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Sofortbilder von mir und der Kamera

Kleines Abschiedsgeschenk vom Kamerateam: Zwei kleine Sofortbilder, die für die Einleitung des Fernsehbeitrags verwendet werden sollen. Ich weiß gar nicht, ob es bis heute überhaupt jemals ein Sofortbild von mir gab. :-)

Der Beitrag wird wohl in ca. zwei Wochen gesendet werden. Hoffentlich denke ich daran, ihn anzugucken oder sogar aus der Mediathek zu ziehen und euch –natürlich– auch rechtzeitig darauf hinzuweisen.


Uhrenvergleich

Was mir gerade beim Betrachten des letzten Fotos aufgefallen ist: Die Uhr in meinem Handy geht ja absolut genau. Die Funkuhr hier im Laden (Wie viele Supermärkte kennt ihr, in denen eine Uhr hängt?) zeigt 16:15:02 Uhr an und auch das Foto ist laut EXIF-Daten um 16:15:02 Uhr entstanden. Braves Lumia*. :-)

(*) Ja, immer noch. Fast zwei Jahre schon und ich will kein Handy mehr mit einem angebissenen Apfel haben!


Ein Foto machen…

Für den Fernsehbeitrag wollte der Redakteur gerne noch ein paar Bilder haben, wie ich für einen hypothetischen Blogeintrag ein paar Bilder im Laden mache. "Brauchst nicht auf den Auslöser zu drücken, das soll ja nur so aussehen" – das hat mich dann aber nicht davon abgehalten, doch draufzudrücken.

Huhu. :-)


Buten & Binnen

Momentan sitze ich hier am Rechner, um ein bisschen Material zu liefern, das wir mit der Kamera aufnehmen können, um zu zeigen, wie ich einen Blogeintrag schreibe.

Das dazugehörige Foto kommt später, dafür war jetzt gerade keine Zeit. Ist schon komisch, hier zu sitzen und vier drei Leute gucken einem dabei zu… :-)

[…]

Da die Zeit für diesen Beitrag nicht ausreicht, muss ich jetzt doch noch weiter schreiben. Es kitzelt ja in den Fingern, das Foto zu machen, aber ich soll hier sitzen und schreiben. Wenn ihr also den Beitrag irgendwann im Fernsehen betrachten könnt, dann denkt an mich. Das sind diese Zeilen, die ich gerade schreibe, als ich so leicht grinsend mit dem Blick zwischen Monitor und Tastatur wechsle und dabei totaaaaal konzentriert auf den Bildschirm gucke.

An dieser Stelle kommt eine kleine Kamerafahrt auf einem meiner Bürostühle. Sollte das irgendwie ruckeln, liegt das an den ollen Rollen. Aber ich glaube, dass das rausgeschnitten wird. Die Rollen sind einfach zu unrund, buchstäblich…

Ist schon seltsam, hier zu schreiben. Des Schreibens wegen. Die Kunst der Kunst wegen, wie bei MGM. Ihr kennt das ja…

[…]

Nun steht der Mann mit der Kamera hinter mir. Ich fühle mich verfolgt.

Hah! Das war wohl inspirierend. Nun steht die Kamera neben mir. BLOSS nicht bewegen!!! Genau neben mir und guckt zu, was ich hier schreibe. Das ist schon echt seltsam. Als Blogger ist man wohl automatisch leicht exhibitionistisch veranlagt. :-)


Fernsehtermin

Gerade einen Anruf bekommen, dass die Fernsehleute wohl so gegen 15:15 Uhr hier im Markt sein werden. Obwohl das nun wirklich nicht der erste Termin dieser Art für mich ist, bin ich doch irgendwie immer wieder nervös. :-)

Schnee? Salz!

Als ich bei meiner Halle ankam, staunte ich etwas: "Wieso liegt hier noch Schnee?", dachte ich zuerst und kam dann aber ganz schnell darauf, dass der vermeintliche Schnee Unmengen an Streusalz waren, die offenbar mein beauftragter Winterdienst dort hinterlassen hat – gemäß dem Motto "viel hilft viel"… Aber das ist doch schon etwas arg übertrieben.

Werde ich gleich mal weiterleiten. :-O


Fernsehschnieftermin

Heute ist ja der angekündigte Termin von Radio Bremen Fernsehen für den "Shopblogger"-Bericht auf Buten & Binnen. Ich mag den Termin ja nicht noch mal verschieben, schon gar nicht so kurzfristig. Aber nachdem ich in den letzten Tagen viele Stunden bei Nässe und Kälte mit schwerer Arbeit im Garten verbracht habe, hat mich meine Erkältung wieder eingeholt. Ich fühl mich ganz matschig, die Nase ist zu und meine Stimme ist auch schon wieder auf Abwegen.

Aber jetzt zieh ich das durch, wenn auch ziemlich näselnd.

