Bei uns an der Lagerhalle haben wir vor den Garagen knapp 120 Quadratmeter Freifläche und vor der gesamten Immobilie rund 35 Meter Gehweg. Da wir nicht immer da sind, habe ich seit Jahren schon eine Firma beauftragt, die dort regelmäßig fegt (wobei das "Fegen" bei solchen Firmen wohl grundsätzlich mit Laubbläsern gemacht wird …) und vor allem, das ist der wichtigste Teil, im Winter bei Schneefall den Gehweg räumt.
Diese Firma hatte nun eine massive Preiserhöhung angekündigt und mir deshalb ein kurzfristiges Sonderkündigungsrecht des bestehenden Vertrages eingeräumt, das ich auch genutzt habe. Ich war schon länger nicht glücklich mit den Leistungen. Ob im Winter geräumt wurde oder nicht, war mir relativ egal. Außer, dass die Nachbarn verächtlich gucken würden, hatte ich nichts zu befürchten, denn die Haftung für durch Glätte entstandene Unfälle lag beim Dienstleister.
Schlimmer fand ich, dass der die Mitarbeiter stets "runde Ecke" hinterlassen haben. Eine Baumscheibe war im Laufe der Jahre unmerklich auf doppelte Größe angewachsen. Anfang des Jahres hatte der Fegedienst die zugewucherte Fläche zwar schon verkleinert, aber vor ein paar Monaten hatten Ines und ich noch einmal rund zwei Quadratmeter des Pflasters freigelegt.
Nun habe ich ganz frisch einen neuen Dienstleister. Auch eine Firma, die seit vielen Jahren hier in Bremen ist auch bei denen die Reinigung des Gehwegs und der Flächen auf dem Grundstück auch nicht gerade ein Schnäppchen (wenn auch etwas günstiger als beim neuen Preis des alten Anbieters) ist. Hoffentlich machen die auf Dauer aber den besseren Job, es wäre schön.
Wenn ihr bis 30. September noch eine Reise mit der Mein-Schiff-Flotte für nächsten Sommer bucht, könnt ihr noch richtig gute Frühbucher-Rabatte mitnehmen.
Falls ihr bei uns auf der Website kein passendes Angebot findet, reicht eine E-Mail, ein Anruf oder eine unkomplizierte Nachricht via WhatsApp, ich kann dann helfen.
Wegen eines Ladendiebstahls aus 2023 (!) hatte Ines eine Vorladung zu einer Zeugenaussage in der Hauptverhandlung der Beschuldigten bekommen. Als das Schreiben hier eintraf, hatten wir zunächst etwas Mühe, überhaupt noch etwas über den Jahre alten Vorgang zu finden. Aber mit den uns vorliegenden Unterlagen war es schließlich doch möglich und langsam wurde die Erinnerung wieder konkreter. Die Frau hatte damals eine Tasche voll mit diversen Lebensmitteln geklaut, wollte dann flüchten und wurde an der Ladentür von Ines mit einer herzlichen Umarmung an der Flucht gehindert.
Wir waren also rund eine Viertelstunde vor dem Termin beim Amtsgericht, mussten fast zehn Minuten bei der Sicherheitskontrolle warten, da es ein wie auch immer geartetes Problem mit dem Mann vor uns gab und standen dann um Punkt 11 Uhr vor dem genannten Gerichtssaal auf dem Flur. In der Vorladung stand, dass vor dem Saal gewartet werden sollte und dass die Zeugen aufgerufen werden. Wir setzten uns also auf zwei der dort stehenden Stühle und warteten.
Gegen 11:20 Uhr wurde plötzlich eine hagere Frau in Handschellen von zwei Justizmitarbeitern durch den Flur geführt. In dem Moment klingelte es bei Ines wieder: "Ja, das ist die. Genau!" Ein paar Augenblicke später kam ein junger Mann aus einem Nebeneingang des Gerichtssaals heraus und wir sprachen ihn mal an und fragten, was denn nun mit der Aussage sei. "Öh, keine Ahnung. Wir machen gerade kurze Pause, danach ist schon die Urteilsverkündung. Fragen Sie doch mal den Richter, der ist noch drin", antwortete er.
Wir standen auf und fragten.
Der Richter war ganz überrascht, uns zu sehen. Die Angeklagte hatte nämlich bereits vorab allerhand zugegeben und wir und alle anderen Zeugen sollten am Morgen telefonisch ausgeladen werden. Dieser Anruf kam bei uns zumindest nicht an, aber er hat sich trotzdem sehr gefreut, dass wir so brav hergekommen waren.
Ja, waren wir. Selbstverständlich waren wir das. Wir ärgern uns hier so viel mit Ladendiebstahl herum, dass ich jede Chance nutzen möchte, diesen Leuten das Leben so schwer wie möglich zu machen.
Der Außendienstler von der Firma für Mitbekleidung, der am Donnerstag hier war, hatte uns übrigens ein durchaus beeindruckendes Angebot dagelassen.
Es geht (natürlich) auch wieder um Westen, die ich aber noch für eine finale Entscheidung mal in der Praxis erleben muss. Ein reiner Blick auf einen Bildschirm reicht da nicht aus. Wenn uns die Westen gefallen, wird es interessant, denn das Angebot liegt rund ein Drittel unter dem unseres jetzigen Anbieters. Ein Drittel bedeutet in diesem Fall, dass wir von rund 2000 Euro netto pro Jahr reden. DAFÜR gewöhnte ich mich auch an neue Westen.
