Jan hat mir dieses Bild eines SPAR-Marktes in Øsby bei Haderslev (Dänemark )geschickt und schrieb: "
Auf 400 qm gibt's da alles, was man braucht. Das ist neben Campingplatz-Läden auch die einzige Einkaufsmöglichkeit im Umkreis von 10 km."
Vielen Dank dafür, wenngleich eher nur zu erraten ist, dass sich da ein Laden mit Tanne versteckt.
Vielen Dank an Blogleser Jens M., der mir gleich fünf Bilder von SPAR-Märkten aus Norwegen geschickt hat.
Dieser Laden mit der Holzfassade befindet sich in
Kristiansund:
Dieser flache Bau befindet sich in
Florø, norwegens westlichster Stadt.
Ebenfalls in Florø befindet sich dieser SPAR mit zwei Eingängen:
In
Kristiansand, einem der südlichsten Orte des Landes, befindet sich dieser SPAR. Wenigstens einer, wirklich nach Skandinavien aussieht.
So… Damit ist ein wichtiger Schritt für die Modernisierung hier von Gebäude und Laden getan: Die neue moderne Unterverteilung hängt und ist ans Stromnetz angeschlossen. Von nun an können wir nach und nach sämtliche Verbrauche und Steckdosen dort anschließen und irgendwann mal die marode alte Technik endgültig deaktivieren.
Ihr seht, es geht schon weiter, aber bevor wir hier im Laden mit großen Veränderungen weitermachen, zum Beispiel den neuen Kühlregalen, soll erst mal die neue Infrastruktur im Hintergrund stehen. Und das tut sie ab heute!
Es geht weiter mit den Modernisierungen: Heute wird im Keller die neue
Unterverteilung installiert und angeschlossen. Der Schrank hängt schon an der Wand, nun braucht "nur noch" die Einspeisung von oben in den Schrank geführt und angeklemmt zu werden. "Nur noch" in Anführungszeichen, da solche Arbeiten mit einem 45mm dicken Kabel (am rechten Bildrand noch zu erahnen) doch schon etwas aufwändiger sind. Die Strippe ist extrem steif und so biegt man sie sich nicht mal eben so hin, wie man sie gerade braucht…
Ein Kollege stand vor dem Leergutautomaten und fütterte ihn mit unseren händisch angenommenen Einweggebinden, als eine Kundin ankam. Mein Mitarbeiter beendete seine Arbeit, zog den Bon und ging zur Seite: "
Bitte sehr, der Automat gehört ganz Ihnen."
Kunden: "
Nee. Ich wüsste auch gar nicht, wohin damit."
So weit kommt das noch. Der bleibt hier!
Coca Cola hat die 0,5l-PET-Mehrwegflaschen eingestellt. Damit ist auch der für mich persönlich wichtigste Artikel verschwunden, nämlich die Coke Light Lemon C in kleinen Flaschen. Ab einem Liter aufwärts gibt es sie noch, aber das ist nichts mehr für mal eben schnell unterwegs.
Schade. Ich war bei dem Produkt mein bester Kunde.
Ein Anbieter von Kaffee hat mir einen Belieferungsvertrag geschickt, in dem ich mich u.a. verpflichten würde, die Artikel zum vorgegebenen Preis anzubieten – mit einer aus meiner Sicht geradezu lächerlichen Handelsspanne.
Damit die Spanne halbwegs brauchbar würde (immer noch bescheidene 13%), müsste ich zustimmen, permanente Zweitplatzierungen in Form von Displays im Laden aufzustellen. Displays mit Markenkaffee. Klar. Sicher. Nicht.
Ergo: Vertragsvorlage in die Tonne, die Belieferung wird demnächst eingestellt und unser Kaffeesortiment verringert sich in den nächsten Wochen um ein paar Artikel. Passt schon, da ich im Rahmen der Renovierung ohnehin das Kaffeesortiment eindampfen wollte.
Kay hatte im April schon in La Seyne einen kleinen SPAR entdeckt.
Vielen Dank für die Zusendung!

