Wie schon der eine oder andere Leser richtig erraten hatte, durfte heute meine neue Klimaanlage ihren ersten Einsatz feieren.
Seit heute Mittag läuft sie und eben hatten wir etwas über 27 Grad im Laden. Das ist schonmal ganz gut, zumal ja auch noch nicht alles richtig eingestellt ist.
Mal gucken, wie es morgen weitergeht. Da soll es ja noch heißer werden...
Nachtrag: Zur Raumtemperatur: Das Thermometer befindet sich
in dieser Uhr unmittelbar unter der Ladendecke. Da Wärme bekanntlich nach oben steigt, dürfte das nicht die gefühlte Temperatur sein, die man beim normalen Herumlaufen im Laden spürt. Werde ich später mal nachmessen.
Anruf einer Firma für Kälteanlagen aus dem südlichen Rheinland, die mir in der Vegangenheit immer wieder Werbebriefe per Post zugeschickt hat. Ob man mir die Unterlagen nicht zukünftig einfach per E-Mail zusenden könne, wollte die Anruferin wissen.
Ja, natürlich, sagte ich zunächst. Und ergänzte schließlich noch, dass sie mich eigentlich auch gänzlich aus dem Verteiler nehmen können. Wenn mal irgendetwas mit meinen Geräten ist, habe ich Monteure hier vor Ort und die Möglichkeit, dass die Anlage komplett ausfällt, ist aufgrund der Bauart auch kaum gegeben.
Ich glaube, diese Rechnung ist
getürkt.
Nach längerer Zeit verbringe ich mal wieder einen Sonntag hier in der Firma. Meistens erledige ich an den "kundenfreien Tagen" angenehme Dinge. Aufräumen, Neuplatzierungen, Sortimentspflege und teilweise auch private Angelegenheiten.
Heute musste ich ein weniger schönes Thema angreifen. Dieses Schreiben habe ich eben in den Briefkasten geworfen:
Fristlose Kündigung des bestehenden Arbeitsverhältnisses
Sehr geehrte Frau xxx,
ich kündige das mit Ihnen seit xxx bestehende Arbeitsverhältnis außerordentlich und mit sofortiger Wirkung. Vorsorglich spreche ich die ordentliche Kündigung zum nächstmöglichen Termin aus, falls die außerordentliche Kündigung wider Erwarten unwirksam sein sollte.
Die Kündigung erfolgt, da Sie nachweislich in mindestens einem Fall Bargeld aus der Kasse genommen haben. Damit erfüllen Sie den Tatbestand des Diebstahls!
Ein solches Fehlverhalten kann ich weder dulden noch entschuldigen und sehe aufgrund Ihrer Handlung und aufgrund des zerstörten Vertrauens keine Basis für eine weitere Zusammenarbeit.
Das noch offene Monatsgehalt wird von mir als Vertragsstrafe und zum Ausgleich des entstandenen Schadens einbehalten. (§3.4 des Arbeitsvertrages vom xxx)
Mit freundlichem Gruß,
Das sind die negativen Seiten der Selbstständigkeit. Dass man hier tagtäglich von irgendwelchen Ladendieben beklaut wird, daran hat man sich ja schon beinahe gewöhnt. Aber wenn es die eigenen Leute sind, die "mein" und "dein" nicht unterscheiden können, bin ich um ein Vielfaches enttäuschter.
Hallo Björn,
da du ja immer wieder mal Fotos von Spar Märkten aus aller Welt veröffentlichst, habe ich hier noch eins für dich. Das stammt aus Budapest, die Adresse ist auf dem Foto sichtbar. Man erkennt zwar nicht allzu viel vom Gebäude, aber vielleicht magst du es ja trotzdem haben. Der Markt selbst war nicht übermäßig groß, aber trotzdem gut sortiert. Ich würde vermuten in etwa gleich groß wie deine Filiale soweit ich das vom reinen lesen beurteilen kann 
Schöne Grüße
Matthias
Vielen Dank auch für diese Einsendung. Ich habe nun extra meine gesammte Sammlung durchgesehen, aber nichts finden können. Dennoch könnte ich schwören, dass ich so einen ähnlichen Markt schonmal hier hatte, oder das Gebäude schon einmal zugeschickt bekommen und nie verbloggt habe. Hmm…
Was für ein Tag… Heute Mittag hat sich eine Kundin Öl über die Klamotten geschüttet, vorhin hat sich eine ältere Stammkundin an der Schraube eines Einkaufswagens geschnitten. Fragt nicht, wie sie
das geschafft hat. Ich kann's nicht erklären.
Bin froh, wenn Feierabend ist.
Wenn das so weitergeht, schalte ich gleich endlich mal unsere neue Klimaanlage ein.
Allerdings im Wärmepumpenbetrieb als Heizung.
Eine Kundin trug einen kleineren Einkauf durch den Laden, unter anderem eine Flasche Discount-Speiseöl in einer weichen Plastikflasche mit Klappdeckel. Dieser Klappdeckel saß wohl nur lose auf der Flasche und es passierte genau das, was passieren musste…
Verärgert stand die Frau nun mit ölgetränkter Hose und Lederjacke vor mir und wollte irgendeine Lösung haben. Gut, für die Hose hätte der Weg in die Waschmaschine gereicht. Um ihr den Zorn zu nehmen, habe ich das aber nicht gesagt und nur angeboten, dass sie alles zur Reinigung bringen und mir hinterher die Quittung geben soll. Dann übernehme ich die Kosten für die Reinigung.
