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Mitzi-Blue-Kalender

Neben diesen beiden "großen" Zotter-Adventskalendern (die ich übrigens immer noch nicht geliefert bekommen habe) hatte ich auch zwei der "Mitzi-Blue"-Kalender bestellt.
Diese werden leider nicht in einem stabilen Karton verpackt, sondern sind eher wie ein herkömmlicher Adventskalender verpackt. Dünn und nur mit Folie umzogen. Da dürfte der Versand etwas mühsam werden, denn die Kalender sind zudem recht unhandlich: ca. 40x40cm groß, aber dafür nur 1,5cm dick.

Für 19,90€ (Das ist auch der Original-Zotter-Preis) gebe ich sie an Selbstabholer an.


Post von laester.tv

Vor einiger Zeit (ist echt schon ewig her – gut, dass auf dem Brief kein Datum zu finden ist...) habe ich ein Päckchen von Jens und Marco bekommen, die zusammen die Website laester.tv betreiben.

Der Inhalt des Päckchens bestand aus etlichen Tütchen mit Fruchtgummis und einer Flasche Cape Cide, die immer noch unangetastet im Kühlschrank liegt.

Vielen Dank für die Zusendung und vielleicht bringt euch die Aktion ja den einen oder anderen neuen Leser. :-)




Karneval in der Backstube

Es hat im Stecker gebrutzelt und roch hinterher ganz seltsam. Was das mit Karneval zu tun hat? Nun: Funken! - Ma' riechen? :-)

Da hat wohl irgendjemand am Stecker herumgefummelt oder der CEE-Stecker ist aus anderen Gründen auseinandergerutscht. Auf jeden Fall war der Kontakt nur noch schwach vorhanden und das hatte eine recht "knusprige" Folge. Mir ist es aufgefallen, weil ich dieses seltsame knisternde Geräusch gehört hatte.
Das Schaden ließ sich zum Glück schnell beseitigen. Und noch mehr Glück war, dass der Ofen über eine 16/32A-Kupplung an der Steckdose hängt. Hätte nämlich nicht die Kupplung der Verlängerung, sondern auch die Steckdose Schaden genommen, wäre das ein Fall für den Elektriker gewesen...


Automatenware

Folgende E-Mail mitsamt Foto hat mir Felix geschickt:
Hallo Björn,

ich lese täglich in deinem Blog und bin daher vermutlich für (aus meiner Sicht) skurrile Dinge aus dem Lebensmittelbereich sensibilisiert.

Letztens ins mir in Meerbusch-Osterath (nahe Düsseldorf) ein Automat aufgefallen, an dem man sich Eier "ziehen" kann. Aus meiner Sicht schon eine lustige Idee, falls die Ladenöffnungszeiten in der Gegend nicht so kundenfreundlich sind, oder jemand zu einer unmöglichen Zeit noch frische Eier benötigt.

Mich würde auf jeden Fall interessieren, ob dir solche oder ähnliche Automaten bisher schon aufgefallen sind, evtl. in manchen Gegenden Deutschlands ganz alltäglich sind.
Es gibt zumindest hier in der Nähe in einem etwas ländlicheren Stadtteil einen Automaten aus dem man sich Kartoffeln ziehen kann. Zumindest konnte man es mal. Der Container steht zwar noch an Ort und Stelle, aber ob man dort mit Euro bezahlen kann, habe ich immer noch nicht überprüft.
Ansonsten sind mir solche Automaten nicht bekannt. In ländlichen Gegenden sieht man aber dafür häufiger mal unbesetzte Verkaufsstände, in denen ehrliche Kunden ihr Geld passend in eine Dose (oder manchmal sogar nur ein offenes Gefäß) werfen und sich die Ware dann mitnehmen. Hier in der Stadt könnte man sowas nicht machen. Da wären Gemüse und Geld in kürzester Zeit geklaut und nach einer Nacht der Stand umgeworfen und angezündet. :-|