Umtauschgrund: passt nicht

Ein Mitarbeiter kam mit einem Kassenbon von einem Umtausch zu mir ins Büro. Er fand die Kombination "Damenbinden" und "passt nicht" amüsant und verbloggenswert. Gekauft hatte die Binden ursprünglich ein Mann für eine Bekannte. Gut, da kann sowas mal passieren…

Das hat mich an eine kleine Anekdote aus meiner Ausbildung erinnert. Ich könnte zwar schwören, dass ich die Geschichte hier schon mal festgehalten habe – aber ich finde bei keinem der möglichen Suchbegriffe einen Treffer. Also:
Unsere Leergutannahme war damals noch komplett manuell und an der Tür zwischen Laden und Lager eingerichtet. An der Leergutkasse haben sich nicht nur Kunden mit Leergut angestellt, sondern auch sämtliche Serviceleistungen wickelten wir dort ab, unter anderem auch Umtäusche und Reklamationen.
Ich hatte damals gerade eine recht lange Schlange dort stehen und hinter den nächsten drei Kunden mit Leergut wartete eine Frau mittleren Alters mit einer Packung Damenbinden in der Hand. Während ich die Flaschen wegsortierte, versuchte ich mir irgendeinen Spruch auszudenken, um den (erwarteten) Umtausch etwas mit Smalltalk aufzulockern. Aus irgendeinem Grund hatte ich es aber geschafft, im Kopf aus den Binden ein Paket Babywindeln zu machen.

Die Kundin war dran, sagte, dass sie die Binden umtauschen möchte und ich versuchte es mit einem lockeren Spruch: "Passen die nicht?"

Die Frau guckte mich mit einem frostigen Blick an und ich wünschte mir damals, dass sich der Boden im Lager spontan auftut. Tat er aber nicht und so füllte ich den Gutschrift-Beleg aus, drückte der Frau den Zettel in die Hand mit einem knappen Bitteschön in die Hand. Sie nahm ihn und stampfte davon.
Das war bis heute eigentlich die peinlichste / unangenehmste Geschichte, die ich aus meiner Zeit im Einzelhandel zu erzählen hatte. Und dann kommt eine Frau daher und tauscht Binden um, weil sie nicht passen. Da war meine Frage vor über 20 Jahren ja durchaus legitim gewesen. :-D


Talkrunde

Von einer Szenekneipe hier in Bremen wurde ich vor allem in meiner Rolle als Blogger zu einer Talkrunde eingeladen. Finde ich wirklich nett, dass sie an mich gedacht haben, aber die Veranstaltung kollidiert mit einem wichtigen privaten Termin, der dann doch Priorität hatte.

Erst so, dann so…

Vor rund drei Jahren hatte ich eine Aushilfskraft eingestellt. Wir haben uns damals mit dem Bewerber zu in einem langen Gespräch getroffen und in Abwägung seiner Möglichkeiten und meiner Ansprüche habe ich eine komplett neue Stelle geschaffen, die ihm regelrecht auf den Leib geschneidert war, wie man so schön sagt. (Hallo, welcher Arbeitgeber macht sowas?)

Nach nicht einmal einem halben Jahr kündigte er wieder. Da war plötzlich von ihm die Rede davon, dass er hier angeblich von mehreren Mitarbeitern gemobbt worden wäre und dass das ja schon kein Kavaliersdelikt mehr sei und dass ich da zu handeln hätte und dass hier sowieso alles ganz, ganz schlimm wäre. Was ja auch der Grund dafür wäre, dass hier so viele Mitarbeiter schnellstmöglich wieder kündigen würden. (Aha?) Dann hat er mir noch (allerdings fehlerhaft) seine noch abzurechnenden Stunden vorgelegt und direkt mit dem Gang zum Arbeitsgericht gedroht, falls ich das nicht umgehend und sauber abrechnen würde.

Ich blieb in der ganzen Zeit so gelassen wie möglich und bemühte mich, einfach nur alles sauber abzuwickeln. Was ich dem Typen angetan haben soll, dass ich mir solche (meiner Meinung nach unberechtigten) Vorwürfe, die teilweise auch ganz schön unter die Gürtellinie gingen, anhören musste, weiß ich bis heute nicht.

Was ich weiß, möchte ich euch aber gerne sagen: Durch solch beklopptes Verhalten verschwindet meine Motivation, fremden Menschen etwas Gutes zu tun, ohne eine unmittelbare Gegenleistung dafür zu bekommen.

Termin? Kassentisch? Hallo?

Eigentlich wollte der Mitarbeiter der Firma, die Kassentische baut, um halb Zehn schon hier sein. Selbst wenn er im Stau stünde, hätte er ja mal eben anrufen können.

Arbeite ich eben derweil meine Blognotizen ab…

Geliefert: Ostersüßwaren 2017

Seit heute haben auch wir endlich die Ostersüßwaren. Bei mir nur in Form von ein paar Aufstellern, aber das wird schon reichen. Die Artikel werden vielleicht heute noch, aber ansonsten spätestens morgen ihren Weg in den Laden finden: