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Aloe Vera King" ist nach längerer Zeit mal wieder richtig exotisches Leergut. Die Flasche hat es nicht in, aber zumindest auf den Fenstersims vor dem Leergutautomaten geschafft. Der Hersteller
OKF kommt aus Süd Korea und ich vermute, dass die Flasche auch direkt von dort eingereist ist.
Die Frage mit der
Verkleidung der Pfeiler hier im Markt ist übrigens noch immer ungelöst. Zugegebenermaßen haben sich die organisatorischen Dinge rund um den Kauf des Marktes hier sehr in den Vordergrund gedrängt. Renovierung kommt dann eben doch erst nächstes Jahr. Aber aufgeschoben ist bekanntlich nicht aufgehoben.
Aber zurück zum Thema: Blogleser Jan-Philipp hat in einem Aldi-Markt in Düsseldorf diese Lösung gefunden: Oben Spiegel, um die Pfeiler optisch verschwinden zu lassen und unten Edelstahl, womit sie einerseits gegen Stöße geschützt sind, man andererseits aber auch nicht dagegenläuft. Das könnte ich mir hier bei mir im Markt auch sehr gut vorstellen. Was meint ihr?
Blick über die Pizzatruhen zum Tiefkühlschrank (Auf dem Bild mit der mit Folie abgeklebten Improvisation für die defekte Tür), rechts das kleine Bio-Kühlregal und daneben ganz am Bildrand die
Fleischtruhe.
Nachdem einige Kunden danach gefragt hatten, haben wir nun auch die drei Sorten "Veggie"-Pizza von Dr.Oetker im Sortiment:
Vielen Dank an Blogleser Michael, der mir dieses Foto eines "kleinen und engen" (Zitat Michael) SPAR-Marktes geschickt hat, den er in einem Vorort von Dublin entdeckt hatte. Vielen Dank dafür!
Vom Lager führt ein langer, gerader Gang direkt zur Kasse, die man aber auf dem Bild nicht erkennen kann. Das ist praktisch, da man so schnell überblicken kann, ob es z.B. voll ist und wir eine weitere Kasse benötigen. Hinter mir steht der Leergutautomat und am linken Rand des Fotos, direkt hinter der B&J-Eistruhe steht das Regal mit den Zotter-Schokoladen.
Zusendung von Blogleser Bernd, der im Hauptbahnhof in Dresden diesen kleinen SPAR entdeckt hat. Trotzdem natürlich vielen Dank dafür!
Eine Frau wollte eine Kiste Leergut abgeben, von der allerdings drei Viertel der Flaschen fehlten. Da wir diese Sorte nicht im Sortiment haben und diee 0,2l-Gastronomieflaschen auch nicht wirklich gängig sind und es mindestens etliche Monate dauern würde, bis wir die Kiste wieder komplett hätten und zum Lieferanten zurückgeben könnten, sagte ich ihr, dass wir die leider nicht annehmen können.
Da Leute mit roten Westen grundsätzlich keine Ahnung haben, aber es keine andere Auswahl gab, bat sie eine weitere Kollegin darum, die Kiste abzunehmen. Selbe antwort: "Die haben wir nicht, können wir leider nicht annehmen."
Die Frau schlich noch rund zehn Minuten durch den Laden und versuchte schließlich hartnäckig, den fast leeren Rahmen irgendwie in den Rücknahmeautomaten zu stopfen. Natürlich ebenfalls erfolglos, da wir (sagte ich es schon?) diesen Artikel nicht im Sortiment haben.
Nachdem ich es ihr dann nochmal eindringlich erklärt hatte, schien sie es verstanden zu haben. Das würde mich ja alles gar nicht so sehr kratzen, wenn wir hier den Platz für dieses ganze Leergut hätten. Hamwaabanich.
Vor einigen Jahren hatte ich mal versucht, ein neues Projekt ins Leben zu rufen, das eine Plattform werden sollte, um sich über neueste Produkte in der Lebensmittelbranche zu informieren:
Neue-Produkte.eu
Die Idee hinter neue-produkte.eu war eigentlich eine großartige, aber sie scheiterte an einem Henne-Ei-Problem: Die Hersteller waren nicht zu einer Mitarbeit (die nichtmal aufwändig gewesen wäre) bereit gewesen, da die Seite zu wenig Inhalt und Bekanntheit hatte. Ohne Inhalte keine Bekanntheit. Ohne Bekanntheit keine Inhalte…
Sollte jemand Zeit und Lust haben, das Projekt fortzuführen, darf er oder sie sich gerne mit mir in Verbindung setzen. Ansonsten werde ich die Domain demnächst mal kündigen und dem freien Markt wieder zur Verfügung stellen.
Die
Massen an Holz und Sperrmüll, die seit rund drei Jahren hinter der Halle standen, habe ich nun endlich sortiert und entsorgt. Es waren vor allem etliche Hartfaser- und Spanplatten dabei, die sich mit Wasser vollgesogen hatten, sowie zwei Europaletten, auf denen mannshoch aufgeschichtetes Bauholz lag, in dem sich schon Biotope für Pilze und Nagetiere befanden.
