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Der Kassentisch-Fahrer

Der LKW-Fahrer, der hier morgen früh den Kassentisch anliefern wird, war eben im Laden und wollte wissen, ab wann er kommen und wo er sein Fahrzeug ab besten abstellen kann.

Ich verwies auf den mit dem Halteverbot versehenen Parkstreifen und erklärte ihm, dass wir ab spätestens sechs Uhr hier vor Ort sein werden.

11 Stunden noch. Langsam kommt die Aufregung. :-)

Erde und Kohle

Bis vorhin standen auf der Fläche vor der Heizung noch die Paletten mit Blumenerde und Grillkohle. Das wird so ab morgen wohl nicht mehr passen, wenn der neue Kassentisch da ist. Genau dort wird (momentan planmäßig) der (neue) Packtisch stehen.

Wo wir die Blumen zukünftig lassen sollen, weiß ich momentan auch noch gar nicht. Aber erst mal hat die Installation der neuen Kassen oberste Priorität.


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Überladener Netzwerkschrank

Tzja – und schon ist der 6HE-Netzwerkschrank zu klein.

Ein größerer hätte leider nur mühsam in unser kleines Kassenbüro gepasst und so haben wir die gesamte Edeka-Netzwerktechnik (Router, Firewall und Switch) wieder aus der Kiste verbannt und oben auf das Gehäuse gestellt.

Shit happens.


Brandanschläge auf Moscheen

In den letzten Tagen sind vermehrt Brandanschläge auf Moscheen und sonstige muslimische Einrichtungen begangen worden. Hier beim Handelsblatt (eine von vielen Quellen) ist zu lesen, dass wohl die PKK hinter den Anschlägen stehen soll.

Vorhin kam einer vom Moschee-Vorstand zu mir in den Laden und sprach mich ganz besorgt an. Auch dort hätte man einen Drohbrief bekommen und die gesamte Gemeinde wäre jetzt in großer Angst.

Was ich damit zu tun habe? Nun, unsere Gebäude stehen unmittelbar aneinander …

Direkt Angst habe ich jetzt auch nicht und die Drohung war ja auch nicht gegen mich oder den Laden hier gerichtet – aber ein komisches Gefühl hat sich da nun schon irgendwie festgesetzt, das gebe ich ja zu. Aber meine Datensicherung werde ich wohl ab heute noch etwas regelmäßiger zum Backup auf den heimischen Server mitnehmen.

Fliesen, linke Wand

Vorne wird die Kassentechnik installiert, hinten sind immer noch die Handwerker an unserer neuen Backstube zugange. Es wird langsam und macht schon einen richtig guten Eindruck:


IT im Büro

Heute ist schon jemand von der IT-Abteilung zugange und richtet unseren neuen Server ein und bereitet alles an Technik für morgen vor. Inzwischen ist er seit drei Stunden zugange und ein Ende ist noch nicht in Sicht.

Gute Entscheidung, das heute schon zu erledigen. Hätte das morgen auch noch parallel erfolgen müssen, hätte es mit der geplanten Öffnung am Nachmittag mühsam werden können.

Platz finden und Platz haben!

Eine Vertreterin wollte mir ein paar Biersorten anquatschen verkaufen, die wir noch nicht im Sortiment haben. Es folgte meine Standardantwort: "Wir haben keinen Platz!"

Als würden sämtliche Außendienstler in die selben Schulen gehen, ratterte sie ihr Programm runter, das ich auch schon von anderen Vertretern kenne: Sie bot an, etwas in den Regalen umzusortieren, andere Sorten zusammenzustellen und ihre Sachen dann irgendwie mit dazuzustellen.

Ich meinte nur, dass ich jede Lücke, die sie für ein neues Produkt im Regal schafft, mit den Getränken auffüllen würde, die schon überall im Laden notdürftig platziert stehen. Und wenn die alle in der Getränkeabteilung untergebracht wären, dann könnten wir mal über ihre Hopfenkaltschalen reden.

Ich vertröstete sie auf die Zeit nach dem Umbau, denn dadurch soll ja auch meine Getränkeabteilung deutlich größer werden und aktuell ist noch etwas Luft. Aber versprechen wollte ich das noch nicht und vor allem wollte ich jetzt noch nichts bestellen, weil das einfach nur "hingestellt" wäre und ganz und gar nicht sinnvoll.

Sie drohte noch damit, dass die Kunden, die deren Produkte kaufen wollten, zu Rewe und HolAb (regionaler Getränkemarkt) abwandern würden, aber solange ich noch nicht von Kunden ausdrücklich nach diesen speziellen Craftbier-Sorten gefragt wurde, kann es nicht so schlimm sein.

Vermutlich bilde ich mir nicht nur ein, dass sie recht eingeschnappt abgedampft ist, denn den Sechserträger, den sie mir zum Probieren da lassen wollte, hat sie direkt wieder mitgenommen. :-D

Abgebaute Trennwand

Die Trennwand ist derweil komplett demontiert. Wie überall hat sich auch hier unter den Füßen im Laufe der rund 1,5 Jahrzehnte eine Menge Schmutz angesammelt.

Auf den blauen Paletten standen bis vorhin die goldenen Biowein-Mehrwegkisten:


Eine Palette Kassenhardware

Per Spedition kam hier vorhin eine Palette mit unserer neuen Kassenhardware an. Ist eigentlich ganz übersichtlich, aber das ist eben nur die reine Ausstattung für den Kassentisch (die Bürotechnik wurde ja bereits geliefert) abzüglich der vorhandenen Hardware, die wir weiterhin verwenden werden, nämlich den Scannern mit den integrierten Waagen.

Ich klopf mal auf Holz, aber eigentlich kann jetzt nichts mehr schiefgehen.


Interesse oder kein Interesse?

Vor einer Weile hatte ich von einer jungen Frau eine schriftliche Bewerbung als Verkäuferin bekommen. Sie hatte die Unterlagen direkt hier im Markt abgegeben, ein Kollege hatte die Mappe im Kassenbüro deponiert.

Ein paar Tage später erschien die Frau erneut persönlich hier im Laden und erkundigte sich bei mir, ob ich die Bewerbung bekommen hätte und ob sie wohl Chancen hätte. Wahrheitsgemäß erklärte ich, dass wir gerade eine Bewerberin im Kassentraining haben und dass ich mich "in den nächsten Tagen" bei ihr melden würde.

Das taten wir auch! In der folgenden Woche versuchte eine Kollegin, die Bewerberin telefonisch zu erreichen, es klingelte wohl, aber sie ging nicht ran. Eine E-Mail-Adresse hatte sie nicht hinterlassen und ich muss zugeben, dass ich keine Lust hatte, irgendeinen Brief zu verfassen und mit der klassischen Post zu verschicken. Also beließen wir es bei dem Anrufversuch.

Ein Rückruf erfolgte auch nicht, aber wir blieben dran. Mehrere Tage später versuchten wir erneut, die Bewerberin zu erreichen. Selbes Spielchen. Ich hörte ein Freizeichen, aber niemand meldete sich.

Eine Woche später machten wir Nägel mit Köpfen. Beim dritten Versuch ging nämlich sofort die Mailbox ran und ich hinterließ direkt eine kurze Einladung zu einem Vorstellungsgespräch. Der Termin lag knapp eine Woche in der Zukunft, so dass die Fraz umplanen oder sich zumindest zurückmelden hätte können.

Es kam keine Rückmeldung und die Frau erschien (wenig überraschend) auch nicht zum Termin. Wir haben seit dem nie wieder etwas von ihr gehört oder gesehen.

Man gewöhnt sich irgendwann ab, sich über sowas zu wundern …