Das Telefon klingelte, eine mir unbekannte Festnetznummer aus Bremen war dran. Da ich keine Lust hatte, ans Telefon zu gehen (einer meiner Mitarbeiter hat auch immer ein Telefon in der Nähe), aber dennoch neugierig war, hackte ich die Nummer schnell bei Google rein und als erstes Suchergebnis wurde eine Seite angezeigt, die auch auf Zeitarbeitsfirmen verwies.
Mittlerweile kam mein Kollege mit dem Telefon ins Büro und ich rief ihm, ohne irgendeinen Bericht über das Anliegen des Anrufers abzuwarten, zu, dass ich kein Interesse hätte. Das sagte er der Anruferin auch und beendete das Gespräch.
Hinterher stellte sich heraus, dass das eine Bewerberin war, von der ich auch schon die schriftlichen Unterlagen vorliegen hatte, und die gerade bei einer Firma im Büro saß, die nicht Zeitarbeit, sondern Bewerbungstrainings anbietet – und eben alles was sonst so mit dem Thema Bewerbungen zu hat.
Ich rief die Nummer zurück und es ließ sich auch herausfinden, wer da nun genau angerufen und sich nach dem aktuellen Stand des Auswahlverfahrens erkundigt hatte.
Termin hier im Markt ist vereinbart.
Vor ein paar Tagen berichtete ich ja schon, dass ich hier gegen die Kälte mit der
Klimaanlage heize. Nachdem ich seit heute Morgen trotz der Wärmepumpe im Büro nicht warm werde und diese Zeilen gerade mit vor Kälte steifen Fingern tippe, habe ich gerade noch einen Heizlüfter (!) zusätzlich unter den Schreibtisch gestellt.
Wann wird's mal wieder richtig Sommer …
Am Wochenende hatte ein Kunde diese Packung Schokolade bei uns an der Kasse vergessen. "
Seniorenteller" heißt das Arrangement aus Schoko-Brille, Schoko-Gebiss und Schoko-Hörgerät.
Wer damit seine Schwiegermutter beglücken möchte, kann das Set selber beim Hersteller (oder auch in vielen anderen Onlineshops)
bestellen. Familienmitgliedern, mit denen man auch weiterhin noch guten Kontakt haben möchte, sollte man vielleicht doch eher eine Schachtel "Merci" oder so überreichen.
Momentan steht hier in der Parallelstraße (Thedinghauser Straße) ein alter Küchen-Unterschrank, an dem ein "zu verschenken"-Schild klebt. Wenn ich mir das Teil so angucke, muss mir mein
alter 60er-Schrank überhaupt nicht mehr peinlich sein. Falls jemand noch einen Schrank mit deutlichen Gebrauchsspuren in Form von abgeschlagenen Ecken und Kanten und sonstigen Beschädigungen sucht: Da ist er!
Fundstück im Mülleimer vor dem Rücknahmeautomaten: Eine Flasche
Mythos Bier der Olympic Brewery in
Nea Kifisa / Griechenland.
Da war es wohl ein Mythos, dass der Leergutautomat im SPAR-Markt diese leere Flasche annehmen würde…
Als wir am Samstag Abend den Laden verließen, fiel mir schon an der Tür auf, dass die ganze Straße in irgendwie blau-rot-violettes Licht gehüllt war.
Keine Ahnung, seit wann das Schild da hängt – aber mein Nachbar hat ein neues Spielzeug, das ich eigentlich nur von Döner- und Handyläden kenne.
Am Wochenende fand in
Delmenhorst eine Veranstaltung mit insgesamt ca. 30 Imbiss-, aber vor allem auch Bierständen statt. Im "größten Biergarten der Stadt" gab es ca. 400 verschiedene Biersorten zu probieren. Obwohl klar war, dass wir nicht alle schaffen würden, haben wir die Anreise auf uns genommen. Viel zu berichten gab es eigentlich nicht, aber ein paar Schnappschnüsse habe ich doch hinbekommen …
Ich hatte mir leider nicht gemerkt, an welchem Stand wir dieses Schild gesehen hatten. Aber der Hinweis "seit 3 Jahren" brachte mich schon zum schmunzeln. Könnte Hacker Pschorr gewesen sein, Augustiner war es jedenfalls nicht.
Ein Schokoladenbier aus Belgien mit 11 Umdrehungen. Geschmacklich war's nicht so mein Ding – aber zwei Flaschen davon und man hängt an der Kakaobohne.
Ich dachte erst, ich bin betrunken und sehe alles doppelt – aber dann wurde mir klar, dass diese Lichterkette pro Farbe vier Lampen nebeneinander hat. Lustiges Teil.
Es ist ein Mythos, dass wir bei der Bierbörse nüchtern bleiben!
(Und DER Spruch ist ausgeliehen bei einem Kommentar von Gregor zu einem exotischen Leergut, das ohnehin morgen früh hier rein sollte. Da ist nämlich eine Flasche "Mythos" bei uns aufgetauscht. Werdet ihr ja später sehen …)
Die 35. KW 2017.
