Das fängt ja toll an. Nach dem Urlaub kaum im Büro und schon fängt das mit den verbalkommunizierenden Plagegeistern wieder an…
Ein Mann rief an und wollte mir Werbung verkaufen. Ich stehe nicht auf diese gedruckten Sammelsurien, in denen die einzelne Anzeige gänzlich untergeht. Dort gewinnt nämlich immer nur der Verlag, der diese Dinger herausgibt.
Ich mag der Höflichkeit wegen nicht einfach auflegen und versuchte es
DREI MAL mit den deutlichen Hinweisen darauf, dass ich kein Interesse habe. Der Anrufer bohrte wieder: "
Herr Harste, geben Sie sich einen Ruck und uns eine Chance."
Da stellte ich
die Frage:
"Was verstehen Sie am Wort "nein" nicht?"
Er fing wieder an zu erklären, dass es ja sein könnte, dass ich einfach noch nicht ganz überzeugt sein würde und dass ich mir das Konzept doch zumindest mal ansehen könnte und so weiter…
Was ich dann sagte, hat ihn offenbar überzeugt, denn mit einem knappen "
Danke, schönen Tag noch" legte er auf:
"Hören Sie mal, ich bin seit 15 Jahren selbstständig, habe etliche Angestellte und bin im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte. Ich kann auch ohne fünf Aufforderungen entscheiden, wo ich für meine Firma Werbung schalten möchte und wo nicht und muss da auch von niemandem überzeugt oder überredet werden!"
Sollte man sich für den nächsten renitenten Anrufer merken.
Bis Ende nächster Woche bleibt es hier im Blog still.
Ab heute sind wir nämlich relativ spontan eine gute Woche in Norditalien, genauer gesagt in
Imperia an der
Blumenriviera.
(Bildquelle: Google)
Vor ein paar Tagen habe ich einen meiner Einzelhändler-Kollegen in seinem Markt besucht. Wir plauderten eine Weile und plötzlich sah ich, dass eine Kundin eine große Packung kaufte, in der viele Eier lose lagen. Wir haben seit 15 Jahren den selben Lieferanten, aber von "Omas Eierkorb" hatte ich bislang noch nie etwas gehört. "
Kosten nur 1,99€ und laufen super!", sagte er mir. Coole Sache, die wollte ich auch haben und bestellte sie zum nächsten Liefertermin bei unserem gemeinsamen Lieferanten.
"
Zweineunundneunzig solltet ihr dafür nehmen", erfuhr ich bei der Anlieferung, "
Die kosten euch ja schon über zwei Euro netto im Einkauf." – Öhm..? Ich war irritiert und sagte, dass der Kollege sie für 1,99€ in seinem Laden stehen hat. "
Das erklärt vielleicht, warum er davon pro Woche vier Kisten verkauft. Ich werde ihn nächste Woche mal darauf ansprechen."
Weia, der wird die Krise kriegen.
Auf
deutsche-anwaltshotline.de habe ich folgenden Text gefunden:
"Ich befinde mich seit einer Woche in einen neuen Arbeitsverhältnis, möchte dieses jetzt beenden aber mein Arbeitgeber will mich nicht so einfach gehen lassen. Mein Problem ist das in den Arbeitsvertrag keine Probezeit Vereinbarung getroffen ist."
Dazu gäbe es eine ganz pragmatische Lösung, die ich selber schon mehrmals erlebt habe – sowohl während als auch nach der Probezeit: Einfach nicht mehr am Arbeitsplatz erscheinen. Noch offene Gehaltsforderungen kann man einklagen und im Zeugnis darf auch nichts Böses stehen. Was soll einem also im schlimmsten Fall passieren? Abmahnung und Kündigung?
Eine Kundin hielt in der Hand eine ganz normale Bierflasche und sprach mich an: "Die kennt ihr komischer Automat nicht. Müssen Sie ihm mal beibringen, damit das hier etwas reibungsloser läuft. Ist doch schließlich eine Flasche aus Ihrem Sortiment!"
Auf dem Display des Rücknahmeautomaten stand "Container 2 voll".
Dieses Brot hat Blogleser Stephan in einem Coop-Markt im Bahnhof der
Stadt Zug entdeckt. Besonders erwähnenswert ist der beeindruckende Sonderpreis, denn dieses Holzofenbrot bekommt man für 2,95 Franken statt 2,95 Franken – was einer Ersparnis von sage und schreibe
NULL Prozent entspricht. Hammer.
Das die dafür überhaupt ein Schild ausdrucken.
E-Mail an ein paar Malereibetriebe:
Die
Ansage durch den Kontaktpolizisten hat wohl gewirkt. Keine Ahnung, was der denen gesagt oder möglicherweise sogar angedroht hat, aber der Dauergast vor unserem Laden ist mitsamt seinem Gefolge offenbar endgültig wieder verschwunden.
Ich bin darüber nicht unglücklich.
