Jan hat ein Problem, wenn er auf seinem iPod hier ins Blog guckt:
Hey Björn, cooler Blog, den ich schon seit nunmehr mehreren Jahren verfolge.
Nun fallen mir mehrmals Bilder auf, die auf dem PC normal, beim Surfen mit dem iPod aber gedreht sind, Bild relatiert.
Wie das kommt, kann ich mir nicht erklären. Vielleicht der EXIF-Daten wegen? Wäre dann aber kurios, dass der Safari sowas auswertet...
Das Problem gibt es auch auf dem iPhone. Warum, kann ich allerdings nicht sagen. Hat noch jemand dieses Phänomen schon einmal beobachtet und kann es vielleicht sogar erklären?
Bei dem Artikel "
Sittich-Sticks" kann einem ja auch der Gedanke kommen, ob das nun wirklich nur Vogel- oder nicht vielleicht doch sogar Katzenfutter ist.
Nanu, gleich
fünf Werbefaxe in einer Nacht?
Hoffentlich wird das nicht zur Gewohnheit.
Im Mülleimer vor dem Leergutautomaten lag ein Bilderrahmen. Um ihn darin zu entdecken, bedurfte es keiner tiefgründigeren –ähm– "Forschungsarbeit", denn das Foto lag ziemlich weit oben.
In dem kleinen Rahmen steckt ein schwarzweißes Foto einer recht hübschen Frau, die ich spontan zwar nicht für eine Kundin, aber doch tatsächlich für eine Ex von mir selber gehalten habe. Bei näherer Betrachtung war sie es dann aber doch nicht.
Da muss aber jemand sehr böse oder enttäuscht gewesen sein. Die Kleine ist echt niedlich.
Apropos Ex: G.U., liest du hier zufällig noch hin und wieder mit?
Diese Bierdose stammt aus England und ist vorhin auf der Fensterbank vor dem Leergutautomaten aufgetaucht. Besonders aufgefallen ist mir das Design der Dose. Ich find's cool.
Auch bemerkenswert finde ich die für unsere Verhältnisse "normale" Füllmenge von 500ml. Ich dachte, sonst gibt es nur Achtelgallonen und ähnlich krumme Maße...
Hier überschneiden sich zwei Geschichten, die eigentlich jeweils einen eigenständigen Blogeintrag ergeben hätten. Darauf gekommen sind wir eher zufällig, weil eine Kollegin sich wunderbar Gesichter merken kann.
Teil 1:
Zwei Heranwachsende benahmen sich vor einigen Tagen im Laden ausgesprochen verdächtig. Ich ging ins Büro und sah ihnen schließlich über die Videoanlage zu. Irgendetwas fummelten sie an ihrer Tasche herum, gingen zu einem anderen Regal, griffen dort hinein und quetschten sich schließlich an der Kasse vorbei, ohne etwas zu bezahlen.
Ich sprach sie zwar am Ausgang an, und unterstellte ihnen direkt, dass sie etwas eingesteckt hätten. Statt irgendetwas zuzugeben, protestierten sie lautstark. Ich entschuldigte mich noch demonstrativ und ließ sie gehen.
Hinterher sah ich mir die gesamte Aufzeichnung ihres Besuchs hier noch einmal an. Sie hatten tatsächlich mehrere teure Elektronikfeuerzeuge aus dem Regal genommen. Und an der Stelle, an der sie in das Regal griffen, haben sie die leeren Packungen versteckt.
Ich nahm mir vor, aufzupassen und sie bei ihrem nächsten Besuch hier im Laden mit der Tat zu konfrontieren. Bislang habe ich sie aber nicht wiedergesehen.
Teil 2:
Ein Kollege beklagte sich bei mir über einen Kunden, der immer wieder seinen Bon regelrecht aus dem Automaten reißen würde, während dieser aber noch gedruckt wird. Dadurch würde es immer wieder Papierstaus geben und man müsste jedes Mal den Drucker öffnen und die Bonrolle neu einfädeln.
Nachdem sich dieser Kunde offenbar einen Spaß daraus macht, diesen Fehler immer wieder regelrecht zu prvozieren, bat mich mein Mitarbeiter nun darum, diesem mit Hausverbot zu drohen oder es sogar gleich zu erteilen. Dazu muss man sagen, dass mein Mitarbeiter ein extrem ruhiger und sehr geduldiger Mensch ist und nicht gleich ausrastet. Da er genug Kompentenz hat, darüber entscheiden zu können, stimmte ich seinem Vorschlag zu. Es ist also nicht so, dass wir hier willkürlich hinauswerfen, weil sie versehentlich irgendeinen Bagatellschaden verursacht haben.
