Das Foto zeigt einen kleinen SPAR in Portmarnock (Strand Rd, Portmarnock, Co. Dublin, Irland). Vielen Dank an Blogleser Dietmar, der dabei an mich denken musste und den Laden gleich fotografiert hat.
Dann war da der Kunde, der ständig vier Aufbackbrötchen haben möchte, die wir auf Anfrage dann jeweils extra für ihn einpacken. Bereitet man das ausnahmsweise schon mal vorher vor, kommt er natürlich nicht…
In einer Ecke hier im Lager hatten wir alte Regalteile gelagert. Zwei Meterstücke standen aufgebaut in der Ecke, alle anderen Einzelteile lagen darauf gestapelt. Teilweise alte Sachen, teilweise unbenutzte Neuware. Die Materialien lagen dort, weil man sowas ja "immer mal gebrauchen" kann. Tatsächlich war da wohl über zehn Jahre niemand mehr ernsthaft dran und da ich hier mit der Renovierung sowieso komplett neue Regal(system)e verwenden werde, hatte sich das ohnehin erledigt.
Vor einer Weile sprach mich ein Freund an, ob ich eine Idee hätte, wo er für grobe Lagerzwecke günstig alte Regale bekommen könnte. Hatte ich.
Vielen Dank an Blogleser Andreas Z., der mir dieses Foto eines SPAR in Amsterdam geschickt hat. Den Laden hatten wir hier vor ein paar Jahren zwar schon einmal, aber wenn man schon so eine Rubrik hat, kann man ja auch gleich den Wandel der Zeit protokollieren.
Die größte Inspiration hatten wir gestern im ersten Laden bekommen, einem EDEKA-Markt im Raum Rotenburg/Wümme, der etwa doppelt so groß ist wie mein Markt hier in der Neustadt. Die Getränkeabteilung ist wie ein langgezogenes U aufgebaut, entsprechend auch nur an einer Seite geöffnet. An den Wänden standen höhere Regale, die drei Gondeln in der Mitte waren gerade noch überschaubar.
Da wir hier sehr viele Getränke im Sortiment haben (und auch verkaufen), würde ich die Abteilung am liebsten 1:1 kopieren. Woher ich die drei Meter mehr Platz nehmen soll, die ich dafür bräuchte, weiß ich noch nicht – aber da wird sich schon eine Lösung finden.
Interessanteste Änderung dürfte für uns wirklich sein, dass ich den Durchgang zum "Außengang" vor dem Regal mit Tiernahrung schließen werde. Wir halten das allerdings für nicht weiter problematisch, der sich daraus ergebende Vorteil liegt klar auf der Hand: Wir können mehr Regalfläche schaffen, die wir dringend benötigen.
Nicht für uns geeignet, aber durchaus an dieser Stelle erwähnenswert finde ich dieses Spirituosenregal. Ungewöhnlich war die Vitrine, die auf einem Fachboden aber in voller Länge das Regal durchzog. Bietet aber durchaus den Vorteil, dass man die Ware innerhalb der Vitrine etwas besser thematisch sortieren kann.
Darum ging es mir gerade aber gar nicht, sondern um die obersten beiden Fachböden. Sie sind ohne Hocker oder Leiter nämlich nicht erreichbar. Da stehen allerdings auch im Grunde ausschließlich Artikel jenseits der 40 Euro drauf. Sicherlich keine Produkte, für die man halbstündlich auf die Leiter steigen muss – die aber eine exklusive Sortimentserweiterung darstellen.
Die Säulen der Regale sind übrigens knapp 3m lang und müssen bei solchen Konstruktionen zwingend an der Wand befestigt sein. Also keine Angst, dass da etwas umfallen könnte:
Ein kleinerer Markt vom ehemaligen SPAR-Kollegen Niemerszein mit interessanter Beleuchtung in der Getränkeabteilung. Aus der Entfernung sah das zwar schon sehr cool aus, aber unmittelbar in der Abteilung empfanden wir das Licht durchaus als unangenehm. Hatte mir sowas in der Art für meinen Laden hier in der Gastfeldstraße auch schon überlegt, aber werde das wohl verwerfen.
Selber Markt. Mit den engen Gängen ist das Leben nicht immer leicht, ich kenne das Problem ja hier von meiner eigenen Fläche, und so wurde ein Schokoladenregal kurzerhand in 10cm Tiefe selbst konstruiert. Sowas finde ich cool. Ich bin ein Freund von pragmatischen Lösungen:
Bei der gestrigen "Shopseeingtour" haben wir mehrere (überwiegend kleinere) Supermärkte im Raum Lüneburger Heide / Hamburg besichtigt. Das war insgesamt sehr inspirierend, vor allem unsere Getränkeabteilung wird demnächst das lange ersehnte Update bekommen. Dazu aber später mehr.
Hier erst mal die beiden Leergutautomaten eines größeren Edeka-Marktes in Hamburg. Keine Inspiration für uns, aber ich musste doch schmunzeln, dass sie die beiden Automaten hinter massiven Türen aufgestellt haben, die während der Ladenöffnungszeit einfach offen stehen:
Wir sind heute bis zum späten Nachmittag mit dem Mitarbeiter einer Ladenbaufirma unterwegs und gucken uns mehrere große Supermärkte bis hoch nach Hamburg an, die u.a. von dieser Firma mitgestaltet wurden. Ideen sammeln für unsere eigene Modernisierung.
Wobei ich ja schon froh wäre, wenn es hier mit den Planungen für die (Kühl-)Technik schon mal weitergehen würde. Das "Aufhübschen" kommt dann später…