Im Prospekt eines Mitbewerbers stolperte ich über dieses Bild. Glutenfreie Cornflakes, darauf hat die Welt gewartet. Juhu. Hey, ist Mais nicht sowieso glutenfrei? Was soll denn so ein Quark?
Genau so wollte ich es verbloggen. Dann dachte ich mir, es könnte nicht schaden, mal einen Blick auf andere Cornflakes-Sorten zu werfen. Spannendste Zutat bei anderen Sorten ist in dem Zusammenhang Gerstenmalz, das vermutlich als Süßungsmittel eingesetzt wird. Kann es zwar in glutenfrei geben, ist es aber prinzipiell eher nicht.
Die ältere Kundin begutachtete die roten Früchte und kommentierte das mit "Sooo schöne Erdbeeren. Die sehen gut aus. Sind wohl mit die letzten, aber riechen noch toll."
Aber gekauft hat sie dann doch keine.
Unsere
gerade frisch reparierte Warensicherungsanlage leistet hervorragende Arbeit. Viele Leute wissen nichtmal, dass wir so ein System haben. Unsere Anlage heißt "Maxcalibur", der Name ist aufgrund der filigranen Bauweise angelehnt an "Excalibur", König Artus' Schwert. Die Antennen, zwei an jeder Kasse, sind so klein und schlank, dass sie häufig übersehen werden. Oder zumindest oftmals gar nicht als das wahrgenommen werden, was sie eigentlich sind.
Wenn alles nach Plan läuft, bekommen wir dieses Jahr noch einen neuen Kassentisch. Der alte ist über 15 Jahre alt und buchstäblich rundherum durch mit dem Thema, dazu optisch auch nicht mehr ganz zeitgemäß.
Mit dem neuen Kassentisch wird der "Maxicalibur" wohl auch das Dienstende bevorstehen. Die Warensicherungsanlage funktioniert zwar noch einwandfrei, hat aber mittlerweile auch schon über elf Jahre auf dem Buckel und genau das ist das, was man ihr leider nur allzu deutlich ansieht. Die vier Antennen sind einfach überall angeschlagen und verkratzt und bei der rechts im Bild fehlt seit Jahren schon die
Kunststoffabdeckung.
Gerne hätte ich ja wieder so ein dezentes System. Da die meisten Kunden (Damit meine ich nicht
meine Kunden, sondern die vom Hersteller der Anlage) sowas aber ausdrücklich
nicht wollten, gibt es so kleine Antennen gar nicht mehr. Präsent und sichtbar sollen sie sein und dadurch schon abschrecken. Schade eigentlich, ich fand unsere unauffällige Lösung viel cooler. Naja, ich warte auf aktuelles Infomaterial, vielleicht finde ich ja eine neue Lösung, die auch mir wieder zusagt.
Ächz..! Ich brech' zusammen…
Der Rücktransport der
Palette mit den Papierhandtuchrollen hat mich sage und schreibe
133,46€ gekostet. Sind die von der Spedition irre geworden? War zwar nur eine unverbindliche Zusage, aber am Telefon sprach der Mitarbeiter von "rund 40 Euro" und nicht von "rund 130 Euro".
Liebe Spedition Schenker, das finde ich schon derbe!
Irgendwann im September wird erfahrungsgemäß wieder die
Faire Woche stattfinden. Nachdem ich diese Aktion zur Förderung von Artikeln aus fairem Handel in den vergangenen zwei Jahren erfolgreich vergessen hatte, habe ich mir am 17. September 2014 direkt
nach diesem Blogeintrag den Beitrag, den ihr jetzt gerade lest, als Erinnerung geschrieben.
Und? Irgendwelche Ideen, was man machen könnte?
Wir haben hier im größeren Umkreis des Ladens in den letzten Tagen übrigens rund 800 Flyer (ohne die Tippfehler) verteilt. Von vielen unserer alten Lieferkunden sind die Telefonnummern mit dem Verschwinden unseres alten Boten nämlich leider im Orkus verschwunden uns so müssen wir den gesamten Lieferkundenstamm neu aufbauen. Die Reaktionen sind bislang jedenfalls durchweg positiv und mein neuer Mitarbeiter und ich sind momentan noch ziemlich optimistisch, dass sich das gut entwickeln wird.
"Provisorium"… Das Wort werdet ihr hier noch öfter zu hören bekommen, da wir aufgrund des Platzmangels auch bei den anstehenden Renovierungen immer nur die Sachen von A nach B schieben und nie auslagern können.
Das kleine Regal haben die Kollegen gestern noch zuende aufgefüllt und den ordentlich gereinigten Platz des alten Chipsregals gestellt. So stehen die Salatdressings und Croutons nun erstmal da und warten darauf, dass die neue Gemüseabteilung hier einzieht. Das wird aber leider noch etwas dauern müssen.
Am meisten freut mich gerade die Tatsache, dass man vom Eingang aus wieder durch den ganzen Laden gucken kann. Den Weg hatte ich damals schweren Herzens verbaut.