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Fahr Rad!

Es ist zwar recht kühl heute, aber das Wetter ist schön und da zeigt sich wieder, dass unser abschließbarer Fahrradunterstand eine gute Investition für unsere Mitarbeiter war. Unser "Käfig" wird rege genutzt – finde ich richtig gut. :-)


Mulino Bianco

Es ist lange her, dass wir ein Testmarkt für Mulino Bianco waren. Barilla wollte diese Marke in Deutschland einführen und hat dazu mehrere Standorte mit Ware beliefert, unter anderem uns.

War eigentlich ganz cool: Wir hatten die Ware gratis bekommen, durften den damit erzielten Umsatz behalten und die nicht verkauften Produkte durften wir ebenfalls behalten und selber essen, resp. unser den Mitarbeitern verteilen. Unsere einzige Verpflichtung war, wöchentlich brav die erzielten Absätze der einzelnen Artikel zu melden.

Mulino Bianco gibt es bis heute nicht in Deutschland, ist aber im Ausland eine etablierte Marke. In Frankreich haben wir in einem kleinen Laden in der Größenordnung zwischen Quickshop und Supermarkt vor einer Weile im Keksregal dieses Packung Baiocchi entdeckt. Ich hab sie nicht gekauft und Barilla ist ein riesiges Unternehmen mit über vier Milliarden Euro Jahresumsatz, das man nicht lieb haben und auch nicht sympathisch finden muss – aber irgendwie habe ich mich doch gefreut, als ich die Packung gesehen habe. Hatte mich irgendwie an die alten Zeiten bei uns erinnert. :-)


Tk-Schrank-Reparatur

Im Laufe des Nachmittags hat sich übrigens ein Techniker um unseren Tiefkühlschrank gekümmert und den neuen Kompressor eingebaut. Viele spektakuläre Fotos gab es davon gar nicht, die meiste Zeit war irgendein Gerät damit beschäftigt, Kältemittel abzusaugen, ein Vakuum herzustellen oder eine Druckprüfung vorzunehmen. Die Pumpen brummten und der Rest passierte unsichtbar in den Rohren und Schläuchen.

Aber nun ist alles wieder gut und der Kühlschrank kühlt wieder wie er soll.



Der alte Kompressor stand zeitweile bei uns hinten auf der Rampe und hat auf seinen Abtransport gewartet. Ines hatte die Gelegenheit für einen Schnappschuss genutzt und mir dieses Bild geschickt. Diese kleinen Kapselkompressoren halten normalerweise ewig, zumindest bei jedem dödeligen Kühlschrank in der heimischen Küche. Seufz …


Kippeliger Aufsteller?

Der regelmäßige anonyme Blogleser hat in einem EDEKA-Markt bei sich in der Gegend diesen Aufsteller von Zentis entdeckt.

Er fragte mich, was ich davon halte und ob ich sowas bestellen würde. Der Schwerpunkt scheint definitiv etwas suboptimal zu liegen und das könnte, gerade bei Gläsern, schließlich im Supermarktalltag durchaus ungünstig enden. 17 bitte aufwischen in Gang 8.

Ich kann das leider von hier aus nicht nur nicht genau, sondern gar nicht beurteilen. Rein optisch ist der Aufsteller hinsichtlich seiner Stabilität nicht optimal gelöst, das könnte in der Praxis jedoch vollkommen anders aussehen. Einerseits könnte der Aufsteller unten mit Ware ausgefüllt sein, anderseits dürfte die Marmeladenglas-Auskragung nicht ausreichen, das Display ohne externe Krafteinwirkung zu Fall zu bringen. Es mag hinsichtlich einer Umfallgefahr empfindlicher als andere Displays sein, aber umfallen sollte auch dieses nicht.

Vielleicht befindet sich ja auch ein mit Wasser zu füllender Ballasttank im Sockel? :-)


WUNDERLAND

In den letzten Jahren war ich nur noch selten im Kino. Meistens warte ich dann auf die Veröffentlichung auf BluRay und gucke mir die Filme zu Hause mit Beamer und meiner großen Dolby-Digital-Anlage an – aber dieses Jahr stehen zwei Filme an, die ich mir definitiv mal wieder im "richtigen" Kino geben werde.

