Ein Paar mittleren Alters kaufte ein. Plötzlich entdeckte er in der Kühltruhe mit dem abgepackten Fleisch etwas und rief seiner Begleitung quer durch den Laden zu: "Die haben Beinscheibe. Booaaaah, ist das fies!!!"
Mittlerweile habe ich die Festschrift mit meiner Anzeige bekommen, Sieht aus wie erwartet, geht im Brei vieler Anzeigen unter – aber immerhin erhoffe ich mir davon vielleicht irgendwann mal den einen oder anderen kleinen Vorteil, wenn es um die Hilfe der Polizei geht. Naja, in Polizeikreisen ist mein Laden inzwischen auch ohne solche Anzeigen bekannt.
Mit bei dem Ansichtsexemplar eben jener Festschrift dabei, war ein Aufkleber mit dem Aufdruck: "Wir unterstützen die Präventionsarbeit der GdP"
Den habe ich natürlich gleich mal mit an die Tür neben die anderen "Sicherheitsaufkleber" gepappt. Los, ihr Ladendiebe. Fühlt euch noch mehr abgeschreckt!
Christoph hat mir dieses Fotos geschickt und dazu folgendes geschrieben:
Hallo Björn,
bei meiner Radtour von Hamburg nach Amsterdam sind mir Unterwegs zwei Sparmärkte aufgefallen und ich musste sie einfach festhalten. Beide waren einfach markant und lagen ziemlich abseits in Dörfern.
Zum einen de Beste Spar van Nederland in Warffum und der andere lag an einem Kanal, mit Eingang für Bootsfahrer direkt vom Boot quasi, ich vermute es war Burdaard (Gehört zu Ferwerderadiel), erinnere mich aber nicht mehr genau. Interessant ist dabei die Schaufensterdeko, daher die Bilder in voller Größe.
Vielen Dank auch für diese Fotos. Den Markt am Wasser finde ich persönlich besonders cool. Anlegen, einkaufen, weiterschippern. Genial. Wenn man da jetzt auch noch Wasser und Diesel für seinen Dampfer bunkern könnte, wär's perfekt.
Nachdem ich von dem Projekt nun schon seit rund drei Monaten wusste, hat Manuel seiner Firmenwebsite endlich das neue Outfit verpasst. Auf dem Bild ist natürlich kaum etwas zu erkennen, selber angucken hilft viel weiter.
Schön finde ich übrigens, dass ich bei der Auflistung seiner Referenzkunden ganz oben stehe. Danke.
Mit der Tagespost trudelte hier mal wieder und wie schon so viele Male zuvor ein als amtliches Schreiben getarntes "Eintragungsangebot" für ein sinnloses Onlineregister ein.
Diesmal konnte man u.a. ankreuzen, ob es sich z.B. um eine Zweigniederlassung des Unternehmens handelt oder ob der Betrieb sogar bereits aufgelöst wurde. Ich konnt's mir ja einfach nicht nehmen lassen, letzteres anzukreuzen.
Ein Kunde oder eine Kundin beschwerte sich anonym bei der Hotline unseres Lieferanten darüber, dass ein bestimmter Artikel bei uns "ständig" ausverkauft sein soll.
Dass es nicht so ist, kann ich zwar gerade nicht bestätigen, aber da der Artikel im Verhältnis zum Absatz doch relativ viel Regalplatz hat, kann ich mir das gar nicht so recht vorstellen.
Aber anonyme Beschwerden (dazu noch gegenüber Dritten) sind sowieso in keiner Weise ernstzunehmen.
Eben habe ich noch schnell eine Bestellung an Zotter gefaxt. Der "Cube" ist der große Adventskalender und davon habe ich erstmal "nur" 40 Stück genommen. Die "Himmelstreppe" empfinde ich als zu teuer und der Mitzi-Blue-Kalender ist denkbar schlecht zu verschicken.
Im Shop werde ich die Artikel aber erst verfügbar machen, wenn die Ware auch tatsächlich hier bei mir steht. Nicht, dass da plötzlich noch irgendetwas Unerwartetes dazwischenkommt.
Nun haben wir endlich mal die Zeit gefunden, die Nebelmaschine für den Bodennebel unter "Kontrollierten Bedingungen" zu testen. Letzten Samstag stand sie ja im Grunde nur draußen und hat ein paar Minuten blöde vor sich hin genebelt.
Halloween werden wir sie mit etlichen Kilogramm Trockeis befüllen, heute mussten nochmals 5kg fertige Eiswürfel aus der Tiefkühltruhe im Laden ausreichen:
Funktioniert fast perfekt. Mit noch mehr Abkühlung dürfte der Effekt bedeutend besser und vor allem langanhaltender sein. Aber ich denke, so wie wir uns den Einsatz des Gerätes vorgestellt haben, wird es am Montag auch klappen. Wartet's ab.
gerade war ich im hiesigen Minipreis an der Kasse und die Verkäuferin begrüßte mich erst mal gar nicht, sondern tauschte mit ihrer Kollegin ganz offen Wechselgeld aus (wogegen erstmal nichts einzuwenden ist). Aber als ich sie dann mit einem neutralen "Hallo" begrüßt hatte, brummelte sie nur etwas in ihren nicht vorhandenen Bart. Ich habe dann mit einem ebenso neutralen "Dann eben nicht." geantwortet
Aber das sind dann Situationen, in denen ich froh bin, von dieser Kasse verschwunden zu sein. Leider ist das nicht der einzige Laden, an dem die Kassierer(innen) so brummelig sind. Liegt das vielleicht hier an der Mentalität in OWL oder habe ich einen falschen Blick auf die Kassenkräfte hier im Lande?
