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Auf der HaFa 2003

Auf der diesjährigen HaFa-Messe ("Haus und Familie"), die ab 2008 mal HanseLife heißen wird (Kommentar aus der Zukunft, B.H.), waren die Nordlichter ebenfalls mit einem Stand und etlichen Köpfen vertreten, um dort den interessierten Messebesuchern gezielt ökologische und vor allem natürliche regional erzeugte und vermarktete Produkte aus Bremen und dem Weserland und auch ganz allgemein die Arbeit der Nordlichter vorzustellen. Als eines der Beispielprodukte zum Probieren gab es den hier abgebildeten Apfelsaft aus der Mosterei Fabelsaft von Rolf Grau.

(Und wieder war ein gewisser SPAR-Markt aus der Bremer Neustadt gaaaaaaanz zufällig mit von der Partie und hat selbstverständlich an dem Stand viel Vereinsarbeitet geleistet und dabei natürlich dezent und unauffällig die Werbetrommel für sich selber gerührt.)



Gespräch am Stand mit Bürgermeister Henning Scherf:



Beim Promikochen war Henning Scherf ebenfalls mit dabei:



Ein rührender Anblick. ;-)



Mit unserem Bürgermeister gibt es endlich mal einen Politiker, der die selbst eingebrockte Suppe auch mit Freunde auslöffelt. :-)


Die Fütterung der Sieben Zwerge

Am Samstag, dem 27. September 2003, war der große Tag: Ab 15.00 Uhr fand bei uns im Markt die Verkostung der Beiträge zu unserem Gewinnspiel zur Fairen Woche statt, nebst anschließender Preisverleihung. Hierzu hatten wir sieben Kinder aus unserem Kundenkreis eingeladen, die "7 Zwerge" zu repräsentieren und alle Rezept-Kreationen zu probieren und zu bewerten.

Vorbereitungen an der Monster-Torte, die am Schluss auch gewonnen hat:



Ein Topf mit Tomaten-Mango-Suppe auf dem Tisch:



So sieht die fertige Mango-Monster-Torte aus:



Ein Mango-Wackel-Turm:



Die 7 Zwerge, hungrig und startklar:



Die Liste der Köstlichkeiten auf dem improvisierten Flipchart. In die Felder werden wir nach jeder Runde Stecknadeln stecken und welches Rezept am Ende die meisten Nadeln hat, gewinnt.



Pizza Frutta die Mango:



Spür' meine Klinge, Mango-Monster!



Angriff aus dem Hinterhalt. (Hey, ich hatte auch Hunger!)



Eingeschmuggelte Sahne. Nicht aus fairem Handel, aber passte gut zum Kuchen:




Beginn der Bewertung:




Letzte Punkte:




Auswertung der Punkteverteilung:




… und gewonnen hat die Pizza Frutti di Mango. :-D


Faire Woche 2003 mit Mangorezepten

Die Faire Woche 2003 (Programm-Faltblatt; PDF, 140 kB) stand ganz unter dem Zeichen der Mango. In diesem Zusammenhang haben wir ein Gewinnspiel gestartet, bei dem wir dazu aufgerufen haben, Rezepte zum Thema Mango einzureichen.

Die Rezepte in druckfreundlichem Format gibt es in der ausklappbaren Version dieses Eintrags. Die Rezepte sind: Schoko-Mango-Torte, Mango-Tomaten-Creme-Suppe, Fruchtige Kürbis-Suppe, Herzhafte Kürbis-Suppe, Hähnchenbrust mit Reis und Mango-Apfel-Sauce, Hähnchenbrust mit Nudeln und Kürbis-Mango-Sauce und eine Mango-Sahnecrème.

Jedes Rezept wurde von Privatpersonen im Rahmen des Wettbewerbs erstellt. Teilweise bestehen sie nur aus einer Zutatenübersicht ohne konkrete Anweisungen. Die Zubereitung ist im Grunde jedem, der sie nachkochen möchte, frei überlassen.

Am 22. September 2003 begann die 'Faire Woche 2003'. In dieser Woche sollte verstärkt auf den Handel mit fair gehandelten Produkten hingewiesen werden. Der Schwerpunkt in diesem Jahr lag bei Produkten aus der Mango. In diesem Sinne stand auch unser Gewinnspiel (siehe unten).



