Vor einer Weile gab es mal von Schöller eine Aktion, dass es zu zwei gekauften Packungen Mövenpick-Eiscreme eine Schachtel Straßenmalkreide gratis dazugibt. Wir haben in den Wochen, in denen das Schild hier im Laden hing, sage und schreibe eine Schachtel Kreide herausgegeben.
Ab sofort gibt es sie übrigens im Onlineshop in der "Geschenk"-Rubrik. Wer das Glück haben wird, eine Packung der Kreide zu bekommen, kann ich natürlich nicht sagen. Wir greifen da wirklich immer sehr willkürlich in die Kiste mit den Überraschungen. Aber vielleicht lasse ich mich ja durch einen kleinen Hinweis bei der Bestellung beeinflussen.
Fundstück von Luis in einem Bio-Markt. Die Idee ist ganz witzig, sowas schwebte mir zu den Anfängen hier vor über zwölf Jahren (und sogar schon in den Träumereien vor meiner Selbstständigkeit) auch schon vor. Sogar mit einer Erweiterung, nämlich dem konkreten Hinweis auf Alternativartikel.
In der Praxis kaum umzusetzen, da sehr arbeitsintensiv.
Waren ja nun doch weniger Zusendungen, als ich dachte und da finde ich es beinahe unfair, nach der Menge der Kommentare zu gehen. Ich habe hier fünf zu verlosende Gadgets und sechs veröffentlichte Zusendungen. Der sechste bekommte eine kleine Schokoüberraschung von mir und dann passt das schon.
Von unserem Bio-Wein-Lieferanten habe ich zu Weihnachten eine besondere Flasche Wein geschenkt bekommen. Der Wein ist das Ergebnis eines Experimentes eines großen Winzers aus Bordeaux, der überhaupt nicht den strengen Regeln eines konservativen Bordeaux-Weines folgt und folglich auch nicht so genannt werden durfte. Ohne richtiges und vor allem im Sinne der Gesetze vollständiges Etikett darf der Wein in Deutschland aber überhaupt nicht verkauft werden und so gab es folgende Info dazu: "Das Etikett entspricht nicht den gesetzlichen Vorgaben! Daher darf der Wein nicht gehandelt werden." So kommt jedenfalls kein Händler auf die Idee, das Geschenk gleich wieder im Laden anzubieten.
Wir werden ihn uns zu Weihnachten schmecken lassen. Vielen Dank an das Team von Vivolovin!
Wenn einem morgens beim Betreten des Ladens als erstes ein abgerissenes Warensicherungsetikett auffällt, das auf dem Fußboden vor einem der Regale liegt, ist der Tag eigentlich schon gelaufen. ARGHHL! Ich hasse es, wenn sich Leute an fremdem Eigentum vergreifen. Besonders sogar, wenn es meins ist.
Setzt euch, nehmt euch einen Tee und Gebäck, jetzt kommt eine Geschichte aus alten Tagen. Eigentlich gehört sie hier nicht ins Blog, aber es ist wohl eines der ungewöhnlichsten Erlebnisse, das ich hier in den letzten 12,5 Jahren erlebt habe und es war der ungewöhnlichste Eintrag auf der alten Firmenwebsite. Der Beitrag wird auch in der neuen Version nicht wieder auftauchen, aber ich fand die Geschichte zu bemerkenswert, um sie für immer einzumotten…
Diese beiden Ehrenkarten für das Metallica-Konzert haben wir als Dankeschön dafür bekommen, daß wir im Grunde innerhalb von Stunden ein ganz wichtiges Getränk für eines der Bandmitglieder organisiert haben.
Am Dienstag Nachmittag fragte eine Mitarbeiterin vom Catering, bzw. der Betreuung Metallicas, ob wir Milch hätten mit 0,1% Fett. Entrahmte Milch mit 0,3% ist relativ geläufig, aber es mußte unbedingt 0,1%ige Milch sein.
Okay... eine neue Herausforderung.
Zuerst haben wir natürlich bei den kleinen Molkereien angefragt, zu denen wir eher direkten Kontakt haben (Dehlwes, Windler, Lütjen). Dort hätten wir sogar 0,1%ige Frischmilch bekommen, aber leider erst Tage später.