Wie hältst du das mit der Kundenfreundlichkeit? Ich schätze mal, du rätst deinen Mitarbeitern, zur Freundlichkeit. Aber wie gehst du damit um, wenn sich mal ein Kunde über Unfreundlichkeit einer deiner Mitarbeiter beschwerst?
Schwierig, schwierig und deshalb immer und immer wieder Dauerbrenner-Thema. Freundlichkeit wird natürlich auch immer subjektiv empfunden und wenn eine Kassiererin, die in Gedanken noch zu Hause im Bett liegt, ein gemurmeltes "Morgen" schon für freundlich hält, fasst der Kunde das vermutlich vollkommen anders auf. Im Beispiel vom Daniel für alle Leser nachvollziehbar.
Ich denke, es ist vor allem wichtig, dass der Kunde das Gefühl hat, überhaupt als Person wahrgenommen zu werden. Ob es dann eine knappe (aber freundliche) Begrüßung ohne weitere Konversation oder ein "Ich wünsche Ihnen einen wunderschönen guten Morgen" mit nachfolgendem Smalltalk wird, ist dabei fast unerheblich.
Passiert (leider) auch bei mir im Markt immer wieder mal. Menschen sind nunmal keine Roboter und je nach persönlicher Stimmung oder Stress kann eine Situation wie die oben geschilderte dabei herauskommen. Wenn es zu Kundenbeschwerden kommt, gebe ich das natürlich weiter und versuche die Situation zu klären oder zumindest für die Zukunft zu verbessern.
Ein etwa vierjähriges Mädchen quengelte und wollte dieses und jenes Produkt haben. Ihre Mutter lehnte aber ab und schlug dieses und jenes als Alternative vor.
Die Kleine stellte mit weinerlicher Stimmt fest: "Immer kaufst du was für uns alle und nie für mich alleine!"
Tzja – wer das Geld hat, stellt die Spielregeln auf.
am kommenden Montag, den 31. Oktober 2011 (Halloween), findet wieder einmal im SPAR-Markt in der Gastfeldstraße 29-33 in der Bremer Neustadt das Halloween-Shopping statt. Nach dem großen Erfolg in 2009 gibt es diesmal die Fortsetzung unter dem Namen "Scary Shopping".
Gruselstimmung und ein paar völlig neue Mitarbeiter, die wir in einer Vollmondnacht auf einem alten Friedhof angeheuert haben, werden den SPAR-Markt in einen SPUK-Markt verwandeln und alle Kunden das Fürchten lehren.
Wer in Ruhe einkaufen möchte, sollte dies vor 20 Uhr erledigen. Wer keine Geister und Dämonen mag, ein schwaches Gemüt hat oder sich in der Dunkelheit fürchtet, sollte sich gut überlegen, unseren Wächter um Einlass zu bitten. Der Eintritt erfolgt ausdrücklich auf eigene Gefahr und ist für Kinder ohne Begleitung nicht empfohlen.
Um 20:30 Uhr werden wir den Laden für die Umdekorierung schließen und die wartenden Kunden in der Zwischenzeit mit Glühwein trösten.
Von 21 bis 24 Uhr heißt es dann: Schauriges Einkaufsvergnügen!
Seit einer Weile hängt am Leergutautomaten dieser Hinweis. Schön, wenn ihn Leute sehen, verstehen, beachten und daraufhin selber das eine oder andere Problem mit dem Automaten lösen können.
Pech hatte dagegen gerade ein junger Heranwachsender, der das Schild zwar gesehen hat, aber beim Lesen offenbar nur bis zu dem Wort "Störung" gekommen ist. Nachdem er ein paar Minuten vor dem (vollständig betriebsbereiten) Gerät herumstand, hat ihn mein zufällig vorbeikommender Mitarbeiter erlöst.
Unser Tiefkühlraum ist zwar inzwischen abgetaut, bis die nicht geflieste Decke durchgetrocknet ist, wird es wohl noch ein paar Tage dauern.
Natürlich lassen wir währenddessen nicht die ganze Zeit die beiden Kühlraumtüren komplett offen stehen. Die Wände im TK-Raum sind allerdings dermaßen kalt, dass das die einzig sinnvolle Methode ist/war, die Temperatur in einer halbwegs erträglichen Zeit hochzubekommen.
(Potentielle) neue Mitarbeiter stecke ich immer ein paar Tage ins Kassentraining. Dieses Training führen wir hier normalerweise zu den Hauptzeiten durch, damit die Neulinge nicht nur gelangweilt herumsitzen und auf Kunden warten müssen und nebenbei auch noch die Chance bekommen, alle Sonderfälle an der Kasse zu erleben.
Aus Zeitgründen und weil ich dringend Leute brauche, stopfe ich in diesen Tagen die Bewerber in jede freie Minute.
Memo an mich: Mittwoch Morgen um 8 Uhr bringt so ein Training fast gar nichts. Außer um den Kassenstuhl warmzuhalten.
Nils Brandt hat mir dieses Foto mit ein paar Getränkedosen zugemailt, auf denen zu sehen ist, wie diese vom Importeur und/oder Inverkehrbringer nachträglich bepfandet werden können.
Die Sache mit den Aufklebern ist allerdings nicht ganz neu. Hier und hier hatte ich schonmal über diese Aufkleber berichtet, mit denen die Händler z.B. Importdosen nachträglich mit einem offiziellen DPG-Pfandlogo versehen können.
Hmm… Eigentlich könnte ich auf diese Weise mein Sortiment auch um viele interessante Artikel erweitern. Naja, andererseit: Das hat derzeit mit die kleinste Priorität, denke ich.