Unsere neue Papppresse wird kommen, das ist sicher. Nur die Frage, wie das Gerät hier reinkommen soll, war noch offen, so dass ein Mitarbeiter von HSM sich die Situation hier vor Ort mal angesehen hat.
Erste Erkenntnis: Die Türen sind hoch genug. Die Pressen sind zwar in betriebsbereitem Zustand sehr hoch, jedoch kann man die beiden Hydraulikzylinder, die oben aus der Maschine herausgucken, komplett herunterfahren – das ist kein Problem.
Erstes Problem: Der Hersteller fordert eine ebenerdige Anlieferung, wir haben aber bekanntlich vorne am Eingang eine kleine Stufe. Mit einem Elektrohubwagen bekommt man da aber mit Hilfe unserer Blech-Rampe auch schwere Getränkepaletten hoch. Die 1,2 Tonnen Papppresse sollten da durchaus machbar sein. Notfalls könnte man sie mit Hilfe eines Gabelstaplers dort raufstellen und innen dann mit unserem Hubwagen weiterbewegen.
Zweites Problem: Eine der beiden Türen ins Lager ist nur knapp 1,10 m breit, die Presse hat jedoch in der von mir gewünschten Ausführung 1,25 m – das passt nicht. Zähneknirschend hätte ich mich für die andere Version entschieden, wenn es notwendig gewesen wäre, aber da gibt es ja glücklicherweise noch eine Option:
Die Lösung: Wenn man schon mal mit einem Gabelstapler hier ist, kann man die Presse auch hinten über den Hof anliefern und dort direkt auf die große Rampe stellen. Dann ist sie auch schon fast an ihrem zukünftigen Aufstellort. Von dort aus kann dann quasi im gleichen Arbeitsgang unsere alte Presse auch abgeholt werden.
Wann? Einen Genauen Zeitpunkt habe ich noch nicht, es war von "ca. 6 Wochen" die Rede, also Ende Februar wird es wohl werden.
Die Lindt-Ware steht hier seit gestern Nachmittag übrigens auch ordentlich im Regal. Der Vertreter hat zwar etwas zu großzügig bestellt, aber zumindest ist die Fläche üppig gefüllt und auch die Anordnung ist der Kollegin meiner Meinung nach ganz gut geglückt.
Bleibt zu hoffen, dass das mit den Außendienstler-Besuchen oder aber zumindest mit der kontinuierlichen Warenversorgung diesmal dauerhaft funktioniert.
Die teuren
Ingwerpralinen haben wir nun im Preis reduziert, die Blechdosen sogar ziemlich drastisch. Von den Dosen ist noch nicht eine verkauft worden und bevor uns irgendwann das Haltbarkeitsdatum im Nacken sitzt, haben wir nun die Preise etwas oder auch etwas mehr gesenkt. War ein Versuch, aber offenbar finden sich unter unseren Kunden nicht so viele Ingwer-Freunde. Also lieber ein Ende mit Schrecken als den berühmten Schrecken ohne Ende:
Beim letzten unserer Qualitätstestkäufe hätten wir eigentlich volle 100% bekommen – wenn wir nicht beim Artikel einige Fehlartikel gehabt hätten.
Hey, dass wir in den letzten Wochen an manchen Tagen manche Produkte überhaupt gar nicht erst bekommen haben, ist nun eher nicht so auf unser Verschulden zurückzuführen.

(Womit sich jetzt der Bogen zum
"Vertan"-Beitrag von gestern spannt.)
Seit heute haben wir die
"nu+cao"-Riegel hier im Sortiment: Vegane, zuckerarme Bio-Schokoriegel in plastikfreier Verpackung. Das Muster, das wir vom Vertreter bekommen hatten, fand nur bei einem Sechstel der Testpersonen halbwegs Anklang, aber auch hier gilt wie immer, dass der Wurm dem Fisch und nicht dem Angler schmecken muss. Online haben die Riegel bei Instagram & Co nämlich durchaus ihre Anhänger – und wer möchte, kann sie nun auch für 1,99 Euro pro Stück bei uns erwerben:
Zum wiederholten Male habe ich beim Packen der Reis-Fit-Päckchen versucht, die graue Schicht auf den Kartons, die in den Lägern durch allgemeinen Staub, Gabelstapler-Abgase und Bremsen- und Reifenabrieb entstanden ist, mit der flachen Hand wegzuwischen.
Zum wiederholten Male stand ich irritiert da, weil dieser grau-melierte "Schmutz" tatsächlich nur ein Aufdruck auf den Packungen ist:
Es geschehen noch Zeichen und Wunder: Nach nur rund sechs Wochen ist nun endlich die Ware von Lindt hier angekommen. Ich war ja schon kurz davor, mir ein neues Sortiment für diese drei Fachböden zu überlegen.
Dann wollen wir uns gleich mal eine Platzierung überlegen …
Aufgrund mehrerer Umstände, das Wetter in Spanien dürfte auch nicht ganz unschuldig daran sein, ist Gemüse in den letzten Tagen teilweise erheblich teurer geworden.
Richtig prickelnd ist es dann, wenn man am frühen Morgen von einem Kunden in entsprechendem Tonfall direkt so angesprochen wird: "Sie haben sich im Preis vertan!!!"
Nein, haben wir nicht.
Bei uns allen ist eine ältere Stammkundin pauschal als "tüdelig" / dement bekannt. Kommt regelmäßig mit dem Leergutautomaten nicht klar, vergisst manchmal was, kommt hin und wieder ohne Maske in den Markt. Eigentlich eine liebe, nette, alte Dame.
