Youtube ist voll mit Videos, die einem die besten Tipps und Tricks zeigen, die man von seinem Tesla noch nicht wusste. Ich gucke mir diese inzwischen schon lange nicht mehr an, denn bislang war noch nie was dabei, was ich nicht schon in den ersten Tagen nach der Übergabe des Autos herausgefunden habe oder sogar vorher schon wusste.
Aber manchmal lernt man eben doch noch was dazu. Wenn auch eher zufällig. Schon immer hieß es, dass man im "lässigen" Fahrmodus sparsamer fährt, in der Folge also mehr Reichweite hat, als im Standard-Modus. Klar, im Standard-Modus hat man viel mehr Beschleunigung, unser Model Y schafft laut technischen Daten die 0-100 in 4,8 Sekunden. Nachgemessen habe ich es noch nicht, aber wenn man während der Fahrt unerwartet das Fahrpedal durchtritt, schlägt sich der Beifahrer durchaus sein Handy ins Gesicht. Aber das nur am Rande.
Es geht wohl bei den Fahrmodi auch nur um die mögliche Beschleunigung und so kam ich vor ein paar Tagen zu folgender Überlegung: Kann man im Standard-Modus genauso sparsam fahren, wie im lässigen Modus, wenn man nur seinen rechten Fuß zügelt und sanft beschleunigt und nicht bei jedem Start das Pedal aufs Bodenblech kloppt? Die grundsätzliche Antwort darauf lautet: "JA!"
Aber es gibt da noch einen anderen Faktor, der im Winter interessant wird!
Beim Tesla lässt sich im Winter nämlich noch ein bisschen mehr Effizienz herauskitzeln, wenn man die Beschleunigung auf "lässig“ stellt. Dann kann die Wärmepumpe der Batterie mehr Wärme für den Innenraum entziehen – im Gegenzug steht allerdings nicht mehr die volle Beschleunigungsleistung zur Verfügung, die man im Standardmodus durch die automatische Vorkonditionierung der Batterie aber hat. Wer also doch lieber nach dem schnarchigen lässigen Modus wieder auf mehr Wumms umschaltet, muss der Batterie erst etwas Zeit zum Aufwärmen gönnen.
Man soll aber auf diese Weise im Winter zu 5-10 % mehr Reichweite kommen können. Ob es wirklich funktioniert, werden wir in der kalten Jahreszeit mal testen.
Keine Ahnung, was für ein Tierchen da insgesamt rund eine Viertelstunde lang die Linse von Kamera 11, die unsere zweite Kasse im Blick hat, belagert hat. Objekte genau auf der Linse sind im Bild unscharf, es ist nur eine längliche Form auszumachen. Also tippe ich auf eine Wespe oder Biene, vielleicht auch eine Raubfliege oder eine Bremse, möglicherweise auch ein Weichkäfer. Irgendwie sowas.
Falls von euch jemand den kleinen Kerl identifizieren kann – bittesehr …
Ich war gerade dabei, den von mir selbst bestellten Bio-Wein zu packen, als mich ein junger Mann mit Aktentasche und diversen Papieren in der Hand ansprach.
Er stellte sich vor als Mitarbeiter einer Firma, die Lebensmittel aus Osteuropa importiert, dabei wohl vor allem aus Polen und aus der Ukraine.
Während er mir dies erklärte, drückte er mir deren nicht ganz dünnen Katalog in die Hand. Mit einer ausschweifenden Geste fasste ich unseren kompletten Laden ein und antworte wahrheitsgemäß, dass wir einfach keinen Platz für ein derartiges zusätzliches Sortiment hätten und dass wir aufgrund unserer Größe mit den Artikeln, die wir über unser Edeka-Großlager beziehen können, mehr als ausreichend versorgt sind.
Das Sortiment des Importeurs war umfangreich und umfasste mindestens Tiefkühlprodukte, Getränke und viele Artikel aus dem Trockensortiment. Mit einem bedauernden Kopfschüttelnd gab ich ihm den Katalog dennoch wieder zurück. Er wollte ihn mir zwar überlassen, aber der dicke Papierstapel hätte hier nur herumgelegen und wäre früher oder später ungenutzt im Altpapier gelandet. Dafür war der mindestens einen Zentimeter dicke Katalog nun wirklich zu schade, auch wenn es mich natürlich nichts gekostet hätte.
Warum sollte man diese Ressourcen nicht sparen und unnötiges Altpapier vermeiden?
Tzja, das war es dann mit "
Frosty Pocket". In Slush ist oft Glycerin drin, hier ist der Wert wohl zu hoch, wie man u.a.
bei lebensmittelwarnung.de nachlesen kann.
