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Isch bin SPAR

Etwa ein halbes Dutzend Jugendliche, bzw. Heranwachsende (naja, mehr oder weniger, eher letzteres…) hat meinen Laden mit einem Abenteuerspielplatz verwechselt. Nachdem ich sie mehrmals auffordern musste, den Laden zu verlassen ("Wir wollen was kaufen" – "Nein, wollt ihr nicht!" – "Wir gehn nach Penny, Penny ist sowieso besser als Spar…"), zogen sie schließlich pöbelnd ab.

Auf dem Weg nach draußen klingelte das Handy von einem der Typen. Er ging ran: "[blabla] ne, wallah, isch bin SPAR…" Ich weiß – natürlich war das pure Provokation von mir, aber ich konnte mir den Spruch einfach nicht verkneifen: "Du bist nicht SPAR, du bist bei SPAR."

Die kollektive Pöbelei war mir den Lacher der umstehenden Kunden und Mitarbeiter aber definitiv wert.

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Comments

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Der Sparsame on :

An "the other one" darf ich ein neues Los ziehen?

Oskar on :

Ich habe die präpositionsfreie Sprachverstümmelung lange für ein der Lacher wegen ausgeschlachtetes Minderminderheitenverhalten gehalten. Aber inzwischen musste ich zur Kenntnis nehmen, daß auch hierzulande mit akademischem Grad versehene Zuzügler mit nachlässigem Verhalten darauf umschwenken, obwohl sie schonmal fast perfekt deutsch gesprochen hatten. Hoffnung macht das nicht gerade.

ednong on :

Also ich hätte ja mit "Ich bin Spar, du bist bei Spar" geantwortet ;-)

Jürgen on :

Also diese Reaktion von Björn hätte ich viel cooler gefunden

JeriC on :

Mittlerweile habe ich mir diese Ausdruckweise zumindest im Gespräch mit einigen Freunden ebenso angewöhnt...

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