Als nächster Schritt wird das Grünzeugs hinter der Halle wieder in Form gebracht, aber das wird wohl noch bis zum Frühjahr warten müssen:
Die Bestellung an
Bio-Weihnachtsgeflügel fiel relativ bescheiden aus: Eine Gans, eine Ente, zwei Stücke Entenbrust, zwei Putenkeulen und drei Putenrollbraten haben meine Kunden vorbestellt.
Das Problem ist, dass die Zeit immer relativ knapp ist. Wenn ich die Unterlagen Mitte November bekomme und die Bestellung schon Anfang Dezember beim Lieferanten vorliegen muss, bleibt nicht viel Zeit. Ich könnte zwar die Flyer schon deutlich früher auslegen, aber da besteht natürlich das Risiko, dass sich das Sortiment oder die Preise noch verändern.
Blick quer in die Getränkeabteilung. Diese Perspektive gab es hier ja schon häufiger zu sehen. Rechts ist die Tür zum Leergutautomaten. (Wobei die auf dem Bild sichtbare Tür die zwischen Leergutraum und Lager ist. Rechts daneben in der roten Wand befindet sich der Rücknahmeautomat.)
Eine Kundin kam mit einem ihrer Kontoauszüge zu uns in den Laden und beschwerte sich, dass wir ihr zu viel Geld abgebucht hätten: "166,41€ – da ist Ihrer Kassiererin eine sechs zu viel reingerutscht. Das kann nur ein kleiner Einkauf gewesen sein, also wohl 16,41€."
Da ich ihr nicht einfach auf gut Glück 150 Euro in die Hand drücken wollte, erklärte ich, dass ich dass ich das prüfen müsse und dass das eine Weile dauern würde. Die Frau war vollkommen entspannt und bot an, nach ihrem Frisörtermin wiederzukommen. Die Zeit nutzte ich, um die entsprechenden Belege (Ausruck aus dem ec-Terminal und am Rechner den Kassenbon) herauszusuchen.
Auf dem ec-Beleg stand 166,41€ drauf. Logischerweise, die Summe wurde auch abgebucht. Wenn da mal eine Differenz auftreten würde, hätte der Dienstleister wohl ein großes Problem.
Spannender war der Kassenbon: Der kleine Einkauf ergab tatsächlich nur 16,41€. Als "Zahlungsmittel gegeben" wurden allerdings 166,41€ gebucht, so das als Rückgeld 150€ herauskamen. Das war für mich ziemlich eindeutig ein zeichen dafür, dass sich die Kundin 150 Euro hat auszahlen lassen. Meine Begründung:
1. Beim Eingeben der PIN überprüft man doch als Kunde die Summe, die da am Gerät steht. Okay, sollte man prüfen, denn Fehler passieren überall. Könnte also an dieser Stelle schomal schiefgelaufen sein. Und das ist eigentlich ein Punkt, an dem man als Händler die Schuld von sich weisen könnte.
2. Eine erfahrene Kassiererin müsste versehentlich zweimal die Sechs am ec-Gerät gedrückt haben. Da das eine Gummitastatur ist, bei der man die Tasten ziemlich bewusst drücken muss, ist das eher unwahrscheinlich. Mit "Wurstfingern" kann man zwar zwei verschiedene Tasten drücken, aber nicht zweimal hintereinander die selbe.
3. Wir übernehmen aus Sicherheitsgründen (zur Nachkontrolle und um Differenzen zu vermeiden) bewusst den auf dem ec-Beleg stehenden Wert als den gegebenen Betrag in die Kasse. Spätestens hier hätte meine Mitarbeiterin stutzig werden müssen.
4. Es hat "150€" Rückgeld auf dem Display gestanden. Auch hier wäre mal Gelegenheit gewesen, nachzuprüfen, was da wohl schiefgelaufen sein könnte.
5. Es gab keine auffällige Kassendifferenz an dem Tag.
"Sind Sie sicher, dass Sie nicht doch 150 Euro mitgenommen hatten?"
Die Kundin wollte erst protestieren, dann stockte sie, überlegte und stammelte schließlich: "Ach… Jaaaaha… Doch… Ich erinnere mich wieder. Das mache ich sonst nie, darum hatte ich das vergessen."
Da hat jemand zwei abgepflückte Hanfblätter in unserem Waschmittelregal abgelegt und vergessen.
Ich habe sie einfach mal direkt entsorgt, aber da hat wohl jemand den Begriff "Drogerieabteilung" etwas zu wörtlich genommen.
Unabhängig voneinander und ohne dass ich das beeinflussen konnte, haben Alexander und Laurenz ihre Fähigkeiten genutzt und nach meiner hingekritzelten Zeichnung gestern so ein Ersatzteil für meine Tiefkühlschrank-Tür gebaut. Sehr cool und ich habe auch beide gebeten, mir die Dinger zu schicken. Wer weiß, vielleicht brauche ich ja doch nochmal eins in den Monaten, in denen der Schrank noch laufen muss.
(Und ob das WIRKLICh so funktioniert, wie ich mir das vorgestellt habe, steht sowieso noch in den Sternen. Aber das wird sich zeigen, sobald das erste Werkstück hier eingetrudelt ist.)