Lummo hat mir Fotos von zwei SPAR-Märkten geschickt, die immerhin schlappe 9000km Luftline voneinander entfernt sind.
Der erste befindet sich in Montignac in Südfrankreich und der zweite, den es übrigens hier und hier schonmal zu sehen gab, befindet sich in Kapstadt.
Unterschiedlich stark ausgeprägt ist bei meinen Leuten die Angewohnheit, leere Kisten auf den Flaschentisch des Rücknahmeautomaten zu stellen. Dies erleichtert teilweise die Arbeit, weil man immer schnell einen leeren Rahmen greibar hat. Wenn der Tisch natürlich so vollgestellt ist, dass nur noch die Hälfte der Flaschen draufpasst, wird's aber irgendwo albern…
Noch ein Strichcode von Monika. Hier ist der (leider auch etwas unscharfe), den sie auf einer Tüte Spekulatius von Coppenrath entdeckt hat. Auch dafür vielen Dank!
Nachtrag, 24. März 2019: Schöneres Foto vom Parallelprodukt von uns ergänzt:
So sieht übrigens die Tür des Tiefkühlschrankes von unten aus. an der Stelle, wo der pfeil hinzeigt, befand sich erst eine Art Zapfen, mit dem die Tür verankert wurde. Durch Feuchtigkeit ist das teil im Laufe der jahre vollständig weggerostet.
Meine Idee ist nun, da mitels einer mittleren Inbusschraube einen neuen Zapen zu improvisieren. Das sollte dann ein paar Monate halten.
mein Name ist Christian und ich bin Verkäufer bei einem selbständigen Kaufmann der Edeka.
Nun passiert es mir zwischendurch immer mal wieder das ich mich bei der Warenannahme schon mal verzähle oder ähnliches.
Meine Frage ist, passiert dir das auch immer noch zwischendurch? Wie gehst du mit sowas um?
Keine Ahnung, wenn wir uns verzählen, merken wir das ja vermutlich nicht. Dann lebt man halt ggf. mit dem dadurch entstandenen Verlust oder Gewinn.
Bei manchen Lieferanten (auch großen!) machen wir übrigens im Grunde gar keine Wareneingangskontrolle. Da zeigt die Erfahrung, dass sich die Falschlieferungen wertmäßig relativ gut ausgleichen und falls wirklich mal was fehlen sollte, stehen dem etliche Arbeitsstunden gegenüber, die man für die Kontrolle verbraucht hätte.
Kunden kommen und gehen. Gerade viele ältere Kunden tauchen irgendwann nicht mehr auf. Das fällt nicht immer sofort auf, aber manchmal sitzt man dann zu Hause am Esstisch, unterhält sich über die Firma und dann unterhält man sich plötzlich über bestimmte Kunden und Kundinnen und dann fällt einem auf, dass man ihn oder sie schon eine Weile nicht mehr gesehen hat.
Eine ältere Dame, die uns hier rund 15 Jahre begleitet hat und von der man gefühlt die gesamte Lebensgeschichte wusste (auch wenn das Inerfahrungbringen derselben manchmal sehr anstrengend war), ist uns nun schon einige Monate nicht mehr über den Weg gelaufen. Eine Kollegin wusste aber, dass die Kundin in der selben Bank wie sie ist und so fragte sie einfach mal beim freundlichen Mitarbeiter der Bank nach. Dort müsste ja bekannt sein, wenn Konten etc. aufgelöst worden wären.
Traurige Gewissheit: Die Kundin, die bei uns vorne am Eingang immer ein paar Sekunden stehenblieb und sich ihren Pony akkurat zur Seite kämmte, weilt nicht mehr unter uns. Schade. Sie war zwar manchmal anstrengend, aber gehörte zu den Leuten, mit denen man immer nett plaudern konnte.
Blick vom Brot aus in Richtung MoPro-Kühlregal (Molkereiprodukte). Rechts steht auf der kompletten Regallänge Kaffee/Tee/Kakao und da ist mitten im Regal auch die Vitrine zu erkennen, in der wir den klaugefährdeten Kaffee stehen haben. (Wobei "klaugefährdet" immer relativ ist. Letztendlich hat sich das Problem dann zumindest teilweise auf andere Sorten verlagert…)
Ich würde mich zum einen auch wieder über mehr Geschichten aus Finndorf freuen - der geht ja hier immer gerne im Alltag bei dir in der Neustadt unter ... und zum anderen sind es die kleinen Anekdoten des Alltags die mich bei dir am meisten reizen ... ich blogge ja inzwischen auch diverse Erlebnisse unserer Ferienfreizeit ... Es geht vieles einfach zu schnell im Alltag verloren über das man doch schmunzeln kann.