Mit dem Außendienst der Agentur habe ich bereits schon kommuniziert und die Ware wird natürlich zurückgenommen. Hier steht sie daher schon nicht mehr im Verkauf und so hat sich die Überlegung, ob Ladenhüter oder nicht, ohnehin erledigt …
Von MSC gibt es gerade ein Angebot speziell für den Yacht Club: Reisen in der Wintersaison in die Karibik, 14 Nächte inkl. Flug für 7045 € pro Person. Bei diesem Angebot ist eine kostenlose Massage und pauschal 25% Nachlass auf eine weitere Spa-Anwendung dabei.
Abgesehen davon ist beim Yacht Club sowieso "alles" dabei. Mehr dazu gibt es
an dieser Stelle nachzulesen. Wer einmal so auf Kreuzfahrt war, will (KANN

) nicht wieder in die Holzklasse zurück.
Natürlich kann jeder mit den Sachen, die er bei Ebay ersteigert, machen was auch immer er will – manchmal tut es aber auch weh, die Folgen zu sehen.
Ich hatte vor einer Weile eine Laserbank aus dem Showlaser-Bereich verkauft. Wer sich unter dem Begriff nichts vorstellen kann: Es ist eine stabile Grundplatte (meistens schwarz eloxiertes Aluminium mit einem festen Lochraster), auf der teilweise die Lichtquelle (Laser), vor allem aber Spiegel, Strahlschalter, Farbfilter und Effekte (Gittereffekte/Gratings oder andere) untergebracht sind. Damit wird ein Laserstrahl z. B. teilweise in einzelne Farblinien zerlegt und so aufgeteilt, dass raumfüllende Strahleneffekte erzeugt werden können. Diese Laserbänke können manuell oder über eine Steuerung kontrolliert werden, dass auch eine Musiksynchronität geschaffen werden kann. Das kann dann zum Beispiel so aussehen wie in
diesem Beitrag im laserfreak.net.
Eine solche Laserbank hatte ich bei Ebay angeboten. Komplett aufgebaut und verkabelt, man hätte den Sub-D-Stecker einfach an eine beliebige Steuerkonsole anschließen können. Ein richtig schönes Stück für Hobbyisten, bei mir stand sie leider nur herum und verstaubte.
Echt schade, dass der Käufer sie lieblos zerlegt hat und die Einzelteile (Strahlschalter, Spiegelhalter etc.) bei Ebay anbietet. Damit könnte er den Kaufpreis zwar um einen Faktor im zweistelligen Bereich vervielfachen – aber es ging doch nicht ums Geld, sondern um ein liebevoll aufgebautes Hobby-Bauteil.
Das wird mein Leben nicht beeinflussen und wie eingangs geschrieben kann jeder mit seinen Sachen machen, was er will. Dennoch finde ich das wirklich schade.
Mein Nachbar Axel (
Schuh- und Schlüsseldienst*) geht in absehbarer Zeit in Rente. Was mit seinem kleinen Laden passiert, wissen ein paar Kunden schon ganz genau: Gerüchteweise werden wir uns vergrößern. Das finde ich richtig gut, denn unsere Platznot ist ja nun allgemein bekannt.
Ich überlege noch, ob wir auf der Fläche einen Baumarkt mit angeschlossener Baustoffhalle als Drive In eröffnen oder ob wir uns einfach damit abfinden, dass der kleine Laden für uns beim besten Willen nicht zu gebrauchen ist. Vor allem deshalb nicht, weil zwischen unseren beiden Läden das große Treppenhaus von den Wohnungen hier über uns zu finden ist. Ich weiß natürlich schon lange, dass Axel irgendwann in den Ruhestand geht und habe auch viel darüber nachgedacht, ob die rund 50qm Fläche seines Ladens nicht hier irgendwie integrierbar wären. Aber das geben die baulichen Gegebenheiten hier einfach nicht her.
Was mir fehlen wird, ist seine Kompetenz in Sachen Schlüsseln. Die Anzahl der verkauften Schlösser/Schließzylinder, aber vor allem die Menge der Nachschlüssel, die er im Laufe der vielen Jahre für uns hier angefertigt hat, kann ich nicht annähernd schätzen. Es könnte schon dreistellig sein.
*) Mir kam gerade zum ersten Mal der Gedanke, warum eigentlich die Kombination mit schuhreparierenden Schlossern oder schlüsselnachmachenden Schustern so häufig anzutreffen ist. Die Suche im Web führe mich zu diesem Artikel:
Darum bieten Schuster auch Schlüsseldienste an
Für die Durchführung der
aktuellen Treuepunkteaktion hatten wir ein fertig konfektioniertes Display bekommen, von dem wir nur noch den Deckel zu entfernen brauchten.
Momentan ist die Nachfrage noch sehr verhalten, aber die Leute müssen ihre Punkte ja auch erst einmal sammeln. Ich denke, dass die Lego-Aktion besser laufen wird, als zum Beispiel bei den Produkten von Blackroll, die wir zuletzt hatten. (Alle lieben Lego, falls man nicht gerade Fan vom Held der Steine ist.

