Vom privatwirtschaftlichen Unternehmen Creditreform habe ich ein mehrseitiges Schreiben mit Fragebogen bekommen. "Wichtig für Sie! Aktualisierung der Wirtschaftsauskunft über Ihr Unternehmen", heißt es dort in der Betreffzeile.
Im Text erklärt man mir, dass eine positive Bonitätsauskunft ein wichtiger Baustein für positive Geschäftsabschlüsse ist und es daher wichtig ist, dass ich aktiv an der Gestaltung der Wirtschaftsauskunft über mein Unternehmen mitwirke.
Zur Bonitätseinschätzung möchte man die Jahresabschlüsse haben und zudem wird darum gebeten, in den Verteiler für die Bilanz beim Steuerbüro aufgenommen zu werden.
Im Fragebogen werden natürlich erst einmal die grundlegenden Firmendaten von der Adresse über Kontaktdaten bis hin zu Steuernummer und Registernummer abgefragt. Dann möchte die Creditreform noch wissen, welche Immobilien das Unternehmen besitzt, wie groß sie sind und welchen Verkehrswert sie haben, wie hoch die Umsätze der letzten Jahre sind, wie viele Mitarbeiter man im jeweiligen Jahr hatte und wie die Belegschaft strukturiert ist (Aushilfen / Festangestellte, Männlich / Weiblich), ein paar Eckdaten aus der Bilanz und die Bankverbindungen werden abgefragt und schließlich möchte man noch eine eigene Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung seines Unternehmens wissen.
Nicht eine dieser Fragen beantworte ich. Warum sollte ich auch? Ich habe mit der Firma nichts zu tun und niemand aus meinem geschäftlichen Umfeld hat die Entscheidung, mit mir zusammenzuarbeiten, von einem Unternehmen wir der Creditreform abhängig gemacht. Ist mir jedenfalls nicht bekannt. Aber die Daten, die andere niemals irgendeinem Fremden anvertrauen würden, werde ich diesem Unternehmen sicherlich nicht auch noch seitenweise auf einem Silbertablett liefern.
So hatte das Anschreiben zwar gutes Potential für einen Blogeintrag, aber nun liegt es als Puzzle für lange Winterabende in meiner Altpapiertonne.
In
Pickering hat Monika diese SPAR-Tankstelle entdeckt. Interessant finde ich, dass es nicht eine "Tankstelle mit SPAR-Markt" ist, sondern dass die komplette Tankstelle unter der Marke SPAR zu laufen scheint. Ist die SPAR nun auch noch ins Mineralölgeschäft eingestiegen?
Auch die Tankstelle gibt es
bei Street View zu bestaunen.
Vielen Dank jedenfalls auch für dieses Foto.
Etwas irritiert war Ines, als sie aus unserem Esszimmerfenster in den Garten guckte und in unserem hinten Vogelhäuschen immer wieder eine Bewegung wahrnahm.
Beim genaueren Hinsehen stellte sich heraus, dass eine Meise in unserer Futterbude saß. Verhungert wäre sie darin wohl nicht, aber der kleine Vogel hatte natürlich Panik in seinem Gefängnis.
Es bleibt die Frage, wie das Vieh da überhaupt reingekommen ist. Die einzige Möglichkeit sind eigentlich die Schlitze, durch die das Futter nach draußen rutscht – aber da das Häuschen gefüllt ist, hätte der Vogel sich da irgendwie durchgraben müssen. Sehr seltsam …
Bei Picas Tierfutter gab es nicht nur Leinen und Halsbänder zu kaufen, sondern tatsächlich auch Futter, vor allem für Hunde, aber auch Katzenfutter und alle anderen Heimtiere hätte nicht verhungern müssen.
Futter gab es bei uns nicht nur abgepackt in Dosen oder als Trockenfutter, sondern auch lose. Die einzelnen Zutaten wurden in dem kleinen Keller in einem großen Stapel an verschließbaren Schütten gelagert. Ob wir damals die Problematik mit übernommen hatten oder ob die vielen toten Motten im Keller von vergangenen Problemen zeugten, habe ich nie herausgefunden. Wir haben das System jedenfalls nicht weiter fortgesetzt und hatten diese Schütten damals beim
Auszug mitgenommen.
Zunächst standen sie lange Zeit im Keller unseres Ladens in der Münchener Straße, wo sie bis zu unserem Auszug 2020 auch nicht weiter störten. Da ich die Behälter eigentlich ganz cool fand, hatte ich sie nicht weggeworfen, sondern noch ein paar Jahre bei uns in der Halle in einer der Garagen zwischengelagert.