Ich bemühe mich immer, auch Dinge aus dem Markt in der Münchener Straße zu schreiben – allerdings gebe ich zu, dass ich dort entweder nur auf der Durchreise bin oder richtig konzentriert/hart am Arbeiten, so dass einem leicht der Blick für Blogbares fehlt und einem folglich auch entsprechend wenig auffällt. Hier im Markt in der Gastfeldstraße verbringe ich deutlich mehr Zeit, zumal ich hier ja auch mein Büro habe und die gesamte administrative Arbeit von hier leiste. Da bleibt einfach aufgrund der entspannteren Atmosphäre viel mehr an blogbarem Material bei mir hängen.
Daran wird sich wohl so schnell auch nichts ändern, fürchte ich.
Recht gehaltvolles (7% vol.) Bier von viven.be, das hier den Weg in unseren Leergutautomaten gefunden hat. Naja, das Bier eigentlich nicht, sondern nur der Behälter.
Es gab hier noch nie einen Adventskalender. Vor ein paar Tagen hatte ich die Idee, euch einfach nochmal zum Jahresabschluss täglich ein Foto aus dem Laden zu schicken. Nächstes Jahr sieht es hier im Idealfall schon ganz anders aus.
Leider habe ich keinen aktuellen Ladenplan und so werde ich einfach beschreiben, wo ich da gerade mit der Kamera stehe und in welche Richtung ich sie halte. Die Fotos kommen täglich um 12 Uhr und auch diesen habe ich heute Morgen (vor der Fahrt nach Köln) schon vorbereitet.
Hier der Blick direkt vom Eingang gerade in den Laden. Links ist die Gemüseabteilung, rechts das Regal mit den Spezialtäten. Geradeaus ganz hinten und ziemlich genau in der Bildmitte ist die mit Folie abgeklebte "Tür" des Tiefkühlschrankes zu sehen erahnen:
Für heute bin ich raus und das buchstäblich. Gleich geht es nämlich mal wieder in Richtung Rheinland, da ich bei einem Notar in Köln noch ein paar wichtige Unterschriften für den Kauf hier leisten muss. Melde mich vielleicht noch danach oder sonst morgen wieder.
(Wobei ich mir dringend Gedanken bzgl. der Tür vom Tiefkühlschrank machen müsste. Ich habe da eine Idee, wie man das möglicherweise reparieren kann.)
Was gestern Abend hier passiert ist, kam mehr als ungelegen. Von unserem großen Tiefkühlkschrank ist vom Scharnier ein kleiner Zapfen wortwörtlich weggerostet und so hing die schwere Glastür gestern schon leicht schief. Zunächst dachten wir uns nichts weiter dabei, rückten sie wieder zurecht und hofften darauf, dass nur irgendjemand etwas zu schwungvoll daran gerissen hatte.
Weit gefehlt. Das untere Lager war quasi nicht mehr existent und so war die Tür letztendlich doch recht entgegenkommend. Bezüglich der Tür wäre es mir egal, aber der Schrank ist nicht dafür ausgelegt, offen zu laufen. Da sich so schnell auch kein Techniker finden ließ (Was hätte der auch machen sollen?), musste eine andere Lösung her. Vorzugsweise eine, mit der das Gerät zumindest noch ein paar Monate durchhält. Der Schrank ist schon rund 25 Jahre alt und hat schon so gut wie ausgedient, aber ein paar Monate soll er noch – mehr will ich doch gar nicht…
So improvisierten wir eine mehrlagige Schicht aus Folie vor das Loch, was natürlich für die Kunden richtig blöde ist. Aber eine andere Alternative gab es nicht. Ich habe schon eine Idee, wie man die Tür reparieren kann, aber dazu werde ich wohl erst heute Abend kommen.
Aus einer Spam-Mail für irgendeinen dubiosen Windows-"Support".: "…wenn bestimmte Systemdateien verloren gehen oder korrupt werden."
Prima automatisch übersetzt. Drücken wir der Registry doch einfach ein paar Euro in die Hand und schon hat sie uns wieder lieb und verschlankt sich vollautomatisch.
Etwas irritiert war ich auf dem Weg ins Büro. Aus dem Augenwinkel war mir aufgefallen, dass bei unserer Weihnachtsdekoration doch tatsächlich jemand eine der Papp-Weihnachts"kugeln" nicht an die Decke, sondern in einen der Präsentkörbe auf dem Kühlregal gehängt hatte. Was soll denn so ein Blödsinn?
Sah mit beiden Augen aus einem anderen Winkel dann zum Glück wieder anders aus. Die Deko hängt an dem kleinen Haken an der Decke.