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Ach, Schlüssel wiedergefunden?

Eine Kundin mittleren Alters sprach uns an und bat um Hilfe. Ihr ist hier im Markt der Fahrradschlüssel abhanden gekommen und sie konnte sich nicht erinnern, wo sie ihn eventuell abgelegt haben könnte.

Wir suchten mit mehreren Mitarbeitern alle Gänge und Regale ab. Plötzlich sah ich durch eines der Schaufenster, wie die Frau mit ihrem Fahrrad davon fuhr.

Auch wenn ihr vielleicht unangenehm war, dass Sie den Schlüssel im Laufe der Suchaktion in ihrer Handtasche (oder was weiß ich, wo) wiedergefunden hat, hätte sie sich zumindest mal bei uns für die Mühe bedanken können. Immerhin sind wir da mit mehreren Mitarbeitern im Laden unterwegs gewesen, nur um ihr zu helfen.

Rechnung für den Abzweig im Keller

Eben kam mit der Post die Rechnung des Elektrikers für die Anfang Juli getätigten Installationen im Keller. Für die Arbeiten darf ich gerade knapp 2500€ berappen, davon erstaunlicherweise mal mehr Material als Arbeitszeit. Meistens ist es ja andersherum.

Nun warte ich darauf, dass die neue Unterverteilung geliefert und eingebaut wird, sind auch wieder ein paar tausend Euro – aber dann haben wir hier eine solide, sichere und vor allem moderne Grundlage für die weiteren Elektroarbeiten hier im Markt!

Corona-Blecheimer

Wir haben von einer Vertreterin einen Aufsteller mit Corona-Blecheimern bekommen. Zu jeweils zwei verkauften Sechserträgern Corona gibt es einen Eimer gratis dazu.

So weit, so gut… Jetzt müssen wir nur noch Corona-Bier in solchen Mengen verkaufen und alles wird gut. :-D


SPAR-Märkte in Ilulissat/ Grönland

Vielen Dank an Blogleserin Ruth, die mir diese Bilder von zwei SPAR-Märkten im kleinen Ort Ilulissat an der Westküste Grönlands geschickt hat. Der Laden auf dem oberen Bild liegt in der Nähe des Hafens, der andere mehr am Ortsrand.

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Und wie heißt der Laden?

Wir haben in der bereits erwähnten Facebook-Verschenkegruppe mal wieder ein paar Sachen angeboten. Eine Frau hatte Interesse und wollte wissen, wo sie die Sachen abholen kann.

Unsere Antwort: "Im SPAR-Markt in der Gastfeldstraße."

Ihre Gegenfrage: "Und wie heißt der Laden?"

Keine Ahnung.

Verkehrsunfallopfer

Auf dem Schreibtisch lag ein Notizzettel mit einigen persönlichen Daten eines Mannes, daneben der Text "Verkehrsunfallopfer". Keiner hier weiß, was der Typ eigentlich genau wollte und was wir damit zu tun haben. Er kam am Abend rein, hinterließ die Daten mit der Bitte, sie zu notieren und zu verwahren, da er "Verkehrsunfallopfer" sei und dies für uns von Bedeutung sein könnte.

Häh?! :-O

Was für eine Rechnung…

Eine ältere Stammkundin ließ sich mit dem Taxi zu uns bringen und nach ihrem Einkauf mitsamt ihren Sachen auch wieder abholen. Einem Mitarbeiter, der ihr hier im Laden bei ihrem Einkauf half, hatte sie zwischendurch noch zehn Euro Trinkgeld in die Hand gedrückt.

Damit dürfte sie für ihren knapp 40-Euro-Einkauf insgesamt fast doppelt wo viel Geld losgeworden sein. :-O

Rindersteaks & V+Curuba

Eigentlich wollte ich nur mal kurz nach ganz hinten in diesen kleinen Raum hinter dem Lager. Auch Marktleiter müssen mal pinkeln und zumindest momentan noch ist der Weg vom Büro zur Toilette mehrere zehn Meter lang. Auf dem Weg durch den Laden fiel mir ein Typ auf, der etwas alternativ wirkte, aber dabei für mein Empfinden zu ungepflegt (kleine innere Alarmglocke 1) war. Also unterbrach ich den Weg zum stillen Örtchen und bog ins Kassenbüro ab und beobachtete den jungen Mann über die Videoanlage.

