Skip to content

Frage zur Urlaubsplanung

Dominic hat mich angemailt:
Ich habe eine Frage zur Urlaubsplanung, da ich von diesem "Typ Urlaubsplanung" gerade selbst betroffen bin, ich habe vor kurzem meine neue Freundin kennengelernt und diese arbeitet in einem Supermarkt und hat auch schon den Urlaub für das ganze Jahr festgelegt/festlegen müssen.

Warum ist es scheinbar üblich, seinen Urlaubsplan für das ganze Jahr festzulegen? Es ist doch eigentlich egal, wer von den Mitarbeitern anwesend ist, oder (für mich als Laien?)? Wenn Person XY, die normalerweise fürs Kühlregal zuständig ist im Urlaub ist, macht das dann in der Urlaubszeit eben Person YX, oder? Man kann doch eine Liste mit Bereichen, die an einem Tag abgedeckt werden sollten erstellen und dann morgens flexibel verteilen, wer was macht, wenn der, der dafür normalerweise zuständig ist nicht da ist. Warum wird also nicht einfach eine Liste erstellt, auf der die einzelnen Schichten mit der Anzahl der "Pflichtmitarbeiter", die anwesend sein sollten für jeden Tag drauf stehen, wo dann jeder einfach bei Bedarf seinen Urlaub eintragen kann, wenn an diesen Tagen noch "was frei" ist? Wo ist der Unterschied, bzw. was wäre so schlimm daran, wenn jemand z.B. am 10. Juni spontan vom 15. bis 20. Juni freinehmen möchte und er/sie das einfach spontan machen könnte, wenn dort noch Platz wäre? Muss man wirklich schon im Januar wissen, wann man im Dezember frei haben möchte? Das erscheint mir sehr unflexibel.
Ich würde spontan sagen, dass drei wesentliche Faktoren dabei eine Rolle spielen:

1. Ein Supermarkt benötigt eine bestimmte Mindestbesetzung. Und die fast immer. Man kann nicht einfach wie z.B. ein Handwerksbetrieb Betriebsferien machen oder die Kunden ein paar Tage vertrösten.

2. Stark damit verknüpft ist die Tatsache, dass nicht jeder Mitarbeiter in allen Abteilung eingesetzt werden kann. Es gibt z.B. Kassiererinnen, Packer, Aushilfen f. Leergut, Wurstverkäuferinnen, Fleischer…

3. Gerade im Lebensmittelhandel arbeiten viele Mütter in Teilzeitstellen. Die wollen oder müssen sogar meistens bis immer in den Ferien Urlaub haben.

Um alles "unter einen Hut" zu bekommen, wird der Plan eben möglichst früh erstellt, damit Kollisionen in den Schulferien vermieden werden können oder, wenn sie unvermeidlich sind, eine Lösung gesucht werden kann.

Diese Antwort spiegelt meine subjektive Meinung dazu wieder. Die Gründe dafür, warum es Regeln für die Urlaubsplanung gibt, können natürlich von Betrieb zu Betrieb vollkommen unterschiedlich sein.

WER folgt mir jetzt auf Twitter?!?

Ich bekam gerade eine Mail. Sinngemäß: "Max Mustermann folgt Dir jetzt auf Twitter!"
Das wäre nicht weiter ungewöhnlich, inzwischen habe ich ähnliche Hinweise über 1100 mal bekommen. Nur dass dieser "Max Mustermann" auch ein Ladendieb bei mir war – und zwar ein ziemlich renitenter, der vielfach hier wieder hereingekommen ist und sich immer und immer wieder die Taschen vollgestopft hat. :-O

Er KANN lesen!

Das Phänomen, dass Schilder und Hinweise prinzipiell nicht gelesen weren, habe ich hier ja nun schon häufiger erläutert. Selbst wenn am Eingang ein großes blinkendes Schild mit lauten Soundeffekten stünde, dass man beim Betreten des Ladens seine Seele und Großmutter verkauft, würde dies niemanden davon abhalten, hier hereinzukommen.

Nun klopfte ein junger Mann zaghaft an der Lagertür. Er hielt mir eine Einkaufstüte mit leeren Getränkedosen vor die Nase und erklärte mir, dass auf dem Display des Automaten "Flaschen bitte mit dem Boden voraus einlegen." steht, er aber lediglich Dosen abgeben möchte.