Mike hat mir dieses Foto einer Wasserflasche aus New York zugemailt, weil der die Gestaltung des Strichcodes so originell fand.
Danke dafür. Ich finde es immer wieder schön, wenn Hersteller die Codes irgendwie originell verpacken. Was mir allerdings aufgefallen ist (und fragt mich nicht, warum ich das ausprobiert habe): Wenn man online einen Strichcode aus der Zahlenreihe 639194051439 generieren lässt, was zufällig einen gültigen UPC-Code ergibt, sieht das Ergebnis anders aus als der hier abgebildete Strichcode.
Und noch etwas: Im Grunde ist an keiner Stelle der Strichcode 100%ig vollständig zu sehen. Also entweder haben die Produzenten eingeplant, dass der diagonal gescannt wird, was aber auch nur an einer ganz bestimmten Stelle möglich wäre, oder es wurden Linien ergänzt, was sich wiederum mit den Start- und Stopp-Bereichen beißen würde. Aber vielleicht kommt ja einer von euch darauf, wie es funktioniert.
Gestern ist Altenstadt (auf der Landkarte ziemlich weit unten) ein freistehender Aktiv-Markt
komplett abgebrannt.
Für den Inhaber (und natürlich auch alle Mitarbeiter und Kunden) ist sowas natürlich ein Schock. Aber allzu schwarz würde ich in der Situation gar nicht sehen – sofern man die richtige Versicherung hat. Die Mitarbeiter bekommen ihr Gehalt weiter, laufende Kosten (Telefon etc.) werden weiter bezahlt. Im Idealfall ist die Ruine nach zwei Wochen schon abgetragen und schon kann der Neubau beginnen, so dass auch das Risiko, dass Kunden aus der Not heraus zu einem anderen Laden abwandern und sich daran dann gewöhnen, möglichst klein gehalten wird.
Das klappt alles natürlich nur dann, wenn man bei seiner Geschäftsversicherung nicht gespart hat. Nur mal als Tipp an alle, die es selber betreffen könnte.
Vorhin bekam ich einen Werbeanruf. Man wollte mir Tomatenchips der Marke PAULA verkaufen. Die kalorienfreie [sic!] Alternative zu Kartoffelchips: Gefriergetrocknete und gewürzte Tomatenscheiben. Nie gehört und nie gesehen und darum wollte ich am Telefon nicht einfach zusagen.
Mal sehen, ob mein Wunsch nach Zusendung einiger Probetütchen erfüllt wird. Ich werde berichten, falls ich welche bekommen.
Stefan hat zwei alte Bierkästen:
Hallo Björn,
ich habe hier zwei Kästen Leergut einer mittlerweile nicht mehr existenten Brauerei. Die Flaschen sind dazu noch mit Bügelverschluss ausgestattet.
Habe ich da eine Chance, die irgendwo abzugeben und noch das Pfand zu kassieren, oder sind die Flaschen ein Fall fürs Recycling und die Kästen Müll?
Anders gefragt:1) Ist es der jeweiligen Brauerei egal, wo die Flasche herkam, solange sie zu deren Abfüllanlage passt, so dass evtl. meine Flaschen zukünftig mit Flensburger oder Bölkstoff befüllt werden?
2) Werden die Kästen bei Bedarf einfach "umgespritzt" und mit neuem Werbeaufdruck versehen?
Keine Sorge, an Deinem Leergutautomat werde ich es nicht versuchen, da ist mir der Weg zu weit. 
Die leeren Rahmen kann (und will) wahrscheinlich keine Brauerei aufgrund der vorhandenen Aufdrucke verwenden. Bei Bügelflaschen ist der Bügelverschluss auch oftmals bedruckt, so dass hier das selbe Problem besteht.
Ich wollte gerade schreiben, dass die Kästen mit Sicherheit nicht umlackiert werden, aber dann erinnerte ich mich
an diesen Blogeintrag, aber das wird eher die Ausnahme sein.
Stefan schrieb nicht, um welche Braurei es sich handelte. Je nach dem, wie alt die Kisten sind, würde ich entweder noch versuchen, sie irgendwo abzugeben – oder schlicht und einfach entsorgen, wenn sie z.B. bereits seit knapp 20 Jahren im Keller herumstanden…
Eine Oberstufe einer Schule hier im Stadtteil hat einen Aktionstag mit kleinen Kindern geplant: Schmecken, riechen, fühlen sollten die Kleinen und dazu hatten die Schülerinnen der Oberstufe bei mir angefragt, ob ich sie dabei mit einigen Dingen unterstützen würde.
Ich stimmte zu und war doch schließlich ziemlich überrascht, dass sie sich dabei eine doch eher bescheidene Auswahl aus dem Laden, vor allem mit Eigenmarkenprodukten, zusammengesucht hatten.
Mein Wunsch war, dass sie mich als Gegenleistung anschließend mit ein paar Bildern und näheren Informationen versorgen sollen. Mal gucken, was da kommen wird…
Mit der Tagespost trudelte hier der Katalog mitsamt Preisliste eines Feinkostlieferanten ein, mit den ich bislang noch nie zu tun hatte. Aus dem Anschreiben:
Sehr geehrte Damen und Herren,
anbei erhalten Sie, auf Veranlassung von Herrn Krusche, unseren aktuellen Bildkatalog inkl. entsprechender Preislisen.
Und ich rätsle nun die ganze Zeit, wer denn nun wohl dieser Herr Krusche ist?!?