Als Dauerstammkunde im hiesigen Hornbach habe ich mich mal mit ein paar Komponenten für ein Regalschienensystem ausgestattet. Zwei stabile Schienen, acht Konsolen dazu, dann noch vier maßangefertigte Fachböden und schon steht dem neuen Regal nichts mehr im Wege. Doch, das alte Regal. Das kommt am Nachmittag schon mal weg…
In der Ecke auf dem Damenklo hatte ich als Regal für die Reinigungsmittel- und sonstigen Utensilien ein ausgedientes IVAR-Regal von Ikea aufbauen lassen. Das kann aber leider so nicht bleiben. Ich hatte bei den Überlegungen, ob die Wischmaschine in die Ecke passt, schon sehr früh ausprobiert, ob das alles auch so klappt. Der gelbe Balken stellt die Gesamtbreite der Nische dar. Putzmaschine und der auf dem Foto sichtbare Wischwagen passen nebeneinander dort hin.
Mit diesem Holzregal passt es jedoch nicht mehr so wie ich mir das irgendwann mal vorgestellt hatte, da durch die Konstruktion des Regals insgesamt fast 15 Zentimeter Platz verloren gehen. Nutzbar ist faktisch nur noch die durch den roten Balken dargestellte Breite. DAS ist zu wenig.
Da werde ich mir also noch ein neues System ausdenken müssen. Mir schweben da ein paar stabile Wandschienen mit entsprechend dimensionierten Konsolen und maßangefertigten Fachböden vor.
Seit einer Weile haben wir auch die "EDEKA fair!"-Milch im Sortiment, bei der noch zehn Cent zusätzlicher Erlös an die Erzeuger gehen.
Was haltet ihr davon? Ist das eine faire Alternative parallel zur billigen Milch mit markttauglichen Preisen oder ist es eher unehrlich und ein Eingeständnis?
Fas-zi-nie-rend!
Kaum bloggt man darüber, weil einem Kunden sowas passiert ist, zündet man zu Hause eine Kerze der selben Marke an und saut sich seinen eigenen Kerzenständer, in diesem Fall ein Windlicht aus Glas und Metall, mit Wachs voll.
Im Gegensatz zu dem Kunden hätte ich da aber, auch wenn ich nur ein gewöhnlich zahlender Kunde gewesen wäre, keine große Welle draus gemacht. Hätte das Windlicht wieder irgendwie gereinigt und die Kerzen einfach nicht wieder gekauft und maximal noch im Laden auf die bescheidene Qualität der Kerze hingewiesen…
Die Handwerker im Damenklo sind fertig, der neue Wasserhahn und der Trichtersiphon haben ihre Plätze gefunden. Nun müssen wir nur noch die Löcher wieder verschließen und dann ist die Baustelle endgültig erledigt. Bleibt zu hoffen, dass der Trichter sich auch tatsächlich als praxistauglich herausstellt.
Treffen sich zwei Kunden im Supermarkt vor dem Leergutautomaten, an dem mal wieder ein "Defekt!"-Schild hängt.
Sagt der eine zum anderen:
"
LEERGUTMANN!!!"
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dieser Stelle.)
Der übliche SEO-Werbeschrott. Who the hell is Peter?
Und wieso werde ich, der ich alleine persönlich im Impressum stehe, "geihrzt"? Und warum werden hier Dinge nur zu 99% besprochen. Soll das heißen, dass ich hier ein Prozent unterschlage? Jetzt bin ich beleidigt.
Mit denen rede ich doch nicht mehr. Pöh.
Neben dem Loch der 60mm-Kernbohrung haben die Sanitärleute noch ein kleines Loch gebohrt, durch das…
…nun eine Wasserleitung aus dem Keller nach oben geführt wird. Nun haben wir im Damenklo immerhin schon mal eine neue Zapfstelle. Gleich wird daneben noch der neue Trichtersiphon (liegt da rechts im Foto auf dem Fußboden) installiert und dann ist hier wieder ein kleiner Schritt geschafft.

Okayokayokay, ich gebe zu, mit den von mir vor ein paar Tagen bestellten
Hebekissen war ich wohl doch etwas zu optimistisch. Die schaffen zwar 125kg, aber das ist wohl eher ein Wert, bei dem sie gerade nicht platzen. Aber so ein Gewicht mit dem kleinen Blasebalg hochzudrücken, dürfte schon zu einer kleinen Herausforderung werden…
Ob man damit also nun eine volle Tiefkühltruhe anheben kann oder sogar die einzelnen Teile des alten Tiefkühlschranks, wage ich nun, nachdem ich sie hier im Laden getestet habe, ernsthaft zu bezweifeln. Die von mir im gleichen Abwasch bestellten Transportroller sind okay, es gibt qualitativ bestimmt bessere, aber für uns hier sind sie vollkommen ausreichend.
Habe mir nun so eine Hebelstange bestellt. Das Ding ist immerhin zwei Meter lang und ermöglicht es, sogar 1,5 Tonnen (!) bis zu elf Zentimeter anzuheben. Wenn das damit nicht geht, weiß ich auch nicht weiter…
Immerhin: 75% der heutigen Termine wurden eingehalten:
1. Der Feststeller unserer
neuen (auch schon wieder zwei Jahre her, wie die Zeit vergeht…) musste neu justiert werden. Der Monteur war planmäßig da.
2. Der Trichtersiphon und der neue Zapfhahn im Damen-WC werden heute eingebaut. Die beiden Handwerker sind seit rund einer Stunde hier und erstellen gerade im Kriechkeller die notwendigen Abzweige.
