Von unserem Leergutautomaten bekommt ihr ja zugegebenermaßen nur wenig zu lesen – aber was soll ich sagen? Das Ding läuft und läuft. Hat zwar leider auch seine Macken, vor allem dass er ein paar Kistentypen kamaerabedingt nicht annehmen kann, aber generell ist der Automat wirklich super.
Nun war mal wieder für die allgemeine Wartung ein Techniker hier, der, da das ein auszufüllendes Feld auf dem Montagebericht ist, auch den Gebindezähler des Rücknahmeautomaten ausgelesen hat. Der Zähler steht aktuell (und steigt im Minutentakt) bei
1.614.205!
Das ist 'ne Ansage.
Vor allem, da das Teil ja gerade mal
gut zwei Jahre alt ist. Das sind 800.000 Flaschen und Dosen pro Jahr. Selbst die Top-Automaten, die unser Techniker so wartet, haben maximal ein Drittel davon, viele eher nur maximal zehn Prozent von unseren Werten.
Das Leergutaufkommen ist hier im Markt also seit etlichen Jahren unverändert hoch und dafür, dass der b500 hier 18 Stunden am Tag geradezu Schwerstarbeit leisten muss, macht er das verdammt gut.
Musstejamalgesagtwerden.
Nachdem wir die Tür wieder vom Kühlschrank abgebaut und die gesamte Haltekonstruktion wieder demontiert hatten, konnten wir auch den Griff von der alten blauen Frontplatte an der grauen befestigen. Danach alles wieder zusammenschräubeln und…
voila!
Wir haben den alten Schrank erst mal in die für die Spülmaschine freigemachte Lücke geschoben. Passt ja schließlich exakt hinein. Spätestens wenn das neue Gerät geliefert wird, muss der alte Unterschrank aber endgültig weichen…
Noch aus "Kaiser's" Zeiten stammt ein Vorrat an unterschiedlich großen Fleischerhaken, die hier vermutlich in der Bedienungsabteilung verwendet wurden. Wir brauchen die Dinger nicht, aber ich mochte sie nie wegwerfen.
Jetzt bin ich froh, dass ich die Teile noch habe. Warum, erfahrt ihr in den nächsten Tagen, es hat aber mit den neuen Kabelkanälen an der Decke zu tun.
Morgen Mittag besucht mich der Bauunternehmer, der von mir mit allen anfallenden Steinbaufacharbeiten beauftragt werden wird. Es geht konkret um die Planungen für den Einbau des neuen Bürofensters. Mal gucken, wann wir diesen Job von der Liste streichen können…
Na, das ging ja richtig schnell: Ziemlich spontan habe ich gleich noch einen Termin mit unserem Elektrikermeister, um meine Planungen für den Aufenthaltsraum durchzusprechen.
Dann müssen die nur noch einen möglichst zeitnahen Termin finden, um die Arbeiten durchzuführen. Wäre schön, wenn wir auch dieses Kapitel im großen Umbaubuch bald abschließen könnten.
Sie steht ja erst seit über einem Jahr hier herum, die graue Frontplatte, die ich für den kleinen Kühlschrank
gekauft hatte… Aber nun wird sie endlich ihren Platz finden.
Anbau der Halterung für die Frontplatte:
Der Kühlschrank ist einen Platz nach rechts gewandet und vernünftig justiert und die neue Front hängt an Ort und Stelle. Fertig. Ähm… Fast. Da fehlt doch noch der Griff? Arrrggghhhh…
Im Rahmen der gesamten Neuinstallation der elektrischen Anlage hier im Laden habe mir nun mal Gedanken über die nächste Teilbaustelle gemacht: Den Aufenthaltsraum.
Was brauchen wir denn da? Erst mal Licht! Deckenbeleuchtung und die Effektbeleuchtung im Dach der Küchenzeile. Beides soll getrennt zu schalten sein, daher wird ein Serienschalter benötigt, der a) die Deckenleuchte und b) eine Steckdose über den Oberschränken der Küche schalten soll.
Dann brauchen wir noch eine Mehrfachsteckdose bei der Arbeitsplatte (Mikrowelle, Wasserkocher, Kaffeemaschine, Ladegeräte für Handys und Tablets etc.), drei Steckdosen unter der Spüle für Boiler, Spülmaschine und Kühlschrank und dann noch gerne zwei weitere Steckdosen in Richtung Tisch, über deren Vorhandensein sich früher oder später sicherlich jemand freuen wird.
Die große Herausforderung in der Planung der Elektrik im Personalraum bestand in der Auf-Putz-Verlegeart. Immerhin versperren die Küchenmöbel einige mögliche Wege für die Kabel. Aber auch dazu habe ich eine Lösung gefunden, die ich in den nächsten Tagen noch kurz mit "unserem" Elektrikermeister durchsprechen werde, bevor ich den Auftrag offiziell erteile.
