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Lückenfüller auf den Brötchenblechen

Unsere Aufbackbrötchen(rohlinge) werden von der Spätschicht immer schon kurz vor Feierabend auf die Bleche vorgelegt und im (kalten) Ofen, bzw. im Brötchenwagen über Nacht gelagert. Das hat morgens den großen Vorteil, dass man nur noch den Ofen anzuschalten und dann nur noch die Bleche zu wechseln braucht. Die gesparte Zeit für das Belegen der Bleche ist am Morgen wahrlich Gold wert.

Wir haben insgesamt acht verschiedene Brötchensorten und es ist mehr als sinnvoll, die Bleche sortenrein zu belegen. Zum einen ist das Handling insgesamt einfacher, zum anderen haben die Brötchen aber auch andere Backzeiten. Baguettebrötchen oder -Stangen, die z.B. relativ lange im Ofen bleiben können, sollten nicht mit den nur ganz kurz gebackenen Käsebrötchen gemischt werden. Liegen sie auf verschiedenen Blechen, kann man … Verbesserte Rezeptur: Jetzt mit brandneuen Satzfragmenten! … zum einen nicht genau die Backzeiten steuern, zum anderen hat man auch die Frickelei, wenn man die Brötchen in die Schütten gleiten lassen möchte.

Ich habe keine Ahnung, wer am Abend die Brötchen vorgelegt hatte. Aber das war diesmal die reinste Lückenfüllerei: Hier ein Mohnbrötchen zwischen den Sonnenblumenbrötchen, da ein Blech halbvoll mit "Krossen" und halbvoll mit Käsebrötchen, hier eine Baguettestange neben ein paar Mehrkornbrötchen usw.

Argh! :-O

Warum wir Körbe haben

Eine Kundin kaufte ein paar Teile ein, die sich während ihrer Runden durch den Laden in ein paar mehr Teile verwandelten. Sie balancierte inzwischen einen recht unübersichtlichen Berg auf den Armen.
Eine Kollegin sah sie und bot ihr einen unserer roten Einkaufskörbe an, den die Kundin allerdings ablehnte: "Ich brauche nur noch ein Teil, dann habe ich alles."

"Nicht, dass Ihnen da etwas herunterfällt und kaputt geht."

"Neimnein, geht schon."

Dann stapelte sie noch eine 10er-Packung Eier ganz oben auf den Turm und ging damit zur Kasse. Keine 20 Sekunden später, sie war bereits kurz vor der Kasse, hörte man nur ein lautes "PLATSCH" quer durch den Laden.

Ich muss nicht weiterschreiben, oder? Es waren übrigens alle zehn Eier zerbrochen. Totalschaden. Aber den durfte die Kundin bezahlen. Der Unfall war ja schon regelrecht provoziert. :-|

Was soll das nur werden?

Diese beiden Flaschen lagen im Mülleimer vor dem Leergutautomaten. Auf die (vermutlich vormals pfandlosen) Einwegflaschen hat irgendjemand zwei Etiketten geklebt: Einmal von einer kleinen Bier-Mehrwegflasche und einmal von einer 1l-Saft-Mehrwegflasche.
Natürlich hat der Automat die Annahme der beiden Flaschen verweigert. Und als erfahrene Blogleser wisst ihr auch warum: Die Etiketten waren mit Klebefilm befestigt und der Streifen verlief genau durch den Strichcode. :-P


Eilig auf dem Waveboard

Ein etwa zwölfjähriger Junge fuhr auf seinem Waveboard durch den Laden, während seine Eltern einkauften. Ich bin ja inzwischen bzgl. Personen auf Inlinern relativ tolerant, vor allem wenn sie sich langsam und sichtbar sicher auf den Dingern bewegen.

Ich hatte ernsthaft Mühe, den Jungen einzuholen, so schnell fuhr er durch die unterschiedlichsten Gänge. Das war eigentlich schon Beleg genug dafür, dass er zu schnell war. :-O

Das sagte ich ihm schließlich auch genau so und bat ihn darum, sein Board hier im Laden zu tragen.

