Heute Vormittag hat sich hier einiges im Außenbereich getan:
Das leidige Thema mit dem "ungenutzen" Schaufenster hat sich erledigt. Leider ist es nun doch nicht das 24-Stunden-geöffnet-Bild geworden, aber das wäre hinsichtlich der Öffnungszeiten etwas unsinnig gewesen. Die Früchte sehen doch hübsch aus:
Die Öffnungszeiten sind auch aus dem großen Balken der Leuchtwerbung verschwunden – und zwar endgültig. Sollte sich diesbezüglich nämlich doch noch einmal etwas ändern, brauchen wir das Ding nicht auch wieder anzufassen.
Dafür präsentieren sich die Öffnungszeiten jetzt auf einem auffälligen Aufkleber mit rotem Hintergrund neben der Eingangstür:
Und endlich auch wieder neue Türgriffe. Diesmal mit einem Hinweis, wo man drücken soll. Es hatten nämlich genug Leute versucht, die Tür mit einem Druck auf die SPAR-Tanne zu öffnen.
Jens hat mir eine E-Mail geschrieben:
Ich weiß gar nicht, was mich eher entsetzt. Entweder die Tatsache, dass manche Leute ein "Tierchen" als völlig ersetzbaren Gegenstand betrachten oder die, dass manche Kommentatoren offensichtlich nur deshalb bitterböse Kommentare schreiben, um andere zu verletzen.
Die Besitzer haben auf jeden Fall mein Mitgefühl, denn ich bin auch Katzenbesitzer und weiß, dass so ein Tier eben nicht einfach ersetzbar ist, sondern mit viel Liebe und Zuneigung ein echtes Familienmitglied sein kann, das man gar nicht mehr missen möchte. Viele der Kommentatoren haben allerdings auch mein Mitgefühl - für ihre verbitterte und bösartige Art, auf den Gefühlen und dem Mitgefühl anderer Menschen herumzutrampeln. Das Internet von einer seiner unangenehmsten Seiten halt.
Ich denke, dazu gibt es nichts zu sagen.
Eine Neunzehnjährige hat vorhin Kaugummi-Großpackungen im Wert von mehreren Euro geklaut.
Grund für den Diebstahl: Die Schlange an der Kasse war zu lang.
Was ich gestern schon geahnt habe, wurde mir von ihren beiden Besitzern heute schmerzlich via E-Mail bestätigt: "
Blogkatze Lilli", die uns hier so manche Nacht bei Laune gehalten hat, ist hier auf der Gastfeldstraße in der vorletzten Nacht von einem Auto angefahren und dabei tödlich verletzt worden.
Schon letzten Samstag wollte ich die aktuellen Schilder mit den Werbepreisen für diese Woche im Laden verteilen. Oft habe ich diese Schilder schon am Freitag der Vorwoche fertig und wenn ich gut in der Zeit liege, hänge ich diese sogar schon auf (und ändere entsprechend die Preise in den Kassen).
Manchmal nehme ich die alten Schilder auch schon Samstag oder sogar schon Freitags wieder ab. Die Preise gelten zwar noch, zumal ja auch die Plakate vorne am Schaufenster noch hängen, aber dann ist der kleine Teil auch schon erledigt. Immer je nach dem, wie weit ich mit meinem Zeitplan bin.
Ich glaube, die Schilder von dieser Woche hänge ich jetzt auch nicht mehr. Vom Drucker auf den Schreibtisch ins Altpapier.
Alexander hat mir ein Fotos eines kleinen SPAR-Marktes in London zukommen lassen. Er schreibt:
Hallo, Björn,
als ich neulich ein paar Tage in London war, bin ich über diesen SPAR-Laden gestolpert.
Er befindet sich in der Straße "Haymarket" unweit des Piccadilly Circus. Der Laden hat 24 h geöffnet und ist einer dieser typischen kleinen "Nachbarschaftsläden", wie man sie in Großbritannien häufig findet. Es gibt da ein Sortiment an Waren, um den Grundbedarf zu decken, dazu eine Verkaufsstelle für Donuts und andere Waren der US- amerikanischen Kette Tim Horton's, sowie diverse kalte und warme Gerichte zum Mitnehmen (u.a. ein Salatbuffet).
Vielen Dank für das Bild.
Rasierklingen haben wir unter Verschluss. Nicht nur wie den Kaffee oder einige der veganen Produkte in einer Vitrine im Laden, sondern im Lager speziell gesichert. Auf diese Weise verkaufen wir hier nur alle Jubeljahre mal eine Packung Rasierklingen. Im Kassenbereich liegt zwar ein Katalog mit dem Rasierklingensortiment aus, aber der hilft nicht sehr viel. Egal. Die Diebstahlsquote beträgt bei (Marken-)Rasierklingen, also Gilette und Wilkinson, ziemlich genau null Prozent. Das ist okay und dafür akzeptiere ich auch, dass der Umsatz mit dem Sortiment nur sehr bescheiden ist.
Nun hatten sich im Laufe der Jahre etwa zwei Dutzend Packungen angesammelt, die irgendwie beschädigt oder aufgerissen waren. Da die normalerweise sowieso keiner haben will, entschloss ich mich, sie einfach zum halben Preis auf den Restetisch zu legen.
Ich drück's mal so aus: Schon nach wenigen Tagen lagen dort tatsächlich nur noch die Packungen. Den Inhalt suchte man vergebens.
Vor einem Jahr hätte es so auch vor dem Laden aussehen können. Ist diesmal aber nur der Innenhof...