Ecogrill nicht doch besorgen könnte.
Ja, kann ich bekommen, und zwar palettenweise. Auf einer Palette stehen 160 Stück davon, was erstmal einen Netto-Warenbestand von über 600 Euro bedeuten würde. Dazu beweifle ich, dass ich SO VIELE davon wirklich verkaufen kann. Lagerplatz ist ja eher das kleinere Problem.