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Umsatz mit fair gehandelten Lebensmitteln legt zu

Die meisten Spezialwaschmittel sind unnötig

Gentechnik in Babynahrung: In der taz und in der Welt

Millionen Zugvögel enden in Ägypten auf dem Grill

Blutdruck-Mythos bei Limetten und Joghurt

Millionen-Bußgelder für Bierbrauer

Plastikmüll im Gardasee

Deutsche achten beim Einkauf stärker auf Qualität

Mal den Garten einscannen…

IKEA or Death?

Der Nachteil von Wochenendarbeit

Am Wochenende, also vor allem am Sonntag, im Büro zu arbeiten, hat einen großen Vorteil: Man kann vollkommen ungestört vor sich hin muddeln und dadurch aufgrund fehlender Konzentrationsunterbrechungen deutlich produktiver sein, als es während der Öffnungszeiten jemals möglich wäre.

Der große Nachteil ist, dass niemals jemand anders zu erreichen ist, falls einem z.B. organisatorische oder buchhalterische Dinge auffallen, die Handlungbedarf erfordern. Da brennt es einem bei dringenden Angelegenheiten unter den Nägeln und man kann nichts machen… :-(

Schwarze Lungen und gelbe Zähne

Gerade im Fernsehen aufgeschnappt: Es kommen auch bei uns die Ekelbilder auf Zigarettenschachteln, Tabakhändler und Kioske bangen um ihre Existenz. Bei einer Gewinnspanne von deutlich unter 10% kaum nachvollziehbar.

Ich wäre froh, wenn wir den Zigarettenumsatz verringern würden. Weniger Warenbestand, weniger Diebstahlsrisiko, weniger Aufwand.

WASTE

Ein informativer Kurzfilm über den Zusammenhang von Lebensmittel- und Ressourcenverschwendung. Eine Filmproduktion der SCHNITTSTELLE THURN GbR im Auftrag von WWF Deutschland und UNEP, in Kooperation mit SIWI und FAO.


Zaun

Blick aus unserer Hofeinfahrt auf die Seitenstraße. Den Anblick haben wir noch die nächsten Monate vor Augen. Ganz blöde Sache ist das, da die Ver- und Entsorgung durch die Ladentür wirklich mühsam ist und mir jetzt nach knapp zwei Wochen schon keinen Spaß mehr macht. :-|


Eigenbedarf?

Ein Junk hat zwei Packungen Blockschokolade geklaut. Nichtmal die teure von Zotter, sondern einfach nur die ganz schlichte Variante unserer Eigenmarke.

Man staunt und wundert sich…

Im Markt versteckt

Schild an der Eingangstür von einem meiner kreativen Mitarbeiter. So sonderbar es klingen mag, die Info ist relativ korrekt, da die Oktoberfestbiere aus Platzgründen an unterschiedlichen Stellen zu finden sind. :-)


Viel SPASS dem Finder! :)

Fundstück im Laden. Dieser Leergutbon lag einfach in einem der Gänge herum. Die Vermutung, dass es damit nur jemand ins Blog schaffen wollte, liegt zwar nahe – aber mal ehrlich: Die Chance, dass ein Kunde den entdeckt und einsteckt, war deutlich größer. Also wird es wohl doch nur ein Zufall gewesen sein, dass ich da gerade vorbei ging. ;-)


Neue Räder!

Das war (relativ) schnell erledigt: Neue Rollen (davon zwei lenkbare) im Baumarkt besorgt, neue Schrauben dazu, die alten Räder abschrauben, die neuen ran – fertig.

Ganz so einfach war's dann doch nicht. Der gestern bereits erwähnte Geträkeschmodder, der seit Jahren das Metall vor sich hin oxydieren lasst, hat die alten Schrauben in einen Zustand versetzt, in dem sie sich nicht mehr auseinanderschrauben ließen. Aber das war dann auch keine große Sache, denn ein Winkelschleifer leistete diesbezüglich erfolgreich Überzeugungsarbeit.

Und weil's jetzt Gummirollen sind, rollt die Box so leise, wie noch nie zuvor. :-)


Eilige Fanpost

Es ist schon (hüstel) ein paar Monate her, dass ich dieses Apple-T-Shirt bekommen habe. Vielen Dank dafür!!! Ich wollte das natürlich nicht unerwähnt lassen, aber in den letzten Monaten habe ich so unendlich viel private Dinge zu erledigen, dass die unwichtigeren Baustellen hier in der Firma (u.a. leider auch dieses Blog) etwas zu kurz kommen.




Staunen. Wundern. Kopfschütteln.

In den letzten Tagen hatten wir häufiger auch volle Flaschen auf dem Flaschentisch des Leergutautomaten gefunden. Da bei uns aus Platzgründen der Automat im Verkaufsraum steht, ist dieses Missbrauchspontential leider vorhanden – aber normalerweise geht es gut.

