Vor einer Weile habe ich etwas wegen einer Bewerberin gelitten: Eine 14-Jährige hatte sich bei mir beworben, um sich "das Taschengeld aufzubessern" und ich fand es ernsthaft schade, dass ich ihr eine Absage schreiben musste. Kam mir vor, als würde ich ihr damit einen Schlag in die Fresse verpassen würde. Ich fand es nämlich richtig gut, dass sie sich um einen Job kümmerte und sich damit (meinem Gefühl nach) von einem großen Teil ihrer Altersgenossen und -genossinen unterscheidet.
Nur was sollte ich machen? Unsere Ware kommt morgens und das dürfte mit der Schule kollidieren und die Kassenschichten besetze ich aufgrund der langen Öffnungszeit bis Mitternacht ausschließlich mit volljährigen Mitarbeitern.
Ich hatte versucht, ihr das schonend beizubringen und hatte parallel die Option einer 12-20-Uhr-Schicht am Wochenende angeboten. Nachdem nun nach Wochen keine Reaktion darauf kam, hat es sich wohl endgültig erledigt.
Ein Kunde bemerkte an der Kasse, dass er nicht genug Geld dabei hatte, um seinen kleinen Einkauf zu bezahlen. Da Tabak und Billig-Bier auf jeden Fall Priorität haben, entschied er sich dafür, die Brötchen zurückzulassen.
Da er diese allerdings mit seinen bloßen Händen und ohne Zuhilfenahme einer der bereitgestellten Zangen aus den Schütten genommen und in die Tüte gelegt hatte, schied diese Option für ihn allerdings komplett aus. Brr…
Mit insgesamt sechs Kartons im Kühlhaus und einem bis oben hin gefüllten Platz im Kühlregal, sollten wir nun genug "Palmin"-Kokosfett für die geplante Donut-Backerei am morgen stattfindenden Freimarktsumzug gerüstet sein.
Das wird ein echt anstrengender Tag. Ab spätestens 6 Uhr hier alles für den Umzug vorbereiten. Nachmittags dann abbauen, saubermachen, aufräumen und dann direkt mit den letzten Vorbereitungen für Scary Shopping weitermachen. Trotz der positiven Wirkung dieser Veranstaltungen bin ich irgendwie auch froh, wenn diese Woche vorbei ist.
Hier der Link zu MyDealZ.de. Ich kenne die Plattform zu wenig, um die Gradbezahlen bewerten zu können. Mein erster Eindruck ist aber, dass knapp 300 schon überdurchschnittlich viel sind. Wenn man dann noch bedenkt, dass das Angebot ja nur sehr regional verfügbar ist, scheint das doch gar nicht mal schlecht zu sein.
Mit diesem Foto verrate ich nicht zu viel, denn diese schwarz-violetten Fledermaus-Girlanden werden wir nicht erst Samstag Abend aufhängen, sondern sind jetzt schon neben der orangen Kürbis-Deko im Laden zu sehen:
Ich glaube, der alte Tierfutterladen hätte gar nicht "Picas Tierfutter" heißen müssen. "Das große Halsbanduniversum" hätte es irgendwie treffender beschrieben.
Ein ziemlich heruntergekommener Mann betrat den Laden und fiel zunächst schon dadurch auf, dass er laut mit sich (oder Gott oder anderen oder wem auch immer) sprach und dazu noch eine penetrante Ansammlung olfaktorischer Belästigungen mit sich führte.
Er steuerte direkt auf die Getränkeabteilung zu und ging gleich darauf wieder nach vorne in Richtung Kasse. Und weil's so schön war, steckte er sich auf dem Weg von den beiden Dosen Bier, die er aus dem Regal genommen hatte, auch noch eine in den Hosenbund.
Kurzerhand nahm ich ihm dort die Dosen ab und warf ihn raus. Darauf, die Polizei zu rufen, hatte ich keine Lust und weil ich selber viel zu tun hatte, wollte ich das auf dem "kurzen Dienstweg" erledigen. Meine Aussage, dass er sich hier auch nie wieder blicken zu lassen braucht, quittierte er mit der folgenden Antwort: "Naja, wenn Sie es sich leisten können, auf einen Kunden und den Umsatz zu verzichen. Scheint ihnen wohl zu gut zu gehen.
Ich kann es mir leisten. Und zwar vor allem deshalb, weil ich konsequent bei solchen Typen, wie er einer ist, die Augen aufhalte.
So sieht übrigens die Anzeige in der gedruckten (und für diesen Beitrag wieder eingescannten) Version aus. Mit einem Klick auf das Bild bekommt ihr die große Version zu sehen und da ist dann auch der Text zu lesen. Zwei Tage noch, dann ist es so weit!
Die letzten Handgriffe für dieses Jahr im "heimischen Garten": Hinter meiner Halle steht ein mehrstämmiger Baum. Einer dieser Stämmt hatte schon reelle Äste und stand so nah am Gebäude, dass bei JE-DEM Windzug die Äste und Zweige über das Blechdach knarzten.
Ich gehöre nun wirklich nicht zu den Leuten, die jedes Grün gleich stutzen und/oder entfernen müssen. Aber in diesem Fall gingen meine Interessen einfach mal vor!
So sieht übrigens der gefärbte und getrocknete Gaze-Stoff aus. Zu viele Details will ich an dieser Stelle ja noch gar nicht zeigen, aber es ist doch immerhin zu erkennen, wozu die ungleichmäige Färbung geführt hat: Wir haben jetzt unser eigenes Flecktarn-Muster. Genau das war so gedacht und das Ergebnis sieht doch tatsächlich noch bedeutend besser aus, als geplant erwartet. Seid gespannt!