Inzwischen fand ich sie gar nicht mehr so cool und stattdessen sogar inzwischen ausgesprochen ekelig und so haben wir sie (auf dem Foto ist nur ein Teil der Boxen zu sehen) nun doch mit beim Entsorgungsbetrieb mit auf den großen Sperrmüllhaufen gekippt.
Ist nicht schade drum, ist eine Erleichterung!
Gestern stand ich an einer Ampel in der Nähe eines Lidl-Marktes hier in Bremen und da ich sowieso generell immer sehr aufmerksam bin und aus persönlichem Interesse vor allem auch auf technische Dinge achte und mir da im Speziellen natürlich auch alle Themen mit Bezug zu Supermärkten auffallen, guckte ich zu dem großen Rückkühler an der Rückwand des Gebäudes.
Während ich so guckte, fiel mir irgendwie ein sich bewegender Schleier auf, der meine Neugierde weckte. Beim Näherkommen erkannte ich, dass sie die Kühlanlagen offenbar mit einem Rasensprenger zusätzlich gekühlt haben.
Wir haben unsere Kühlanlagen ja auch schon bei großer Hitze
mit einem Gartenschlauch unterstützt, aber das hier toppte das noch locker in Sachen Kreativität.
Ihr müsst etwas genauer hingucken, es fällt nicht sofort auf:
Ein uns allen bekannter Mann, der hier schon in den letzten Jahren mindestens sieben Anzeigen wegen der unterschiedlichsten Ladendiebstähle bekommen hat,
hier zum Beispiel, als er einen Müllsack mit Cola-Dosen gefüllt hatte, war gestern Abend wieder hier bei uns und hat sich den Rucksack mit Feta-Käse im Gesamtwert von rund 120 Euro gefüllt.
An der Kasse ist er zügig hinter den wartenden Kunden vorbeigegangen und hat dabei schließlich auch den Alarm der Warensicherungsanlage ausgelöst. Da gab er richtig Gas. Obwohl mein Mitarbeiter geistesgegenwärtig aufgesprungen war, konnte er den Flüchtenden trotz seiner schweren Last (wie kann man mit fast 10 Kilogramm Käse auf dem Rücken noch so schnell rennen???) nicht mehr einholen.
Die Ware ist weg und der Typ bekommt eine weitere Anzeige von mir, für die er absolut gar nichts, rein überhaupt nichts, nicht das Allergeringste, nicht einmal ansatzweise und auch mit sehr viel Fantasie keinerlei Konsequenzen welcher Art auch immer (weder jetzt noch später, weder praktisch noch theoretisch und mit größter Wahrscheinlichkeit noch nicht einmal versehentlich) zu befürchten hat.
Diese Ansicht eines SPAR-Marktes in
SPARla Millor Cala Millor ist kaum von der
Google-Street-View-Ansicht zu unterscheiden.
Sogar das Handtuch (oder Strandtuch oder was weiß denn ich …) mit dem "100 €"-Aufdruck rechts im Bild an der aufgeklappten Tür des Souveniersladens ist auf beiden Bildern zu sehen.
Nein, lackierte Möbel sind kein Bio-Abfall, auch wenn sie grundsätzlich aus Holz bestehen. Dies gilt natürlich auch für Stühle aller Art. Dass die Müllabfuhr im Stadtteil Grolland diese Tonne nicht ausgeleert hat, kann ich recht gut nachvollziehen.
Heute ist übrigens der
World Elephant Day.
Als Spezies sind uns Menschen die Elefanten zwar nicht besonders verwandt, doch zeigen Elefanten viele Eigenschaften, die wir Menschen von uns selbst kennen. Die Rüsseltiere führen ein intensives Sozialleben, pflegen innige Bindungen zu Mitgliedern der eigenen und verwandten Herden. Ihre gegenseitige Hilfsbereitschaft und ihr Zusammenhalt sind beeindruckend, Elefanten trauern um verstorbene Artgenossen, sie zeigen Gefühle wie Zuneigung, Freude, Trauer, Witz, Angst und Zorn. Sie gehören zu den intelligentesten und alleine schon wegen ihrer Erscheinung zu den beeindruckendsten Wesen auf diesem Planeten und sind jeden Preis wert, geschützt zu werden.
Wer an den REA e.V. spenden möchte, kann es
hier via PayPal tun.
Die Klimaanlage funktioniert, die Monteure sind weg, alle sind happy.
Wie die Hisense-Anlage sich im Alltagsgebrauch machen wird, werden wir ja sehen. Die FantiniCosmi-Anlage war ja nun auch kein High-End-Gerät und die hat ihren Job nun auch über 15 Jahre brav erledigt. Selbst wenn die neue Anlage nur zehn Jahre hält, bin ich schon froh. Wer weiß, was in zehn Jahren ist?! Kann ja nicht jede Klimaanlage von Mitsubishi sein.
