Rebecca hat mir ein Foto eines ehemaligen und wohl schon seit mindestens 16 Jahren geschlossenen SPAR-Marktes zukommen lassen, in dem man offenbar nebenbei auch noch Schuhe bekommen konnte. Leider schreibt sie nur "bei uns im Ort", viel genauer als "im deutschsprachigen Raum" kann ich den Standort also leider nicht angeben.
Trotzdem natürlich vielen Dank für das Foto.
Daueralarm der Warensicherungsanlage an der Kasse. Nach jahrelangem Einsatz des Systems hat man inzwischen genug Routine und Erfahrung, um zu wissen, wann man reagieren muss und was noch ein harmloser Alarm ist, der nicht dringenden Handlungsbedarf erfordert.
Dieser Alarm wollte ganz dringend beachtet werden! Es piepte und piepte und piepte und während ich den Anrufer, den ich gerade am Telefon hatte, abwürgte, hörte ich schon von vorne meine Kassiererin rufen: "
Björn!" und "
Stopp!".
Während alle Anwesenden nach vorne eilten, spielte sich dort etwa der folgende Dialog mit dem Kunden ab, der den Alarm auslöste:
Kassiererin: "Haben Sie etwas da im Rucksack?"
Mann: "Ja, Kaffee."
Das war nun echt stumpf. Hat ihn aber nicht davor bewahrt, eine Anzeige wegen Ladendiebstahl und ein lebenslanges Hausverbot von mir zu bekommen.
Kurzer Einwurf für die mitlesenden Kunden:
Strongbow Cider ist nach etlichen Wochen endlich wieder lieferbar! Also: Kaufen, kaufen, kaufen.
Lukas hat mir auch ein SPAR-Markt-Foto geschickt:
Hallo Björn,
als stiller Mitleser möchte ich heute auch mal meinen Beitrag zur "Warteschlange" der Rubrik "SPAR-Märkte in aller Welt" leisten.
Dieser kleine Markt (gesehen haben wir noch ein paar mehr, aber leider nicht alle geknippst) liegt mit Meerblick in der Nähe von Ebeltoft, ganz genau beim Lyngsbæk Strand.
Er war recht schnuckelig, aber hatte alles was die umliegenden Nutzer der Ferienhaussiedlungen benötigten. Geöffnet hatte er übrigens auch gefühlte 385 Tage im Jahr. Selbst alle Osterfeiertage konnte man dort einkaufen.
Grüße in den Laden und an alle Mitleser, ich bin gespannt wann ich diesen Markt dann bei Dir entdecke.
Na, heute.
(Und hat doch nur gut vier Monate gedauert...)
Lisa und Luis haben mir folgende Mail geschickt:
Hallo Björn,
diese 5-KG-Nutella haben wir in einem deutschen Supermarkt gefunden.
Es besteht nicht aus Glas, sondern aus Plastik. Neben den Dimensionen fanden wir auch den Preis bemerkenswert. Vielleicht nichts für dein Sortiment (Größe und Preis) sprechen dagegen allerdings bestimmt was für deinen Blog.
Definitiv.
Wird der Verkauf einer solchen Einzelmenge eigentlich vom Verband der Zahnärzte unterstützt?
Vor einiger Zeit hatte ich von Zotter eine Probepackung Würstchen mit Schokolade bekommen. Keine Ahnung, ob's zu viel Schokolade war oder ob mir die Sonnenschweine einfach nicht geschmeckt haben – ich mochte die Dinger nicht. Da bleib' ich doch bei den Houdek Käse-Cabanossi und klassicher Zotter-Schokolade.
Was es nicht alles gibt...
(Was macht Heinrichsthaler wohl mit dem Rest Käse, aus dem die Füße ausgeschnitten worden sind? Die werden den ja wohl nicht in fußförmigen Laiben reifen lassen. Zu Schmelzkäse verschwurbeln?)
Als ich zufällig auf dem Monitor der Überwachungsanlage das Bild der Kamera sah, die den Eingang im Blick hat, fiel mir ein etwas kurioses Arrangement auf. Die Säule der automatischen Schranke hat einen schwarzen Kopf, in dem sich zwei Lampen spiegelten. Genau dahinter klebt an der Ausgangstür ein Plakat der VHS, auf dem eine Frau im Schneidersitz zu sehen ist, die ihre Arme hochhält.
Alles zusammen mutete aus dieser Perspektive zugegebenermaßen etwas wunderlich an...
Unsere beiden Hauptkassen waren besetzt und vor ihnen warteten jeweils mehrere Kunden. Mit einer Bewerberin, die ein Kassentraining bekommen sollte, stand ich vor dem Pult mit der dritten Kasse und erklärte ihr die einzelnen Funktionen.
Plötzlich drängte sich ein Mann an den beiden Schlangen vorbei, nahm sich ein Feuerzeug vom Zigarettenträger, stellte sich neben mich und hielt mir das Feuerzeug und eine 2-Euro-Münze hin.
"
Ich kann hier leider nicht wechseln, da wir für das Training noch gar kein Geld in der Kasse haben. Nehmen Sie doch einfach zwei Feuerzeuge", sagte ich augenzwinkernd.
Nicht gerechnet hatte ich damit, dass der Kunde sich tatsächlich noch ein zweites Feuerzeug nimmt, mir das Geld in die Hand drückt, "Stimmt so!" lacht und glücklich den Laden verlässt.
Müsste man mal bei einem Großeinkauf probieren.
Eine Stammkundin stand mit ihrer Tochter vor dem Leergutautomaten. Während die beiden noch darauf warteten, dass der Kunde vor ihnen fertig wurde, holte die Tochter eine Flasche Limonade aus dem Laden. Innerhalb weniger Minuten hatten sie die Flasche geleert und steckten sie gleich mit in den Leergutautomaten und kassierten die 25 Cent Pfand ein.
Glückwunsch: Hausverbot.
Vor inzwischen rund zwei Jahren
hatte ich diesen Anhänger hier in einer Seitenstraße entdeckt und den Eigentümer darum gebeten, bitte abzuklären, ob ich den "Picas"-Werbeblock in Werbung für meinen Markt hier in der Neustadt ändern kann.
Ich hab's vergessen und der Anhängermensch auch. Gerade fiel es mir zwar wieder ein, aber jetzt ist es mir auch egal. So. Wolle es nur mal eben gesagt haben.