Meistens benutzt sie für ihre kleinen Einkäufe einen der von uns zur Verfügung gestellten Einkaufskörbe. Manchmal auch nicht, dann ist es wahlweise die Handtasche oder, wie in diesem Fall, eine Einkaufstasche aus buntem Stoff.
In diese Tasche legte sie ein paar belanglose Waren im Gesamtwert von unter zehn Euro, die sie auch an der Kasse allesamt auspackte. Ebenfalls in der Tasche befand sich ein Leinenbeutel, in den sie hier aus unserem Sortiment während des Einkaufs eine Schachtel Pralinen im Wert von fast acht Euro gelegt hatte. An der Kasse packte sie die gerade erwähnten belanglosen Waren aus, blickte in den inneren Leinenbeutel, ließ die Pralinenschachtel darin, schlug den Stoff um und schob den Beutel tief zurück in die bunte äußere Tasche.
Da die Pralinen mit einem Sicherungsetikett beklebt waren, lösten sie schließlich den Alarm der Warensicherungsanlage aus. Die alte Dame packte daraufhin ziemlich zielstrebig die Pralinen aus der Tasche und lachte den Vorfall mit dem Hinweis auf ihre Vergesslichkeit weg.
Je öfter wir uns das Video angucken, desto sicherer sind wir uns, dass das ein knallharter Diebstahlsversuch war. Und wenn doch nicht? Wie hart geht man mit einer knapp Achtzigjährigen ins Gericht, gerade auch unter der Prämisse, dass sie in einer Einrichtung für betreutes Wohnen lebt und manchmal auch schon mit einer Betreuerin hier für den Einkauf in den Laden kam?
Wir werden es jetzt dabei belassen, aber zukünftig gezielt an der Kasse darauf achten, dass sie auch wirklich keine Waren von uns mehr in ihrer Tasche, äh, "vergisst". So viel Seitenhieb musste noch mal eben sein.
Nachdem nun einige von euch geschrieben hatten, dass es sich bei dem Loch in dem vermeintlich
angebohrten Schloss um eine für die Herstellung notwendige und später wieder sorgsam verschlossene Öffnung handelt, habe ich eben mal bei allen Schlössern genauer nachgesehen. Das war wohl richtig! Gut gemacht, ihr da draußen.
Man sieht nach der Oberflächenbehandlung quasi nichts mehr von den Stopfen. Nur bei einem einzigen Schloss fällt der kaum wahrzunehmende Ring noch auf.
Da ist das Schloss mit dem Loch wohl einmal zu viel runtergefallen.
Für professionelle Lebensmittelfotos wird mitunter gewaltig in die Trickkiste gegriffen, damit die Produkte auf den Bildern so aussehen, dass dem Betrachter direkt das Wasser im Mund zusammenläuft. Das geht so weit, dass die Lebensmittel nach der Fotosession oftmals nicht einmal mehr verzehrt werden können.
Themenwechsel: Das hier war eigentlich nur ein Whatsapp-Schnappschuss unseres Abendessens zu Hause, einer Gemüse-Nudel-Pfanne, die Ines' Kochkünsten sei Dank auch ausgesprochen lecker geschmeckt hat. Ungeschönt, ungefärbt, undekoriert, totgeblitzt – im Nachhinein betrachtet erinnert der Inhalt des Fotos irgendwie an den Bodensatz einer Biotonne.
Vor ein paar Tagen fiel einem Kollegen auf, dass eines der Vorhängeschlösser an unseren Vitrinen eine zusätzliche Bohrung hat, mit der man durch Hineinstoßen eines langen, dünnen Gegenstandes das Schloss auch ohne Schlüssel öffnen könnte.
Was zum..?
Mal eben zur Faktenlage:
1. Dass wir das Schloss so bekommen haben, z.B. versehentlich ein altes / gebrauchtes, ist ausgeschlossen. Da die Schlösser allesamt gleichschließend sind (also mit dem selben Schlüssel zu betätigen), kam es direkt vom Hersteller.
2. In der Bohrung hingen sogar noch ein paar Messing-Späne, auf dem Fußboden jedoch nicht. Wann das passiert ist, bleibt vollkommen unklar, das könnte auch eines der Schlösser aus der Zeit vor dem Umbau sein.
3. Die Bohrung ist sehr sauber und gerade angebracht worden, freifliegend bekommt man das selbst in relativ weichem Messing kaum so hin. Zumal die Bohrung auch relativ groß ist, da hat man einiges an Drehmoment.
4. Selbst wenn irgendjemand in böser (Einbruchs-)Absicht das getan haben sollte: Man ist ein paar Minuten dabei, der Einsatz eines Akkuschraubers wäre wohl irgendjemandem aufgefallen.
Inzwischen hängt ein neues Schloss an der Vitrine, ist ja auch logisch. Bezügliches der Bohrung bleibt bei mir und den anderen Kollegen nur ein sehr, sehr riesiges Fragezeichen …
Seit Ende letzten Jahres haben wir übrigens Granatapfelkerne im Glas im Sortiment. "Kein Schälen. Kein Putzen.", heißt es auf dem Etikett und wenn ich daran denke, wie oft ich schon mitbekommen habe, wie sich Leute abmühen, die Früchte ohne nennenswerte Kollateralschäden zu zerlegen, dürfte das mal eine interessante Ergänzung des Sortiments sein.
Für mich aber dennoch nicht. Ich mag Granatäpfel nämlich nicht.
Mit dem Leergut trudelte hier eine etwas ältere Fanta-Mehrwegflasche ein. MHD: 08/97