Die nette Dame wußte, daß die Molkerei href="http://www.schwaelbchen.de">"Schwälbchen" diese Milch als Sterilmilch produziert. Nach einem Anruf war ich schlauer: "Schwälbchen" produziert in Hessen und auch nur für die Region.
Ich habe den netten Mitarbeiter dort dann darum gebeten, mir 6 Liter dieser Milch per Express-Paket zukommen zu lassen, weil ich sie unbedingt am Mittwoch benötige. Er hielt das zuerst für einen Aprilscherz, hat sich dann aber doch davon überzeugen lassen, daß ich das absolut ernst meinte.
Am nächsten Morgen gegen 8:30 Uhr kam das Paket bei uns an.
Als Dankeschön haben wir die beiden Ehrenkarten bekommen. So schnell haben wir abends noch nie den Laden abgeschlossen. Wer kam eigentlich auf die Idee, so eine Veranstaltung mitten in die Woche zu legen?
An dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön an Herrn Daußer von der Schwälbchen AG dafür, daß er den Spaß mitgemacht hat.
Am Boiler in dem Raum vor meinem Büro hängt noch ein Stück der Herbst-Deko, ein Drachen aus grobem Leinenstoff. Muss irgendwie die leicht masochistische Ader in mir sein, dass ich ihn nicht weghänge – dafür habe ich inzwischen schon zigmal gedacht, dass da jemand vor meiner Tür steht, wenn ich die Fratze aus den Augenwinkeln gesehen habe.
Falls Fragen zum Bild an der Tür sind: Hier gibt's die große Version davon zu sehen. (Weiß gar nicht, ob das Gebäude noch steht. Sind ja inwischen schon wieder ein paar Jahre ins Land gezogen…)
Weihnachtspost von GetDigital. Anbei lag der Artikel "Panic Key", der auf der Verpackung folgendermaßen beschrieben wird: "Bitte beachten Sie, dass der Panic Key nur aufgeklebt und nicht eingebaut werden kann. Er ist also keine funktionierende Taste in Ihrer Computertastatur."
Mein erster Gedanke: So ein Scheiß.
Aber: Die ist einbaubar. Wenn man den Kleber abreißt, eröffnet sich einem nämlich die bei den meisten Tastauren übliche kreuzförmige Aufnahme und schwupps hatte ich die Escape-Taste auf meinem "Keyboard" getauscht.
Früh morgens auf dem Weg zur Firma: Meine Außenwerbung im Rückspiegel eines vor dem Nachbarhaus abgestellten Motorrollers. Dank "hervorragender" Handykamera allerdings eher nur rudimentär zu erahnen.
Nächstes Jahr leuchtet's dort oben blau und gelb. Das ist dann nicht ganz so grell und sollte bessere Bildern liefern…
Eine Kollegin führte an einem Regal die MHD-Kontrolle durch und stand dabei zwangsläufig mit dem Rücken in Richtung Kunden. Ein Heranwachsender kam rein, in den Händen hielt er zwei Tüten mit Leergut. Ohne einen Gruß oder überhaupt eine kurze vorherige Ansprache rief er dem Rücken entgegen: "Eyy, wo'sch Leergut?"
Meine Mitarbeiterin ignorierte ihn konsequent und sortierte weiter die Ware im Regal vor ihr. Nachdem der Typ kurz gewartet hatte, ging er weiter und suchte den Leergutautomaten auf eigene Faust.
Recht so! Man muss sich ja nicht jede Unfreundlichkeit gefallen lassen – auch nicht von "zahlenden Kunden". Irgendwann reicht's nämlich auch mal.
Für viele ist es schon lange völlig normal, ihre Faxe papierlos zu empfangen. Für mich ist das gerade eine komplette Neuerung, die ich aber von einem Schlag auf den anderen zu lieben gelernt habe. Adressverzeichnisse, Autoschieber, Toner- und Tintenpatronen, Werbemittel, Aktien, Versicherungen und Doktortitel – mit einem Mausklick im Orkus.