Man glaubt's kaum. :-)

Exotisches Leergut (129) (Mit Making-Of)

Diese Flasche Naturfrisk-Cola hat den Weg vor (aber nicht in) meinen Leergutautomaten geschafft. In diesem Fall ist das zweite Foto interessanter…



…das nämlich Kollege Gregor mit seinem Handy geknipst hat, als ich versucht habe, die kleine Colaflasche abzulichten. Diesmal wieder also ein Blogeintrag mit Blick hinter die Kulissen. Sozusagen. :-)


4 Euro für "Mecces"

Von einem Vertreter habe ich zwei McDonalds-Gutscheine im Gesamtwert von 4 Euro bekommen. Kein Vermögen, aber doch immerhin brauchbarer als der nutzlose Nippes, den andere gerne als Werbegeschenk hinterlassen. Jetzt müsste ich nach etlichen Wochen freiwilliger Abstinenz auch mal wieder Lust haben, zum "goldenen M" zu fahren.


Weinregalaufbau

Dieses Foto wollte ich eigentlich gestern Abend schon zeigen, aber die Zeit, die Zeit… Wir hatten es immerhin schon geschafft, die große Kiste zu zerlegen und erstmal den Inhalt genau zu betrachten und auf Vollständigkeit zu überprüfen. Alles war perfekt, aber mangels Wasserwaage konnten wir gestern leider nicht mehr mit dem Aufbau beginnen.



Heute Morgen dafür umso schwungvoller: Zuerst die drei Säulen, dann die Rückwände einsetzen, alles noch mit den Wagenabweisern verbinden, dann noch die beiden halbrunden Kopfteile montieren – fertig. Sagt sich so leicht, dauerte aber bis eben an. Mit kleinen Unterbrechungen für Routinearbeiten aus dem Tagesgeschäft und ein paar kleinere Pausen.

Typisch Wanzl: Es hat seinen Preis, aber es ist massiv, robust und absolut hochwertig verarbeitet.


Haube abnehmbar

Eine Kundin reklamierte eine kleine Energiesparlampe.

Kann ich verstehen. :-)

(Wenngleich ich das Ding für den Hausgebrauch vermutlich einfach wieder mit etwas Klebstoff zusammengepappt hätte.)


Vom Lauch zum Laich

Vorsicht beim Tippen von Preisschildern: Das "u" und das "i" liegen auf der Tastatur unmittelbar nebeneinander und schnell hat man aus "Knoblauch" eine Portion "Knoblaich" gemacht. Möchte man vermutlich nicht essen. :-)

Wo haben Sie Kartoffeln?

Eine Kundin wollte von mir wissen, wo wir Kartoffeln haben. Ich führte sie brav zur Gemüseabteilung und zeigte ihr unsere bescheidene Auswahl. Sie bedankte und freute sich.

Und ich wundere mich: Obst und Gemüse findet man bei mir hier, wie in den meisten anderen Supermärkten auch, unmittelbar in der Nähe des Eingangs. Man kann die Abteilung gar nicht verfehlen, geschweige denn übersehen. Und in welcher Abteilung werden wohl die Erdäppel stehen, na?

"Ein Tag im Supermarkt"

Endlich ist unser Kurzfilm fertig und heute Nacht habe ich ihn in FullHD-Qualität bei YouTube hochgeladen.

Die Idee zu diesem Film hatte ich schon vor etlichen Monaten, aber endlich habe ich mich aufraffen können, das Projekt in Angriff zu nehmen. Der Spaß beim Dreh zu Rob Vegas' Video hat dabei wohl wie ein kleiner Tritt in den Allerwertesten gewirkt.

Die selbstgestellte Aufgabe war es dabei, einen im Grunde vollständigen Tag in einem Supermarkt auf wenige Augenblicke zusammenzufassen. Vielfach kamen Vorschläge in Richtung "Zeitraffer", aber das wäre nicht die Art von "Zusammenfassung" gewesen, die mir vorschwebte. Schließlich kam der Gedanke, jeden Vorgang hier im Markt, von den morgendlichen Vorbereitungen und den Ladendieb, den man zufällig auf der Videoaufzeichnung entdeckt bis hin zum Bezahlvorgang an der Kasse, auf einen winzigen Schnipsel zu kürzen.
Jeder dieser einzelnen Takes sollte zwar für einen mehr oder weniger komplexen Vorgang stehen, aber trotzdem in sich geschlossen sein und nicht nur einen beliebigen Ausschnitt darstellen.

Das Gesamtergebnis ist nichtmal drei Minuten lang, mit den "Outtakes" und verworfenen Szenen könnte man aber durchaus einen Film in Spielfilmlänge produzieren. Es war jedenfalls wirklich nicht immer einfach, alles auf Anhieb in einen winzigen 3-Sekunden-Block zu pressen. :-)