"La Seyne liegt gleich westlich von Toulon an der Mittelmeerküste und ist mittlerweile ein Kreuzfahrthafen auch für die ganz großen Schiffe. Das Hafengelände ist noch recht neu und man kann erkennen, dass es ein umgewandeltes Werft- und Marinegelände ist. Entsprechend neu ist auch der Spar-Markt. Dessen (zur Mittagszeit) einziger Angestellter war sehr freundlich und hilfreich."
Hallo Björn,
nach vielen Jahren als Blogleser habe ich heute die Gelegenheit genutzt, mal in deinem Markt vorbeizukommen. Ich hatte zwischen meiner Ankunft aus Stuttgart am Flughafen und dem Beginn meiner Konferenz etwas Zeit. Ist ein lustiges Gefühl, wenn man zum ersten Mal an einem Ort ist, den man virtuell schon so gut kennt. Und deine Mitarbeiter waren der Traum - freundlich und aufmerksam.
Also, weiter so!
So eine E-Mail bekommt man doch gerne.
Michael hatte eine Frage:
Bemerkst Du den Einfluss von Gratis-Test-Aktionen (z.B. von Procter & Gamble) auf den Umsatz?
Konkret: Procter&Gamble wirbt mit Dash-Gratis-Testwochen (https://www.for-me-online.de/schlagwort/dash-testwochen-so-geht-s). In meinem Stamm-Rewe habe ich nun eine Flasche Dash gekauft und dabei gesehen, dass immer noch Flaschen mit einem alten Aktions-Aufkleber (einzulösen bis September 2015!) im Regal stehen. Das lässt mich vermuten, dass Dash-Flüssigwaschmittel trotz Gratis-Aktion nicht gerade zu den stärksten Umsatzbringern zählt. Ich hätte erwartet, dass alle Waren mit einem "Gratis"-Aufkleber sich quasi wie von selbst verkaufen…
Auch hier ist es nicht anders. Irgendwelche Coupons, Gratis-Aktionen oder sogar direkt Artikel zum Mitnehmen bewirken keine enorme Steigerung der Absätze eines Artikeln.
Ob das speziell an meinen Kunden liegt oder ob solche Aktionen auch einfach nur zu leicht übersehen werden, weiß ich nicht.
Ich würde sagen, dass Artikel sich nur aufgrund irgendwelcher Draufgaben nicht deutlich besser verkaufen – aber die Kunden, die das Produkt sowieso kaufen wollten, freuen sich.
Typ kommt rein, packt sich beinahe unbemerkt geschätzt ca. 20 große Tafeln Milka-Schokolade in den Rucksack und verschwindet einfach wieder.
Ein Kollege ist zwar misstrauisch geworden, doch nachdem er auf der Videoaufzeichnung nachgesehen hatte, war der Dieb schon verschwunden und außer Sichtweite.
Wird das gerade immer schlimmer?
Blogleserin Hannah hat mir dieses Foto von einem SPAR-Markt in
Lyon geschickt.
Vielen Dank dafür.
"
Ich bin gleich fertig mit ausladen …"
Danke, ich bin
jetzt fertig mit allem und würde gerne nach Hause.
Eine junge Frau sollte für eine wohl schon etwas ältere Dame Bier kaufen. Da sie hier im Laden mit den vielen Beck's-Variationen wohl etwas überfordert schien, rief sie bei ihrer Auftraggeberin an und erklärte das Dilemma.
Durch die eingeschaltete Freisprecheinrichtung schnarrte es in genervtem Tonfall: "Wenn du nicht klarkommst, kommt nach Hause!"
Sehr freundlich. Das wäre dann zumindest für mich das letzte Mal, dass ich für sie Bier holen gegangen wäre.
Blogleserin Marion hat mir ein Foto von ihrer kleinen Küche in ihrer Firma geschickt. Dort ist eine Mini-Spülmaschine noch unterhalb des Spülbeckens installiert.
Erstaunlich alles… In den fünf Läden, in denen ich vor meiner Selbstständigkeit untergekommen bin, gab es auch keine Spülmaschine. Da hatte jeder seinen Kram nach Gebrauch wieder abgewaschen und gut war's…
Hier seht ihr übrigens, wie sich jemand so eine Spülmaschine eingebaut und den dafür unter der Spüle notwendigen Platz geschaffen hat.