3. Ein Verkaufsleiter eines Ladenbauunternehmens war überpünktlich hier. Gesprochen haben wir (vor allem) über Gestaltungsmöglichkeiten unserer neuen Bake-Off-Abteilung.
4. Mit dem Herrn Bauingenieur hat man's schwör… Das war der zweite Termin in Folge, den er nicht wahrgenommen hat. Seine Leute machen super Arbeit und privat haben wir mit seiner Firma sehr viele gute Erfahrungen gemacht, aber hier im Laden artet es gerade in Frust aus.
4. Verspätet, aber der Bauunternehmer ist dann eben doch noch gekommen. Ein Angebot für den Einbau meiner neuen Bürotür folgt. Es geht weiter!
Ohh, ich habe sogar noch eines der seltenen Exemplare unserer ganz alten Streichholzschachteln gefunden. Den etwas späteren Entwurf
kennt ihr ja bereits.
Der Entwurf der Schachtel stammt ungefähr aus dem Jahr 2002 und zumindest ein paar der Informationen darauf sind inzwischen überholt. Allen voran die Öffnungszeiten. Den kurzen Samstag gibt es schon lange nicht mehr und inzwischen gibt es in Bremen im Grunde gar keine Beschränkung mehr, woraus unsere ausgedehnten Öffnungszeiten resultieren.
Die
Salattheke haben wir nach wenigen Jahren schon wieder eingestampft und die Sache mit den "Diätprodukten" hat sich seit ein paar Jahren ja nun ohnehin erledigt. Die Farbe hellblau (oder blau-weiß-gestreift) ist geblieben, aber mit "Diät" dürfen die zuckerfreien Produktvariationen nicht mehr werben.
Der Rest ist eigentlich unverändert. Ihr seht, ich bin hier ganz beständig. Gut, das Tannenbäumchen verschwindet noch in absehbarer Zeit, aber damit werden wir alle leben müssen.
Treffen sich zwei Kunden im Supermarkt vor dem Leergutautomaten, an dem mal wieder ein "Defekt!"-Schild hängt.
Sagt der eine zum anderen:
"Sie müssen die Flaschen umdrehen!"
(Einsendungen sind willkommen. Weitere Infos dazu an
dieser Stelle.)
Einem Vertreter, der mir Werbung verkaufen wollte, hatte ich gesagt, dass er gerne vorbeikommen darf, er aber unbedingt vorher anrufen soll, um sicherzustellen, dass ich auch wirklich da bin.
Ohne Anruf kam er her, als ich gerade "auf dem Sprung" nach Hause war. Das war dann einfach mal sein Pech.
Ein Mann, den wir nicht als regelmäßigen Kunden identifizieren konnten, schlug vor, ein bestimmtes Produkt ins Sortiment aufzunehmen. Als Dank dafür würde er zukünftig seine (Zitat!) "Diebstähle auf ein Minimum reduzieren".
Da das wohl tatsächlich nicht als Scherz gemeint war, schlug mein Mitarbeiter ihm ins Gesicht vor, sich vom Acker zu machen und auch zukünftig hier fernzubleiben.
Ich weiß, dass ich hier seit
Jahren von geplanten Renovierungen, resp. Modernisierungen und ggf. einer Umflaggung auf EDEKA rede und immer wieder um den heißen Brei herum geredet habe und immer wieder Termine verschoben habe. Da sind wir hier nun endlich an einem Punkt angekommen, an dem es weiter geht!
Die letzten Jahre waren eine sehr unbefriedigende Zeit, in der drei Parteien unter einen Hut gebracht werden mussten. Es gab unseren alten Vermieter, es gibt die Großhandlung als Hauptmieter und mich als Ladenbetreiber im Untermietverhältnis. Die Situation sah so aus, das die Verträge komplett auszulaufen drohten und damit stand letztendlich irgendwie auch die ganze Zeit meine gesamte Existenz hier immer wieder auf der Kippe. Das war das, was ich immer wieder als "schwierige Situation" bezeichnet habe. Glaubt mir, da waren viele schlaflose Nächte im Spiel.
Aber das ist nun alles vorbei! Es gibt zwar immer noch ein paar Mietverträge (nämlich zwischen mir (Eigentümer), der Edeka und mir (Ladenbetreiber)), aber die sind letztendlich nur noch eine noch ein paar Jahre bestehende Formsache. Sämtliche Verhandlungen fanden (und finden zukünftig) nur noch zwischen
zwei Parteien statt und da Eigentümer und Ladenbetreiber die selbe Person sind, ist es auch deutlich einfacher, wichtige Investitionen zu tätigen. Wenn hier irgendjemand weiß, was für den Ladenbetrieb benötigt wird, dann ich. Ich möchte als ein Beispiel dazu nur an die neue Unterverteilung im Keller erinnern, die den Grundstock für die gesamte neue Elektroinstallation darstellt. Diese Unterverteilung ist nicht irgendwo am Schreibtisch anhand irgendwelcher theoretischen Werte entstanden sondern direkt hier vor Ort, angepasst an die aktuellen und zukünftigen Bedingungen.
Es geht hier nun also wirklich endlich weiter, die aktuell anliegende Tiefkühlschrank-Baustelle zeigt ja auch sehr deutlich. Das alles gibt mir unglaublich viel Kraft und ich freue mich sehr auf unseren neuen alten Laden!