Ritter-Sport-Botschafterpaket 11/2010

Als Ritter-Sport-Botschafter hat man auch ein paar Verpflichtungen: Man muss neue Sorten probieren. :-) Bislang war der "Job" ganz entspannt, aber dafür gab es nun ein weiteres Überraschungspaket: Eine Box gefüllt unter anderem mit den neuen Wintersorten und ein paar Mustern der ganz neuen Sorte Weiss+Crisp.
Was ich mit den Poloshirts und der Jacke mache, weiß ich noch nicht. Da es nicht "meine" Farben sind, werde ich sie nicht tragen. Vielleicht verlose ich die auch hier im Blog. Interesse? :-)



Achja, (m)eine individuelle Botschafter-Tafel gab es auch. Ich habe sie jetzt der Vollständigkeit halber hier aufgenommen – und ausdrücklich nicht, weil ich das Foto von mir so gelungen finde. Das Bild war am Endes des "Botschafter-Treffens" bei Ritter-Sport entstanden. Die Nacht davor war kurz und wir waren alle völlig k.o. :-)


Auszahlung: Knapp 10 Millionen

Irgendetwas hat am Vortag unser Warenwirtschaftssystem durcheinandergebracht. Ein Kollege soll 22623 Artikel erfasst haben, die einen Gesamtwert von -4.856.152,36€ haben (Warum Minus?). Von den knapp 23000 Artikel sind insgesamt 27319 Stück (na, merkt ihr was?) über den Scanner gezogen worden.
Noch schöner ist, dass lt. Kassenbericht eine Auszahlung in Höhe von fast 10 Millionen Euro stattgefunden hat. So viel Umsatz habe ich hier zwar nichtmal in einem Jahr – aber gut, vielleicht hatter der Kollege ja gerade zufällig so viel in seiner Kasse liegen. Die 50 stornierten Artikel im Wert von etwas über drei Millionen kann man dabei schon fast vernachlässigen.

Was auch immer da passiert sein mag – ich hoffe, dass die netten Mitarbeiter unserer Hotline das wieder hinbekommen. :-)


Korb auf Palette

Ein im ersten Moment etwas seltsam anmutendes Stillleben hier mitten im Laden. Aber der rote Korb wurde von meinem Mitarbeiter absichtlich dort so platziert, denn flach liegende, leere Paletten stellen eine nicht zu unterschätzende Stolpergefahr dar.

Gerade auch wenn auf einer Hälfte der Palette, so wie auf diesem Bild, noch ein hoher Turm mit Ware steht, übersieht man den flachen Teil besonders gerne:


Knotenbeutelvergeudung

Eine Kundin riss sich von der Rolle am Brotregal zwei der dünnen Knotenbeutel ab. Zunächst dachte ich, dass sie so viele Brötchen kaufen möchte.
Dann stülpte sie sich eine der beiden Tüten über die rechte Hand, fischte mit dieser dann die gewünschten Brötchen aus der Box und warf ihren "Handschuh" hinterher einfach unten auf die andere Ware im Regal.

Hätte sie die vorhandenen Zangen benutzt, hätte sie nicht nur das Brotregal ordentlicher, sondern auch noch noch bei mir einen besseren Eindruck hinterlassen.

In einer Reihe

Eine ältere Kundin stand etwas hilflos vor dem Leergutautomaten. Das Ding piepte vor sich hin und einen Bon hat er nicht ausgespuckt – obwohl sie doch schon alle ihre Flaschen hineingetan hätte.

Ich guckte mir die Sache an. Wenn gar kein Bon herauskommt, hat sich möglicherweise das Papier im Drucker vertüdelt. Aber da lag ja noch eine Flasche in dem Gerät. Ich wollte sie gerade herausnehmen, als ich sah, dass dahinter noch eine Flasche lag. Was zum..?

