Zwei Heranwachsende standen eine ganze Weile vor dem Regal mit Körperpflegeprodukten und sprühten sich mit einem Deo ein. Erst der eine, dann der andere. In die Jacke unter die Arme und schließlich haben sie sich gegenseitig jeweils von oben bis unten eingesprüht.
Ich beschloss, sie mit der Sache zu konfrontieren. Rotzfrech und in keiner Weise einsichtig waren sie. "Wir wollten nur testen." grinsten sie.
Die beiden Luschen waren die Auseinandersetzung und Aufregung nicht wert und ich habe sie schließlich so gehen lassen. Auch wenn ich sie zunächst ein Deo bezahlen lassen wollte. Naja, vielleicht hat der "Schuss vor den Bug" ja wenigstens irgendetwas gebracht. (Hey, man wird doch noch träumen dürfen...)
Nun hatte ich endlich das Gespräch mit dem für dieses Gebiet zuständigen
Wanzl-Verkaufsleiter. Es ging (vor allem) um meine neuen Einkaufswagen.
Nachdem wir Prospekte durchgeblättert, die unterschiedlichen Wagentypen verglichen und das reichhaltige Zubehör für mehr oder weniger nützlich bewertet haben, fällt meine Wahl folgendermaßen aus: Mittelgroße Wagen in Anthrazit mit Stahlrohrgestell. Ecken und Kanten mit roten Kunststoffteilen geschützt, besonders leise Rollen und Kleinteilablage. Kindersitz und Ablage für sperrige Teile sind sowieso serienmäßig.
Damit ich nicht die sprichwörtliche Katze im Sack kaufen muss, bekomme ich demnächst vorab ein Muster in genau dieser Zusammenstellung. Ich bin schon sehr gespannt.
Fundstück in meinem Müllcontainer.
Warum sagt mir mein Gefühl nur, dass die musikalische Untermalung in dem Streifen nur zweitrangig ist?
Hat natürlich auch Vorteile, wenn die Kartons ungeöffnet in die Regale gestellt werden: Es geht vor allem viel schneller, als wenn man da lange an der Pappe herumfrickeln muss. Außerdem sieht es einfach viel ordentlicher aus. Und das Beste ist, dass die Kunden nicht mehr einfach die Sachen wegkaufen können, so dass wir uns auch die Arbeit mit dem Nachbestellen sparen können. Sollten wir eigentlich mal im ganzen Laden einführen...
Bin gerade dabei, die Inventur aus meinem Markt in Findorff zu bearbeiten. Dabei ist mir ein Posten gerade besonders aufgefallen: 13,5kg Steckrüben zum Kilopreis von 99 Cent.
Macht zusammen
13,37€. Na, wenn das kein Zufall ist.
"Ich wohne fast genau gegenüber vom Laden hier und bin ganz oft hier. Warum sollte ich hier klauen? Ich habe die Flasche nur in der Tasche vergessen, ehrlich."
Nun, das kann man sehen, wie man will. Ich sehe es (auf dem Video) so: Er nahm zwei Flaschen Vodka aus dem Regal, ging mit diesen in einen ruhigeren Teil des Ladens, nahm seinen Rucksack ab, öffnete ihn, legte eine der Flaschen hinein, zog den Reißverschluss wieder zu, setzte den Rucksack wieder auf und ging mit der anderen Flasche in der Hand zur Kasse und legte dort auch nur diese auf das Band. Erst als die Warensicherungsanlage am Ende der Kasse Alarm schlug, nammt er die zweite Flasche aus dem Rucksack und legte sie neben die andere auf das Förderband.
Während wir die Personalien aufnahmen, stellte sich heraus, dass sein Geld nichtmal für eine zweite Flasche gereicht hätte. "Vergessen" hat er sie also mit Sicherheit nicht.
Muffins [ˈmʌfɪn] kennt jeder. Dass jemand hierzulande die Dinger so ausspricht, wie sie geschrieben werden, also
[mu:ffins], habe ich auch schon erlebt. Sogar "Muffis", also
[mu:ffis] habe ich schon gehört.
Ganz neu:
[mufœ͂] – die Alternative zum Croissant.
Die netten Leute in dem etwas älteren silberhellblaumetallic Mercedes-Kombi, mit denen wir am Sonntag Nachmittag auf der A7 das lustige Überhol-Ringelpiez gespielt haben, lesen hier aber nicht zufällig mit, oder?