Im Laufe der Fairen Woche haben wir bei uns am Infostand vielen interessierten Kunden die Möglichkeit geboten, fair gehandelten Kaffee, Wein und Brotaufstrich zu probieren.



Es gab Lacandona-Honig und Cocoba Nuß-Nougat-Creme. Letztere braucht sich vor gängigen Markenprodukten nicht zu verstecken, so daß wir jedem Kunden nahelegen möchten, sie einmal zu probieren.



Bei einer frischen Tasse Kaffee läßt sich eine Kundin von unserer Praktikantin erklären, was es mit dem fairen Handel auf sich hat.



Wer mal etwas herzhaftes probieren wollte, der durfte sich bei den Maniok-Chips-Proben bedienen. Diese Chips werden aus gerösteten Maniok-Scheiben im Grunde wie herkömmliche Kartoffelchips hergestellt. Allen Knofi-Fans sei die Sorte "Knoblauch" ans Herz gelegt. Aber Vorsicht: Nur unter Gleichgesinnten essen, sonst ist man schnell einsam. ;-)



Und hier noch die Ankündigung für das Gewinnspiel:

Ankündigung Mango-Rezepte-Wettbewerb Faire Woche 2003

"Faire Woche 2003 mit Mangorezepten" vollständig lesen

Stadtteiltag am Focke-Museum 2003

Bilder vom Stadtteiltag Neustadt der "Expo Bremen" im Focke-Museum am 30. August 2003. Leider gib es nur recht wenige Bilder, denn meine Kamera macht zwar gute Fotos, aber mit einem Batteriesatz leider nicht sehr viele.

Früh am Morgen begutachtet Rolf Grau von der Mosterei Fabelsaft den halb aufgebauten Pavillon. Im Hintergrund sind zwei der "Stadtteil-Container" zu sehen, die auf dem Freigelände des Focke-Museums im Rahmen der "Expo Bremen" seit Monaten schon den Besuchern zugänglich sind.



Ein paar Utensilien von Rolf Grau mit echten, frischen Äpfeln:



Fertig aufgebauter Pavillon. Auf der ethno-bunten Tischdecke präsentieren wir den "MangoMonkey" und "Merida"-Orangensaft. Auf der linken Seite steht die Ware und das Material der Mosterei Fabelsaft.



Achtung: Dieser Beitrag ist rückdatiert hier im Blog geschrieben worden und soll die Dokumentation der Geschichte meiner Selbstständigkeit vervollständigen. Diese Berichte sind chronologisch in der richtigen Reihenfolge, es können jedoch Abweichungen im Datum vorkommen.

Transfair-Aktionstag mit Verkostung

Heute haben wir einen Aktionstag mit Verkostung im Laden organisiert. Interessierte Kunden können sich rund um das Thema fairer Handel informieren und in dem Zusammenhang auch die unterschiedlichsten Sorten Gepa-Schokolade probieren. :-)

(Edit: Es ging bei der Aktion vor allem darum, das neue, international einheitliche Transfair-Siegel vorzustellen.)







Hier haben wir noch mal eine Auswahl an "fairen" Produkten in einem Einkaufswagen dargestellt, um unser recht umfangreiches Sortiment zu zeigen:


Ofenhinweis

Seit Mitte 2002 hatten wir mit dem kleinen Backofen mitten im Laden gebacken. Doch die Erfahrung zeigt, dass Kapazität als auch Leistung des Geräts nicht ausreichend sind, um vernünftig Brötchen backen zu können. Hinzu kommt, dass wir den Platz im Brotregal gut gebrauchen konnten und so steht der Ofen ab sofort im Hintergrund in unserer Brötchenküche.

Damit die Kunden nicht denken, dass wir gar nicht mehr backen, haben wir dieses Schild ans Brotregal gehängt:


Spezialitäten aus der Türkei

Ab sofort bieten wir auf drei Metern Länge Spezialitäten aus der Türkei an: Saucen, Brotaufstrich, Instant-Getränke, Tee, Würstchen, Oliven, Hülsenfrüchte, Nüsse, Süßwaren und Konserven sind die wesentlichen Produkte, die in diesem Regal zu finden sind:


Bericht zum Gratis-Einkauf im Bremer Anzeiger

Im Rahmen eines Gewinnspiels der Wirtschaftsgemeinschaft WIR hier im Stadtteil gab es ähnlich wie beim Weihnachtsgewinnspiel 2001 des Neustädter Echos wieder einmal "drei Minuten lang kostenlos einkaufen" zu gewinnen, was auch zu einem gar nicht mal so kleinen Beitrag mit Foto im Bremer Anzeiger geführt hat, der in der heutigen Ausgabe veröffentlicht wurde:



Achtung: Dieser Beitrag ist rückdatiert hier im Blog geschrieben worden und soll die Dokumentation der Geschichte meiner Selbstständigkeit vervollständigen. Diese Berichte sind chronologisch in der richtigen Reihenfolge, es können jedoch Abweichungen im Datum vorkommen.