Ich gehöre ja nun wirklich nicht zu denen, die für ein paar Euro weniger gleich bestehende Geschäftsbeziehungen abbrechen, aber bei so viel Kohle wird es dann schon interessant.
Seit Samstag ist bei uns die klassische Vaseline ausgelistet. Nicht von uns selber, sondern zentralseitig durch unser Großlager.
Der Artikel hat möglicherweise in den letzten Jahrzehnten immer mehr an Bedeutung verloren, da immer weniger Leute Vaseline kennen – aber doch gehört gehört sie irgendwie zu den "Basics" in einem Supermarkt. Fand ich zumindest immer. Ich kann mich zwar nicht daran erinnern, davon mal einen Topf mit nach Hause genommen zu haben, aber irgendwie finde ich sie doch mehr oder wichtig für unser Sortiment.
Ich habe keine Beziehung zu Vaseline, aber das fühlt sich jetzt irgendwie komisch an.
Seltsames Zusammentreffen der Firmen hier im Block: Mit der Post kam bei uns ein Muster-Kugelschreiber von pens.com an. Unsere Triton-Kugelschreiber sind ebenfalls von denen und über Qualität und Preis kann man ganz sicher nicht meckern. Die Zusammenarbeit und Kommunikation mit der Firma ist super, aber darauf wollte ich gerade gar nicht hinaus.
Aber irgendwie muss bei denen etwas in den Datensätzen durcheinandergekommen sein. An die Anschrift von Triton-Reisen (auch hier Gastfeldstr. 29-33) wurde ein Muster-Kugelschreiber für die in der Gastfeldstr. 25 ansässige Fahrschule geschickt. Die haben sich über das Muster gefreut, aber den Bestellbogen haben sie gleich entsorgt.
WIR haben aber auch erst einmal genügend von den handbetriebenen Ein-Nadel-Matrixdruckern. Nachdem sie mir mal Werbung für eine Art Version 2.0 unserer ersten Kugelschreiber geschickt hatten, musste ich einfach (unvernünftigerweise) noch ein paar hundert Stück davon ordern.
Als ich kurz draußen zum Frischluft tanken auf der Rampe zum Hof stand, fiel mein Blick wie üblich auch in den großen, schwarzen Müllbehälter.
Darin lag eine Flache Müller Kefir, die aus unterschiedlichen Gründen meine Aufmerksamkeit erregte: Zum Einen war die Flasche augenscheinlich ungeöffnet. Warum liegt die im Müll? Zum Anderen sind diese Flaschen seit über zweieinhalb Jahren bepfandet, so dass ungeachtet des Zustand des Inhalts der Flasche dort zumindest 25 Cent im Müll lagen.
Natürlich angelte ich die Flasche aus dem Container, auch wenn der Inhalt natürlich nicht mehr appetitlich war. Man wirft doch keine 25 Cent in den Abfall.
Nach kurzer Suche fand ich die Kollegin, welche die Flasche entsorgt hatte und mir ganz selbstsicher erklärte, dass sie die warm gewordene Flasche außerhalb des Kühlregals entdeckt und sofort erkannt hatte, dass diese nicht mehr verkaufsfähig ist. Daher flog sie ohne weitere Rückfragen in die Tonne.
Ein kurzes, aufklärendes Gespräch später wusste sie dann auch, dass nur weil ein Produkt nicht mehr verkauft werden darf, seine Verpackung noch lange kein Restmüll sein muss.
Frühjahr 2019, unsere Wasserschildkröte lag im Sandbad und sonnte sich, das ansonsten leere Becken lockte mal wieder unseren Kater an, der neugierig die Pseudemys concinna unter der UV-Lampe begutachtete. Diese Haltung war anstrengend, aber die Neugierde über die ungewöhnliche Lebensform mit dem langen Hals und der harten Schale überwog meistens.
Inzwischen ist die Kröte übrigens aus dem Haus aus- und in ein (gesichertes!) Teichbecken mit einem vielfachen der Wassermenge umgezogen.
Werbeanruf von Firma Kaffeepartner, die mir (vermutlich) eine Kaffeemaschine nach deren üblichem Abrechnungssystem anbieten wollten. Da ich kein Interesse an einer Zusammenarbeit mit denen habe, versuchte ich es mit einer pauschalen Antwort, die eigentlich alles regeln sollte: "Wir trinken keinen Kaffee."
Darauf stellte die Mitarbeiterin die wichtige Frage: "Haben Sie eine Kaffeemaschine?"
Den Rest hörte ich nicht mehr, da ich das Gespräch entnervt beendete.
Nachdem übrigens nach meiner Bitte um Nachschub vor einigen Wochen nie eine Reaktion vom Lieferanten kam und wir auch nie wieder einen Vertreter gesehen haben, sind die Tüten nun bei uns wieder aus dem Sortiment verschwunden.
Das war dann ein klassisches One-Off Wonder oder so ähnlich.
(Macht jetzt aber auch nichts. Wir sind ohnehin dabei, das gesamte Regal zu optimieren, um hinterher mal ein paar neue Sachen auszuprobieren …)