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Mit Rauchnote

Den Umschlag mit einer Bewerbungsmappe geöffnet. Die Unterlagen durchgeblättert, beim intensiven Aroma von kaltem Zigarettenrauch fast das Kotzen bekommen. War eine Initiativbewerbung, liegt jetzt auf dem "Bewerbungen"-Haufen in der Ablage.

(Da wir ohnehin gerade niemanden brauchen, bitte keine Kommentare, dass das ja kein Grund sein kann, sie nicht mal einzuladen…)

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Kommentare

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Bernd am :

Lass andere quatschen.
So eine Stinkmorchelbewerbung ist DEFINITIV ein Grund die Person NICHT einzuladen.

Wenn so schon die Blätter stinken, brauche ich die Person auch nicht mehr zu sehen (und zu riechen).

Und ja, es gibt Raucher, wo man es nicht riecht.

Bernhard am :

Ich stelle grundsätzlich keine Raucher ein.

Abgesehen davon das viele Raucher einfach unglaublich stinken (Sorry, ist aber so!): deutlich höherer Krankenstand, deutlich geringere Produktivität da ständig durch Ihre Sucht abgelenkt bzw. vor der Tür.

Welcher Arbeitgeber tut sich so etwas freiwillig an?

Duncan am :

Ich würde jemanden mit einer stinkenden Bewerbung auch nicht einstellen, aber ihre Mutmaßungen bzgl. Krankenstand kann ich aus der Beobachtung von 25 Jahren über 10-40 Mitarbeiter im Baugewerbe nicht zustimmen, auch nicht hinsichtlich der Produktivität. Das alles übrigens in einem Betrieb wo der Chef sehr empfindlich gegenüber Tabakrauch ist und sofort mit tränenden Augen reagiert.
Krankenstand und Produktivität hängen viel mehr von der Persönlichkeit ab als vom Rauchen. Und ja auch Raucher können sich anständig benehmen, ohne überall ihren Müll zu hinterlassen und andere Menschen zu belästigen.
Und die nach Alkohol riechende Bewerbung ist auch was für die Rundablage, allein schon aus Arbeitsschutzgründen ist das ein NoGo, dann gegenüber den Kunden sowieso. Auch wenn die Alkoholnote von einem Parfüm stammt. Stinken ist einfach immer Schei...

Christian O. am :

Oh doch, das kann ein Grund sein. Ich hatte mal eine Kundin, wenn ich bei ihr den Umschlag mit den Buchführungsunterlagen geöffnet habe hätte ich direkt kotz.. können.

DayLight am :

Das ist definitiv ein Grund, jemanden nicht einzuladen *würg*

breakpoint am :

Und ob das ein Grund ist, Bewerber nicht einzuladen.
Ich mag nicht mit starken Rauchern zusammen arbeiten (und würde das auch Kunden und Mitarbeitern nicht zumuten wollen), und wer es noch nicht mal hinkriegt, seine Bewerbungsunterlagen in olfaktorisch einwandfreiem Zustand zu verschicken, wird sich auch sonst nicht durch überzeugende Arbeitsleistungen auszeichnen.

Ronaldo am :

Meine Ex-Chefin hat mir mal das Vergnügen vergönnt, die ersten fünf Bewerbungen auf die Stellenanzeige am Samstag in der Lokalzeitung zu sichten. Darunter war ein solcher Umschlag, der nach dem Öffnen wie ein eingepackter Aschenbecher roch.
Ich (selbst Raucher) entschied mich dafür, diese Bewerbung nicht einmal näher anzusehen.

Der eine am :

Ja, die Medienhetze wirkt. Was ist mit Bewerbungen die nach Bier riechen? Nicht so schlimm, oder? Weil Saufen ist OK, rauchen aber ein Schwerverbrechen.

Und bevor hier was falsches rumkommt: ich bin seit über 5 Jahren nichtraucher und auch ein klein bisschen stolz drauf weil ich am Ende schon extrem süchtig danach war.

Aber wie mittlerweile gegen Raucher gehetzt wird ist echt nicht mehr OK und kommt schon einer Hexenjagt gleich. Aber Bier zum Beispiel ist völlig Ok. Wo Bier noch viel schlimmer stinkt und Alkohol genug Unschuldigen das Leben gekostet hat.

Btw: dieser Text ist weniger Dir, Björn gedacht sondern eher wegen der Kommentare entstanden.

Klaus am :

Eine nach Bier stinkende Bewerbung? Wie willst Du die denn hin bekommen? Da musst Du die Blätter ja schon in eien Bierlache tunken, denn der Geruch von Bier haftet eher weniger an Papier. Rauchgeruch hingegen setzt sich gerne in und an anderen Stoffen fest.
Aber ich kann Dich beruhigen: vermutlich würden die meisten auch eine Bewerbung ignoriieren, die nach Bier oder Schnaps stinkt oder nach irgendwelchen anderen Dingen, die eher unangenehm zu riechen sind (Fisch, agressive Chemikalien/Putzmittel, Schweiß...).
Eine Bewerbung hat eben sauber und ordentlich zu sein. Klebt ihr ein Geruch an, ist sie nicht sauber und ordentlich.

Riecht eine Bewerbung nach Apfelkuchen oder Parfum, dann ist sie zwar auch nicht zwangsläufig sauber und ordentlich, allerdings ekelt man sich als Personaler wenigstens nicht davor. Und wenn man Personal für eine Backstube/Konditorei sucht oder für Douglas, dann kann so ein Durft vielleicht sogar hilfreich sein.

Ich hatte allerdings mal eine parfümierte Bewerbung für einen Bürojob auf dem Tisch. Die haben die Kollegen im Nachbarzimmer noch gerochen. Unser Postler hat schon Witze gemacht, ob ich mir meine Liebesbriefe in die Firma nachschicken lassen würde. Dabei war das ja nicht mal ein attraktiver Duft, einfach nur überladene Blümchenwolke.
Vermutlich wollte die Bewerberin einen ganz leichten Hintergrundduft erzeugen, der eher unterbewusst wirkt und hat aus Angst, dass der Duft auf dem Postweg "verduftet" eine extra große Portion des Rosenwässerchens verwendet.
Gebracht hats ihr nix...

eigentlichegal am :

Es geht hier ja nicht einmal um Diskriminierung von Rauchern.
Gegen eine nicht-stinkende Bewerbung, in der auch erwähnt wird dass man Raucher ist, ist IMHO nichts einzuwenden.
Wer aber in schriftlicher Form schon einen Igitt-Eindruck macht, der wird den mit dem persönlichen Erscheinungsbild vermutlich nicht komplett widerlegen.

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