In der aktuellen Ausgabe des Bremer "Prinz" befindet sich ein Artikel, in dem die unterschiedlichsten Plätze zum Flirten vorgestellt werden.
Ein Kapitel ist Supermärkten gewidmet und einer der beiden dort beispielhaft genannten Supermärkte ist der meine in der Neustadt. Dankeschön für die Erwähnung.
Vor ein paar Tagen hat mich Johannes (mit Begleitung) hier im Laden besucht. Während wir uns unterhielten folgte die schon beinahe obligatorische Frage: "Was müssen wir machen, um ins Blog zu kommen?" Meine Antwort "Wenn ihr den Laden abfackelt, seid ihr sofort drin" hatten sie nur als Scherz weggelacht und so haben sie schließlich doch nur das Zotter-Regal umsortiert.
Als ich das Ergebnis am nächsten Morgen sah, war ich im ersten Moment doch etwas enttäuscht, da es nicht gerade kreativ wirkte, alle Zotter-Sorten einfach nur anscheinend unsortiert zu Blöcken im Regal zusammenzufassen. Die Kollegin, der ich den Auftrag erteilte, im Regal wieder für Ordnung zu sorgen, fiel allerdings etwas ganz Besonderes auf. Die blockweise Staffelung der Schokotafeln war nämlich nicht so zufällig, wie ich zunächst dachte:
Also: Vielen Dank für den Besuch und vielleicht ist die Idee mit den aneinandergereihten Zotter-Tafeln gar nicht so schlecht, um zukünftig mal irgendwelche Präsente damit zu gestalten.
Barbara hat mir auch ein SPAR-Markt-Foto geschickt. Dazu schrieb sie:
Ich wohne seit knapp anderthalb Jahren in Cissac-Médoc, einem 1700-Seelen-Dorf in einer wunderschönen Weingegend in Frankreich, ca. 50 km nördlich von Bordeaux und 30 km vom Atlantik. H
ier im Ort gibt es auch einen SPAR-Markt, dort trifft man sich nicht nur zum täglichen Klatsch und Tratsch, es gibt dort auch alles, was man und frau so zum Leben braucht: Natürlich das übliche Supermarktangebot inkl. Frischfleischtheke, außerdem auch frisches Baguette und anderes Brot, Zeitschriften und Zigaretten.
Schon lange wollte ich dir mal ein Foto für deine Sammlung schicken, und heute bei einer Fahrt durch den Ort habe ich nun endlich mal daran gedacht, eins zu machen, et voilà, hier ist es!
Eine Kollegin kam zu mir ins Büro: "Da ist einer vom Sportverein, der möchte dich sprechen."
Nein, der Mann war nicht vom Sportverein. Er war von dieser zweifelhaften Firma, die "Sport- und Plakatwerbung" vertreibt und deren Außendienstmitarbeiter dabei gerne mal zwischen Tür und Angel Kleingedrucktes unerwähnt lassen. Natürlich ist man als Kaufmann selber Schuld, wenn man sowas unterschreibt und dann mehrere Jahre bezahlen muss – nur ist das nicht gerade förderlich für das Vertrauen und die Zusammenarbeit.
Also durfte auch dieser Außendienstler ohne einen Auftrag wieder gehen. Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich der Firma mal direkt ein Hausverbot bei mir mitgeteilt, aber solange die nur einmal pro Jahr ihre Klinkenputzer herschicken, kann ich damit noch leben.
Wenn es einer Firma gut geht, dann kommt meistens der Schicksalsschlag in Form von gekündigten oder nicht weiter verlängerten Miet- oder Pachverträgen.
So erging es gerade einer kleinen (aber feinen) Brauerei, die hier in Bremen ein richtig leckeres Bio-Bier produziert – hat. Ich habe die Produkte auch im Sortiment und im Laufe der Monate etliche Flaschen verkauft, manche Kunden haben die Ware sogar gleich kistenweise mitgenommen.
Ich wünsche Thomas jedenfalls, dass er möglichst bald neue Räume und eine neue Brauereieinrichtung findet und er dann in der gleichen Qualität weiterarbeiten kann.
Falls sich irgendjemand berufen fühlt, aktiv oder mit kreativen Ideen zu helfen, bitte Kontakt via E-Mail an mich, also an die bekannte Adresse shopblogger / ät / gmail /punkt / com.
Ein Kollege rief mich gerade an: "Die Bistro Baguettes sind von Dr.Oetker. Du hast Iglo auf dein Plakat gedruckt."
Ich konnt's nicht glauben, suchte im WWW und stieß dabei auf mein eigenes Foto, das zu diesem Blogeintrag gehört. Ich sollte mir endlich mal merken, dass die Baguettes nicht mehr von Iglo sind.