Dass von Produkten die mit einer Warensicherung versehene Packung geöffnet oder komplett entfernt wird, ist hier ja nun nicht allzu neu und / oder ungewöhnlich. Das Produkt wird geklaut und die
sterblichen Überreste Packung findet man dann früher oder später irgendwo im Laden, meistens hinter anderer Ware.
Dass wir hinter anderer Ware eine ungeöffnete Packung Instant-Kaffee finden, deren komplette Banderole verschwunden ist, ist dagegen schon ungewöhnlich. Sehr seltsam...
Nicht schön, aber ordentlich und funktional: Die "Muddelecke" im Lager, auf die am Leergutautomaten stehende Kunden zu allem Überfluss auch noch in aller Ruhe draufgucken konnten, ist nun endlich entschärft. Ein paar Schränke mit Türen, keine sichtbare Abstellfläche darunter und zusätzlich noch und endlich wieder ein Waschbecken.
Zu Hause würde ich mir diese Billigschränke vom Möbeldiscounter nicht aufstellen, aber hier sind sie mehr als ausreichend.
Jetzt fehlt nur noch ein neuer Wasserhahn, Handtuch- und Seifenspender und schon ist die Ecke perfekt.
Nachtrag: Naja, fast perfekt. Ich hatte mich bei dem Blogeintrag nur auf die Schränke konzentriert. Die Wand wird auch noch bereinigt.
Und noch ein Fundstück aus einem meiner Mitbewerber. Ich kann ich mich nicht ganz entscheiden, ob ich so eine Einrichtung als sinnvoll oder überflüssig einstufen soll.
Ich finde, wer ernsthaft ein Problem mit den Griffen hat, sollte seine eigenen Tücher immer in der Tasche haben. Es gibt ja in öffentlichen Verkehrsmitteln auch keine Desinfektionstücher für die Haltegriffe. Und an den Eingangstüren von öffentlichen Gebäuden für die Türgriffe. Und spätestens wenn man dann an der Kasse das Geld anfasst, ist sowieso wieder alles dahin...
Gestern Nachmittag nochmal wieder in anderen Supermärkten nach Ideen für die eigene Renovierung gesucht. Dabei ist mir in einem kleinen Einkaufszentrum vor dem dortigen Verbrauchermarkt stand eine relativ lange Schlange vor dem t*mra-Leergutautomaten, ein Mitarbeiter flitzte mit hochrotem Kopf panisch hin und her, fummelte irgendwie im Gerät herum, das nur unmotiviert vor sich hin ratterte, und schaltete es schließlich ganz aus.
Ich hatte in dem Moment vor allem mit den wartenden Kunden Mitleid. In solchen Fällen sollte man eigentlich mal eben schnell die Schlange händisch abarbeiten und sich später um die Maschine kümmern. Machen wir hier ja normalerweise auch so.
Dieses Foto hatte sich noch im Handy versteckt und ist
vor ein paar Wochen in Las Vegas entstanden.
In einem Lebensmittelgeschäft am Strip hingen diese Schilder an fast jedem Regal. Ich fand den Hinweis darauf, dass die Allgemeinheit letztendlich die Kosten für Verluste durch Diebstahl aufbringen muss, gar nicht mal so schlecht.
Aber vermutlich interessiert das einen Dieb nicht weiter.
Diese Alternative zu Leuchtstoffröhren für Flächenbeleuchtung habe ich in einem REWE-Markt hier in Bremen entdeckt.
Im ganzen Laden wäre das sicherlich etwas unangebracht, aber für einzelne Bereiche und Warengruppen ist das bestimmt mal eine ganz interessante Art der Beleuchtung:
Oh, es ist ja auch schon wieder
rund 1,5 Jahre her, dass wir die erste Kamera im Leergutautomaten getestet haben. Nachdem irgendein Netzteil gestorben und die Zeit generell knapp war, habe ich das Projekt nie fortgesetzt und seit dem hängt der Monitor dort ungenutzt herum.
Aufgefallen ist mir das gerade wieder, als mir ein Stück eines Pappaufstellers aufgefallen ist, den jemand an den Leergutautomaten geklemmt hat.
Die Zeit ist bei mir wie feiner Sand. Sie rinnt mir regelrecht durch die Hände. Allerdings muss ich zugeben, dass ich es angenehm finde, immer viel zu tun und im Grunde niemals lange Weile zu haben. Es gibt auch genug Mitmenschen, die mit ihrer (Frei)Zeit nichts anzufangen wissen...