Not Butter und Toast

Vor ein paar Wochen berichtete ich erstmalig über einen Artikel, den wir ganz neu im Sortiment haben: "I can't believe it's not butter" heißt das Produkt. Der, glaube ich zumindest, Originalbecher wurde für den deutschen Markt mit einem Einwickler versehen, auf dem sich die relevanten Informationen auf Deutsch befinden:



Über kurios gestaltete Strichcodes bin ich schon häufiger gestoßen, aber ich konnte mir beim besten Willen nicht erklären, was das, dieses weiße Gebilde mit diesen beiden Fortsätzen, darstellen sollte:



Wenn man die Banderole allerings abzieht und sich die Originalverpackung von "I can't believe it's not butter" ansieht, wird man schlauer: In Kombination mit diesen beiden annähernd quadratischen, goldgelben Dingern, kann man die Silhouette um den Strichcode als Toaster erkennen. Achsooo… :-)


Das neue Fußpedal

Juhu, das neue Fußpedal für die Kasse ist eben geliefert worden. Jetzt werde ich das mal eben ranschrauben und dann sollte eigentlich erstmal wieder für die nächsten Jahre Ruhe sein. :-)


Post von den Seenotrettern

Mit der Post kam ein Schreiben der DGzRS hier an, in dem man sich für die Spende in Höhe von 420€ bedankt. Bittesehr, gerne geschehen.

Was mich allerdings wundert und mir schon beim ersten Durchlesen des Briefes aufgefallen war: Es steht "aus dem Erlös der Tombola vom Markt in Findorff" in dem Text. Davon hatte ich in der Überweisung (wäre so ein langer Text neben der Adresse überhaupt möglich?) nichts erwähnt und auch ansonsten habe ich bei der DGzRS nichts dergleichen anklingeln lassen.

Ich habe mich über diese Erwähnung der Quelle des Geldes allerdings sehr gefreut. Zeigt es doch, dass entweder ein oder mehrere Helfer der DGzRS hier im Blog mitlesen, vielleicht auch Kunden von mir sind – oder sich aber zumindest die Mühe gemacht und recherchiert haben, ob irgendetwas über mich und/oder den Ursprung der Spende herauszufinden ist. Ein 0-8-15-Dankesschreiben hätte mir letztendlich vollkommen gereicht, aber dies ist einfach eine große persönliche Freude für mich!

Dafür also von mir nochmal vielen Dank und hoffentlich brauche ich eure Hilfe trotzdem niemals. :-)


Links CXXIII

"Fail-Video": Die dümmsten Kriminellen und unfähigsten Verbrecher – und unser "Räuber" ist ab Minute 3:55 auch mit dabei.

"Lebensmittelklarheit.de" – Transparenz oder Willkür?

Fair Trade / Kaffee mit gutem Beigeschmack

Nebenjobs können teuer werden

Glibbrige Kugeln zum Trinken

Giftstoffe in Kassenbons entdeckt

Wundermittel für die Haltbarkeit von Lebensmitteln?

Fertiggerichte: Faulheit hat ihren Preis

Die große Lebensmittelverschwendung

Die Preise für Brot und Brötchen werden steigen

Leere Kiste

Christian hat mir folgende E-Mail geschrieben:
Folgendes Problem trat auf:

Es gibt hier bei uns im Süden einen größeren Markt, der die Biersorte Astra-Rotlicht aus Hamburg führt. Da ich dieses Bier sehr mag, habe ich einen Kasten gekauft. Hierzu muss man sagen, dass die Flaschenform und der Rahmen der Flaschen nicht der Norm entspricht sondern die Marke besondere Kästen mit 27 Flaschen verwendet.
Heute wollte ich jetzt den leeren Kasten zurückgeben. Nach 5 Versuchen am Leergutautomaten habe ich es schließlich aufgegeben. Kam immer wieder vorne raus.