Er guckte hier, guckte da, ging dann zu den Spirituosen (kleine innere Alarmglocke 2), danach zum Kaffee (kleine innere Alarmglocke 3). Schließlich ging er zur Fleischtruhe (kleine innere Alarmglocke 4) und nahm sich zwei relativ große Pakete heraus und ging damit um die Ecke (kleine innere Alarmglocke 5).

Es hätte eines der Glöckchen gereicht, denn das Fleisch verschwand dort hinter dem Regal im Rucksack und im Anschluss auch noch mehrere Dosen Biermixgetränk mit Curuba. Dann ging der Kerl zur Kasse, löste seinen Leergutbon ein und bezahlte eine Dose Billigbier. Weiter kam er nicht, die folgenden Szenen spielten sich hinten im Lager ab und endeten mit der üblichen Kombination aus Anzeige und Hausverbot…

Verwertungslogik

Ein Kunde kam mit einem T-Shirt in den Laden, Aufdruck "Kunst, ohne kapitalistische Verwertungslogik". Er führt zwei relativ siffige Leergutkästen mit sich. Da der Leergutautomat die Kästen sowieso nicht erkannt hätte, nahm mein Mitarbeiter sie ihm händisch ab.

Während er die Kästen im Lager verstaute und den Bon ausdruckte, war der junge Mann aus dem Bereich der Leergutannahme verschwunden. Mein Angestellter entdecke ihn an ganz anderer Stelle im Laden und rief ihm zu, während er ihm den Leergutbon entgegenhielt: "Hey, auf den Kisten war Pfand drauf."

Kunde: "Hach? Nee, wirklich? Wieso das denn?"

Eine weitere Kollegin, die das mitbekommen hatte, kommentierte das gewohnt lakonisch: "Der lebt seine Prinzipien."

Schüsse in der Wohnung über dem Laden

Gestern Abend trudelten plötzlich sowohl bei mir als auch bei meiner Frau vor allem via WhatsApp von unterschiedlichen Personen Hinweise darauf ein, dass "ca. 9 Polizeiwagen" bei uns vor dem Laden stehen sollen und Polizisten "mit Maschinenpistolen" herumlaufen würden. Es kam die besorgte Frage auf, ob bei uns im Laden alles okay wäre. Ich machte mir allerdings keine großen Sorgen: Die Alarmanlage in der Firma war ruhig und ich vermutete vollkommen vorurteilsfrei, dass mal wieder in der Spelunke auf der anderen Straßenseite große Action war.

Dem war allerdings nicht so. Zwei Männer hatten in einer der Mietwohnungen genau hier über dem Laden getrunken und gespielt und waren darüber so in Rage gekommen, dass einer schließlich mit einer Schreckschusswaffe herumgeballert hat, wie u.a. hier nachzulesen ist. Da momentan in ganz Deutschland die Nerven blank liegen, hatte sogar Nonstopnews eine Meldung daraus gemacht.

Sag mal einer, das sei langweilig hier…



(Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Nonstopnews!)

SPAR-Markt in Cardiff

Diesen kleinen SPAR gab es hier vor ein paar Jahren schon einmal, aber mittlerweile wurde er äußerlich etwas umgestaltet.
Dieses Foto hat mir Blogleser Daniel geschickt und gleich noch eine weitere Information mitgeliefert: Der Laden befindet sich nämlich in unmittelbarer Nähe (nämlich auf der anderen Straßenseite) zum Cardiff Castle. Wenn man als Tourist da ist, kann man den kleinen SPAR also eigentlich gar nicht übersehen. :-)

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