Es lagen die sieben Flaschen der Kundin im Gerät. In einer Reihe unmittelbar hintereinander stauten sie sich vom Flascheneinzug bis zur Mechanik, welche die Flaschen auf den Tisch stellt.
Was passiert war? Nun: Die Kundin hatte ohne abzuwarten oder die rote/grüne Lampe oder die Signaltöne des Leergutautomaten zu beachten ihre komplette Sammlung in den Annahmeschacht gestopft. Zügig hintereinander weg. Dazu noch unglücklicherweise mit den Flaschenhälsen voran, so dass die Flaschen am sogenannten "Stopper" trotzem vorbeigleiten konnten.

Das hätte jeden Leergutautomaten lahmgelegt. :-O

Komplette Rechnung bei ALDI

Peter hat mir diese Rechnung aus einer ALDI-Filiale zugemailt. Da der Bondrucker der Kasse nicht so wollte, wie er sollte, hat man Peter im Büro den Bon als vollwertige Rechnung nachgedruckt.

Ich staune und finde gleichermaßen beeindruckend, dass das technisch überhaupt geht. Bei mir hier hätte ich dem Kunden im Zweifelsfall eine handschriftliche Quittung bekommen müssen. :-O


3 x Lebensmittel Praxis

Seit etlichen Jahren habe ich die Lebensmittel-Fachzeitschrift "Lebensmittel Praxis" abonniert. Nun kamen mit der Post gleich drei Exemplare hier an. Allerdings auch mit drei verschiedenen Adressaufklebern.

Was ist denn da wohl schiefgelaufen? :-O

Ich werde jedenfalls mal eine E-Mail an den Verlag schreiben und auf den Missstand hinweisen. Ob sich da jemand einen Spaß erlaubt hat?


Stress am Abend mit dem Ex-MA

Kurz vor Feierabend hatten wir noch ein nur sehr wenig erfreuliches Erlebnis mit einem ehemaligen Mitarbeiter, der dem Alkohol und anderen Drogen verfallen und inzwischen sogar schon bei der Polizei bekannt ist.

Gegen 23:45 Uhr betrat er den Laden und nahm sich zwei Flaschen Bier aus dem Kühlschrank. Nachdem er bis kurz nach 0 Uhr wirres Zeugs erzählt hatte, folgte die Feststellung, dass er gar nicht genug Geld dabei hat. Er redete weiter wirr und wollte wohl, dass ich ihm die Flaschen zu seinem Geburtstag (sofern ich das in dem Gelalle richtig verstanden habe) schenke. Wie käme ich denn dazu? Netten Leuten schenke ich etwas, aber nicht zwielichtigen Typen, die mir den letzten Nerv rauben.

In den folgenden Minuten wurden übrigens mir und den anwesenden Mitarbeitern die allerletzten Nerven geraubt. Der Angetrunkene krallte sich an den beiden Flaschen fest und weigerte sich, diese loszulassen. Langsam versuchte er, zum Ausgang zu gelangen. Der war aber längst abgeschlossen, so dass wir nicht weiter einzugreifen brauchten. Nachdem die Stimmung immer aggressiver wurde, beschloss ich irgendwann, die Polizei zu holen. Inzwischen standen und diskutierten wir schon über eine halbe Stunde herum und ein gewaltfreies Ende schien nicht in Sicht zu sein.

Doch auch die beiden Polizisten schienen nicht beeindruckender auf ihn gewirkt zu haben. Statt endlich aufzugeben, provozierte er die Polizisten, öffnete sogar eine der Bierflaschen und wurde immer gewalttätiger.

Das Ende vom Lied: Die Hände mit einer Handschelle auf dem Rücken fixiert wurde er im Streifenwagen mitgenommen. Dabei wäre es doch so einfach gewesen... :-|

Fasse mich Kurz

Anruf meines Kassierers über das interne Telefon:
"Ich kasse mich furz."

Ja, okay. Was ist denn?

"Ja, genau. DAS meinte ich genau so.
Man hörte die Zahnräder regelrecht rattern. Ich dachte, er wollte mir irgendwas mitteilen und sich dabei beeilen. Ein verhonepiepeltes "Fasse dich kurz" eben.

Nein, es war wirklich so gemeint: "Kasse mich Furz."

Er musste mal. :-O