Blogleserin Moni hat mal wieder an mich gedacht, als sie die SPAR-Tanne entdeckt hat und mir zwei Fotos aus Glasgow geschickt. Vielen Dank dafür!
Der Markt auf dem oberen Foto befindet sich in der Nähe der Subway-Station "George's Cross" und der auf dem unteren Bild, den ich hier vor knapp sieben Jahren schon einmal hatte, liegt (möglicherweise) an der Great Western Road:
Habe gestern Abend im Chat einem Bekannten angeboten, dass er seine Ausbildung auch bei mir machen könnte. In seinem jetzigen Ausbildungsbetrieb ist er nicht so glücklich, aber das war vorher nun mal nicht abzusehen.
Nun liegen rund 400km Luftlinie zwischen seiner Heimat und mir hier, so dass er sich nun, wenn er das Angebot annehmen möchte, allerdings selber aus der Entfernung um Wohnung, BAB und Umzug kümmern müsste. Es ist übrigens, entgegen der weitläufigen Annahme, überhaupt kein Problem, die Ausbildung auch im laufenden Jahr anzufangen. Die Handelskammern sind froh über jeden vermittelten Auszubildenden. Einzig den Stoff in der Schule müsste er nachholen, aber das ist gerade bei einer Ausbildung im Einzelhandel keine nennenswerte Herausforderung.
Ich arbeite mich momentan durch die Kataloge unseres Feuerwerks-Lieferanten. Das war immer Pyro-Partner in Berlin, die ja nun seit einer Weile zu NICO gehören.
Es gibt wirklich coole Artikel. Batteriefeuerwerk, das bis zu 70 Meter (!) hoch schießt und Effekte beinhaltet, die man aus dem Profibereich kennt, z.B. Chrysanthemen. Leider kosten diese Batterien auch gleich mehrere zehn Euro im Verkauf, so dass ich darauf wohl gänzlich verzichten werde. Ich gehe jedenfalls nicht davon aus, dass wir die hier verkaufen können. Schade eigentlich.
Mal irgendwelche Ware (gedankenlos) irgendwo im Regal abzustellen, kennen wir ja schon. Bei kühlpflichtiger Ware ist das dann manchmal auch ärgerlich.
Wer auch immer eine Packung mit geräucherten Sprotten HINTER die Saftpackungen im Getränkeregal geschoben hat, dürfte dies aber mit hundertprozentiger Sicherheit nicht "in Gedanken" gemacht haben. Da unterstelle ich schon ganz starken Mutwillen.
Ich muss jedes Mal schmunzeln, wenn ich am "Elefant" vorbeifahre und mal wieder die Rollläden genau unter dem Schild mit der angegebenen Öffnungszeit ganz unten sind.
Da die Zufahrt zu unserem Hof mal wieder legal zugeparkt war, musste der LKW des Entsorgungsunternehmens nun schon zweimal erfolglos wieder davonfahren. Montag starten wir einen dritten Versuch.
Wie hoch werden wir die plattgepressten Plastikflaschen stapeln können?
Wir hatten vor "längerer" Zeit (Monate bis wenige Jahre her) mal an der Kasse Falschgeld bekommen, das unbemerkt angenommen wurde. Es handelte sich dabei um eine 20€- und eine 50-Euro-Blüte. Die beiden Scheine lagen in einem Briefumschlag als geplante Anschauungsobjekte bei mir im Tresor und gerieten dort in Vergessenheit. Habe sie dann vor ein paar Wochen einfach mal mit dem Hinweis "zur Kenntnisnahme" zur Polizei geschickt. Auch mit dem Hinweis, dass ich keine Ahnung habe, wann ich die Fälschungen von wem bekommen hatte.
Nun kam das Textbaustein-Schreiben der Staatsanwaltschaft mit dem Hinweis, dass der Täter nicht ermittelt werden konnte. Das kam jetzt wenig überraschend.
Vielen Dank an Blogleser Alexander, der diesen SPAR im Einkaufszentrum "L'Atrium" in Douala, Kamerun entdeckt hat. Alles ist noch (noch, hrhr…) nagelneu und blitzsauber und mit der blauen Fassade sieht das schon recht edel aus.
Von innen gab es keine Fotos für mich, da das Fotografieren dort ausdrücklich streng verboten ist und da der Eingang sogar von bewaffneten (!) Sicherheitsleuten bewacht wird, wollte Alex das auch nicht riskieren.
Fundstück gestern Morgen vor dem Laden auf dem Gehweg zwischen den Fahrradständern. Inzwischen entsorgt, aber dass überhaupt jemand seinen Müll dort einfach deponiert, muss doch wirklich nicht sein…
So sieht's dann aus, wenn in der Dr. Oetker Puddingverpackungsmaschine eine neue Rolle mit der Folie für die Beutel eingelegt wird und die nicht korrekt verschlossene Packung mit der Klebestelle nicht aussortiert wird. Dann landet er eben im Handel, der ihn dann auf seine Kosten entsorgt…
Vielen Dank an Blogleser David, der mir dieses Foto eines SPAR-Markts in Arles in der Provence geschickt hat. Der Laden hat ein Elektro-Dreirad als Lieferfahrzeug vor der Tür stehen:
Ein defektes Überdruckventil hat übrigens dafür gesorgt, dass hier insgesamt 32kg Kältemittel nachgefüllt werden mussten. Teurer Spaß… Ich weiß gerade nicht den genauen Kurs, aber pro kg kostet sowas durchaus ein paar zehn Euro.
Alleine darum freue ich mich auf die neuen steckerfertigen Kühlregale hier im Markt. Wenn ein Defekt auftritt, ist er lokal auf ein maximal 3,75m langes Modul beschränkt. Dazu kommt, dass die vielen langen Rohrleitungen vom Maschinenraum zu den Kühlanlagen natürlich auch mit Kältemittel gefüllt sind. Insgesamt also deutlich mehr, als ich in der zukünftigen Anlage haben werde.
Apropos… Da könnte so langsam mal das Angebot rüberkommen.
Was ich schon immer mal fragen wollte, bei deinem riesigen Sortiment und der kleinen Fläche muss der Aufwand zum nachfüllen doch gigantisch sein oder?
In "meiner" Filiale kommen wir kaum hinterher und das bei 800 m2 Fläche.
Es geht. Wir haben bestimmte Waren(gruppen), die wir tatsächlich auch zwischen den eigentlichen Lieferungen nachpacken müssen (z.B. Tiefkühlpizza, Eiswürfel, Zigaretten, Toilettenpapier) – aber wir kommen mittlerweile mit den Lieferzeiten ganz gut klar. Zweimal in der Woche die große Lieferung von der Edeka, zweimal in der Woche Mehrweg-Getränke, täglich Frischwaren und Gemüse. Wir fassen hier zwar im Durchschnitt täglich mehrere hunderte Artikel an, aber dass wir nicht hinterherkommen, kann ich nicht gerade behaupten. Organisation ist alles.