Der anfangs erwähnten Kollegin zeigte ich heute die Bilder von dem Kunden, der die Bons immer wieder aus dem Gerät reißt. Ihre erste Reaktion: "Das sind doch die, die hier die Feuerzeuge geklaut haben."
Tatsächlich, nun erkannte ich sie auch. Okay, wenn die nur ein Hausverbot bekommen, können die sich schon freuen. Mal gucken, wie sie reagieren, wenn ich gleich mit der Polizei drohe. Aber dazu müssen sie nun erstmal wiederkommen...
Bei
dieser (inzwischen beendeten) Ebay-Auktion habe ich natürlich nicht mitgeboten, aber das Gebäude hat doch eine gewisse Ähnlichkeit mit
meinem Laden im Stadtteil Findorff.
Dank an Jens für den Hinweis.
Auch auf die Gefahr hin, dass gleich wieder welche "
WERBUNG!" brüllen: Die Dr. Oetker Tiefkühlpizza "Traditionale" ist definitiv die beste Tiefkühpizza, die ich jemals gegessen habe: Zart knuspriger Teig, der trotzdem weich und fluffig ist und Zutaten schmecken nach dem, was sie sind.
Kleiner Wermuthstropfen: Die Zutatenliste ist mir etwas zu umfangreich. Wenn sich diesbezüglich Dr.Oetker mal ein Beispiel an FRoSTA nehmen würde, wär's der Hammer! Ansonsten habe ich bislang von allen Seiten nur positive Stimmen über das Produkt gehört. Aber warum Oetker da u.a. Dextrose, Laktose, Zucker, Verdickungsmittel, Sojaeiweiß, Karottenpulver, Eipulver, Malzextrakt, Milcheiweiß und Emulgatoren reinkippt, will ich lieber gar nicht wissen...
Ich hatte die Idee, die vielen Stützen, die hier im Markt stehen, mit Spiegeln zu verkleiden. Zumindest jeweils die obere Hälfte. Mein Gedanke war, dass sie damit optisch etwas unauffälliger werden.
Spontaner Kommentar von der Seite: "Das ist keine gute Idee, dann sieht das hier aus wie im Puff."
Muss man ausprobieren, denke ich...
Hier der Entwurf von Jürgen noch einmal in vergrößerter und leicht abgeänderter Ansicht. Ich finde den absolut perfekt. Nicht zu verspielt, auffällig, klare Aussage.
"Die Angaben auf den Inventurzählbögen sollen absolut eindeutig sein. Daher unbedingt darauf achten, nichts zu übermalen oder herumzukritzeln. Wenn man sich verschrieben hat, einfach die ganze Zeile durchstreichen und in der Zeile darunter sauber neu schreiben."
So lautet die Anweisung für meine Inventurhelfer...
Eine Kundin hatte am Freitag Abend ihre ec-Karte hier an der Kasse vergessen. Im Telefonbuch haben wir sie nicht gefunden, ihre Bank hatte schon Feierabend und die Hotline zum Karten sperren wäre der falsche Ansprechpartner gewesen. So konnten wir erstmal nur abwarten, heute hätte ich bei ihrer Bank angerufen und darum gebeten, dass diese unsere gemeinsame Kundin kontaktiert.
So weit kam es nicht mehr. Die Frau hat eben nachgefragt, ob hier eine ec-Karte gefunden worden sei. Wurde, ja.
Die Freude war so groß, dass ich glaube, dass mindestens die ganze Woche gerettet ist.
Da sagte ich gerade zu meinem Mitarbeiter: "Mal gucken, wann SPAR(*) heute kommt."
Just in dem Moment fuhr der LKW mit unserer Ware vor.
(*) Tradition. Der LKW ist natürlich mit blau-gelbem Aufdruck.
Ich habe ein ganz gutes Gespür für Ladendiebe, da diese sich häufig nach dem gleichen Schema verhalten und oftmals auch optisch erkennbar sind.
Dass jemand über zwanzig Minuten durch den Laden irrt, dabei einen roten Korb voller Ware mit sich führt, mir dabei mehrmals über den Weg läuft und ich nicht merke, dass er nebenbei noch seine Umhängetasche gefüllt hat, ist schon irritierend.