Einer davon läuft morgen an: Wunderland

Mit aufwendigen Cinemascope-Aufnahmen erwacht das Hamburger „Miniatur Wunderland“ in diesem Dokumentarfilm zum Leben. Die Zwillingsbrüder Frederik und Gerrit Braun verwirklichten im Jahr 2000 mit der Eröffnung des Wunderlands ihren bis dato gehegten Lebenstraum. Schnell entwickelte sich die riesige Anlage zur größten Modelleisenbahn der Welt und wurde mit 1,4 Millionen Besuchern im Jahr auch zu einer der größten Publikumsattraktionen Europas. Mit bisher unveröffentlichtem Archivmaterial und aufwendigen Animationen nimmt der Film mit auf eine Reise in die kleinste Welt der Welt, an der längst nicht mehr nur Frederik und Gerrit Braun arbeiten.
Ich hatte in all den Jahren nie einen Draht zum MWL, bin aber in letzter Zeit ein großer Fan davon geworden. Ob nun menschlich wegen der vielen netten Leute im Wunderland, aus rein technischer Sicht oder wegen der unzähligen kleinen Details, da gibt es wirklich für jeden etwas zu gucken und zu staunen. Fans werden den Film sicherlich sowieso ansehen. Alle anderen haben danach vielleicht ja noch mehr Lust, mal der Speicherstadt in Hamburg einen Besuch abzustatten. (Und wem das Wunderland dann doch zu langweilig ist, der kann ja im selben Gebäude im Erdgeschoss ins Hamburg Dungeon gehen. :-)


(Screenshot: Miniatur-Wunderland)

Kurze Lunte

Wir hatten draußen auf der Straße einen Ladendieb festgehalten, der lautstark herumkrakeelte. Was wir denn von ihm wollten, die Ware hätten wir ja wieder und wir könnten ihn ja jetzt schließlich laufen lassen. Dass er gerade eine Straftat begangen hatte und wir ihn deshalb nicht einfach so laufen lassen wollten, kam in seinem Kopf nicht so richtig an.

Eine ältere Passantin ergriff Partei für ihn. Wir sollen den armen Menschen doch laufen lassen, es kann schließlich nicht jedem so gut wie uns gehen, etc.

Das ist wohl auch richtig. Es ist aber eben nicht nur der eine arme Mensch, der bei uns aus Verzweiflung und Not gestohlen hat. Es passiert täglich und da wird die Lunte irgendwann sehr viel kürzer. Da hat man einfach keine Lust mehr, mal die sprichwörtlichen Fünfe gerade sein zu lassen. Ansonsten können wir, "wir" sind meine Mitarbeiter und ich selber, uns nämlich irgendwann selber in die Schlange der armen Menschen, denen es nicht so gut geht, einreihen. Eben dann, wenn unsere Firma nicht mehr in der Lage ist, das Auskommen der dafür arbeitenden Menschen zu erwirtschaften.

Rea-Weihnachtskaffee (2023)

Von der Kaffeerösterei Röstfreunde gab es Ende vergangenen Jahres einen Weihnachtskaffee für den REA e.V., der allen Elefanten-Patenkindern gewidmet war. Ich hatte den Gedanken, ihn auch bei uns anzubieten, aber im ganzen Trubel in der Vorweihnachtszeit, dem Weihnachtsgeschäft, Silvester und den parallel laufenden Inventurvorbereitungen hatte ich es erfolgreich verschwitzt, mich bei der Rösterei zu melden.

Falls es dieses Jahr wieder so eine elefantöse Kaffeevariation gibt, werde ich ihn aber auf jeden Fall bei uns mit im Laden anbieten. Die Chance lasse ich mir nicht erneut entgehen.



(Bild: REA.e.V. / Instagram)

Gelieferter Kompressor

Juhu, der neue Kompressor für unseren Tiefkühlschrank in der Brötchenküche wurde immerhin schon geliefert. Wenn da jetzt auch noch ein Technikus aufkreuzt und das kleine Ding in das große Ding reinfiedelt, dann ist alles wieder gut.


Fahrradzubehör ins Werkzeugregal

Nach drei Jahren wird mein geliebtes (und seit mindestens schon 15 Jahren geplantes) Werkzeugregal demnächst eine massive Veränderung erfahren.

Bislang haben wir den Inhalt über einen Sonderpostenhandel bekommen. Die Qualität war, von den Bohrern mal abgesehen, meistens gut bis ausreichend, vor allem in Anbetracht der Preise. Uns selbst hat der Inhalt dieses Regals schon häufiger spontan geholfen, wenn wir gerade irgendein Werkzeug benötigten.

Das große Problem ist der Lieferant. Es ist ein Sonderpostenhandel und handelt damit immer nur einzelne Posten. Manche Artikel sind seit drei Jahren dort im Sortiment, vieles verändert sich aber eben auch immer wieder. Mal bekommen wir gute und von den Kunden gerne gekaufte Produkte nicht mehr, dann kommen andere wieder dazu. Mit jeder der bisher erfolgten Lieferungen hatte sich der Inhalt des Regals immer etwas gewandelt. Das ist zugegebenermaßen etwas frustrierend.

Die richtig hochwertigen Produkte aus dem Fachgroßhandel wollte ich dort jedoch auch nicht unterbringen. Ich bin der letzte, der gutes Werkzeug nicht zu schätzen weiß, aber bei uns war es eben auch für Gelegenheitskäufer gedacht, denen mal eben schnell ein einfaches Werkzeug reicht.