Anfang der Woche hat mal wieder einer meiner Mitarbeiter mehrere volle (und sogar noch eiskalte) Flaschen Cola im Automaten entdeckt. Diese standen aber noch so weit vorne, dass sich der Blick in die Videoaufzeichnung lohnen konnte. Hat er dann auch: Wir haben eine langjährige Stammkunden als Urheberin für diese Betrügerei ausmachen können. Sie hatte natürlich das Geschäft schon längst wieder verlassen, aber wir alle waren hundertprozentig sicher, dass sie wiederkommen würde. Erstens sowieso und zweitens, weil sich erfahrungsgemäß solche Leute sicher fühlen und ihre Taten wiederholen. Alle Kollegen wurden also geimpft, ihre Augen offenzuhalten und sofort Bescheid zu sagen, wenn diese Kundin wieder hereinkommt.

Vorgestern war sie prompt wieder hier. Sie ging mit Ihrer Tüte voller Leergut direkt zum Leergutautomaten und nahm sich quasi im Vorbeigehen aus einem der Kühlschränke, die dort in der Nähe stehen, mehrere Flaschen heraus, die sie direkt wieder im Rücknahmegerät in einen Pfandbon verwandeln wollte. Das klappte zunächst auch problemlos, zumal meine Mitarbeiter die Frau ja nicht dabei stören wollten. Sie sollte erstmal durch die Kasse, damit ihre Tat (was auch immer das war: Diebstahl? Betrug?) hundertprozentig vollendet war.

Zwei Mitarbeiter positionierten sich am Ausgang und warteten und warteten…

Die Frau hatte indes aber bemerkt, dass ihr Geld nicht für den geplanten Einkauf reichen würde. Im Lager, und damit natürlich auch in unmittelbarer Nähe der Leergutannahme, waren mehrere Mitarbeiter und Kunden zugange und so wäre es natürlich aufgefallen, noch mehr volle Flaschen in den Automaten zu stopfen. Da Not erfinderisch macht, nahm sie sich (unbemerkt, die Kollegen warteten ja vor dem Laden) einen Einkaufswagen, stellte dort mehrere Flaschen Limonade hinein, ging an eine etwas ruhigere Stelle in der Getränkeabteilung und leerte Flasche für Flasche aus. Sie ließ insgesamt mehrere Liter des klebrigen Inhalts einfach unauffällig durch die Kisten rinnen, löste schließlich die leeren Flaschen am Automaten ein, ging zu Kasse, bezahlte – und wurde schließlich am Ausgang von meinen Angestellten aufgehalten.

Im Hintergrund entdeckte ein weiterer Mitarbeiter zeitgleich ein kleines Rinnsal, das unter den Getränkekisten hervorquoll und sich seinen Weg über den Gang suchte. Er wollte natürlich den Grund dafür finden, stapelte die Getränkeplatzierung auseinander – und entdeckte eine riesige Sauerei aus klebrigen Flaschen, sich ablösenden Etiketten, klebrigen Rahmen und einem klebrigen Fußboden. Die Arbeit, dass alles zu säubern, war natürlich immens.

Wie die Sache nun weitergeht, wird sich zeigen. Die Polizei hatte sich jedenfalls erstmal der Frau angenommen und wenn ich es richtig verstanden habe, sollte sie psychiatrisch betreut werden, da wohl einiges bei ihr verquer ist.

PS: Diese Kundin hatte es erst indirekt und unwissend vor ein paar Tagen hier ins Blog geschafft. Der auf 0,00€ endende Kassenbon war nämlich von ihr.

Von der Rolle

Seit rund sechs Jahren läuft der aus Getränkeresten aller Art bestehende Sud in und durch den Auffangbehälter unter dem Cruncher des Leergutautomaten. Irgendwann waren dann die Lager in den Lenkrollen weggegammelt, später klemmten zwei Räder, eines blockierte sogar komplett – mit auf Dauer natürlich fatalen Folgen, wie man auf dem Bild mehr als deutlich erkennen kann.

Ich werde wohl mal ein paar neue Rollen besorgen… :-O


Diebstahlsversuch

Vier volle Tragetaschen mit Ware hatte sich der Typ zusammengepackt und in der Nähe des Eingangs deponiert. Ein paar Rollcontainer, die dort schon zur Abholung bereitstanden, dienten im zeitweise als Versteck. Ein Aufmerksamer Mitarbeiter hat aber dann aber wie zufällig die Rollbehälter auseinandergezogen, seine Tarnung auffliegen lassen und dann verschwand der Typ ganz schnell.

Ich freue mich ja immer, wenn LDs eine Anzeige bekommen (wenngleich die Folgen nur lächerlich sind), aber gerettete Ware im schon dreistelligen Wert ist auch nicht schlecht: