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Gruß aus dem Untergrund

Zusammen mit zwei Kollegen (inkl. Azubi, hehe) sind wir nun doch mal durch den Kriechkeller gewandert. Auf Fotos ist das zugegebenermaßen doch insgesamt eher unspektakulär und noch mehr Bilder hätten einfach nur die selbe graue Tristesse in den insgesamt 18 Räumen aus anderen Blickwinkeln gezeigt.

Im hinteren Bereich (also etwa unter dem Lager und der Getränkeabteilung) kann man mit einer Höhe von 1,20m noch relativ gut gebückt laufen. Der Keller unter dem Großteil des Ladens ist deutlich weniger geräumig und teilweise sind die Durchgänge von Kammer zu Kammer mit Rohren und Leitungen blockiert, so dass man tatsächlich auch mal durch den Dreck robben muss.

Auf dem oberen Foto seht ihr übrigens in der Ecke rechts oben einen Teil der neu installierten Kabeltrasse.




SPAR-Markt in Carrbridge / Schottland

Vielen Dank an Blogleser Andreas, der mir diese Fotos von einem SPAR-Markt in Carrbridge in den schottischen Highlands geschickt hat. In unmittelbarer Nähe zum Laden ist übrigens die historische Carrbridge (Was von ihr noch übrig ist), die nun auch namensgebend für den Ort war.

Der kleine Laden ist übrigens ziemlich verwinkelt und befindet sich auf zwei Ebenen mit einer Treppe dazwischen…

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Tick, Trick und Track – 2

Die möchtegern-halbstarken Chaoten von letzter Woche waren wieder im Laden. Als wir sie rauswerfen wollten, haben sie nur debil gegrinst und die üblichen frechen Sprüche geklopft. Habe sie dann stumpf rausgeschoben. Vor der Tür pöbelten und provozierten sie weiter, wie auch am vergangenen Samstag schon.

Diesmal habe ich die Polizei aber direkt über 110 gerufen und momentan erklären sich die beiden "Anführer" gerade den Beamten. Passieren wird ihnen nichts (auf welcher Basis auch, denn letztendlich haben sie uns nur durch ihr Verhalten genervt), aber vielleicht reicht die Begegnung mit der Polizei als Dämpfer, so dass sie hier zukünftig endgültig nicht mehr in den Laden kommen.

Listen and repeat!

Nach Jahren der hakeligen Verbindung habe ich mir jetzt einfach mal für unsere Fritzbox hier im Laden jeweils einen WLAN-, als auch einen DECT-Repeater besorgt. Ich stehe ja auf die Produkte vom AVM, gebe ich ja zu… :-)


Schmales Cola-Regal

Bei unserer Shopseeing-Tour vor ein paar Wochen war mir übrigens diese kleine und relativ schmale Regal von Coca Cola aufgefallen. Übrigens auch in meinem Getränkeabteiliungs-Vorbild. Ist jetzt akut nichts für mich, aber zeigt mal wieder, dass Coca Cola die Problematik mit dem Platz verstanden hat. Das ist nicht die erste Platzierungsmöglichkeit aus deren Hause, die sich auch in besonders engen Märkten unterstellen lässt. So muss das sein. Dann klappt es auch mal mit Sonderplatzierung auf kleineren Flächen:


Uiii!

Bin gerade hier im Blog auf meiner Suche nach dem Stichwort "Laola" bei diesem Blogeintrag von Mitte Juni 2006 gelandet.

Am 9. Juni hatte meine Azubine ihre Abschlussprüfung.

Am 20. Juli des selben Jahres, also gerade mal sechs Wochen später, haben wir den Markt in der Münchener Straße eröffnet, in dem sie seit Anfang an und bis heute ununterbrochen die Marktleitung ist.

Eigentlich schon krass.

Gut gemacht, meine Große. :-)

Neue Karte…

…und plötzlich ist die alte wieder da…

Murphy's Law. (Murphy, du Penner, ich erschlag' dich!)

Gestern Morgen kam mit der Post die neue Transportkarte für unser Zeiterfassungssystem. Am Nachmittag turnte der Sohn einer Kollegin an einer Stange hier im Nebenraum herum und entdeckte die verlorengeglaubte Chipkarte auf einem Regal liegen.

Wie auch immer die dort hingekommen ist: Ich habe sie 101%-ig nicht dort hingelegt und auf den Regalboden in ca. 1,60m Höhe ist sie auch genauso sicher nicht versehentlich draufgefallen.

Sehr, sehr sonderbar… :-O


SPAR-Markt in Gaschurn

Diesen Markt in Gaschurn (auch in Voralberg im westlichen Ende Österreichs) hat Christian mir ebenfalls geschickt.

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Noch während dieser Beitrag auf seine Veröffentlichung wartete, trudelte von Karl dieses Foto hier ein. Er befürchtete, dass es ein Duplikat sein könnte. Ja, richtig. Irgendwie – aber das hätte er zu dem Zeitpunkt noch gar nicht recherchieren können.

Vielen Dank an Christian und Karl für die Fotos! :-)

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Die Wahl du hast!

Auf einem der Plakate der aktuellen LIDL-Werbekampagne musste Blogleser Jakob über die Fußnote schmunzeln. Dort steht nämlich:
"Egal aus welchem Grund, kann die Ware zeitlich unbegrenzt und ohne Vorlage des Kassenbons zurückgegeben werden."
Jakobs Vermutung war, dass nun Leute mit bösen Absichten die Produkte klauen (Markenprodukte auch in anderen Geschäften) und die Artikel dann bei LIDL ganz bequem wieder in Bargeld verwandeln.

Denkbar ist das bestimmt und wenn man sich anguckt, was Leute für einen Aufwand betreiben, nur um ein paar Cent zu bekommen, die laufen dann auch für einen oder zwei Euro von LIDL-Filiale zu LIDL-Filiale. Das Spielchen kann man vielleicht mal machen, aber spätestens, wenn in einer Filiale ein Kunde zum mehrfach wiederholten Male etwas einfach so umtauschen wollen würde, vorzugsweise ohne jemals zuvor dort etwas gekauft zu haben, würde ich als Filialleitung doch mal entsprechende Maßnahmen ergreifen.

(Obwohl, nein, würde ich als LIDL-Mitarbeiter nicht. In der dort herrschenden knallharten Hierarchie würde ich diskussionsfrei die Anweisung umsetzen und das Werbeversprechen einlösen, egal wie sicher ich mir wäre, dass da Schindluder getrieben wird. Ich habe nie in dem Unternehmen gearbeitet, aber wenn der Druck nach unten mit allen zur Verfügung stehenden arbeitsrechtlichen Maßnahmen auch nur annähernd so umgesetzt wird, wie damals beim Discounter PLUS, dann würde ich nicht (!) mit einem Kunden darüber diskutieren. Hirn ausschalten und Anweisungen befolgen. Piep.)




Aktuelle ALDI-Werbung

Eigentlich sollte es wirklich nur um die Aldi-Printwerbung gehen, aber nun muss ich doch etwas weiter ausholen: Vor etlichen Jahren gab es von der SPAR in Deutschland eine (letzte große) Werbekampagne, welche die Kunden auf den "SPAR-Effekt" hinweisen wollte. Da ging es vor allem darum, dass durch die Discounter mit ihren teilweise nur mehreren hundert bis maximal 2000 Artikeln, die Vielfalt auf dem Lebensmittelmarkt verschwindet. Drei der damals verwendeten Plakatmotive sehr ihr hier:







Ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, dass eines der Motive schon einmal entweder direkt oder auch nur auf einem Bild als Beiwerk hier im Blog zu sehen gewesen ist und dass es dafür üble Kritik ("Discounter Bashing") hagelte. Finde leider nichts darüber.

Aber damit kann ich wieder zurück zum eigentlichen Thema:

Ich finde die aktuelle Aldi-Werbekampagne irgendwie erschreckend. Die werben nämlich ganz genau damit, dass sie eben nur eine kleine Auswahl haben, wie zum Beispiel auf diesem Plakat mit den Zitronen zu sehen. Knallharte Planwirtschaft: "Wir denken für dich und das sollst du als Kunde gefälligst toll finden."

Um mal bei exakt diesem Beispiel zu bleiben: Ist es für einen als Kunde nicht viel schöner, zwischen hochwertigen Bio-Zitronen und günstigeren konventionellen Zitronen (gerne große Früchte lose und kleinere als abgepackte Ware), Kreuzungen mit anderen Zitrusfrüchten und vielleicht noch außergewöhnlichen Sorten wie roten Zitronen oder sogar "Buddhas Hand" auswählen zu können? Zugegebenermaßen haben wir hier auch nur eine kleine Auswahl, aber das ist dem Platz geschuldet und kommt mir persönlich ganz und gar nicht cool vor. Ich würde viel lieber viel mehr Sortiment zeigen, aber mir würde im Traum nicht einfallen, meinen Kunden das als Vorteil anzubieten. Hey, ich hab nicht viel, aber das erspart dir die Qual der Wahl.

Nee, für mich ist das nichts.


"Mit den Augen stehlen"

Im Januar dieses Jahres hatte ich einen Beitrag mit dem Titel "Mit den Augen stehlen" hier im Blog. Der Name kam nicht von ungefähr:

Der Geschäftsführer unserer alten SPAR-Zentrale hatte uns (Einzelhändler) immer wieder dazu inspiriert, in andere Märkte (sowohl SPAR als auch natürlich Mitbewerber) zu gehen und dort "mit den Augen zu stehlen", sprich: Sich inspirieren zu lassen, was man in seinem eigenen Laden besser oder anders machen könnte.

Etwas, das ich bis heute praktiziere. :-)

Letzte Chance auf einen Bio-Weihnachtsbraten

Ihr habt in den nächsten Stunden noch die letzte Chance, einen Bio-Weihnachtsbraten bei uns vorzubestellen. Morgen muss ich die benötigten Mengen meinem Lieferanten melden.

Mit immerhin 50% der Bestellungen sind in diesem Jahr übrigens die Puten-Oberkeulen der Renner. Dass niemand eine komplette 8kg-Pute für letztendlich rund 150€ bestellt, war zu erwarten. Aber immerhin wollte ich es mit angeboten haben.