Die Hebelstange, die ich mir Mitte April bestellt hatte, steht hier übrigens noch unangetastet herum. Für die Tiefkühltruhen konnte ich sie nicht gebrauchen und die beiden Teile vom Tiefkühlschrank hatten die Kältetechniker mit eigenen Mitteln angehoben und versetzt.
Ich behalte sie aber. Wenn wir hier groß umbauen, werden wir sie sicherlich noch häufiger gebrauchen können…
Die Grüppchen
stehen zwar immer noch hier hinter dem Laden und rauchen – aber immerhin haben sie sich zwischendurch mal motivieren können (oder wurden motiviert, wer weiß…), zu fegen. Müll und Kippen sind verschwunden und sie haben sogar alles Unkraut weggekratzt.
So muss das sein!
Treffen sich zwei Kunden im Supermarkt vor dem Leergutautomaten, an dem mal wieder ein "Defekt!"-Schild hängt.
Sagt der eine zum anderen:
"Das ist doch bestimmt nur der Trick eines Flaschensammlers, um sich den Automaten zu reservieren."
(Einsendungen sind willkommen. Weitere Infos dazu an
dieser Stelle.)
Am Wochenende hatte ich eine schöne und bislang noch nicht dagewesene Idee, die mir kurioserweise parallel dazu auch der Ladenplaner der Edeka vorgeschlagen hat: Den Kassentisch einfach aus dem jetzigen Bereich ganz rausnehmen und ca. vier Meter weiter in Richtung linke Außenwand stellen. Dadurch hätten wir das bislang große Problem mit den Pfeilern nämlich komplett ausgeklammert.
Ich finde das richtig gut! Dadurch habe ich nämlich einerseits genug Platz für einen modernen Kassentisch, andererseits mache ich mir die Flächen zwischen Kasse und Ausgang (Packtisch, Blumen, Blumenerde/Kohle, Einkaufswagen…) nicht kaputt und dazu noch behalten wir die Regalflächen wie bisher.
Der einzige Grund dagegen ist, dass man diesen schönen Blick vom Lager in Richtung Kasse nicht mehr hat und nicht mehr mal eben schnell von hinten feststellen kann, ob und wie voll es ist. Aber das ist in anderen Läden auch nicht unbedingt so und daran werden wir schon irgendwie gewöhnen…
Könnte dann etwa so aussehen wie auf dieser Skizze. (Am unteren Bildrand befindet sich die Gastfeldstraße, rechts der Eingang und in hellgrüner Farbe am rechten Bildrand die neue Gemüseabteilung. Die Regale (grau) sind in der abgebildeten Anordnung
noch aus diesem Plan übernommen und so natürlich nicht mehr sinnvoll aufgestellt.)
Gerade eben kam mit der Post die Mai-Stromrechnung.
Im März hatten wir hier 4.269€ (20.876kWh).
Im Mai waren es nur noch 3.566€ (17.192kWh).
Der Tiefkühlschrank mit seinen beiden großen Kompressoren ist weg, die beiden Sydney-Truhen kamen natürlich wieder dazu. Dennoch haben wir letztendlich rund 700€ gespart. Das ist schon beachtlich. Mal gucken, wie der Verbrauch aussieht, wenn irgendwann sämtliche Kühlanlagen gegen moderne Technik getauscht wurden.
Den Umschlag mit einer Bewerbungsmappe geöffnet. Die Unterlagen durchgeblättert, beim intensiven Aroma von kaltem Zigarettenrauch fast das Kotzen bekommen. War eine Initiativbewerbung, liegt jetzt auf dem "Bewerbungen"-Haufen in der Ablage.
(Da wir ohnehin gerade niemanden brauchen, bitte keine Kommentare, dass das ja kein Grund sein kann, sie nicht mal einzuladen…)
"Lügenpresse" ist schließlich so ein unschönes Wort.
Unser Lieferant für Feuerwerksartikel hat für seine (B2B)-Kunden seit diesem Jahr eine Neuerung: Wir können über den hauseigenen Onlineshop bestellen, was prinzipiell eine tolle Sache ist: Man sieht bei den einzelnen Artikeln direkt die Bilder und die Preise auf einem Blick (und muss sich nicht erst mühsam anhand einer Artikelnummer den Preis aus der Liste zum Bild im Katalog raussuchen) und sieht dann noch im Warenkorb auch gleich schon die Gesamtsumme. Wirklich ganz prima!
Und dann ist da noch der Drittanbieter, der Shop und Server zur Verfügung stellt und der gerade ein technisches Problem hatte, so dass der Shop jedes Mal, wenn ich zur Kasse gehen wollte, einen Fehler 500 (interner Serverfehler) meldete. Ganz großes Kino, vor allem, weil nach dem dritten Versuch der Inhalt des Warenkorbs wieder gelöscht war.