Ich habe kurz mit dem Marktleiter gesprochen. Dieser erklärte mir, dass der Pfandautomat diese Kästen nicht zurücknehmen kann, da das technisch nicht geht. Er kann den Kasten auch nicht manuell annehmen, ich soll ihn doch einfach in einem Getränkemarkt abgeben.

Da dieser Markt die Kästen direkt verkauft und in der Getränkeabteilung noch etwa 30 Kästen stehen, empfand ich das als ziemlich dreist, und habe das auch (OHNE beleidigend zu werden oder mich im Ton zu vergreifen) deutlich Mitgeteilt. Der unfreundliche Herr, der nach eigener Angabe "Chef" in dem Laden ist hat mich daraufhin einfach stehen lassen und ist in sein Büro verschwunden. (Er meinte noch etwas wie, "Ich habe Ihnen doch gesagt, Sie können den Kasten in jedem Getränkehandel zurückgeben".

Meine Frage:

Darf der Laden die Rücknahme von Gebinden ablehnen, die er selbst aktuell im Sortiment hat und verkäuft?
Was hältst du von der Situation und der Reaktion des vermeintlichen Chefs?
Mit den Astra-Kästen (und auch Herforder, die ich gerade selber manuell angenommen habe, während ich diese Zeilen schreibe) haben die Rücknahmeautomaten offenbar tatsächlich häufiger mal probleme. Nicht nur die flache Bauform, vor allem die diagonale Anordnung der Flaschen innerhalb des Rahmens erschwert die automatische Erkennung. Aber warum der Herr Marktleiter sich geweigert hat, die Kiste von Hand anzunehmen, ist mir ein Rätsel.

Es gibt zwar keine gesetzliche Verpflichtung, (Mehrweg-)Leergut zurückzunehmen (diese Regelungen gelten nämlich nur für Einwegpfand), aber spätestens dann, wenn wie in diesem Beispiel sogar noch volle Ware im Laden steht, dürfte die Verweigerung der Rücknahme nur noch abschreckend auf Kunden wirken.

Viel gibt es dazu nicht zu sagen, außer wie so oft in solchen Fällen: Einfach mal den Marktbetreiber und/oder Vorgesetzten über den Vorfall informieren!

Handy gefunden!

Wir haben bei uns im Markt dieses Handy gefunden. Leider mit leerem Akku, so dass uns das Telefonbuch diesmal nicht weiterhilft. Sollte sich der mögliche Eigentümer erkennen: Bitte melden!

Na, das ging schnell. Keine zehn Minuten, nachdem wir die Zettel an die Tür gehängt hatten, meldete sich schon eine Stammkundin, deren Tochter ihr Handy vermisst. Voila. :-)

Samsung "La Fleur" gefunden!

Ekeliges Leergut (14)

Keine Ahnung, was das sein soll. Ich denke, dazu passt ein Zitat von den Ärzten ganz gut:
Das sind Dinge von denen ich gar nichts wissen will,
lass mich doch in Ruh’ und texte mich nicht zu
das sind Dinge von denen ich keine Ahnung haben will,
behalt den Kram für dich; es interessiert mich nicht!
Dem ist nichts hinzuzufügen. :-O


Leckerer Honig

Ein Stammkunde ging durch den Laden und machte währenddessen das, was hin und wieder mal Kunden tun: Er hatte ein Produkt aus dem Regal genommen, es geöffnet und war am essen. Allerdings handelte es sich dabei um ein Glas Honig, den er mit mehreren Fingern aus dem Glas schlabberte. Die Finger klebten, die Hand klebte, das Glas klebte, sein Gesicht klebte…

So ging er zu einer Kollegin und sprach sie an: "Ich will das mal eben bezahlen…"

Sie verstand zunächst gar nicht, was er überhaupt von ihr wollte. Schließlich klärte er auf: "Ich hab' den Honig gerade im Suff aufgemacht. Ich hatte Hunger. Man sollte echt weniger trinken, da macht man nur noch dummes Zeugs."

Aye! :-)