Demnächst wird das Regal eine Neuausrichtung bekommen. Ich bin in Kontakt mit einem Lieferanten für Fahrradzubehör, das bei uns hier sicherlich das sinnvollere Sortiment ist. Den Fahrradladen um die Ecke gibt es nicht mehr, die Bezugsquelle ist also für die Kunden versiegt. Seit einer Weile haben wir genau schräg gegenüber zwar einen neuen, aber die sind mehr Reparaturwerkstatt als Händler. Als ich dort mal Bremsklötze für meine MT5 kaufen wollte, hatten sie nicht mal spontan einen Verkaufspreis greifbar. Ich denke also nicht, dass ich denen das Geschäft kaputtmache und habe auch kein schlechtes Gewissen.

Bekommen können wir von dem Anbieter eigentlich alles, was man für ein Fahrrad braucht: Chemikalien, Reinigungszubehör, Werkzeugsets und Spezialwerkzeuge, Beleuchtung, Bremsklötze, Bowdenzüge, Reifen und Schläuche, Flickzeug, Klingeln, Reflektoren, Luftpumpen etc. Was man eben so im Alltag auf zwei Rädern gebrauchen kann. Dazu alles zu relativ zivilisierten Preisen.

Wir sind gerade dabei, die erste Bestellung vorzubereiten. Ich bin jedenfalls sehr gespannt, wie sich das entwickeln wird. In unserem velomobilen Stadtteil kann diese Entscheidung eigentlich nicht so verkehrt sein. :-)

Die Pinneberger

Quasi täglich … Erstaunlich, wie viel Energie (auch wenn die Anwahlen vermutlich automatisiert erfolgen) diese Leute investieren. Scheint ja ein lohnenswertes Business zu sein …


Bewerbungsfoto?

Zitat von bewerbung.com:

Verpflichtend ist ein Bewerbungsfoto nicht und heutzutage treffen Personaler immer häufiger auf Lebensläufe ohne Bild. Sie haben somit keine andere Wahl, als Deine Bewerbung rein nach den Informationen zu bewerten, die sie liefert, zum Beispiel zu Deinem bisherigen Werdegang.
Doch, sie haben eine andere Wahl: Die Bewerbung nämlich, sofern es das Auswahlverfahren zulässt, einfach ohne einen weiteren Blick auf die Qualifikationen auf den "Abgelehnt"-Stapel legen.

Tag im Büro

Den Tag kann ich mir rot im Kalender anstreichen: Die verbrannten Kalorien überwiegen die Zahl der heute gelaufenen Schritte. So passiert es, wenn man den kompletten Tag zu Hause im Büro sitzt. Normalerweise sind es etwa drei- bis viermal so viele Schritte wie kcal, vor allem auch an den Tagen, an denen ich mit dem Fahrrad zur Firma fahre. :-)
Die eine Etage wundert mich. Ich bin nämlich definitiv bei uns hier im Haus mehr als nur einmal hoch und runter gelaufen, aber okay.

Mein Ruhepuls ist übrigens so niedrig, alles in Ordnung.


Ährenbrüder Bio-Hafermilch

Seit letzter Woche neu im Sortiment haben wir zwei Sorten Hafermilch – und zwar mal nicht von einem der großen Konzerne Oatly und Alpro, sondern vom Biohof Fockenbrock in Telgte bei Münster. Weil es drei Brüder sind und sie Getreide anbauen, haben sie ihre Marke eben Ährenbrüder genannt.

Finde ich gut und so hat das Produkt den im Grunde prominentesten Platz bei uns bekommen, den es in dieser Warengruppe bei uns überhaupt gibt. Über Oatly am Kopfregal. Würde mich für die Ährenbrüder freuen, wenn das Produkt anläuft.

Fun Fact: Wir sind hier wegen des Namens uneinig. Ein paar Kollegen denken immer an den Jugend- und Streamer-Slang und halten den Namen für eine Verhohnepipelung von "Ehrenbrüder". Ich muss dagegen immer die beiden Elche Benny und Björn aus dem Disney-Film Bärenbrüder denken. Ich glaube, wenn uns von den dreien noch mal jemand besucht, frage ich mal. :-)


Vegane Hackbratenwürzmischung

Etwas sonderbar wirkte der dicke "vegan"-Hinweis auf den Hackbraten-Fix-Tüten von Knorr schon. "Gut, dass das vegan ist. Dann bekommt der Hackbraten gleich einen viel nachhaltigeren Touch!", lachten wir.

Aber klar, es gibt ja auch die tierlosen Alternativprodukte und es steht auch ausdrücklich auf der Packung, dass das Fix ebenfalls für vegetarische und vegane Gerichte wie z.B. Linsen-Gemüsefrikadellen geeignet ist. Das sei an dieser Stelle fairerweise mal angemerkt.

Schmunzeln mussten wir dennoch alle. :-)