)
Deutlich weniger Ware für den Anfang
als im letzten Jahr und sogar noch weniger Ware
als im Jahr davor steht nun hier auf der Fläche. Dass wir die Saison mit nur sieben Aufstellern/Displays anfangen ist schon ungewöhnlich.
Da wird natürlich im Laufe der nächsten Wochen und Monate noch wesentlich mehr kommen. Aber so ist erst einmal der Anfang für die üblichen Kommentare gemacht: "Jetzt schon?!" und "Das wird auch jedes Jahr früher!"
Lustig aber, wie beständig wir bei einigen Artikeln sind. Vergleicht mal das aktuelle Bild mit den Bildern der letzten beiden Jahre. Die "Lebkuchen-Allerlei"-Tüten (der hohe Turm mit den roten Kartons) und die einfachen Spekulatius (die weißen Tüten mit der roten Spitze) haben wir neben ein paar anderen Klassikern immer mit dabei …
Ein Mann, aus dem Ostblock stammend und in einer Obdachloseneinrichtung gemeldet, gab Leergut ab und holte sich hinter noch einen Becher mit kaltem Kaffee aus dem Kühlregal. Währenddessen hatten wir ihn längst auf dem Monitor der Videoanlage auf dem Blick, denn bei seinem Anblick schrillten alle unsere inneren Alarmglocken.
Als er vom Kühlregal augenscheinlich direkt zur Kasse gehen wollte, atmeten wir schon auf, aber vor dem Regal mit den Schreibwaren blieb er stehen. Nach mehreren Sekunden entschied er sich für einen Füllfederhalter im Wert von 6,99 €, den er kurzerhand in seine Tasche steckte und natürlich auch nicht bezahlen wollte.
Wir empfingen ihn zu dritt am Ausgang und forderten ihn auf, uns nach hinten zu begleiten. Er war zwar friedlich und kooperativ – zumindest soweit er konnte. Von seinem Ausweis, so es denn seiner war, hatte er nur eine zu großen Teilen nicht zu entziffernde Fotokopie dabei. Aber darum durfte sich etwas später die herbeigerufene Polizei kümmern …
Auch mit dem Wissen, dass es oft nichts bringt, schon gar nicht bei jemandem, der ohnehin schon ganz unten ist und nichts mehr zu verlieren hat, "muss" ich diese Anzeigen einfach schreiben. Sich beklauen zu lassen und gar nichts zu unternehmen und die Leute nur rauszuwerfen, würde sich wie eine Kapitulation anfühlen.
Auf der Holzkohle von Aldi hat Susanne diesen Strichcode mit (vermutlich) stilisierten Flammen entdeckt. Würde zumindest thematisch passen.
Vielen Dank für die Zusendung.
Etwas morbide, aber DER kam von Gregor.
Der zweite Schreibtischstuhl bei mir im Büro, eigentlich Ines' gewöhnlicher Platz, wenn wir hier zusammen arbeiten, hat im Laufe der Jahre etwas gelitten. Als Stuhl ist er generell noch toll. Die Rollen, die Gasdruckfeder, die Sitzfläche und die Lehne – alles noch super in Ordnung.
Aber die beiden Armlehnen haben ihre Zeit hinter sich. Durch welche Vorgänge genau, Aufstützen beim Aufstehen oder Berührungen mit dem Schreibtisch, kann ich nicht sagen, aber beide Armlehnen machen keinen tollen Eindruck mehr. Klar "funktionieren" sie noch als Lehne, aber schön ist das nicht mehr.
Allerdings sind sie noch so gut und so wenig funktionseinschränkend, dass ich aber nur deswegen keinen neuen Stuhl kaufen würde.
Vor ein paar Tagen kam mir eine Idee: Kann man die nicht mit flexiblem Filament (TPU) mit dem 3D-Drucker selber machen? Wozu hat man denn so ein Gerät zu Hause stehen? Da bräuchte ich die Lehnen doch nur mit einem CAD-Programm nachzubauen und den Rest würde dann der Drucker erledigen. Mit TPU habe ich noch nie gearbeitet, aber das Objekt so vorzubereiten, dass die Armlehnen die richtige Härte / Elastizität haben, sollte maximal mit ein paar Fehlversuchen hinzubekommen sein.
Herausforderung angenommen, das wird ein interessantes Projekt.
Und Spekulatius. Und Baumkuchen. Und bestimmt noch viele andere Artikel, die sich jetzt noch in Kartons und unter Stülpdeckeln verstecken. Wenn wir es zeitlich schaffen, bauen wir die Ware heute noch auf. Ansonsten müssen die Sachen noch bis morgen tapfer im Lager durchhalten …