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Rote, kurze Haare

Aus einem Testkaufbericht. Unter anderem wird notiert, ob und von wem der Service "Kunde zum Produkt begleiten" erfüllt worden ist. Kann der Testkäufer die Person nicht namentlich benennen (was bei uns eher selten vorkommt), wird die Person eben so gut es geht beschrieben. Im aktuellsten Bericht heißt es:
männlich, ca. 50 Jahre alt, ca. 180cm groß, rote kurze Haare.
Ich bin 1,86m groß, mit Schuhen also eher 190 als 180cm. Aber ich bin der einzige bei uns, auf den das Attribut "kurze rote Haare" fällt.

Aber ca. 50 Jahre?!? :-O

SPAR in in Felanitx / Mallorca

Hallo Björn,

bei diesem Anblick in Felanitx/ Mallorca mussten wir spontan an dich denken.
Man sieht: Platz für einen SPAR-Markt ist in der kleinsten Hütte! :-D

Liebe Grüße,
Anne + Adrian
Vielen Dank dafür. Niedlich, der kleine Laden. Aber wer weiß..? Vielleicht ist das ja auch, nach rechts abknickend und im Bild nicht zu sehen, eine 1000qm-Halle? :-)


Neu bestücktes Batterieregal

Unser Batterieregal ist übrigens nicht mehr leer und auch nicht mehr ohne nachvollziehbare Platzierung, sondern inzwischen wieder ordentlich und reichlich bestückt. Weihnachten mit all den kleinen batteriebetriebenen Spielzeugen für kleine und große Kinder kann also kommen. ;-)


Verschobener Termin

Einer Bewerberin hatte ich einen relativ kurzfristigen (3 Tage) Termin für ein Vorstellungsgespräch gegeben. Nun hat sie mir mitgeteilt, dass sie den leider nicht wahrnehmen kann und deswegen gerne zu einen anderen Zeitpunkt kommen würde.

Okay, das war recht knapp und (vor allem) deshalb habe ich mit ihr einen neuen Termin für das Gespräch abgemacht.

Hinterher kamen mir Zweifel, ob das nicht doch mal wieder zu nett war. Wer einen Job haben will und schon bei der ersten "Anweisung" des potentiellen Arbeitgebers scheitert, ist eventuell dann doch nicht die richtige Besetzung.

Nachtrag: Jetzt gerade fällt mir erst auf, warum dieser Beitrag vermutlich für eine solch umfangreiche Diskussion gesorgt hat: Ich habe ein kleines Detail vergessen, das natürlich für den gesamten Kontext ziemlich bedeutend war. Der Anruf der Frau kam eine gute Viertelstunde vor dem eigentlichen Termin.

Abgeblätterte Farbe im Lager

Vor dieser Wand steht immer nur Leergut und dieses ist auch meistens so hoch gestapelt, dass man die Stelle mit der abgeschlagenen Farbe sowieso nur selten zu sehen bekommt.

Auch wenn sich dieser halbe Quadratmeter Fläche nur schlecht bis gar nicht reinigen lässt: Wie bereits erwähnt gibt es im gesamten Lager keine offenen Lebensmittel und genau an dieser Wand steht Leergut. Bei solchen Hygieneerwartungen müssten wir eigentlich jede einzelne Flasche nach der Annahme auswaschen, dann da sind nun wirklich Keime drin.




Schachern um die Frist

Die Kontrolleurin der Lebensmittelüberwachung war nochmal hier und hat mich dazu verdonnert, neben meinem Tiefkühlraum auch eine leicht beschädigte Wand im Lager reparieren zu lassen. "Das muss abwaschbar sein!", lautete ihre Argumentation. Würde ich ja auch einsehen, wenn dort mit offenen Lebensmitteln herumhantiert werden würde – wird es aber nicht, so wie im Rest des Ladens auch nicht. Im Lager steht im Grunde vor allem nur Leergut, so dass ich das hygienische Problem nicht nur nicht sehe, sondern die Aufforderung, die Wand zu verputzen zu steichen und mit einem Prallschutz zu versehen, als reine Schikane betrachte.

Richtig klasse war eigentlich nur der abschließende Dialog, der mit ihrer Frage begann, wie lange ich dafür brauchen würde:
Wie lange brauchen Sie, um das zu erledigen?

Keine Ahnung. Geben Sie mir sechs Wochen.

Reicht Ihnen das?

Müsste zu schaffen sein.

Wenn ich zur Nachkontrolle komme, kostet Sie das 50 Euro Gebühr. Wenn ich dann nochmal wiederkommen muss, sind Sie schon bei 100. Und so weiter. Dann sagen Sie lieber gleich mehr.

Okay, machen wir drei Monate.

Nein, so lange kann ich Ihnen nicht Zeit lassen.

HALLO?!? Wollen wir da jetzt darum schachern ob sechs oder 12 Wochen? Das ist ja wie auf'm türkischen Basar. Wie lange können wir denn?

Acht Wochen lasse ich Ihnen da jetzt Zeit.