Guten Rutsch ins Jahr 2003!

Mit diesem Aushang (Mit Glückspfennig :-) ) an der Ladentür wünschen wir allen Kunden jetzt schon einen guten Rutsch ins kommende Jahr 2003, wenngleich wir ja bis dahin noch ein paar Tage geöffnet haben:


Umbau vom Bäcker zur Weinabteilung

Nach dem die Bäckerei Schütte, die ohnehin mehrere Jahre später Konkurs anmeldete, aufgrund mangelhafter Umsätze ihre Filiale hier nach rund zwei Jahren aus meinem Markt abgezogen hatte, verblieb hier eine Zeitlang eine Freifläche, die wir für die unterschiedlichsten Aktionen und Präsentationen nutzen.

Das war natürlich kein Dauerzustand und so bestellten wir die Teile für 13 Meter Wandregal und legten einen arbeitsreichen Sonntag hin.

So sah der Bereich vorher aus. Die "Faire Woche" war schnell abgeäumt und so blieb die Fläche, auf der einst der Tresen stand und rechts in dem weißen Verschlag war der Lager- und Vorbereitungsbereich der Bäckerei:



Erst mal haben wir die SPAR-Fahnen abgehängt und den Raum, der aus Spanplatten in Trockenbauweise hergestellt war, demontiert:



Das erste Regalstück steht bereit. Und das soll mal eine komplette Wein- und Spirituosenabteilung werden? Der Tag war ja noch jung …



So sieht das Regal vor dem Schaufenster aus. Von einigen Unterbrechungen mal abgesehen soll das Regal rund 16 Jahre in dieser Form dort stehenbleiben.



Die ersten Flaschen stehen bereits, langsam formt sich die Platzierung:



Die sechs Detolf-Vitrinen, die in der Zeit vor der Warensicherungsanlage als sicherer Aufbewahrungsort für Spirituosen dienten – und an dieser Stelle auch als Raumteiler zwischen der Kasse und der Weinabteilung:



Fertig. Noch schnell durchwischen und Feierabend:



Achtung: Dieser Beitrag ist rückdatiert hier im Blog geschrieben worden und soll die Dokumentation der Geschichte meiner Selbstständigkeit vervollständigen. Diese Berichte sind chronologisch in der richtigen Reihenfolge.

Zucchini und weg!

Eine junge Frau aus der Nachbarschaft kam um kurz nach 7 Uhr als eine der ersten Kunden des Tages in den Laden. Sie trug einen Frotteeschlafanzug, Pantoffeln und hatte leicht zerzauste Haare. Kurz, sie sah aus, als wäre sie nur zwei Minuten vorher aus dem Bett gekrochen.

Sie kam also zügig rein, ging direkt in die Gemüseabteilung, nahm sich lediglich eine mittelgroße Zucchini, bezahlte hektisch und verschwand eilig wieder.

Was war das?!

Erklärungen dafür lassen sich bestimmt viele finden. Vielleicht brauchte ihr Kind das Gemüse für den Hauswirtschaftsunterricht in der Schule und sie hatten vergessen, die Zutat am Vortag zu kaufen. Das wäre eine absolut logische und zudem vollkommen harmlose Erklärung.

Die weniger jugendfreie Erklärung, die mein Gehirn aus diesem grotesken Einkauf gebastelt hat, wird dafür sorgen, dass ich diese Geschichte in den nächsten Jahrzehnten nicht wieder vergessen werde.

Achtung: Dieser Beitrag ist rückdatiert hier im Blog geschrieben worden und soll die Dokumentation der Geschichte meiner Selbstständigkeit vervollständigen. Diese Berichte sind chronologisch in der richtigen Reihenfolge, es können jedoch Abweichungen im Datum vorkommen.