Hatte in irgendeinem Anflug von weiser Voraussicht die Seite noch rechtzeitig zum Drucker geschickt. So konnte ich die Artikelnummern und Mengen zumindest einfach abtippen und musste nicht noch einmal alles durcharbeiten. Hab dann die Bestellung per E-Mail gesendet. Ging auch.
Nächstes Jahr klappt's hoffentlich besser.
Vor ein paar Tagen hatten wir privat in einem Edeka-Markt in Delmenhorst eine frische Mettwurst gekauft, die von einem nicht mal vier Kilometer entfernt gelegenen
Fleischereibetrieb produziert wurde. Was soll ich sagen? Es war quasi eine Erfüllung von Mettwurst. Hammer. Warum haben wir solch eine gute Ware nicht im eigenen Laden?
Ganz einfach: Weil die Produkte eigentlich nur in deren eigenen Filialen parallel zur Ware in den Bedienungstheken verkauft werden und der Verkauf der SB-Ware im klassischen Einzelhandel nie vorgesehen war.
Bis jetzt!
Aufgrund mehrerer Termine auf beiden Seiten werden wir erst Ende Juni näher zusammenkommen, aber wir wollen wohl mal einen Testballon starten und einen Fachboden im Wurstregal für die Müller-Produkte freiräumen. Dann würde sich auch die Anfahrt nach Bremen für eine Belieferung lohnen.
Preislich? Super!
Qualitativ? Super!
Herkunft? Regional!
Wenn das nicht funktioniert, weiß ich auch nicht weiter…
Auszug aus unserer (Gastfeldstraße) Bauakte von 1966:
"Für die Beschäftigten sind Toiletten und Waschgelegenheiten einzurichten. Für je 20 männliche und 15 weibliche gleichzeitig Beschäftigte muß mindestens eine von innen verriegelbare Abortstelle vorhanden sein."
Es heißt ja nicht grundlos "
Mädchenblase".
Auf dem Weg zum Kaffeeregal beobachtete ich, dass ein Mann mein Geschäft betrat, den ich aufgrund seiner Erscheinung sofort als "VP", verdächtige Person, einstufte. Ich ging unverzüglich ins Büro und beobachtete ihn über die Videoanlage. Er ging durch unterschiedliche Gänge, ohne irgendwo konkret stehenzubleiben oder bestimmte Produkte genauer anzusehen. Ich schwankte noch zwischen "unschlüssig" und "abchecken", als er plötzlich Kleingeld aus der Tasche zog und dieses nachzählte.
Innerlich atmete ich auf. Wer Geld zählt, klaut meistens dann doch nicht. In dem Moment ging er weiter und direkt auf eine Stammkundin zu, die er auch ansprach. Er hatte sie wohl um etwas Geld gebeten, da sie ihre Tasche öffnete, ihr Portemonnaie herausholte, dort irgendetwas herauskramte und ihm gab. In dem Moment war ich zwar nicht glücklich darüber, dass er hier im Laden meine Kunden anbettelt, aber immerhin hatte er wohl, was mein Geschäft betrifft, bessere Absichten, als ich ihm zunächst unterstellt hatte.
Nun würde er sich irgendetwas kaufen… dachte ich… Aber er ging einfach so aus dem Geschäft. Öööhm, das finde ich nun aber nicht so nett. Er hatte der Frau bestimmt erzählt, dass er hier von dem Geld etwas zu Essen kaufen möchte.
Ich ging direkt auf die Kundin zu und sprach sie an: "Der Mann, der Sie eben angebettelt hat…"
Sie fuhr mich in rüdem Tonfall an: "Er hat nicht gebettelt, sondern nach Geld gefragt. Und ich habe es ihm gegeben."
"Hatte er gesagt, was er damit vor hatte?"
Die Frau setzte den ruppigen Tonfall fort: "Das ist doch unwichtig. Es ist doch seine Entscheidung, was er mit dem Geld macht."
Vielen Dank für diesen giftigen Tonfall mir gegenüber. Jetzt fühlt es sich so an, als wenn ich derjenige bin, der einen Fehler gemacht hat. Hätte die von mir beobachtete Begegnung nicht ausgerechnet hier in meinem Geschäft stattgefunden, hätte ich ohnehin nichts gesagt. Aber ich bin natürlich bemüht, das Einkaufserlebnis meiner Kunden nicht durch irgendwelche Belästigungen durch Dritte trüben zu lassen und wollte nur zeigen, dass ich mich darum aktiv kümmere.
Diesen SPAR-Markt mit reichlich typischen Strandutensilien davor hat Christian in
Alcúdia auf Mallorca entdeckt.
Vielen Dank für die Zusendung!
Treffen sich zwei Kunden im Supermarkt vor dem Leergutautomaten, an dem mal wieder ein "Defekt!"-Schild hängt.
Sagt der eine zum anderen:
"Hmpf, na dann versuche ich es halt morgen nochmal…"
Darauf sagt der andere: "Optimist! Ich warte schon 3 Tage hier."
(Einsendungen sind willkommen. Weitere Infos dazu an
dieser Stelle.)