Mein Gott, dann fragen Sie mich doch erst gar nicht!
Ohne Kommentar.

Versandbestätigung: Feuerwerk

Via E-Mail kam die Versandbestätigung für die diesjährige Lieferung an Feuerwerks-Artikeln.
Ich hatte ja darauf gehofft, dass wir die Sachen frühestens Anfang Dezember bekommen werden. Der Platz, der Platz… :-|

Trinkgläser: "125 Jahre Lebensfreude"

Hier im Lager habe ich noch ein paar Kartons mit Trinkgläsern gefunden, die CocaCola zum 125. Jubiläum verteilt hat. Okay, bevor die hier Staub ansetzen, wollen wir die auch mal raushauen. Ein recht beachtliches Türmchen:



…und damit die Kunden überhaupt erfahren, dass diese Aktion hier läuft (ohne Zeitbegrenzung, sondern bei mir solange der Vorrat an Gläsern reicht), habe ich aus den vorhandenen Werbematerialien einfach mal ein Plakat für's Fenster gebastelt. Mal gucken, wie lange wir etwas von den Gläsern haben werden. :-O


Freude: Besichtigungstermin

Schön: Nach rund vier Jahren intensiver Suche habe ich gleich einen Besichtigungstermin in einer Halle, die in allen Punkten (Lage, Größe und Preis) absolut interessant ist.

Drückt mir die Daumen. :-)

Nachtrag: Das Objekt sieht gut aus. Jetzt heißt es abwarten und mal gucken, was daraus wird.

1–1–1–1–_–_

Was mir gerade in unserer Gemüse-Bestellliste aufgefallen ist: Zumindest die Ziffer "1" schreiben ein Kollege und ich beinahe vollkommen identisch.

Drei der abgebildeten Einsen sind von mir in die Dispoliste eingetragen worden, nur eine von besagtem Kollegen. Ich weiß ja (logischerweise), wer von uns was geschrieben hat und selbst ich finde die Ähnlichkeit verblüffend und könnte die Ziffern kaum bis gar nicht auseinanderhalten. Na, errät jemand von euch, welche nicht von mir ist? Oder kann das sogar irgendein Hobbygraphologe erklären und dann aber auch begründen? :-)

Nachtrag: Okay, die erste Ziffer ist (auch) von mir. Die hatte ich in Ruhe im Büro schon eingetragen und da wohl etwas langsamer (daher die dickeren Striche) geschrieben.

Nachtrag 2: Die vierte "1" war nicht von mir. :-)


N8210

Eine (zugegebenermaßen ältere) Kundin stand eben im Laden und tippte auf ihrem Handy herum. Das Ding stammte aus einer Zeit, als der Handymarkt noch so überschaubar wie der Funktionsumfang der Geräte war. Rein optisch auf jeden Fall, es erinnerte vom Aufbau grob an das Nokia 5110. Ich bin mir zwar nicht hundertprozentig sicher, aber ich meine, den Knochen der Kundin als ein Nokia 8210 identifiziert zu haben.

Dass es sowas noch gibt… :-)

Neue Tiefkühltruhen in Findorff

Nach den immer wiederkehrenden Problemen mit den alten Tiefkühltruhen in Findorff, haben wir sie nun gegen ein paar andere Truhen ausgetauscht. Die klassische "AHT"-Truhe, Modell Salzburg, ist das robusteste Kühlmöbel, das ich in den Jahren im Einzelhandel kennengelernt habe. Bei mir hier in der Gastfeldstraße arbeiten sechs Stück davon seit über elf Jahren ununterbrochen und ohne jemals auch nur eine Störung gehabt zu haben!

Möge das "Salzburger Sextett" im meinem kleinen Markt ab heute ebenso gute Dienste Leisten. Das Leben könnte etwas stressfreier sein.


Spülmittel XXXXL

Wir konnten vor einer Weile Geschirrreiniger für Spülmaschinen im "XXXXL"-Pack bestellen. Für 22,99€ pro Packung.

Ich habe davon die Finger gelassen. Viele Menschen rechnen nunmal lieber kurzfristig und einer Packung Geschirrspülmittel für "fast 50 Maaaark!" hätte ich keine großen Verkaufschancen zugeschrieben. Dabei wäre der Preis pro Spülgang sogar ausgesprochen günstig gewesen.

Artikel im Bremer Anzeiger

Am Sonntag war im Bremer Anzeiger übrigens dieser (beinahe halbseitige) Artikel zu lesen. Es ging, wie so oft in den letzten Tagen, um diese Kopftuch-Thematik in meinem Markt in der Münchener Straße.
Der Bericht ist doch nett geworden. Vielen Dank an den Bremer Anzeiger.
Einzig das Beispielfoto von der kopftuchtragenden Frau aus Berlin finde ich etwas ungeschickt. Das Tuch von der abgebildeten Frau ja nun alles andere als dezent. Tzz… :-O

Für die große Ansicht auf das Bild klicken!