Das Außengerät hängt und ist bereits an die Kabel und Rohre angeschlossen. Das sieht so weit schon mal gut aus. Parallel zu meinem Geschreibsel hier wird gerade im Büro das Innengerät montiert.
Danach ist theoretisch nur noch notwendig, die Anlage mit einer Vakuumpumpe zu evakuieren, Kältemittel aufzufüllen und einen Funktionstest durchzuführen.
Mal gucken, ob der Rest der Installation der neuen Anlage auch ohne Komplikationen vonstatten geht. Bislang läuft es ja ganz gut.
Mitte Juni hatten wir bekanntlich
komplett neue Kassenhardware bekommen. Damit Kunden nicht betrogen werden, müssen alle Waagen im sogenannten eichpflichtigen Verkehr geeicht sein. Bei neuen Waagen wird dies über eine EU-Konformitätserklärung geregelt, welche die frühere Ersteichung durch das Eichamt ersetzt. Sie bestätigt, dass die Geräte die amtlichen Vorgaben erfüllen. Für den eichpflichtigen Verkehr (wie bei uns natürlich auch) ist diese Bewertung zwingend vorgeschrieben, bevor eine Waage genutzt wird.
In all den Jahren, in denen wir durch unsere Großhandlungen oder durch von ihr beauftragte IT-Unternehmen neue Kassenhardware bekommen haben, musste ich mich noch nie darum kümmern. Das ist und war in unseren Kreisen noch nie ein Job, den die Einzelhändler übernehmen muss. Der Aufsteller steht im Kontakt mit dem Waagenhersteller und diese Konformität wird mit einem Aufkleber an der Waage bestätigt. Thema erledigt.
Bei einer unserer drei Kassen ist das Thema leider nicht erledigt. Da ist ein Aufkleber drauf mit dem Hinweis, dass das Konfomitätsbewertungsverfahren noch nicht abgeschlossen ist und die Waage daher nicht im eichpflichtigen Einsatz verwendet werden darf. Da hatten die Monteure Mitte Juni wohl eine winzige Kleinigkeit vergessen.
Ich glaube nicht, dass eine neue Waage eines renommierten Waagen-Herstellers falsch misst und ich glaube auch nicht, dass wir in den letzten zwei Monaten uns oder Kunden betrogen haben. Aber dennoch darf die Waage ohne diese Konformitätserklärung nicht betrieben werden. Das alles wissen wir deshalb, weil vorhin tatsächlich zufällig ein Herr vom Eichamt hier war. Der "illegale" Einsatz seit Mitte Juni hat nun keine Folgen folgen für uns – aber unsere Kasse 1 ist aktuell amtlich stillgelegt. Benutzungsverbot bis besagte Konformitätserklärung erledigt ist.
Ich hoffe, das geht schnell. Bei uns in der IT habe ich daher vorhin einen Fall aufgemacht, der auch mit hoher Priorität eingestuft wurde. Ich hoffe, dass das heute noch erledigt wird, ansonsten bekomme ich nämlich nicht nur eine leichte Krise.
Der neue Server, den der Techniker provisorisch
auf dem Fußboden unterm Schreibtisch untergebracht hat, steht zwar immer noch dort unten, aber nun etwas sinnvoller und platzsparender.
Der Arbeitsaufwand, das schwere Gehäuse ganz in die Ecke links zu schieben und die Mehrfachsteckdose mitsamt Netzteil für den Router einfach oben auf den Server zu legen, belief sich auf etwa eine Minute. Aber nun besteht nicht mehr die große Gefahr, da mit den Füßen irgendwelche Kabel herauszuziehen oder gar den Schalter der Dreifachsteckdose umzulegen und das Gerät unkontrolliert abzuschalten. (Wenngleich der offenbar noch gar keine Relevanz für unsere bestehenden Systeme hat.)
Alles muss man selber machen …
Seit gut einer Stunde sind die beiden Monteure schon dabei, sich um die neue Klimaanlage in unserem kleinen Büro zu kümmern.
Erste Amtshandlung: Demontage des Altgeräts. Auf den beiden Bildern sind das Innen- und Außengerät schon weg, die alten Kabel, Schläuche und Rohre gucken aber noch aus den Wänden. Das wird aber alles erneuert, doch folgt natürlich nur ein Schritt nach dem anderen …
Auf jeden Fall wissen die beiden, was sie tun. Wenn das so weitergeht, sind die heute Vormittag noch fertig.

(Nein, glaube ich nicht, aber das wird kein Job bis heute Abend, da bin ich sicher!)