Erledigt sind:
· Spülmaschine kaufen und einbauen
· Planung neue Elektrik Aufenthaltsraum
Bei dem Elan, den ich derzeit an den Tag lege, ist selbst unterm rollenden Rad unser Umbau in ein paar Wochen durch.
(Ganz so schnell wird es natürlich nicht gehen, aber es passiert was und das tut gut, in jeder Hinsicht!)
Ein Stammkunde kam mit seinem Kontoauszug in den Laden und monierte, dass wir eine Kartenzahlung bei ihm doppelt abgebucht hätten.
Auf den ersten Blick erkannte ich aber schon anhand der im Verwendungszweck angegebenen Daten, dass die Zahlungen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen jeweils früh morgens getätigt wurden. "Doppelt abgebucht" war also schon mal unwahrscheinlich. Aber an zwei Tagen die selbe krumme Summe?
Ich bat den Kunden mit ins Büro und suchte in seinem Beisein die entsprechenden Kassenbons aus der Warenwirtschaft heraus, was bei unserem System durch die Eingabe von Datum und Uhrzeit innerhalb von Sekunden möglich ist. Der Kunde hatte tatsächlich zwei verschiedene Einkäufe getätigt, die dann zufällig auf den Cent genau die selbe Summe ergaben. Als die einzelnen Artikel auf dem Bildschirm angezeigt wurden, erinnerte er sich auch wieder an alles.
Ist aber zugegebenermaßen bestimmt irritierend, wenn zwei unmittelbar aufeinander folgende Buchungen auf dem Kontoauszug mit dem selben Buchungsdatum, der selben Summe und (fast) identischem Verwendungszweck auftauchen.
Erst im Januar wurde der Cruncher unseres b500 getauscht. Damals auf meine Kosten, da das Teil nicht im Wartungsvertrag beinhaltet ist. Nun ist der Cruncher
wieder stumpf. Warum, weiß niemand, auch der Techniker nicht. Auf jeden Fall könnte das für den erhöhten Verschleiß der
Kupplung verantwortlich sein
In den nächsten Tagen wird hier ein neuer Cruncher eingebaut, aber diesmal nicht auf meine Rechnung.
Von der Sicherheitsfirma, mit der ich seit über einem Jahr zusammenarbeite, bekomme ich hoffentlich bald schon ein Angebot für die neuen Komponenten unserer Videoüberwachungsanlage. Die alten Kameras mit Composite-Video-Signal sind nicht mehr Stand der Technik, IP-Kameras, die dazu noch über
PoE mit Strom versorgt werden, dagegen schon. Dazu kommt, dass aktuelle Modelle mit einer Auflösung von 3 Megapixeln arbeiten, also etwa dem 1,5-fachen von FullHD.
Die Rekorder haben sich auch weiterentwickelt. Da reicht dann
einer für bis zu 32 Kameras, so dass wir nicht mehr mit zwei verschiedenen Geräten im Büro herumhantieren müssen.
Der Installationsaufwand ist auch deutlich geringer: Wir brauchen keine Steckdosen und keine Netzteile und es müssen auch keine BNC-Stecker an Koaxialkabel gelötet werden, sondern es reichen einfache vorkonfektionierte Netzwerkkabel, die man in jeder Länge bekommen und notfalls mit einem Verbinder zusammenstückeln kann.
Ein paar junge Männer waren gerade mit extrem ausgelassener Stimmung im Laden, der Alkoholpegel war schon deutlich erkennbar.
Einer gröhlte: "
Besoffen einkaufen ist SOOO geil!!!"
Ein anderer: "
Besoffen ist ALLES GEIL!!!"
Wartet mal ab, bis ihr wieder nüchtern seid.
Von unserem Geldentsorger kam die Info, dass in einer Einzahlung eine Differenz in Höhe von 50 Euro gefunden wurde. Ich wunderte mich sehr, da ich sämtliches Geld immer zweimal auf unterschiedliche Weise zähle und es dadurch auch im Grunde nicht möglich ist, dass klebende oder verknickte Scheine wortwörtlich mit "durchrutschen".
Während ich noch rätselte, wie das passiert sein könnte, kam diese noch weniger erfreulich E-Mail hinterher. Ich hatte mich also nicht verzählt, sondern da war möglicherweise eine Blüte zwischen den anderen Fünfzigern. Mal gucken, wie das ausgeht…
Eine "
Sommarmust"-Mehrweg-Pfandflasche der
Grebbestad Bryggeri in Schweden. Ich habe keine Ahnung, was sich hinter diesem "Originalrezept" für ein Gebräu verbirgt – aus der Zutatenliste werde ich jedenfalls auch nicht schlauer. Schmeckt es nach Bier? Wasser, Zucker, Farbstoff, Hopfen- und Malz-Aromen und noch mehr Aromen.
Kennt das einer von euch?
(Die Flasche hatte übrigens vor unserem Automaten jemand auf den Boden gestellt, da die Maschine aufgrund der unbekannten Form die Annahme verweigert hat.)
Momentan bin ich dabei, unseren gesamten Bestand an Geschirr einmal in der neuen Maschine zu reinigen und schließlich in den Schränken neu zu sortieren.
Fragt man sich ja, wo
diese Teller herkommen …