Wenn es amtlich wird, gibt es auch eine Skizze davon für euch.
Sowas kann natürlich auch passieren. Möglicherweise ist da irgendwo oberhalb
dieser Colakiste irgendeine Flasche kaputtgegangen, so dass sich das Zuckerzeugs überall verteilt hat. Konsequenz: Vollgespackte Etiketten, klebrige Flaschen und am Rahmen sogar noch eine Stelle, an der sich Schimmel gebildet hat. In
Maßen machen wir in solchen Fällen die Flaschen ja wieder sauber, aber in diesem Fall möchte ich das niemandem zumuten. Weder einem Mitarbeiter die Reinigungsarbeit, noch einem Kunden, diese Flaschen noch zu kaufen.
Vertreter ist informiert, das Ding wird umgetauscht:
An alle Witzbolde da draußen: Spart euch die Mühe, die Nummern von Marcophono sind in der Sperrliste unserer Fritzbox vereint.
Eigentlich sollte ja heute mal wieder unser großer Container geleert werden. Da aber seit Montag schon ununterbrochen zwei kleine Autos genau gegenüber unserer Einfahrt parken, gab es diesmal nicht mal die Chance, meinen Anhänger da wieder als Platzhalter hinzustellen.
Ich glaube, ich werde mir wirklich noch zwei kleinere Hänger besorgen, die anmelden und im Bedarfsfall da einfach schon tagelang an der Straße stehen lassen. Scheint mir mittlerweile die entspannteste Lösung für unsere Probleme zu sein …
Ein Kunde suchte den Schmelzkäse
Die lachende Kuh, der aus irgendeinem mir unbekannten Grund mal für eine Weile komplett aus unserem Sortiment verschwunden war, inzwischen aber wieder von mir bestellt wurde.
Während wir vor dem Regal standen und und wunderten, dass der Artikel gar nicht mehr da ist, erklärte der Mann bei ein wenig Small Talk, dass er den Käse ja so gerne kaufen würde, weil er ihn an seine Heimat erinnert.
Gut, der Käse kommt aus Frankreich und wird im Grunde weltweit verkauft – aber was daran den Herrn nun ausgerechnet an seine Ursprünge in
Kroatien erinnern mag, wird nur er wissen…
Da steht er, der alte Unterschrank. Die Tür behalten wir (wird eventuell die neue Front für die Spülmaschine, falls die von der alten Maschine nicht passen sollte) und den Griff behalten wir für den neuen Kühlschrank.
Aber falls jemand an einem 60er Nobilia-Unterschrank mit Schublade hat, der darf das Ding gerne abholen. Für den Müll ist er eigentlich zu schade, aber falls sich in den nächsten Tagen kein Abnehmer finden sollte, kommt er weg.
Theoretisch ist es ganz einfach, so einen Schrank am Stück aus einer Küche herauszubekommen. Man braucht nur die Sockelleiste zu entfernen, die Füße vom Schrank etwas zu lösen, so dass er nicht stramm unter der Arbeitsplatte steht und muss dann nur noch, und das ist die Crux, die Schrauben finden, mit denen dieser Schrank am Rest der Küche befestigt ist. Da gibt es zwar letztendlich nicht so viele Möglichkeiten (eigentlich nur benachbarte Schränke und die Arbeitsplatte) – aber wie das dann genau aussieht, ist durchaus von Fall zu Fall unterschiedlich.
Die Schraube, mit welcher die beiden Schränke durch die Seiten verbunden waren und die sich hinter einem Scharnier versteckte, hat mich schon etwas herausgefordert. Im Schummerlicht in der Ecke fiel das blöde Ding nämlich überhaupt nicht auf:
Es war ein zäher Gegner, aber letztendlich habe ich gewonnen:
Ein fast schon sentimentaler letzter Blick auf den Kühlschrank (im Container bei der Mülldeponie), nachdem er über 35 Jahre treue Dienste geleistet hat. Die ersten 20 Jahre privat zu Hause und seit dem hier in der Firma…
Bye!
Gleich habe ich einen Termin mit dem Techniker, der unsere Alarmanlage an die zukünftige neue Wand und bis dahin provisorisch an eine Hilfskonstruktion bauen soll.
Heute wird da zwar noch nichts passieren, aber er will sich schon mal angucken, ob das alles so funktioniert und ob die Kabellängen zu den ganzen Meldern reichen oder ob die Strippen verlängert werden müssen.
Es geht weiter und das ist gerade echt schön!