Unser Getränkekühlschrank, dessen rechte Tür vor ein paar Wochen unglücklicherweise herausgefallen und dabei zerbrochen war, läuft wieder. Nachdem wir mühsam die Glaskrümel der inneren Scheibe entfernt hatten, mussten wir eine Möglichkeit finden, die abgebrochene Kunststoffschiene, die in der Vergangenheit die Tür am Herausfallen gehindert hat, irgendwie zu ersetzen. Schließlich fiel die Wahl auf ein Stück rechtwinkleliges Aluprofil aus dem Baumarkt. Besser als das Original.
Schon häufiger wurde ich gefragt, wie ich manche bösen Kommentare von irgendwelchen Trollen zu meinen Blogeinträgen so einfach ignorieren kann, ohne gleich an die Decke zu gehen. Ach, man stumpft einfach im Laufe der Jahre ab.
Wenn ich mir die Reaktionen auf Udo Vetters Beitrag "Weihachten, 30 Grad" durchlese, kommt aber sogar mir das bloße Kotzen.
Fundstück in den Weiten des WehWehWeh: Ein Dieb versucht nicht nur, zwei Weihnachtsbäume zu stehlen – er ist sogar so optimistisch, anzunehmen, dass er mit den beiden Tannen einfach zu Fuß flüchten kann.
Wollen wir wirklich wissen, was ab Minute 1:07 hinter der verschlossenen Tür des Wohnwagens passiert ist?
Mitte Februar hatte ich ganz viel Papier und Tinte investiert und einen mehrere Quadratmeter großen Ausdruck erstellt, mit dem ich ein ungenutztes Schaufenster vollflächig abgeklebt habe.
Aus der Nähe betrachtet sah das Flickwerk aus den vielen Papierstreifen nicht absolut perfekt aus, aber es erfüllte gut seinen Zweck. Seit gestern hat es ausgedient: Durch die klirrende Kälte in den letzten Tagen hat sich auf den Innenseiten meiner Schaufenster viel Kondenswasser gebildet. Und weil die vom T1100 verwendete HP-Tinte zwar mittlerweile halbwegs UV-beständig, aber trotzdem noch wasserlöslich ist, sieht der Ausdruck mittlerweile so aus:
Das kann auf keinen Fall so bleiben, muss es aber leider zumindest noch für vermutlich zwei bis drei Wochen. Ich werde den Ausdruck nicht neu machen, denn früher oder später wird das Problem mit dem Kondenswasser wieder auftreten. Vermutlich lasse ich das von jemandem neu drucken, der einen etwas besseren Großformatdrucker hat, so dass ich dann ordentliche Klebefolien mit wasserfester Farbe habe. Ich werde berichten...
Der Tipp eines Mitarbeiters brachte mich auf einen Mann, den er gleich als "VP" ("Verdächtige Person") einstufte. Ich sprintete ins Büro und konnte gerade noch sehen, wie er irgendetwas aus dem Süßwarenregal in seiner Bekleidung verschwinden ließ.
Als ich ihn am Ausgang ansprach, tat er vollkommen ahnungslos.
Hinten im Lager stellten wir ihn zur Rede und er gab zu, dass er etwas genommen hatte, dies aber wieder ins Regal zurückgelegt hätte.
Nachdem ich ihm die Videoaufzeichnung gezeigt hatte, blieb er bei der Aussage, dass er den Artikel wieder zurückgelegt hätte.
Daraufhin erklärte ich ihm, dass ich das nicht glaube und drohte damit, die Polizei zu holen. Erstaunlich, wieviel Zeugs manche Leute unteren ihren Jacken und Pullovern verschwinden lassen können...
Was ich während des gesamten Gesprächs nicht gemerkt habe, war, dass der Typ hier schon zweimel geklaut hat beim Diebstahl erwischt worden war. Ich kann mir einfach keine Gesichter merken. Aber als er mir seinen Namen sagte, klingelten sofort alle Alarmglocken. DEN hatte ich auch nach fast vier Jahren nicht vergessen – und so gab es zum einen eine (weitere) Anzeige wegen Ladendiebstahls und zum anderen eine Anzeige wegen Hausfriedensbruchs.
Unsere Reinigungsmaschine ist kaputt. Nach nur knapp zehn Monaten ist eines der Zahnräder im Getriebe gebrochen. Insgesamt könnte man das Gerät ja nun schulterzuckend in die Ecke stellen und Montag den Kundendienst anrufen.
Wenn nicht ausgerechnet in diesen Tagen meine Kunden vermutlich den verdreckten Schneematsch der ganzen Stadt in den Laden tragen würde. Heul...
Ein etwas heruntergekommener Mann betrat den Laden und wollte nicht nur "dem Chef", sondern auch noch den Mitarbeitern, die ihm auf dem Weg durch den Laden begegnet sind, günstige DVDs anbieten.
Dass auf den Scheiben dick und fett das "amango.de"-Logo prangte, schien den Mann dabei herzlich wenig zu stören...
Dabei wären die Filme bestimmt bessere Schnäppchen gewesen als der fragwürdige Drucker, den hier ein anderer Kunde vor einigen Wochen versilbern wollte...
Zur "Kalten Muschi" kann ich noch einen lustigen Nachtrag liefern: Ich habe eben nämlich zum ersten Mal (und eher zufällig) einen Sechserträger von dem "Zeugs" von unten gesehen.
Der erste Schnee in diesem Winter. Und was finden wir hier im Laden in einer Tiefkühltruhe? Einen Schneeball. Ob das ein Versuch war, "in's Blog" zu kommen?
Eine junge Frau wollte Kaffee aus der Vitrine haben. Der Vorgang des Aufschließens dauert natürlich ein paar Sekunden und praktischerweise erkundige ich mich währenddessen schonmal nach der gewünschten Sorte oder erkläre, warum der Kaffee eingeschlossen ist.
In diesem Fall musste ich dabei "etwas" lauter reden. Die Kundin hielt nämlich die ganze Zeit ihr Handy in Bauchhöhe in der Hand. Ihr Handy, aus dem auf Maximallautstärke aus dem eingebauten Lautsprecher verzerrt und schrabbelig irgendwelche HipHop-Mucke plärrte.